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Online
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gregor libkowsky
mmazzurro
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Gretchen
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21.05.2007, 17:49 / 4 x geändert
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Ursprüngliche Fassung:
am See
Luft tupft die Haut warm
zärtlich bewegt sich das Wasser
spätnachmittags dann
liegt durchsichtig
der Himmel
im Wellenspiel
so
gehst Du
über
in mich
friedlich vermischen sich Farben
wir zeichnen uns aus
(Jaa. Nur so, als Spielerei mal.)
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geändert am 01.07.2007, neue Version:
am See
Luft tupft pastellwarm
Wasserhaut regt sich
Himmel tanzt schimmernd
Wellenspiel perltürkis
so gehst Du über
in mich unsere Farben
mischen wir spielend
zeichnen uns aus
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Schreibtisch
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Liebes Gretchen,
feines, zartes Gedicht,
wunderbar die letzte Zeile:
ausgezeichnet werden durch das gegenseitige "Ausmalen"
und so ausgezeichnet sein, so lese ichs.
Und werde auch ganz friedlich und sanft.
Dankeschön für dieses schöne Liebesgedicht.
Spielerei? Leichtfüßig kommt es daher, ja,
aber im Spiel von Widerspiegeln
liegt doch auch ein...hm...
eine beschwingte Ernsthaftigkeit...
oder, nein, ich habs: Dankbarkeit
spüre ich, nicht "nur so", sondern
ganz wahrhaftig.
Spielerei klingt so, als würde es nicht ernst genommen werden wollen.
Das will es aber. Und das ist gut so. predigt
der Schreibtisch
und dankt, achachach.
(Zeichensetzung nochmal anschauen?
könnte mir auch gut eine Welle dort vorstellen wo jetzt Punkt und Komma...)

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Gretchen²
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Heiala, Schreibtisch,
hab nicht gedacht, dass wer sonn' kleines Dingen kommentiert. Fiel mir nämlich gestern nachmittag in Püroh auf einmal so ein, weil ich mir sonn' bestimmten See vorgestellt hab, die Bewegung, die Farben und so, Licht-Schatten-Geschaukel - fürn Quickie reichts mal eben noch, habb ich gedacht ---
gezz, Zeichensetzung? - noch mehr Wellen, nee, guck mal, wie das aussieht:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
am See ~
Luft tupft die Haut warm~
zärtlich bewegt sich das Wasser~
spätnachmittags dann
liegt durchsichtig
der Himmel
im Wellenspiel~
so
gehst Du
über
in mich~
friedlich vermischen sich Farben~
wir zeichnen uns aus~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
nee, das bringt nix, wär doch prätentiös und "zu schön", also kunstgewerblich ornamental (habb dat Adorno gelesen). Ich glaub, die Leiste oben und unten mach ich gleich auch noch weg: sieht doch zu sehr nach Tapetenbordüre aus.
Gretchen knickst und grüßt mit Dank.

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Jolante
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Hossa Gretchen,
ein luftiges, filigranes Gedicht, das dennoch Tiefgang hat. Die überarbeitete Gestaltung der Zeilen gefällt mir noch besser als die erste. Das Wellenzeichen hat dort nichts verloren, finde ich. Es macht mir große Freude, das Gedicht zu lesen. Es vermittelt mir Zärtlichkeit und schenkt mir ein Gefühl friedlicher Geborgenheit. Wenn du es als "Spielerei" bezeichnest, so ist nicht zu übersehen, wieviel Kreativität gerade im Spiel steckt.
Liebe Grüße
Jolante

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Schreibtisch
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22.05.2007, 12:26 / 2 x geändert
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witzig: an zentrieren dachte ich auch schon, hab mich aber nicht getraut wegen Orientalistikadorno und so...hat ja recht, der Gute, aber manchmal ist eine kleine Welle eben auch das, was schnörkellos gesagt werden muss, ohne Konserve...in diesem Sinn war die Welle schlicht, passend, angemessen...Geschmackssache? Tagesform? Ich würde die Wellen oben und unten weglassen und dafür als Satzzeichen...
das Zentrierte passt gut zum Farbenverlauf und zur Seeform, zur Spielerei...bündig ist es schlichter...die Worte brauchen das Zentrierte nicht...plädiere heute für bündig, weil die Leichtigkeit, Luftigkeit der Zeilen die Spielerei des Zentrierens nicht braucht. Im Sinne von Adorno/Frisörwie heißt dasDingnoch? vermutlich bündig wellenlos ohne Satzzeichen oder der Orthographie entsprechend...
überlegt der Schreibtisch und grüßt...

