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      augustine



Qualität

   30.11.2006, 16:50



Eine andere Ecke für diese Frage, die mich lange schon beschäftigt, finde ich nicht; Anlass, jetzt zu schreiben ist: "Das Wiesel" rechtfertigt seinen Text damit, er sei ihm "auf Arbeit" eingefallen und er habe ihn schnell mal aufschreiben müssen. Na gut; nur: für sich aufschreiben ist nicht dasselbe wie: hierher, also vor eine wenn auch sehr kleine Öffentlichkeit stellen! Da sei doch mal die eigene Kritik zuvor. Und das heißt: das Notierte erstmal liegen lassen, um Abstand zu gewinnen. Dann bearbeiten. Dann einstellen.
fiindet: augustine

 

      Das Wiesel



RE: Qualität

   30.11.2006, 17:42



Ja da muss ich zugeben hast du recht, ansonsten ist dem Zerfall des Anspruches Tür und Tor geöffnet.
Wenn ich meinen Text damit auch nicht gedachte rechtfertigen zu müssen. Er sollte wohl auch eher in der Rubrik Arbeitsentwürfe stehen, da muss ich mich scheinbar entschuldigen, dass er so grobschlächtig in die "Abgeschlossen und zum Betrachten frei gegeben"-Abteilung eingeflossen ist.

 

      augustine²



RE: Qualität

   06.12.2006, 07:05 / 2 x geändert



Wenn hier in die Antwort sicher ein wenig schützender Spott eingeflossen sein mag - jedenfalls scheinst Du mir, Wiesel, was verstanden zu haben. Natürlich schreibt man Einfälle möglichst gleich nieder, wenn man sie hat, denn oft verschwinden sie wieder, ehe man sie schriftlich eingefangen hat. Aber was man einer wenn auch kleinen Öffentlichkeit vorstellt, sollte überarbeitet sein. Man bedenke doch, dass auch die Kommentare Arbeit sind. Jedenfalls findet das hier eine Mehrheit und kommentiert und schreibt engagiert, mit Zeitaufwand, sorgfältig und, wenn man es annehmen kann, hilfreich.
Nur: elementare Standards sollten Ausgangspunkt sein, nicht erst zu lernen. (Das betrifft andere.)
Grüße augustine

P.S. Dazu gehört, das Abzuschickende zuvor Korrektur zu lesen. Fehler sind trotzdem, scheint's, unvermeidbar.

 

      Elise



RE: Qualität

   06.12.2006, 08:33



Guten Morgen!

Was mich selbst betrifft: ich bearbeite einen Text so weit es mir möglich ist, bevor ich ihn poste. Manchmal versuche ich mich an Texten, die Zeichen oder Worte aus fremden Sprachen oder absichtlich veränderte Worte enthalten. Es ist nichts zufällig klein oder groß geschrieben, ich überlege manchmal lange, warum ich ein Wort so oder so verändere, ob ich ein Wort mit einem Zeichen "spalte".
Manchmal geht es aber auch ganz ganz schnell, und ich "weiß" irgendwie: ja, so muss es sein, besser bekomme ich es nicht hin.
Jedenfalls muss in mir selbst eine bestimmte Wahrnehmung von "fertig, abgeschlossen, abgerundet" entstehen: dann poste ich den Text, dann gebe ich ihn nach draußen, und dann kann ich auch negative Kritik gut nehmen, aus solchem Empfinden heraus, dass ich es ja gemacht habe, so gut es mir möglich war.
Einen Text nicht bis zu einem solchen Endpunkt zu treiben, ihn vorher freizugeben, das fühlte sich für mich ähnlich an wie: ein kleines Kind im kältesten Winter nackt nach draußen schicken. Also, ich mag meine Texte auf eine gewisse Art sehr --- was aber nicht heißt, dass ich sie für vollkommen halte, für unantastbar. Ich wende mich ihnen aufmerksam und liebevoll zu, solange sie in meiner Hand sind. Ich stärke sie, so gut ich kann, dann lasse ich sie in die Welt ziehen und sehe weiter, was passiert. Aber ich möchte sie nicht halb angezogen oder irgendwie verstümmelt ziehen lassen.
Versteht ihr, was ich meine? Das ist so rundum gesprochen mein persönlicher Begriff von "Qualität", meine Annäherung dazu bei meinen eigenen Sachen.

