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Latenta
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die konditionierung die dir das leben lehrt
das ewige was das licht verklärt
die reaktion, die die aktion begehrt
monotonie mensch sitzend mit dem rücken aneinander,
angestarrt vom eigenen auge welches das dunkel mit erlebten füllt,
doch leben ist nur reaktion auf langeweile
und das gelehrte vom immer wiederkehrenden.
schlaft schön

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lost
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Latenta, sieh, was lost der alte Wolf macht:
die konditionierung die dich das leben lehrt
das ewige was das licht verklärt
die reaktion, die die aktion begehrt
monotonie mensch sitzend mit dem rücken aneinander,
angestarrt vom eigenen auge welches das dunkel mit erlebtem füllt,
doch leben ist nur reaktion auf langeweile
und das gelehrte vom immer wiederkehrenden.
schlaft schön
und die Satzzeichen? warum manchmal gesetzt, dann wieder nicht?
du kannst nun sehr böse sein auf mich:
nimm ein Gewehr und erschieße lost den Wolf,
aber vergiss nicht,
eine Silberkugel einzulegen.
das Weltbild, das Menschenbild in deinem Text
ist sehr resigniert beschrieben,
jedoch ist auch
eine Anklage darin. so empfinde ich es.
meine Frage an dich: wen genau
klagst du denn an?
das wäre zu präzisieren.
god bless you. lost.

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Latenta²
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Hola lost
dank Dir für die Zeit die du meinen Worten gewidmet hast...
@"und die Satzzeichen? warum manchmal gesetzt, dann wieder nicht?"
ja ja die syntax, die will einfach keinen Platz finden in meinen Schriften....ist für mich irgendwie nicht vordergründig beim schreiben aber wohl wichtig wie ich schon oft hier hörte..
@meine Frage an dich: wen genau
klagst du denn an?
den Mensch
Mich?
Mutter?
Vater?
Dich?
oder doch den Wolf im Menschen? ;)
l

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lost
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04.12.2006, 01:03 / 1 x geändert
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Latenta! siehst du, der alte verlorene Narr freut sich, dass du geantwortet hast und gewitzt geantwortet.
ich sage etwas:
Satzzeichen, Syntax, nun, ich verstehe, dass es für dich nicht im Vordergrund steht. ich denke aber so: diese Dinge auch zu beachten, das hat damit zu tun, dem eigenen Text eine kleine Würde, eine abschließende Aufmerksamkeit zu schenken. zum Schluss, wenn der Text geschrieben, eine feines Tüchlein nehmen und liebevoll noch einmal darüber hin streichen, die Staubflöckchen abwischen, so ... damit dem Text Würde geben, auch dem Autor, auch dem Leser. ich nehme diese Dinge genau, für mich, deshalb - und auch, weil ich weiß, dass es Texte gibt, wo ein jedes Pünktchen (so oder so oder eben gar nicht gesetzt) etwas ausspricht.
oh, und die Anklage: den Wolf, ich kenne ihn, wer könnte ihn nicht kennen. mit dem Wolf kann man kämpfen und streiten - oder man tanzt mit ihm, das ist möglich, und bisweilen bringt es große Lebendigkeit, das zu tun.
ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wen du wohl anklagst, und sie werden bestätigt durch deine Antwort. wie wäre es aber, wenn du einmal - so du die Lust und die Stimmung dazu verspürst - ganz konkrete einzelne Anklagen schreibst: eine für den Vater, eine für die Mutter, eine für den Wolf: in dir, in mir? es könnte interessant sein, zu lesen wie verschieden plötzlich die Anklage-Texte doch lauten.
du bist mir nicht böse, dass ich so schreibe? wenn doch - jederzeit schieße auf mich, so du willst. oder tanze ein wenig mit mir ...
lost, mitsamt Wolf: wir grüßen dich beide.

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