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windflug
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Hallo Gretchen,
ganz "ausgezeichnet" gefällt mir deine Spielerei. Die Zeilen vermitteln so viel Leichtigkeit, eine heitere, friedliche Gelassenheit und damit die Tiefe des Augenblicks. Es tut gut, dein Gedicht zu lesen
findet windflug
P.S. Mir gefällt die oben stehende Version viel besser als die Alternative. Nur die Punkte an den Satzenden würde ich weglassen (sonst müsstest du für mein Gefühl auch die Satzanfänge groß schreiben, und das wirkt für dieses feine Gespinst so wuchtig).

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augustine
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ja, fein ists, ja, Gretchen; ein anderer Gretchen-Ton (ich mag ihn wie den frechen, wie den nachdenklichen) - vor allem: die Bescheidenheit, das so zarte und zärtliche Gebilde nur "Spielerei" zu nennen ... augustine mit besonderem Gruß an windflug

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Gretchen²
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Hey, ihr da! Jolante, windflug, augustine,
bin selber gezz beschwingt von euren Kommentaren und freu mich, dass da was an "Stimmung" sich ausdrückt und überträgt.
windflug, deine Idee, die Satzzeichen wegzulassen, übernehm ich mal sofort. Und was Groß- und Kleinschreibung betrifft: hatt ich mir so überlegt, wie du es beschreibst.
Schreibtisch und Jolante, oben lass ich es mal zentriert, abba: Welle wird frisörisch wegfüseliert. Wegen bündig bin ich ja auch dauernd am rumdenken, und ich wüßte mal gern, was es für oder gegen eine bestimmte äußerliche Form überhaupt an Argumenten gäb.
Bündig siehtet so aus:
am See
Luft tupft die Haut warm
zärtlich bewegt sich das Wasser
spätnachmittags dann
liegt durchsichtig
der Himmel
im Wellenspiel
so
gehst Du
über
in mich
friedlich vermischen sich Farben
wir zeichnen uns aus
Schönwettergrüße in alle Himmelsrichtungen sendet
Gretchen.

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Schreibtisch
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Die Form ist wie eine Art Geländer durch den Text. Hier gilt für mich: So viel wie nötig, so wenig wie möglich...dann gibts mehr Raum für das, was sich zeigen will und das, was gesehen werden will, ohne Absturzgefahr...keine Ablenkung...ich kann oft nicht sachlich begründen, warum ich etwas so oder so schreibe, kann nur beschreiben, wie es wirkt.
Deine letzte Textfassung gefällt mir am besten, weil die Schlichtheit viel Raum eröffnet für das Luftige und Leichte.
kleine Frage: Das Du wirklich groß? und wie sähe es eigentlich aus, wenn alles klein?
Schreibtisch grüßt

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Gretchen²
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Heia, Schreibtisch!
Also,
jaaaaa, das DU groß,
DAS DU iss 1001-mal wichtiger als das ich, und eigentlich überhaupt find
ich die Du’s viel interessanter als das ich, sonn’ ussliges ich habb' ich verfügbar,
wann immer ich will, wohingegen sonn’ leibhaftiges Du iss schon selten, und
neeeee, alles klein, dat
wär zu langweilig, da bewegt sich ja nix mehr, rein optisch betrachtet.
Schöne Nachtkarogrüße vom Gretchen.

