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Online
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gregor libkowsky
mmazzurro
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Gretchen
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Sexistischer Aphorismus ohne Anspruch
Die meisten Männer
haben ihre Achillesferse
zwischen den Beinen.

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Marcel Frank
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Wenn schon einfach, warum nicht verspielter:
Zwischen den meisten
Beinen der Männer
[f|v]ersen die Achillesse.
o.ä.
(ich guck' mir my comment gerade an und will's löschen, ich habe nicht nachgedacht ...)
Was wollte er eigentlich ? Nein, nicht einen dummen Alternatiworschlag machen, sondern darauf hinweisen, dass sich v.a. bei Kurztexten die Aufmerksamkeit von der "Aussage" umpolen ließe auf den "Träger" (Wörters). Wie auch immer. Damit ist nix gewonnen, auch nix verloren, ein solcher Kommentar um diese Uhrzeit folchlich obsolet.

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augustine
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Da möchte ich Ihm doch sagen, dass Gretchens kleiner Text zu zuppas Fundstück VIEL Besser ist als Sein Gegenvorschlag, den Er (un?-)freundlicherweise hat stehen lassen, damit z.B. ich jetzt sagen kann: "Achillesse" ist nichts als fürchterlich, da es ja nur einen gegeben hat, und so ist der Kommentar in der Tat obsolet. Ich weiß ja, Er mag "Aussagen" nicht und ist "wörters"-verliebt - nur wörters allein transportieren leicht UN-Sinn (und Schlimmeres auch). augustine

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Marcel Frank
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"'Achillesse' ist nichts als fürchterlich, da es ja nur einen gegeben hat": Ich sehe nicht, dass der alternative Dreizeiler behauptet, es habe mehrere gegeben: Die augustines in diesem Forum dürften das anders sehen. Verteidigen will er es aber ebf. nicht. Dennoch:
Den Gefallen der Selbstausradierung leistet er aus Gleichgewichtsgründen nicht. Er will wissen, warum ein normaler Satz nicht nur Aphorismus, sondern zugleich ein Gedicht sein soll ("Verspausen benötigt"). Den Begriff "Achillesferse" kennen (kennt ?) Hinz und Kunz.
Die Verbindung von Achilles(ferse) und Johannes(se) wäre zumindest eine/die clevere aphoristische Beobachtung. Er wünschte sie sich etwas "breiter im Bild". Er las gerade "ein paar Lichtenberg-Aphorismen" und hat versucht, sie "kalkülmäßig" (das ist fürchterlich !) auf einen Nenner zu bringen:
- semantische Kontrastierung oder Verschiebung
- enttäuschte Erwartung
- Widerspruch
- Groteske
- Hyperbel
Was stört:
1. (zu) kurz (Aphorismen sollen nur kurz sein)
2. Versform
3. Was ist mit denen, die nicht zu den meisten gehören ? (Haben sie ihre am After ?)
Nachtrag: Er selbst kann es nicht besser. Aus einem parallel laufenden Thread ergab sich ihm z.B. folgendes: "Über Werturteile: Geschniedelte Begründungen erhöhen ihre Steifigkeit."

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Gretchen²
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Ohmanno, meine soaps(!) sind zu lang(!) und mein Affochissmuz(!) zu kurz(!), ich bin eine tragische Figur.
Aber, im Ernst, ich find:
er hat recht, wo er recht hat (dat Marzell).
1.) sticht, und 2.) auch, ich seh ein:
mein Achillesferschen iss zu kurz und zu klein
und plustert sich per Vers(erweise) auf, um fülliger zu wirken.
3.) find ich ja strittig: warum denn nicht bisschen Spannung erzeugen
und die Möglichkeit offen lassen, es gäbe welche (nicht-meiste), die
ihre Achillesferse(n) woanders (muss ja nicht gleich im Analbereich sein)
oder womöglich gar keine (mehr) - hätten.
Das regt doch den Leser zum Denken an, oder? Hat ja bei ihm auch funktioniert, irgendwie.
Andererseits, der Hyperbel zuliebe sollte man abba dann doch freistossmässig voll durchziehn.
Obsolet find ich nix - oder alles hier. Ein schlechtes Beispiel zu haben plus
ein Kommentar dazu, der begründet, warum das Beispiel kein gutes ist,
das ist doch was, oder?
Und das kann man lerntransfermäßig (aua) auch weiterverwenden.
Transferierversuch mal:
Im Schritt phallozentrisch achillesgeferst penetriert Mann sich so durch die Welt.
(kommt immer noch ziemlich kurz ... vielleicht war aber auch die aphoristische Beobachtung einfach nicht clever genug ... )
. . . . . . . . . . . Durch und durch metaphysisch karogeverst
. . . . . . . . . . . grüßt geschmackvoll, doch ungeschniedelt: das Gretchen.
. . . . . . . . . . . . .  -> zum Nachtmahl (klick!)

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wohlgesonne
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Tausend Euro ins Phrasenschwein.

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Gretchen²
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Hei danke für die 1000 Fetzen. Immer willkommen hier.
Weiter so.
Greetz G.

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lost
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wie wäre es so:
Kulturanthropologie
Im Schritt phallozentrisch achillesgeferst penetriert Mann sich so durch die Welt.
(kleiner Vorspann/Titel, um Lesererwartungen in die falsche Richtung zu biegen.)

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wohlgesonne
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09.09.2007, 06:38 / 3 x geändert
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Alle Frauen
haben ihre 'Achillesferse'
zwischen den Beinen.
And I love it!
More than any burger or
Apfeltasche.

