| |
|
rollerball
|
Blicke ihrer dunklen Augen
haben es mir angetan,
scheinen gar mich einzusaugen,
ziehen mich wie magisch an.
Wärme ihres schlanken Leibes
möchte ich gern nahe spüren,
zarte Haut des schönen Weibes
sanft liebkosend bald berühren,
ihre weichen Lippen schmecken,
ihren heißen Atem trinken,
wahre Lust mit ihr entdecken
und erlöst in ihr versinken ...

|  |
arisia (Gast)
|
hi, rollerball,
ein hübsches Gedicht über die Gefühle, die ein Mann für seine Geliebte, seine
Liebe empfindet.zwei Dinge allerdings, die mich etwas stören.
Einmal -
“ziehen mich wie magisch an”
ich würde das “wie” gerne durch etwas anderes ersetzt sehen, evtl. “fast” oder
anderes, ein “wie” ist immer leicht schwächlich.
Zum anderen tue ich mich schwer mit der
“wahren Lust”,
warum nicht “große Lust”, oder ähnliches, jedensfalls etwas, das mehr auf dem
Boden bleibt, evtl. konkreter ist, denn Lust ist ja etwas sehr Erdiges, und der
Ausdruck “wahre Lust” ist mir persönlich hier in diesem Zusammenhang zu
schwammig, zu abgehoben.
liebe Grüße
arisia

|  |
rollerball²
|
hi arisia,
danke für deinen Kommentar. Mit "fast magisch" könnte ich mich anfreunden, habe auch schon diie Alternative "magnetisch" überlegt, obwohl es hier wohl eher um Über-Sinnliches, Metaphysisches als um physikalische Phänomene geht. "Große Lust" hingegen schiene mir zu platt und trivial, auch mit anderen Zweisilbern wie "tiefe" oder "heiße" wäre ich noch nicht ganz glücklich. Mal sehen, was mir oder anderen noch dazu einfällt ...
LG, rollerball

|  |
Jolante
|
Hallo, rollerball,
ich plädiere dafür, die "wahre" Lust nicht zu ändern. Es gilt ja hier, sie mit ihr zu "entdecken". Würde dort "empfinden" stehen, wäre das für mich etwas anderes. Da würde "tief" oder "groß" besser passen. Ich denke, du kannst deinem Sprachgefühl vertrauen,
meint Jolante

|  |
|
|