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zuppanova
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serv.s Gretchen und alle.
kurz zusammengetragen, was mir auf- und einfällt, um vllt. herauszufinden, warum es wirkt, wie es wirkt.
! (aber i nix germanist, gell ... ) !
- aufbau - ziemlich klar strukturiert, 2 strophen á 6 zeilen, und man könnte vielleicht so sagen: die strophe 1 ist eine metapher für das, was in strophe 2 noch einmal (konkreter) ausgesagt wird, und zwar von einem (erst in strophe 2 auftretenden) "authentischen" lyrischen ich, welches, an ein lyrisches du sich wendend, direkt den bezug zur naturskizze=strophe 1 herstellt. vielleicht könnte man auch sagen: die erste strophe "bedeutet" die zweite. das ist ganz gut ineinandergeführt, find ich.
- wirkung auf leser - beschwingt, leicht, filigran einerseits und friedlich, gelassen, beruhigend andererseits: jamei, hängt zusammen mit "maass und klang" (ha!), oder halt mit dem metrischen duktus, mit den lauten (vokal a scheint das ganze zu tr-a-gen) und sowieso mit den bildern, die angeboten werden ---> einstimmung durch den titel, dann werden aufgerufen 'luft', 'wasser', 'himmel', woraus ein 'durchsichtig-farbiges wellenspiel' entsteht. ein bild-'element' holt das nächste ab ---> übergänge ohne hektik, organisch.
was mich irritiert:
1.) warum stehen "luft" und "farben" ohne artikel da? damit es schöner ist, besser klingt? ich finde keine begründung aus dem text heraus - warum denn z.b. nicht "unsere farben"? es sind ja nicht irgendwelche farben, irgendwelche luft, sondern: die.
2.) was hat die "haut" in der ersten strophe zu suchen? sie gehört da nicht hin, bringt nichts voran im text. die elemente sind "unter sich" in strophe 1, da kann menschliche haut nur als fremdkörper im wahrsten sinne des wortes wirken, so wie der text da steht. es ist (für die aussage, fürs bild) total egal, wen oder was die luft tupft. zentral ist doch, dass sie: tupft.
3.) woher kommt denn so auf einmal das "dann" (unlyrisches wort auch, in diesem kontext) - es wird doch nichts beschrieben, was ein "dann" rechtfertigte.
4.) ebenso "spätnachmittags: was bringt die zeitangabe?
ja, so mein ich halt.
lg, zuppa.

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Gretchen²
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Hey Leute,
Danke sehr nochmal für alle Kommentare. Aber:
habb gelesen, was zuppa schreibt, hab mir das
Textding durchgelesen, hab gründlich nachgedacht -
und bin unzufrieden gezz damit.
Da muss noch was dran geschraubt werden, so isset
irgendwie kein richtiger Guss und gar nix.
Kann sein, ich hab ne Idee, kann auch sein, dass es
dann nur verschlimmbessert iss.
Auf jeden Fall überleg ich mir noch was dazu.
Gerunzelt karierte Gretchengrüße an alle!

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zuppanova
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serv.s Gretchen,
bin sehr gespannt, was rauskommt,
wenn du nochmal dran schraubst.
vergiss nicht, es mich/uns alle wissen
zu lassen. lg, zuppa curiosa.

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Gretchen²
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01.07.2007, 15:25 / 1 x geändert
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Hei Leute, vorläufige Endfassung ist gezz so:
am See
Luft tupft pastellwarm
Wasserhaut regt sich
Himmel tanzt schimmernd
Wellenspiel perltürkis
so gehst Du über
in mich unsere Farben
mischen wir spielend
zeichnen uns aus
Karogesprenkelte Gretchengrüße.

