Ohne Titel · Jolante · ·


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      Jolante



Ohne Titel

   29.07.2007, 22:51 / 5 x geändert



Ich
verharre
in Starre
ohne Wut
ohne Glut
ohne Mut

 

      Elise



RE: Ohne Titel

   29.07.2007, 23:15



Oh Jolante,

Fasse Mut!
Mit der Wut
und der Glut
kommt Erregung
dann Bewegung -
ganz gewiss!

Meint Elise.

 

      Schreibtisch



RE: Ohne Titel

   29.07.2007, 23:32 / 1 x geändert



Ach Jolante,
verharren in Starre -
ich kenns leider auch...
bei mir hilft manchmal
rühren, berühren,
sich anrühren, berühren lassen,
(in meinem Fall waren es schon mal alte Fotos,
die es schafften zu berühren,
was könnte es sein für dich?)

dachte spontan auch an Frau Lot,
die zur Salzsäule erstarrte...

solidarische Grüße
und eine g u t e Nacht
wünscht der Schreibtisch

 

      augustine



RE: Ohne Titel

   30.07.2007, 00:47



Liebe Jolante - wie die anderen schon erreichen mich deine wenigen Zeilen unmittelbar.
Sei dir das Gedicht, wenn's möglich ist, ein kleiner Trost, in der Nacht, auch wenn du's jetzt nicht mehr liest, dann am Tag, an weiteren Tagen. Die Engel zwar sind dir abhanden gekommen, das hast du ja im Abendlied gesagt - aber ein Gedicht wie dies hier: kann es nicht auch Kraft geben?
Das wünscht dir augustine


Sprich aus der Ferne
Heimliche Welt,
Die sich so gerne
Zu mir gesellt.

Wenn das Abendrot niedergesunken,
Keine freudige Farbe mehr spricht,
Und die Kränze still leuchtender Funken
Die Nacht um die schattigte Stirne flicht:

Wehet der Sterne
Heiliger Sinn
Leis durch die Ferne
Bis zu mir hin.

Wenn des Mondes still lindernde Tränen
Lösen der Nächte verborgenes Weh;
Dann wehet Friede. In goldenen Kähnen
Schiffen die Geister im himmlischen See.

Glänzender Lieder
Klingender Lauf
Ringelt sich nieder,
Wallet hinauf.

Wenn der Mitternacht heiliges Grauen
Bang durch die dunklen Wälder hinschleicht,
Und die Büsche gar wundersam schauen,
Alles sich finster tiefsinnig bezeugt:

Wandelt im Dunkeln
Freundliches Spiel,
Still Lichter funkeln
Schimmerndes Ziel.

Alles ist freundlich wohlwollend verbunden,
Bietet sich tröstend und traurend die Hand,
Sind durch die Nächte die Lichter gewunden,
Alles ist ewig im Innern verwandt.

Sprich aus der Ferne
Heimliche Welt,
Die sich so gerne
Zu mir gesellt.

Clemens Brentano

 

      lost



RE: Ohne Titel

   30.07.2007, 01:00



aber, aber ... nicht doch das lyrische Ich mit der Autorin verwechseln ...

(quickiely noted by lost)

 

      ear



RE: Ohne Titel

   30.07.2007, 09:43



Dass das Lyrische Ich solchen Vers schreiben konnte, zeigt: ein kreativer Neuanfang wurde gemacht, liebe Gruesse, ear.

 

      zuppanova



RE: Ohne Titel

   30.07.2007, 13:18



solang Jolante, bei den schwarzbraunen Gluataugen
des wuatigen Harry von Starrhausen, solang Jolante
noch ein quickie machen kann, dürft's gar so schlimm
nicht sein ...
ein (über)muatiges servus von zuppa.

 

      Jolante²



RE: Ohne Titel

   30.07.2007, 16:20 / 1 x geändert



Ihr Lieben,

ein namenloses lyrisches Ich bedankt sich für Trost und Zuspruch. Jolante schließt sich den guten Wünschen an

und verharrt....




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