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W. Strapinski
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die achillesferse des mannes ist eine ewig klaffende wunde
- der frau.
(die ist auch mit keinem feigen-blatt vor'm mund zu verdecken!)

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Jochen18
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Die Verletzbarkeit des Mannes Achillesferse zu nennen, geht ganz in Ordnung.
Die Verletzbarkeit der Frau Achillesferse zu nennen, geht genauso in Ordnung.

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Jochen18
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08.01.2012, 18:01 / 1 x geändert
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Ach, gretchen. Selbst geniale Menschen wie Sie machen - wir wissen es - Fehler wie:
Die meisten Männer
haben ihre Achillesferse
zwischen den Beinen.
Eine einzige Gedichtzeile von Ihnen wie:
Sonnenzuckerkringelsüß sind meiner Kindheit grüne Frühlingshälmchen
gleicht das alles wieder aus.
P.S.: Wer ist denn eigentlich dieser Strapinski?

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Gretchen²
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Bin, wie User Bananenfisch andernorts so schön schreibt, ein Stückchen Katzendreck in einer auf einem grauen Bord liegenden Tüte mit massig ungesundem, faul, fett und herzkrank machendem Zeugs drin; da greift man wahllos zu und zuckt zurück - es sei denn, man hätte (unmöglich ist ja gar nichts!) DOCH einen pur güldengriebigen 18-Karat-Klunker erwischt, der einen nach Einverleibung direkt ins Krankenhaus und/oder ins Grab befördern wird ... nuja, das ist aber jetzt eine andere Geschichte, führt uns viel zu weit weg von den Achillesversen, die einem stumpfsumpfigen, anspruchslosen Katzengrätchen wie mir gar wohl anstehen.
. . . . . . . Gretchengrüße
. . . . . . . . . . . . . . . . . .  -> Das Glühen (klick)
Strapinski? Wer das ist? Na, der Wenzel doch: http://home.arcor.de/fros/pr/deutsch/de.html
(Womöglich war dieser Strapinski sogar ein Ahnherr vom Felix Krull ...)

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Jochen18
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08.01.2012, 21:45 / 2 x geändert
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Ja, ja.
Und sonst? Alles im rotem Bereich?
Aus der Hüfte:
Pilze
Es sind nicht die Hüte auf ihren Köpfen,
sind nicht einmal die Köpfe,
die dafür sorgen, dass es meinem
Gemüsehändler gut geht.
Es ist das Wurzelwerk, das
keines ist, ist das Leben
unter der Oberfläche,
das dafür sorgt,
dass es meinem Gemüsehändler
gut geht.
Und allen anderen Händlern auch.
P.S.: Sie schreiben: (Womöglich war dieser Strapinski sogar ein Ahnherr vom Felix Krull ...).
Mag sein.
Was er eindeutig nicht ist: Ein Enkel von Th. Mann.

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alesan
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So wir, die Männer unsere Schwächen haben.
Die Frauen, wo wären, ihre leiblich festzuhalten
einzufangen, um sie danach an den Lyrkpranger zu stellen.

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Gretchen²
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13.01.2012, 18:53 / 1 x geändert
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alesan:
>> So wir, die Männer unsere Schwächen haben.
Die Frauen, wo wären, ihre leiblich festzuhalten
einzufangen, um sie danach an den Lyrkpranger zu stellen. <<
Was will er mir mit diesen Zeichen, mit dieser mysteriösen
Wörterklitterung wohl sagen, der Herr alesan?
Ja, wer‘s verstünde, wäre besser dran ...
. . . . . . . . . Gretchen grüßt
. . . . . . . . . . . . .  -> Alles ist eitel (klick!)

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alesan
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13.01.2012, 19:20 / 1 x geändert
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Es muss ja eine Spiegelung zum Thema auf die Schwächen der Frau geben. Dieses Zwischending der Männer, an den kann man einen Lyrikfaden hängen. Nur Frauen selbst können über ihre Schwächen reden, weil sie davon wissen. Ich mag die Häme nicht.

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alesan
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Zum Kommentar: Zum Inhalt des Textes.

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Gretchen²
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14.01.2012, 12:18 / 1 x geändert
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>> Zum Kommentar: Zum Inhalt des Textes. <<
Hm? Wie? Ich verstehe nicht, was Du meinst.
Der Kommentar ist Häme?
Welcher Kommentar? Wessen Kommentar? Meiner?
Der Inhalt des Textes ist Häme?
Dieser Aphorismus ist Häme?
Was?
Hilfe ...
Nein, schade, ich verstehe noch immer nicht, wo genau denn nun die "Häme" steckt, die Du nicht magst.
. . . . . . . . . Gretchen grüßt
. . . . . . . . . . . . .  -> de pressione vitae (klick!)

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alesan
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Zum Kommentar: ganz oben, Ihr Gedicht.

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Elise
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@alesan
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Elise

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W. Strapinski
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Joch 18
P.S.: Sie schreiben: (Womöglich war dieser Strapinski sogar ein Ahnherr vom Felix Krull ...).
Mag sein.
Was er eindeutig nicht ist: Ein Enkel von Th. Mann.
Werter Herr Rat, wo ihr Recht habt, habt ihr Recht.
Ich bin eher der Neffe eines Bastards des armen Heinrichs!
Mögen Sie (sich) auch im vierten Glied das Buddenbrooksische bewahren.

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