missy
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Mutterliebe
(la fleur)
Eine wahrhaft weibliche Leiche
gebar ein zartes Leichlein
sollt` ihr gar Liebstes sein
im Schotterbett bei der Weiche
Hat` keine Finger, keine Hand
mit Narben zeichnend übersäht
der Hals zum Knoten arg verdreht
war nicht, was sie verband
Jedes Bein ein unnützer Stumpf
von fremdem Urin beißend befleckt
lag es da, hilflos, verdreckt
Hass traf beide heftig und dumpf
Der Leichenschrei ein Weltenbeben:
„Ihr alle seid doch längst …am Leben!“
m.i.s.s.y.
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