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gregor libkowsky
mmazzurro
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ear
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23.01.2007, 08:49 / 2 x geändert
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Diesmal kein “Whisky Galore”
In dem beruehmten Roman “Whisky Galore” von Compton Mackensie geht es vor allem um den geglueckten Strandraub von Whisky, als die ‘SS Politician’ 1941 in der Naehe von Eriskay in Schottland sank.
Das Schiff fuehrte auch eine Summe von 290.000 ten shilling notes, umgerechnet mehrere Millionen Pfund, die noch jahrelang bei den Banken einliefen.Ein Witz, der noch heute im Umlauf ist:
“the only politician that brought us any good luck is lying on the bottom of the sea.”
Mackensie’s Buch steckt voller Witz und Komik.
Nicht so jetzt,wo, durch den Orkan Kyrill an der Jurassic Coast in Devon, England, einer der schoensten Kuesten, der Frachter ‘Napoli’ strandete.
Hier ging es nur um krassen Diebstahl. Container wurden erbrochen von Hunderten von Pluenderern: Motorraeder, Ersatzteile, TeureWeine, Parfuem.
Eine Schwedin musste am Fernseher erleben, wie Diebe ihr persoenliches Habe zerstoerten. Polizei war machtlos. Das Gebiet ist abgesperrt.
Man konnte die Ausbreitung des schon entstandenen, riesigen Oefleckes verhindern, aber die Schaeden fuer Voegel und die gesamte Kueste sind noch nicht abzusehen.
Der Frachter soll ueberaltert und bereits in einen schweren Unfall bei einem Korallenriff vor Jahren verwickelt worden zu sein.
England ist zur Zeit in einem desolaten Zustand, der Prime Minister will nicht gehen, das Cricket Team hat nichts als Niederlagen, Rassismus in “Big Brother”und es koennte endlos weitergefuehrt werden.

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arisia (Gast)
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23.01.2007, 12:11 / 1 x geändert
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hi, ear,
als ich die ersten Berichte über das Geschehen um die Napoli las,
mußte ich noch schmunzeln, und dachte, na, die alte Tradition des
Mitnehmens von Strandgut ist immer noch aktuell. Aber inzwischen
hat sich das ganze doch wohl zu exessivem Raub entwickelt.
Es ist schlimm, das immer noch so alte Kähne unterwegs sind, und
daß noch nicht alle Öltanker zumindest doppelte Wände haben. Vor
Jahren las ich schon mal von einem Verfahren, daß Öl für den
Transport geeliert werden könnte, dann könnte es bei einem Unfall
einfach mit Netzten aus dem Wasser gefischt werden, müßte halt nach
Ankunft in der Raffinerie wieder vom Gelee befreit werden. Aber das ist
wohl noch zu teuer. Letztendlich wird uns die Verschmutzung der Meere
aber sehr viel teurer kommen, es könnte uns das Leben kosten, wenn
das Meer seiner Reinigungsfunktion nicht mehr genügend
nachkommen kann.
liebe Grüße
arisia

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