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jonesy
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ein sehr melancholisches Gedicht.
Das LI ist geprägt vom weiß ich nicht
was weiß das Ich nicht? Informationen? Allgemeinwissen? oder eine Antwort auf elementare Seinsafragen? Oder wird gefragt, wie oder was das LI etwas gerne hätte. Vielleicht von allem ein bisschen. Vielleicht ist der Blick des LI nicht mehr auf Details gerichtet, und es bleibt mit der Gewissheit einer einzigen Antwort, die es bekommen hat zurück. So nach dem Motto: das Leid der Welt es existiert... "da könnt ihr machen was ihr wollt"
Aber ist es nicht eine Herausforderung aus dem weiß ich nicht heruaszukommen? Was würde dagegen helfen. Und warum ist "sehen" etwas anderes oder oppositionelles gegen das weiß ich nicht. Ist sehen nicht auch unterschiedlich. Wenn man etwas sieht, dann müsste man es benennen können, oder ihm nachgehen. Oder es bleibt ein sehen, das nur staunt.
Das weiß ich nicht wirkt ein wenig gleichgültig. Ein wenig erinnert es an das Verhör im Roman 1984, wo der Protagonist hinterher zugibt, nicht zu wissen ob 2+2=4 ist. Erst sagt er es, dann rät er, dann gibt er den Verstand ab, und dann verliert er ihn. Zum Schluss spielt er Schach. Dann weiß er nicht mehr.

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rollerball
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22.07.2007, 14:32 / 1 x geändert
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dieses Gedicht.
Eines weiß ich aber mit Gewissheit:
Die 2. Zeile sollte mit "meines Lebens" enden.
(Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod, Bastian Sick)
Ich weiß auch nicht, warum es in der 3. Strophe zuerst
"die Welt" heißt, diese aber schon 2 Zeilen später
auf ihren Artikel verzichten muss, wie auch in der Schlusszeile?

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