neopia
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25.01.2007, 02:51 / 1 x geändert
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bssss...
Die Küche klang nach Kühlschrank, welcher einem lieblich davon säuselte, dass der Strom ihn , hinten wo die Maus so gerne ihre Brotkrumen aß, ganz zart kitzelte.
Das Mädchen mit der, für den allgemeinen Geschmack zu großen Nase,
tippte bedeutungsschwangere Sätze, durch die kleinen Käbelchen die sich um den Computer wunden , wie eine Boa Constictor um den Hals eines afrikanischen Erdferkelchens.
Ein Quäntchen an Zeit verging in der sie darüber weiter sinnierte was die afrikanische Steppe noch so übrig hatte für sie.
So tat sich plötzlich die schwere, modrige Küchentür, mit einem anklagenden Ton auf.
Ihr Mitbewohner stand, die Brust weit aufgebläht, vor ihr.
Wie für gewöhnlich, ein hektisches, „hallo“.
Seine Augen schwappten in ihren Kuhlen ganz aufgeregt hin und her.
Dazu sollte man erklären, dass er vor einiger Zeit, den Entschluss fasste, sich in sie zu verlieben.
Das ist schön.
Will man da denken.
Aber unerwidert dessen, plätscherte nun fortan die Stimmung in seinem Zweiklang dahin.
„Hallo“ entgegne sie, halb verängstigt, wo sie doch die massive Schuld daran trug, dass jemand der seinen Fresstrog heimsucht, in unangenehme Emotionen geworfen wurde, nur in Anbetracht dessen das sie den selben Raum teilten.
Ein Raum weiter saß der andere Mitbewohner und föhnte sich den Körper in der Hoffnung auf ein „sich im Mutterleib befindendes“ Gefühl zu erzeugen.
Sie versank in dem Geräusch, das an Monotonie kaum zu übertreffen war und vergaß dabei fast die Anwesenheit dessen der sich da verliebt glaubte.
Der Fön war ein besonderes Fabrikat…er ähnelte einem Entenkopf, der aus seinem föhngerechtem Mund ganz nestliche warme Luft bließ.
Dieser Mitbewohner hatte eben diesen Fetisch, sich die Wärme die ihm im Alltag entzogen schien, mittels diesem entenhaften Fön zurück zu führen.
Sie selbst empfand das, seit eh und je als relativ konstruktiv, wenn auch merkwürdig.
So hatte sie doch selbst die Erfahrung gemacht, nachdem sie ihn heimlich bei seiner Wärmegebung beobachtete, dass es ein sehr berauschendes Gefühl sein konnte, sich den Fön unter einen möglichst weiten Pulli zu halten…was dabei noch an zu merken ist, ist das die Stufe zwei da mehr von Vorteil war als die höchste Stufe.
Nicht aus economischen Gründen, eher aus sensitiven.
So rauschte nun, während sie in der Küche unbeholfen ihre Tastatur hütete, im Nebenzimmer der Entenkopfföhn.
Zuweilen jeden Abend, aber eben nicht jeden.
Diesen Abend war es wieder so weit, das der Kühlschrank mit dem Fön im Nebenzimmer ein Duett höchst klangvoller Eigenart vollzog.
Der Verliebte blickte sie an und schaute dabei als wäre das brechen eines Herzens das selbe wie dem Kühlschrank den Stecker zu ziehen. Sie presste schnell die Oberlippe unter die Unterlippe in der Hoffnung ihr kindlicher Scharm könnte entschärfen aber so schnell sie diese Handlung vollzog, hatte er schon manisch sein Brot mit Tonnen von Butter bedeckt, wohl auch im Glauben eine Handlung dieser Art, lenke ab von dem was da den Raum mit Unangenehmen füllte.
Verlegen schaute sie links am Computer vorbei, ob denn es da gar nichts zu sehen gab. Fast belustigt darüber grinste sie ihn an und er fragte ein unsicheres „was? Was ist denn?“,
„ach nichts, ich fand nur grad was lustig“… .Sagte sie darauf.
Der ihr ins Gesicht schlagende Blick veräußerte ihr, das nun, daraufhin sein Abend gelaufen sei, dann drehte er sich auf seinen funkelnden Managerschuhen in Richtung Tür um und verließ sie.
Es ist schon eine ganze Weile her, das sie gemeinsam den Entschluss fassten aus zu ziehen.
Nun, die Zeit, und wie das nun mal so ist, plätscherte dahin, wie jedes unausgesprochene Wort das auch tut… .
Und so kam es das sie vergaßen, dass sie weiter wollten.
Die Tage zogen dahin und die Aktionen produzierten Reaktionen.
Der Fön schallte lauter denn je und der Kühlschrank dürstete nach Butter.
Und der eine dachte das der Fön wärmer bläst als es die Mutter tat und der andere fühlte das zu viel Butter schwerer wiegt als die Tatsache, die ihm unbeholfen und aussagelos ins Gesicht lächelte, dass hier und heute nichts zu holen sei.

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