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Klaus
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05.02.2007, 18:58 / 2 x geändert
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That`s it
In uns
ist es immer -
es ist immer
da.
Einer in Einem -
Einer in Keinem -
Keiner in Einem?
Suchend sind
die Worte -
sie sind es
immer
nur zum Teil...

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augustine
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Wie sag' ich das denn nun, Klaus, freundlich genug, aber klar genug auch?
"Es" steht unter Religion - so was Hochgegriffenes wie Pantheismus ist aber wohl nicht gemeint.
"In uns"="da". Das erklärt das "es" nicht, sondern behauptet nur von etwas Unklarem etwas Unklares. / [Wie] unterscheidet sich "es" von "einem"? Vorgeblicher Tiefsinn, will mir scheinen. /
Welche Worte [richtiger: Wörter] werden denn "traurig"? Wann? Wodurch? Woher? Aber nicht ganz, immer nur "zum Teil" .
Vergeblich frage ich mich nach der Aussage des Ausgesagten und versage mir weitere Vermutungen dazu.
Nimms nicht so ernst. Nur falls das Spiritualität sein soll - die nehme ich so nicht ernst.
Fühle mich auch erinnert an losts Kommentar zu borderline - gerade noch auf dieser Seite.
That's it. Written by augustine

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Klaus²
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05.02.2007, 22:04 / 3 x geändert
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Hallo augustine,
nach mehreren Versuchen, dir zu antworten, lasse
ich es jetzt einfach so stehen, deine Wahrnehmung
ist für dich stimmig...
und bedanke mich für die Hinweise zu dem Wort
"traurig", ich habe es geändert - siehe oben.
LG Klaus

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Jolante
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Hallo, Klaus,
gerne möchte ich dein Gedicht verstehen. Ich habe es gelesen, mehrmals, und doch.....? Ich bin nicht dahinter gekommen, was deine -durchaus wohlgesetzten- Worte ausdrücken wollen. Was du augustine auf ihren Kommentar schreibst, hat mich leider auch nicht weitergebracht. Manchmal fällt es mir schwer, Gedichte zu deuten. Gibst du mir eine Hilfestellung ?
Liebe Grüße
Jolante

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Klaus²
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06.02.2007, 07:26 / 1 x geändert
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Hallo Jolante,
der Ausgangspunkt war, dass religiöse
Begriffe es nie erklären können, sie sind
Übersetzungsversuche.
Es ist immer in uns da...
Wir sind alle in ihm...
ER-Klärungssuchende Worte, deshalb
werde ich "Traurig" in "Suchend" ändern.
Meine Gefühle werden traurig,
wenn ich getrennt fühlende Menschen
leiden sehe - und kann "nur" da sein...
LG Klaus

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augustine
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Hallo, Klaus -
eigentlich dachte ich nicht, dass ich noch einmal schreiben würde.
Erklärt hast Du Dein "es" auch jetzt nicht - und es geht auch nicht. Meinst Du nicht Pantheismus, sondern Pan-en-theismus? Hast Du Spinoza gelesen?
Mein Philosophieunterricht fing an mit dem Satz: "Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?" (Wenn ich dazu etwas 'glaube', kann man das in dem Sonett ZEIT lesen.)
D' accord: Religiöse Begriffe können nichts erklären (in dem Sinn, dass man "es" dann hätte und schwarz auf weiß ...)
Die Frage bleibt: Wie stellst Du Dir das zu Übersetzende vor? Denn es muss "da" sein (wo?), sonst könnte es nicht über-ge-setzt werden. Wer ist der Ferge (der Bootsmann, der über-setzt? und über welche Art Fluss?)
Ich habe mich so einigermaßen abgefunden mit der Formel vom "unverfüglichen Grund". Aber auch die vermenschlicht (Grund=Ursache; Grund=Tiefe).
Grüße, die nicht traurig sind, von augustine

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Klaus²
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07.02.2007, 21:28 / 2 x geändert
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Hallo augustine,
da ich "nur" als Gasthörer an der philosophischen
Fakultät studierte und hier primär Religionsphilosphie,
werde ich keine fachliche Diskussion mit dir führen
können.
Pantheismus, Panentheismus, Sophia Perennis,
Unio Mystica, dies sind Hinweis-Wörter, da hat
der gute alte Frege schon recht, es ist eine Grund-
voraussetzung des Sprechens, dass etwas existiert.
Und dann wollen wir es verstehen, einordnen,
abgrenzen, womöglich noch einen "Standpunkt"
einnehmen, obwohl es fließt...
Was bleibt uns auch anderes übrig? Und es ist
ja auch kein Fehler, es öffnet den Geist, es führt
zu einer erhöhten Toleranz - der Briefwechsel
Schleiermachers mit seinem Vater läßt grüßen -
und es ist ein gutes Gegengewicht zu den -ismen.
Mein "Weg" führte in die transpersonale Psychologie,
in den ZEN, in die Meditation, dann in die Kontemplation.
Jetzt bin ich einfach da - auch aktiv im evangelischen
Umfeld - für andere Menschen einfach gerne da, wenn
sie "suchend" sind. Meist fehlt ihnen Liebe...
Mein obiges "Werk" ist da sekundär, ich ziehe es gerne
zurück, wenn es irritiert oder verärgert, es entstand
spontan, als jemand nur durch Worte eine "Er-Klärung"
suchte...
LG Klaus

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augustine
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Danke, Klaus. Ich glaube nun: wir haben noch viel Gesprächsstoff. LG augustine

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