ear
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Liebe Freunde!
Silvester ist in England eine ziemlich truebe Sache, man geht zur Disco oder feiert in kleinemKreise, aber es gibt kaum Feuerwerk und der Rueckblick auf’s vergangene Jahr ist auch nicht gerade ueberwaeltigend.
Es gibt weder “Die Fledermaus”, noch “Faust” , noch den “90. Geburtstag oder Dinner for One”. Letzteres ist in England nicht bekannt. Als wir es unseren Gaesten einmal vorsetzten, kam nur angedeutete Begeisterung, etwas, was es immer von neuem in Deutschland gibt. Fuer uns Deutsche ist es ein Teil Silvesters. Ich moechte nicht darauf verzichten, doch ich frage mich, was das Komische daran ist.
Fuer mich ist es die einfache Handlung mit den nicht immer vorauszuahnenden Komplikationen :
wann James ueber das Tigerfell stolpert, wann nicht ,
das zunehmenden Trinken in schneller Abfolge und die dadurch entstehenden Beschwipstheit von Butler James,
die stereotype Wiederholung der englischen Saetze:”The same procedure as last year”? “The same procedure as every year, James.”
Ferner sind es die Namen der laengst verstorbenen Bewerber um Miss Sophies Hand:
Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom.
Die Ausstattung des Esszimmers
Die Art, wie James die Verstorbenen auf Miss Sophies Geburtstag anstoosen laesst,
Die Kunst, eine staendig zunehmende Betrunkenheit durch das Sprechen auszudruecken Und die Schlussszene, wenn James Miss Sophie nach oben ins Schlafzimmer begleiten soll/will.
Die kurze Szene, welche 1963 in Hamburg gedreht wurde hat vermutlich mehr fuer Familien-Fernsehen und Unterhaltung getan, als manche kostspielige Verfilmung.
Fuer mich ist es eine geniale Verfilmung mit Freddie Frinton und May Warden.
Recht viel Freude beim Fernsehen in Deutschland, mir wird eine Video-Aufname Freude bringen.
Euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr, ear.

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