Viele Grüße, Elise.

 

      augustine²



Plagiat

   21.01.2007, 18:20



Es ist leider notwendig geworden, angesichts der behaupteten Küsserei eines unbedeutenden Nebendichters namens Rilke, Rainer Maria (mon dieu, man weiß ja nicht mal, ob er Männlein oder Weiblein ist), von Qualität eines Textes zu reden.
Also, früher küssten die so genannten Musen. Das ist aber lange her. Und mit ihrem Kuss übertrugen sie, schenkten sie, meinetwegen auch: zeugten sie (freilich: sie waren weiblich, also wohl so eine Art von Jungfernzeugung), also: zeugten sie (Verzeihung, ich habe gerade die köstlichsten Spruch-Versprecher von Ede Stoiber gehört) Geist und Gedanken und beides in allerschönster Form.
Rilke, darf man annehmen, auch bedenkend die Vielzahl der Damen, die ihm hold waren, Rilke hat sicher auch geküsst, auch geistig. Es ist sogar bewiesen (der Fall Erika Mitterer), dass aus solchem Küssen eigene Werke entstanden, die neben den seinen zu lesen alles andere als peinlich ist. (Ein ähnlicher Fall ist der von einem gewissen Goethe, J.W. und einer Marianne von Willemer).
Der Fall, der uns hier gerade vorübergehend beschäftigt (denn: möge derlei schnell vorüber gehen) ist etwas anders.
Er ist in der Tat KEIN Plagiat, denn auf den Text, an dem sich die Schreiberin vergriffen hat, ist ja hingewiesen. Plagiat wäre es nur: wenn sie einen ordentlichen Packen Rilke genommen und mit ihrem Namen etikettiert hätte. Oder wenn sie den Rilke-Ton nachmachen könnte - freilich: seine Gedanken auch! - und hätte einen Text geschrieben, der von ihr wäre, den sie aber Rilke (beim Küssen?) untergeschoben hätte. (Nun ist der leider ein Dichter, von dem jede Zeile publiziert und kommentiert ist; da müsste man dann noch hübsch was konstruieren, was es glaubhaft machte, Dachboden oder so und etliche Verwandt-und Freundschaften über Jahrzehnte, um zu 'beweisen', dass man dergleichen in echt hat.
Hier ist dann wohl auch der Übergang zur Fälschung - man erinnere sich, so man alt genug ist, der gefälschten Hitler-Tagebücher, auf die der STERN hereinfiel.
Nein, kein Plagiat, nur - wie sag' ich's, ohne dass mich dann gleich wieder wer tritt - oder: wär' auch nicht so schlimm - eine Unbedarftheit, die schon wieder komisch ist; unfreiwllig, versteht sich, wie Ede Stoiber. Und insofern sie komisch ist, habe ich beschlossen, sie als unterhaltsam an- und sonst nicht weiter hinzusehen.
augustine mit nun doch amüsierten Grüßen

 

      Gretchen



auf den Stoiber ... fertig ... Kuss!

   21.01.2007, 20:16



Hei-Hei, augustine,

deine Ausführungen zum inspirierenden Küssen lassen kein Gretchen kalt. Nämlich: endlich weiß ich, was ich wirklich maa anstreben sollte.
Die Musen meiden mich seit eh und je, Rilki (iss’n Männlein, manno!) hat anderweitig genug zu tun, abba Southbound-Eddi: wenn er mehr Zeit hat, demnächst, wenn er sich vielleicht traut, in die Ferne zu schweifen bis Wuppatal, wenn ich ihn dann auf mich aufmerksam machen könnte (feminin geschnittenes Trachtenkostüm, ev. Mieder drunter und Jodeln lerne ich auch noch), wenn er endlich auch, von mir hin- und von Drittfrühlingsgefühlen hergerissen, sich vergäße, mich kurz küßte, auffe Stirn, ohne Worte, dann, ja denne wüßte ich endlich, wat dat heißt: das Schöne ist immer des Schrecklichen Anfang ... dann könnt ich auch maa wat Vernünftiges schreiben, dat wäre die finale Inspiration, woll ...

Gretchen, voll Feuer und Flammen.

 

      augustine²



oder lieber der Joschka???

