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29.07.2007, 15:12 / 2 x geändert
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Grosse Aufregung herrschte zwei Tage lang in Ipswich, wegen eines Bottlenose Whales, der aus der Nordsee kommend den Fluss Orwell hinaufgeschwommen war und an der Orwell Bridge strandete. So wie schon vor einem Jahr in London auf der Themse, gab es , trotz aller Bemuehungen , welche die ganze Nacht dauerten, keine Rettung, Das Jungtier musste von einem Tierarzt aus seiner Qual erloest und getoetet werden. Mit seinen sechs Metern Laenge, strandete der Wal in den seichten Tiefen unter der gewaltigen Orwell Bridge, denn der Orwell, als Tiedenfluss bedeutete, dass Stunden spaeter der Wal im nassen Mud lag. Die ganze Nacht ueber versuchten eingeflogene Experten und Tierpfleger den Wal zu retten, er war zu erschoeft. Vor etwa einem Jahr passierte das gleiche Schicksal in der Thames, nur dass damals noch mehr grosse Schiffe dem Wal die Rueckkehr in die Nordsee versperrten.
Durch die ausgedehnten Ueberschwemmungen der Fluesse im Suedwesten und der Mitte Englands, deren Ende noch nicht erreicht ist (es hat neue schwere Regenfaelle gegeben), wird es Engpaesse in der Versorgung geben, denn die Kartoffel- und Weizenfelder stehen unter Wasser. Es droht allmaehlich Seuchengefahr in diesen Gebieten, die durch tagelange Fluten zu stinkenden Abwaessern wurden. Die Trinkwasserversorgung konnte nicht ueberall gewaehrleistet werden, weil die Lastwagen mit Flaschen-Wasser zu gross waren fuer die engen Strassen. Zur Zeit scheint Oxford am schlimmsten betroffen zu sein. In Tewkesbury, welches als erste Stadt betroffen war, erhielten die Bewohner quasi Ausgehverbote, weil die Hilfskraefte nicht dagegen ankoennen. Es ist schwierig , sich in die Lage der Betroffenen voellig zu versetzen, aber die Hilflosigkeit , allen Naturgewalten ausgeliefert zu sein, ist wohl in England nie groesser gewesen. Es galt ja ,neben all den Menschen ,auch das Vieh zu retten. Einige Menschen waren so verzweifelt, dass sie ,nach vier Tagen ohne Trinkwasser, das Wasser aus Teichen tranken. Selten haben Englaender so intensiv auf jede neue Wetterwarnung gehoert.

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