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arisia (Gast)
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24.12.2006, 11:18 / 1 x geändert
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Tagesanbruch
Dezember
neue Fassung
Die Glitzerpunkte auf dem frühen Reif
Lassen mich vergessen
Daß die Nächte noch verweilen
Und lange haftet
- In der Erinnerung -
Mein Blick am silbrigen Grün
Schön ist der Tag -
Wie er so jung über den Feldern liegt
erste Fassung
Die Glitzerpunkte auf dem frühen Reif
Lassen mich vergessen
Daß die Nächte schon verweilen
Und mein Blick haftet noch lange
- In der Erinnerung -
Am silbrigen Grün
Schön ist der Tag
Wenn er so jung über den Feldern liegt

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Elise
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Hallo arisia!
Nur kurz einige Gedanken:
Glitzerpunkte, früher Reif, silbriges Grün - erzeugen (für mich zumindest) eine ganz bestimmte Atmosphäre, impressionistisch.
Allerdings würde ich an dem Text noch weitermachen, ich empfinde ihn noch nicht als abgeschlossen.
Könnte mir z.B. vorstellen, das "mich" und "mein Blick" herauszunehmen, also kein "Ich" auftreten zu lassen, würde auch ein wenig umstellen, ev. straffen, so vielleicht (nur ein Vorschlag ins Blaue hinein, um etwa zu zeigen, was ich meine):
Die Glitzerpunkte auf dem frühen Reif
Lassen vergessen
Daß die Nächte verweilen
Und lange noch haftet
- In der Erinnerung -
Der Blick am silbrigen Grün
Schön ist der Tag -
Jung über den Feldern ...
Liebe Grüße von Elise.

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Jolante
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Hallo arisia,
Ich finde dein Gedicht in der überarbeiteten Form von Elise sehr gelungen. Durch den Schliff des Textes kommt die wunderbare Stimmung noch viel besser zum Ausdruck. Schön, dass wir so voneinander lernen können.
Liebe Grüße
Jolante

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arisia (Gast)
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hi, elise, hi Jolante,
lieben Dank für eure Kommentare.
Ich habe noch mal eine Weile über den Text nachdedacht, und habe die Zeilen etwas umgestellt.
Das "ich" möchte ich hier in diesem Text ausnahmsweise mal drin haben, auch die letzte Zeile
möchte ich eher so stehen lassen.
Das "schon" habe ich durch "noch" vertauscht, da die Eindrücke, die zu diesem Gedicht führten,
doch eher Ende Dezember wahrgenommen wurden (auch in der Bretagne), und ab dem 21. Dez.
werden die Tage ja schon wieder etwas länger. Ich hatte vergessen, daß ich den Text schon
einmal diesbezüglich verändert hatte und habe aus Versehen die erste Version eingestellt. Das
"noch" in der nächsten Zeile hatte und habe ich jetzt dafür herausgenommen. :)
@elise
ich verstehe nicht so richtig was du damit meinst, daß du den Text als nicht abgeschlossen
empfindest. Mehr war da nicht in diesem Augenblick des Schauens, keine Übertragung, nur
reines Wahrnehemen der Erscheinung des Rauhreifes auf der Wiese im frühen Sonnenschein.
liebe Grüße
arisia
Der Text sähe dann so aus:
Die Glitzerpunkte auf dem frühen Reif
Lassen mich vergessen
Daß die Nächte noch verweilen
Und lange haftet
- In der Erinnerung -
Mein Blick am silbrigen Grün
Schön ist der Tag -
Wenn er so jung über den Feldern liegt

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windflug
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Hallo arisia,
schön ist dein Text, vor allem in deiner Neubearbeitung, die gar nicht viel verändert, aber doch einen ganz anderen Eindruck hinterlässt. Ich kann dich nur unterstützen in deinem Beharren auf dem "Ich". Für mich unterstützt der zusätzliche I-Laut das Glitzern des Raureifs und schafft zusammen mit dem "silbrigen Grün" gerade den impressionistischen Eindruck, den Elise herausstellt. Einzig das "Wenn" in der letzten Zeile könnte man eventuell noch in ein "Wie" abändern. Noch ein Vorschlag: Stell doch die neue Version an den Anfang, damit man sie gleich liest (die alte vielleicht noch ans Ende zum Nachvollziehen des Überarbeitungsprozesses).
Liebe Grüße an einem wenig glitzernden Tag
windflug

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ear
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07.01.2007, 15:19 / 1 x geändert
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Liebe arisia, windflug hat zwei gute Vorschlaege gemacht:
Das noch verschoenerte Gedicht an den Anfang zu stellen ;
und das "wie" waere auch eine gute Idee, wenn du einverstanden waerest, ear.

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