   21.01.2007, 21:38 / 1 x geändert



Gretchen, Gretchen - immer wieder entzückt bin icke, was von Dir zu lesen!
Nee, aber doch nich der Stoibi, dem biste doch turmhoch überlegen, jedenfalls, was die Handhabung von Sprache angeht.
Ick hätte da'n andern Vorschlach: den Joschka. Der is nu schon wieda solang mit Nr. 4 (oder 5) verheiratet - da hättste Schangsen vielleicht. Dirndl brauchteste nich, Abitur ooch nich (oder haste), heiraten tät der Dir bald, da hättste doch erstma so ausjesorcht. Und denn kennt der sicher welche, die Dein Talent erkennen, det hat nämlich QUALITÄT: deshalb steht det hier ooch in diesen Faden; also: nich' löschen, wa?
Sachste uns det denn, wenn det jeklappt hat mit den? Na, nich für't Leben, wer redt denn von sowat; aber 'ne Weile. Und in de Welt rum kämste ooch. Und küssen: also, ick jloobe, det kann der. Nich lachlassn, Jretchen, imma am Ball bleim, hörste.
Det rät Dir aujustine

 

      augustine²



das wollte ich nicht, Gretchen

   21.01.2007, 22:46



nein, überhaupt, Dich mit meinen Worten zudecken; verzeih; und wenn Du's liest: schreib am besten noch was drauf!
Liebe, etwas zerknitterte Grüße von augustine

 

      Gretchen



nehmense Goethe, der hebt!

   22.01.2007, 00:51



Hei, augustine,
aber das verstehe ich nicht - warum solltest du mich zugedeckt haben,
warum biste zerknittert? Der Joschka, neenee, iss auch nix für mich.
Hab lieber einen Goethe im Gepäck, gugg maa, den hier zum Beispiel:

NÄHE

Wie du mir oft, geliebtes Kind,
Ich weiß nicht wie, so fremde bist!
Wenn wir im Schwarm der vielen Menschen sind,
Das schlägt mir alle Freude nieder.
Doch ja, wenn alles still und finster um uns ist
Erkenn ich dich an deinen Küssen wieder.


Das find ich so zeitlos einfach, dass es fast schon modern iss, und das
Thema, jaaa, iss auch modern -
also, augustine, entknittere dich mal bloß wieder, und schlaf gut.
Liebe Grüße, Grete Karo!

 

      augustine²



RE: nehmense Goethe, der hebt!

   23.01.2007, 16:40



Doch wieder ernsthaft und allgemein:
Mit fällt auf, dass in den Kommentaren Wörter wie "berührt", "betroffen gemacht", 'wird mir nachgehen' und solcherlei - dass die zunehmen.
Nun habe ich gestern spät den Schluss eines Romans gelesen, in dem die Bemerkung vorkam, der Menschensucher (nicht etwa Petrus) lese Bestseller erst, wenn sie's nicht mehr sind [da hat sich dann oft genug das Lesen erledigt]. Bestseller: also das, was 'alle' lesen (oder wenigstens kaufen). Modewörter: also das, was 'alle' sagen. Ich versuche sie möglichst zu vermeiden, wenn ich drauf komme, dass eines ein 'bestword' geworden ist. Muss ja niemand nachmachen. Aber drauf hinzuweisen - damit wollte ich mich heute mal "einbringen".
"Nix für ungut."! augustine

 

      Klaus



RE: nehmense Goethe, der hebt!

   23.01.2007, 22:20



Leider fällt mir auf, dass Sachaussagen in
der Kritik mit einer latent persönlichen Kälte
verbunden werden. Das könnte dazu führen,
dass der Mut, eigene Werke einzustellen, ab-
nimmt.
Wer sich oben wähnt, beurteilt die Mitte und
verurteilt...

Mit Grüßen auch an Edi, unseren Musterschüler!
Klaus

 
        arisia
        (Gast)

RE: Qualität

   24.01.2007, 19:27 / 5 x geändert



Anschluß an die Diskussion in “von Rilke geküsst”

Wenn wir aber unsere Gefühle mitteilen wollen,
dann ist es klug, so zu formulieren,
als säßen wir einer anderen Person gegenüber.
Denn das konkrete Erlebnis ist ja so intim,
so individuell, daß es von anderen nicht nachvollzogen
werden kann.
Das Konkrete, Intime, Individuelle muß allgemein dargestellt werden,
dafür stehen uns Metaphern, Chiffren und Gleichnisse zur Verfügung.