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augustine
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hallo, gesprenkeltes Gretchen, hab eben alle Fassungen nochmal gelesen und finde:
die Heiterkeit ist am fröhlichsten in der ersten Fassung der Spielerei. Die "vorläufige Endfassung" ist reduziert, das sollte sie sicherlich, aber sie hat verloren an Leichtigkeit, vor allem in den vier gleich gebauten ersten Zeilen (und: erklärst Du mal, was "perlürkis" ist? hab' immer gedacht: da fehlt ein 't'). - Die anderen vier Zeilen gefallen mir gut. Aber: 'n Stück davon und 'n Stück davon: das geht nicht, das sehe ich ein.
Also mal schaun, was noch kommt. Lg augustine

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ear
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Liebes karogesprenkeltes Gretchen, bleibe bei deiner urspruenglichen Version, sie hat genau das, was der Titel "Spielerei" sagt. Auch die Form ,in der du es drucktest, ist darin am besten gelungen. Du koenntest doch ein Neues Gedicht schreiben und deine Erkentnisse dort einbauen. Ich freue mich auf Weiteres, aber Neues, ear.

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rollerball
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Hi Gretchen,
wie ear + augustine würde ich dir raten, bei der ursprünglichen Version zu bleiben. Die hat den spielerischen Charme, den der Titel verspricht!
LG, rollerball

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Jolante
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Liebe Grete Karo,
ich finde, die neue Fassung reicht an die alte nicht heran. Die "Spielerei" war -für mich- in Aussage und Gestalt bunt und rund !
Lass es, wie es ist,
bittet Jolante

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augustine
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Das finde ich aber schön, dass die drei, die hiervor geschrieben haben, derselben Meinung sind wie ich.
Und liebes nun nicht mehr ganz und gar kariertes Gretchen - vielleicht stimmt ja die Vermutung, dass du dich in der gerade hier wabernden Tendenz geübt hast: noch kürzer, noch mehr ausdünnen - bis eine schöne Stimmung erfolgreich erledigt ist.
Dass du auch anders kannst, zeigte doch schon endlösung.
Lg augustine

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Schreibtisch
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ich finde die erste Fassung auch...unmittelbarer...
falls es Punkte geben wird, ein Punkt von mir für Nummer eins -
liniert der Schreibtisch

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lost
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nun, geradezu abstoßend finde ich die zweite Fassung nicht.
sie ist strenger, reduzierter, reflektierter, die Sinneseindrücke
destillierter wiedergegeben. die zweite Strophe scheint mir
in dieser Version auf jeden Fall gelungener, die erste, ach,
de gustibus ... -
das fehlende "t" dürfte ergänzt werden.
lost.

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Gretchen²
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Hei Leute,
habb mir extrem Mühe gegeben und bin ratlos
gezz, manno, dass ihr alle die alte Fassung wollt.
Muss mal weiter nachdenken, was ich tu, aber das
t vom perlürkis hau ich doch schon mal rein.
Bin ich vielleicht doch nicht so geschaffen fürs ernsthaftere
Fach? augustine, du hast schon recht, bei 'endlösung/endlich',
da wollt ich mal nen ersten Schritt in die Richtung machen.
Bei 'Zeitung' auch
Also, bin ich heut kariert, getupft, gestreift?
Grüße jedenfalls von Gretchen.

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Jolante
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Heia Gretele,
leg dich bloß nicht auf eine bestimmte Richtung fest, sondern experimentiere lustig drauflos, wenn dir danach ist. Deine sogenannten "ernsthaften" Gedichte haben mir mindestens ebenso gut gefallen wie die anderen. Die zweite Fassung deiner "Spielerei" war mir zu konstruiert, deshalb zieh ich die im doppelten Sinne "ursprüngliche" vor. Frag dich doch mal ohne Rücksicht auf Verluste, welche Fassung d i r am besten gefällt. Und die nimmst du dann !
Dies rät Jolante,
die zwischen den Stilen
Schwankende

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Gretchen²
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Heiala, Jolante,
versteh schon genau, was du meinst, und iss auch sehr lieb von dir, aber geht nicht. Bin da zu sehr verwickelt in die Wörters und kann nix mehr entscheiden. Einfach mal liegen lassen gezz.
Allerherzlichste Gretchengrüße an dich, Jolante!

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wohlgesonne
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Wie sagte schon Syd Barrett: Die erste Version ist immer die beste.

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