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Erik
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Suchen
(01.11.2005 ; 18:28 Uhr)
ich suche dich im nebel suche ich
dich dein gesicht und den atem
ja das alles was so nass und grau
durch den dunst gesucht werden muss
ich wie feuchtwarmes händetappen
klatschen die finger gierig ins grau
muss ich greifen weil
es eben nicht schwarz und
daher eher hell als dunkel
ist doch der ganze rest
dieser wand zu durchtauchen
wie meerblick und seeluft
wenn wasser wie spiegel erscheint
mir manchmal der nebel der
nicht nur früh und abends in senken
sondern versenken kann jederzeit
weil er mauern kann drum das tappen
nach durchdringung und korrosion die
ich suche denn dahinter musst du ja irgendwo sein
Ich grüße euch...
Schon länger her, dass ich diesen kleinen Text geschrieben habe...
Vielleicht findet ja wer von euch Gefallen daran...
Das Teil war damals der Beginn einiger "verschachtelter" Texte...
Amüsanterweise ist mir das Schlüsselloch erst relativ spät aufgefallen...
Sonntags grüßt
Erik F.
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Gretchen
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Hei, Erik F.,
hab deinen Text mehrmals abgetastet, so gefühlsmäßig also einfach wirken lassen, und gemerkt: wenn ich mich einlass auf den Fluss, auf das Ineinanderfließen der Sätze, dann entsteht mir diese Nebel-such-Stimmung, und die Sprache wird griffig. So ab der Mitte etwa zerfallen die Sätze ein bisschen oder sind nicht mehr auseinander herauszul(o)esen:
kommt für mich rüber, als ob die graue Beton-Nebel-Sprach-Wand anfängt zu korrodieren, zu bröckeln - genau, überhaupt! - ich glaub, das ist der Plus-Punkt, der Trick an dem Text: dass irgendwie die Sprache das macht, oder mit der Sprache das gemacht wird, wovon sie spricht.
Joa, besser kann ichs nicht ausdrücken.
Silbergrau nebelverhangen
grüßt pistenheimgekehrt
Gretchen.

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augustine
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Entschuldige, Erik. Was im Lesezeichen-Faden zu deinem Gedicht steht, war in Eile geschrieben und gehört hierher. Nun hast du dort aber schon drauf geantwortet - also steht's jetzt doppelt da.
Gruß augustine

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Jolante
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Es war eine gute Wahl, die du getroffen hast, finde ich. Du sprichst den Text auf eine Weise, die ihn mir nahe bringt. Ich habe ihn daraufhin auch mal laut gelesen und war überrascht, wieviel er mir zu sagen hat.
Gruß Jolante

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