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      neopia



geschwängert von nichts

   24.01.2007, 01:37



Wollt gern trächtig sein die Stute,
die da rannte und die andere fleischte.
Kläffend wie der Köter,
auch dann mal mit Klöten,
sticht sie der Hafer und rennt feurig umher... .
Gerannt nur für´s rennen.
Verrannt sich beim brennen
im lichterlohen Hick Hack,...meck meck.
Nun brennen die Furchen,
verdammen die Verseuchten,
ihr Mitleid im selbst.
Geblökt hat sie laut,
gewimmert nur scheinbar...
Die Stute, sie rennt
und Bedürfnis verbrennt,
im schauderhaften Einklang,
wenn Stuten bärsten vor lauter Suche
nach zwiespältigem Zweiklang,
der da nur gesucht ward
und gebogen sich die lieblose Stute
noch im ersten Tritt.
verkannt war sie,
erkannt wohl kaum
doch das war´s was gesucht war?
Nun koppelt der Raum, gleich dem wie er war.
schon zuvor, war doch klar
das das Ende das selbe
was die Stute bestellte
noch bevor sie dich abwarf.
In bigotter scheinträchtigkeit, dahin
dahin.

 

      rollerball



RE: geschwängert von nichts

   28.03.2007, 16:54



Hallo Neopia!
Ein zweifellos origineller Text, wie er mir bislang noch nicht untergekommen ist, mit vielen unerwarteten Bildern und Kollokationen. Dennoch fällt mir dazu spontan ein anderes Gedicht ein:

Tierarium
von Karla Reimert

Rossig

Oh was tät ich mich quälen
Wolltest du mich nie mehr
Beschälen
Mit lautem Schnauben und Gewiehr
Lustvoll befrieden meine Gier
Es steht der Wallach
Im Stall
Ach
Mir steht der Schaum schon vorm Maul
Was bin ich fürn armer Gaul
Was bin ich für `ne Mähre
Mein Gott
Wie ich dich begehre


P.S. Besser hoch-schwanger als nieder-trächtig !




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