So, mal meine Gedanken dazu. ich hatte diesen Text einmal
für mich selbst formuliert, im Vorfeld eines Textes, den ich
schreiben wollte, zu dessen inhaltlichem Geschehen ich
aber noch nicht sehr viel Abstand hatte.

liebe Grüße
arisia
ps
im übrigen stimme ich zu, daß der Ton die Musik macht,
Kritik sollte nicht verletzend, sondern idealerweise
freundlich und hilfreich sein.

 

      lost



an Latenta/Neopia

   24.01.2007, 19:52



zu den Beiträgen in 'von rilke geküsst'

1. es könnten threads eröffnet werden, um zu diskutieren:
- was bedeutet: qualitätvolles Schreiben?
- was bedeutet: konstruktive Kritik?
- was bedeutet: inhaltlich fruchtbarer Austausch?
dies alles sind unklare, diskutable Formulierungen. wer was darunter versteht - das wird nur klar(er), wenn man sich darüber austauscht.

2. Kritik, in welche die Person des Kritikers nicht einfließt, gibt es nicht. genausowenig, wie es einen Text gibt, in welchen die Person des Autors nicht mit einfließt. genausowenig, wie es Forschung gibt, in welche die Person des forschenden Subjekts nicht mit einfließt, und sei es selbst nur in homöopathischen Dosen: das Subjekt ist immer anwesend.
jeder, der hier schreibt, hat seinen eigenen, subjektiven Hintergrund, auf dem er die eingestellten Texte wahrnimmt, seine eigenen Schwerpunkte bei der Beurteilung, seine Gewohnheiten, an Texte heranzugehen. wenn Autor und Leser darin nicht übereinstimmen, so hat das nicht sofort immer mit 'Impertinenz' zu tun, denn: es ist ein Lyrikforum. kein 'wie-bewältige-ich-meine-biographischen-Läsionen-Forum'

3. wer braucht, kann sich im Smalltalk-Bereich unkompliziert eine Kuschelecke eröffnen. alle Wärmebedürftigen mögen sich dort dann aneinander wärmen. was mich persönlich angeht: ich habe meine Chaiselongue, bin also in dieser Hinsicht eher weniger bedürftig.

regards, lost.

 
        arisia
        (Gast)

RE: Qualität

   24.01.2007, 20:36 / 1 x geändert



an alle,

ich möchte doch noch mal darauf hinweisen, das dieses Forum KEIN Kuschelforum ist,
was aber auch nicht heißen soll, daß Kritik verletztend daher kommen muß. Aber sachlich,
auch ohne Emotionen, darf sie schon sein.
Es geht hier doch darum, daran zu wachsen, wie ein Thema gut gelöst angebracht werden
kann.
Es gibt hier im Forum auch Hilfen für die Interpretation, es gibt Bücher darüber, auch darüber,
was ein Gedicht ausmacht. Und,

"Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt." (Lessing).

Niemandem hier sind die Dinge einfach so zugefallen, hinter allem, Texten wie Kommentaren
steckt Arbeit. Schon Goethe sagte sinngemäß -
Kunst, egal welche Richtung jetzt, ist 10 Prozent Talent und 90 Prozent harte Arbeit.

meine Meinung dazu ist, daß die Bauchgefühle alleine nicht reichen. Idealerweise sollte
ein Text aus dem Bauch kommen, durch Herz und Hirn gefiltert sein, und erst dann zu
Papier, respektive Datei gebracht werden.


arisia

 

      augustine²



RE: an Latenta/Neopia

   24.01.2007, 23:45 / 4 x geändert



Dem, was lost geschrieben hat, kann ich mich anschließen.
Hinzufügen möchte ich:

4) habe eben alle eure beiträge gelesen; kommentarversuche waren 2-3 darunter, von latenta; von neopia keiner; sagt auch was aus, nicht?
5) immer, wenn man euch nicht streichelt, ist man "nicht konstruktiv"; Zusatz: möchtet einfach nur nehmen und bekommen, zu geben habt ihr kaum etwas; denkt mal vom anderen her: kommentare kosten viel zeit; die, möchtet ihr, soll man euch geben, aber ihr habt sie nicht für andere bzw.: ihr könnt es nicht; learning by doing gilt zwar wirklich auch hier; aber handwerkszeug aneignen muss man sich schon selber
6) was glaubt ihr wohl, wozu hier in der navigationsleiste so etwas hochgestochenes wie "Lyriktheorie" zu lesen wäre?
7) lest ihr die gedichte in den fäden, die bisher gesponnen wurden und werden, wenigstens hin und wieder mal eins? darin drückt sich ein qualitätsanspruch aus. Zusatz: neopia, du fragtest ja, wo denn Rilkes gedicht hier sei - also hast du den faden nie gelesen

augustine

 
        arisia
        (Gast)

Komentare

   25.01.2007, 09:27 / 1 x geändert



hallo,

ich möchte noch was zu dem Thema “Honig ums Mäulchen schmieren” im Besonderen und zum Thema Kommentieren im allgemeinen sagen -

zu 1 -
Wenn jemand den Eindruck hat, daß zu einem bestimmten Text Honig ums Mäulchen geschmiert wird, dem steht es doch frei, selbst einen Kommentar dazu zu schreiben.

zu 2 -
Es drängt sich mir der Eindruck auf, daß einige Mitglieder, nicht nur neu hinzugekommene, doch sehr wenig andere kommentieren. In den Regeln dieses Forums steht, daß die Kommentare zu anderen Texten mindestens die Zahl der selbst eingestellten Texte erreichen sollte, idealerweise sollten es mehr Kommentare als selbst eingestellte Texte sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß bei der Fülle der hier inzwischen eingestellten Texte, und auch ihrer Unterschiedlichkeit, keiner dabei sein sollte, der das eigene Interesse anspricht.
Und wie bei allem anderen gilt auch hier,
Kommentieren lernt man durch kommentieren.

arisia

 

      Phaidros



RE: Komentare

   25.01.2007, 20:04



Liebe Kriegführenden, liebe Zuschauer!

Mir fällt es sehr schwer Etwas zu diesen Wirrungen und Anfeindungen zu Schreiben, ohne mich selber darin zu verwickeln, allein der Versuch scheint mir aussichtslos, vielleicht sogar unehrlich. Denn ich muss zugeben, dass mich Arisias und vor Allem Augustines Verhalten persönlich ärgern!
Ihr greift wieder Neobpia persönlich an und habt’s offensichtlich gar nicht nötig weiter darauf einzugehen. Wenn Sie sich dann dagegen wehrt kommt die große „Disqualifikationskeule“, sie vertrage keine Kritik. Dass ihr wirklich nicht zwischen konstruktiver Kritik und Kuscheln unterscheiden könnt, will ich nicht annehmen! Äußern sich „die Neuen“, wird all zu oft nach formalen Fehlern gesucht, um sich erst gar nicht einlassen zu müssen. Zum Beispiel der (unbegründete) Vorwurf es würden mehr Texte als Kritiken reingesetzt, hat mit all dem Nichts zu tun und bringt defenitiv nicht weiter.
Was ist euere Forderung? Dass sie sich aus dem Forum zurückziehen? Weil sie nicht den Regeln folgen, mit denen ihr euch identifiziert?
Ich habe noch nie in diesem Forum gehört, dass die Teschnik nicht relavant sei! Im Gegenteil schrieb Neopia abermals, sie sei hier für den Austausch und um von denen zu lernen, die mehr davon verstehen… und immer wieder der Vorwurf: „5) immer, wenn man euch nicht streichelt, ist man "nicht konstruktiv" Nach der vorgehenden Diskussion und Statements halte ich diesen Komentar für mindestens ignorant, in jedem Fall aber für ermüdend!
Und da dies ja wohl keine Kuschelecke ist meine ehrliche Meinung: ihr steht euch gegenüber und wertet was das Zeug hält, haltet euch in großem Abstand und für die Guten! Um die Texte geht’s höchstens selten… Spannend wäre zu hören, was ihr euch wirklich zu sagen habt, was verhindert gelassen damit umzugehen! Zu Arisia und Augustine vermute ich, dass sich Texte hier befinden, von Menschen, die viel fünger sind, die 100X mal mehr Aussage, mehr Dichte und mehr Berührungspotenzial haben… und das, ohne „eure“ Regeln konsequent zu befolgen! Und da ihr nicht müde werdet, Texte fast nur nach deren Befolgung zu beurteilen, ihr euch so sehr und wahrscheinlich sehr lange mit ihnen identifiziert, müsst ihr euch bedroht fühlen! Auch ich bestreite nicht den Sinn von Regeln, doch werden sie zum einzigen und ausschließenden Kriterium für das, was Menschen uns mitteilen, habt ihr Fundamentales nicht verstanden! Sie wurden irgendwann und von irgendwem als sinnvoll erachtet, Leben zu erleichtern, nicht zu vermeiden!
Vielleicht kann man Latenta undNeopia vorwerfen, nicht wirklich empathisch mit dem umgegangen zu sein, was bereits da war… also was ihr „verkörpert“… Ein achtsameres Eingehen auf eure Vorgehensweise, doch vielleicht übe ich diese Kritik auch nur an mir selbst und vielleicht versuche ich mir nur Diplomatie aus den Fingern zu saugen…
Zufrieden bin ich mit diesem Impuls nicht, doch es ist meinerehrlich Meinung und Asdruck meines Ärgers über diese Atmosphäre…

