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neopia
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15.12.2006, 19:51 / 1 x geändert
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Kleine Sprünge voller Sehnsucht.
Lässt mich tanzen hier und da.
Mut gebrochen, weil zu verwegen.
so träufelt mir dein Abschiedslied,
raus aus sandsteinhaftem Munde.
Sing es laut, das nichts verstanden,
ausser Unmut der mir spricht.
von einer tragisch langen Weise.
Die nur sagt,
vorbei,
ganz leise.
Hast´s nicht fühlen können,
ohne schweigend zu zerbrechen,
dass im innersten dir das verbarg,
dass ich dir zu Füssen lag.
Noch bevor der Tag sich legt,
bist auch du dem ganzen nah.
wirst auch du gefühlt es haben,
das was Welten meiner waren.
Wirst mich hassen und verstehen,
das zu gehen,
heut mein Tag.
Wütent schlag ich mit den Worten.
Seh zerbrechen,
ein schönes Wesen. unter ihnen,
während dessen.
Lab mich erregend und verseeligt,
wie Maria an demTrog,
in den hinein, du warst geboren,
und nun verblieben unterm Moos.
nimmer fort und immer fort,
liegst du nieder im Gedanke
der mich trägt zur nächsten Schanke
hast gefühlt den Schmerz zuvor.
bist doch geblieben,
trotz deiner sorg.
nun ist´s beendet alles jäh.
zäh und träge, schreib ich nieder,
das gegangen du mit Worten,
die mich halten werden,
an keinem und doch aller Orten.

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juey dai jia ren
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Lieber neopia,
erst mal das negative, die Fehler:
"das zu gehen,
heut mein Tag."
dass, nicht das
"Wütent schlag ich mit den Worten"
wütend, nicht wütent
jetzt das positive:
Endlich lese ich hier mal was anderes, als das übliche unverständliche, verkrampft gewollt kreative. Diese Versuche gehen ja meist nach hinten los, siehe Augustines "Pantokrator", der ja nur ein unfreiwillig komischer Verschnitt des berühmten Terminators geworden ist.
Dein Gedicht ist anders. Es erinnert mich in seinem melodischen Rhytmus an den Zauberlehrling und in seiner Erhabenheit an manche Sachen von Fontane.
So traurig es ist, so schön und so klar ist es doch.
Du beschreibst das Verhältnis von zwei Menschen zueinander voller Ehrlichkeit und emotionaler Eleganz, die nie übertrieben wirkt.
Die suizidale Komponente lässt du im Titel und trittst sie nicht breit, das gefällt mir auch.
Kompliment.
juey

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Phaidros
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Liebe Neopia,
im ganz besonderen Maße fühl ich mich betroffen von deinen Worten. Auch ich spür die sehr besondere Tiefe deiner Worte, die voller gefühlter Erfahrungen zu sein scheinen. So ernst, fast erdrückend der Inhalt sein mag, spendet dieser Text mir Trost in dessem Ungamg. Wahrscheinlich wirklich wegen einer klaglosen Ehrlichkeit, mit der du in dieses Thema einsteigst, die mir deine Zeilen (mags übertrieben klingen) richtiggehend lebendig erscheinen lassen.
Sehr Anerkennende und berührte Grüße...Phaidros

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