arisia (Gast)
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hi, augustine,
eine berechtigte Frage, war gestern abend zu müde, um den Text noch rauszusuchen, der
Rechner lief nur so vor sich hin, während ich auf die Landung der Discovery wartete.
Ich beschäftige mich gedanklich z.Z. stark mit diesen kleinen Gedichtformen, deswegen
kommen sie dann vielleicht etwas schneller. :)
Tanka:
jap. Gedichtform, noch vor dem Haiku. Aus ihr ist das Haiku erwachsen.
Zitat wp
"Ein Tanka beschwört den Augenblick, hält ihn fest mit Präzision und Musikalität."
31 Moren, in den germanischen und romanischen Sprachen werden respektive 31 Silben
genommen, (ist nicht so streng mit dem Silben) Auch das Tanka soll im Oberstollen einen
jahreszeitlichen Bezug haben.
wp
"Eine Gliederung in zwei Teile ist üblich, die auch von verschiedenen Personen stammen
können: 5-7-5 als erster Teil (Oberstollen), meist mit jahreszeitlichem Inhalt, und 7-7 als
zweiter Teil (Anschluss- oder Unterstollen).
Zwischen beiden Teilen (Oberstollen, Anschlussstollen) kann eine Leerzeile gesetzt
werden (muss aber nicht). Diese verdeutlicht eine inhaltliche Zäsur, die zwischen den
beiden Teilen spürbar ist. So kann der erste Teil, der Oberstollen, wie bei einem Haiku ein
Bild oder eine Idee zeichnen. Dieses Bild wird im zweiten Teil, dem Anschlussstollen,
vollendet und eröffnet dem Leser neue Gedankenrichtungen.
Durch Weglassen des zweiten Teils des Tanka, des Anschlussstollens, entstand schließlich
auch eine Form, die sich zum Haiku entwickelte."
Alles weitere bei wp, Stichwort Tanka, oder Haiku
liebe Grüße
arisia

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