Es endete in Tragik · ear · ·


Notizen · Forum für Literatur & Germanistik
 

Neue Beiträge   |   Registrierung   |   Lesungen Literatur auf YouTube - Gedichte - Forum für Literatur und Germanistik  |   dradio   |   Archiv   |   l o g i n

 
~ Startseite
kafkaesk
~ Neue Beiträge
~ Beiträge suchen
Literatur
~ Prosa
~ Gedichte
~ Diskussionen
~ Literaturwissenschaft
Literatur
~ Leseliste
~ Forenliste
~ Gäste-Chat
Literatur
~ Impressum

  Online
gregor libkowsky

  Lesungen

  Piep, piep, piep...

  Aktuelle Themen

Dichte Reime

welt

Zwei Gedichte

Enjambements in Heyms Berlin III

G7sus4 (12-string) --> für chantal

Reise durch lit-on

Vatnajökull (prisma)

Achrad (6)

Trahisa (5)

Letzte Nacht

Straße

Glück ^^ Meine schönsten Aporismen !!!!!!!

Feierabendland

Mein Buchhändler

Ein Dogma

Distanz

in die nacht

Jahrestage

Der Musik Laden Faden II

Hausarbeit


 

      ear



Es endete in Tragik

   29.07.2007, 15:12 / 2 x geändert



Grosse Aufregung herrschte zwei Tage lang in Ipswich, wegen eines Bottlenose Whales, der aus der Nordsee kommend den Fluss Orwell hinaufgeschwommen war und an der Orwell Bridge strandete. So wie schon vor einem Jahr in London auf der Themse, gab es , trotz aller Bemuehungen , welche die ganze Nacht dauerten, keine Rettung, Das Jungtier musste von einem Tierarzt aus seiner Qual erloest und getoetet werden. Mit seinen sechs Metern Laenge, strandete der Wal in den seichten Tiefen unter der gewaltigen Orwell Bridge, denn der Orwell, als Tiedenfluss bedeutete, dass Stunden spaeter der Wal im nassen Mud lag. Die ganze Nacht ueber versuchten eingeflogene Experten und Tierpfleger den Wal zu retten, er war zu erschoeft. Vor etwa einem Jahr passierte das gleiche Schicksal in der Thames, nur dass damals noch mehr grosse Schiffe dem Wal die Rueckkehr in die Nordsee versperrten.

Durch die ausgedehnten Ueberschwemmungen der Fluesse im Suedwesten und der Mitte Englands, deren Ende noch nicht erreicht ist (es hat neue schwere Regenfaelle gegeben), wird es Engpaesse in der Versorgung geben, denn die Kartoffel- und Weizenfelder stehen unter Wasser. Es droht allmaehlich Seuchengefahr in diesen Gebieten, die durch tagelange Fluten zu stinkenden Abwaessern wurden. Die Trinkwasserversorgung konnte nicht ueberall gewaehrleistet werden, weil die Lastwagen mit Flaschen-Wasser zu gross waren fuer die engen Strassen. Zur Zeit scheint Oxford am schlimmsten betroffen zu sein. In Tewkesbury, welches als erste Stadt betroffen war, erhielten die Bewohner quasi Ausgehverbote, weil die Hilfskraefte nicht dagegen ankoennen. Es ist schwierig , sich in die Lage der Betroffenen voellig zu versetzen, aber die Hilflosigkeit , allen Naturgewalten ausgeliefert zu sein, ist wohl in England nie groesser gewesen. Es galt ja ,neben all den Menschen ,auch das Vieh zu retten. Einige Menschen waren so verzweifelt, dass sie ,nach vier Tagen ohne Trinkwasser, das Wasser aus Teichen tranken. Selten haben Englaender so intensiv auf jede neue Wetterwarnung gehoert.

 

      Elise



RE: Es endete in Tragik

   29.07.2007, 23:12



Hallo ear,

wie du ja weißt, lese ich deine Notizen über Geschehnisse 'vor Ort' sehr gerne - es hat für mich noch eine andere Qualität, als wenn ich aus der Zeitung von Katastrophen erfahre, die 'weit weg' passieren. Auch denke ich an den anderen Wal, der sich vor Jahresfrist in der Themse verlor und in London starb.
Danke.

Viele Grüße, Elise.




Views heute: 5.749 | Views gestern: 4.482 | Views gesamt: 5.487.790