Wünsch euch genug Freude…Phaidros

 
        arisia
        (Gast)

RE: Komentare

   25.01.2007, 23:34 / 6 x geändert



hi, paedros,

ich finde finde deinen Text hier sehr mutig.
Ich, für mich, wollte hier mit meinen Beiträgen zu diesem Faden lediglich neutral vermitteln. Es ist in diesen Forum nun mal so. Ich habe dies Regeln nicnt gemacht, da mußt du dich an Marcel Frank wenden.
Aber, mir sagen diese Regeln zu, sonst wäre ich nicht hier in diesem Forum, denn es gibt auch noch viele andere Foren, in denen andere Regen herrschen.
Ich verstehe mich mich selbst auch als eher moderat, auch ich fühle mich ab und an von augustines Ton, wenn sie Kritik anzumelden hat, auch angepisst, um es mal salopp zu sagen.
Aber, die persönliche Befindlichkeit hat eben nicht mit der Objektivität [soweit es das überhaupt gibt] eines Textes zu tun.
Es geht auch nicht um die Guten und die Bösen, wir sind hier nicht in “Star Wars”, wobei ich diese Filme sehr liebe, aber dies ist die reale Welt, sondern es geht um das Ringen darum, das eigene Ringen darum, wie ich eine Ausage, die ich machen will, in eine poetische Form fassen kann. Die Inhalte sind hier nun mal sekundär, hier geht es darum, Inhalte in eine poetisch adäquate Form zu bringen. Ich sage gar nicht, daß mir das immer gelingt, aber gerade darum bin ich hier, um das zu üben.
Ich jedenfalls will niemanden vertreiben, aber -
wem es mehr um die Inhalte geht, und nicht um die Form, dafür gibt es andere Foren, jeder ist freiwillig hier, niemand ist hier Sklave des Forums.
Leute, ihr habt doch die Regeln und Vostellungen, die mit diesem Forum verbunden sind gelesen, bei der Registierung, was gibt es sich da zu beschweren, außer, da stimme ich zu, das sagte ich bereits, daß Kritik freundlich und hilfreich angebracht werden sollte. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Außerdem gibt es die Freiheit, zu Texten, die einem nicht zusagen zu schweigen.
Aber, auch du gehörst zu denjenigen, die kaum kommentieren. Was sagt mir das alles, fragezeichen

arisia

 

      augustine²



RE: Kommentare

   26.01.2007, 02:06 / 3 x geändert



Ich bedaure außerordentlich, Madame la modératrice, dass jemand, dessen Ansichten nicht die meinen sind, es gewagt hat, Sie und mich in einem Satz mit Namen zu nennen.
Ihre von mir angepissten Kleidungsstücke fotografieren Sie doch btte, schicken mir die Fotos (besser noch: stellen sie ausnahmsweise hier ein) und schicken mir dann die Rechnung für die Reinigungen zu.
Sollten Sie sich morgen gefangen haben, täte es auch eine Entschuldigung, ggf. per pn.
Je ne suis pas du tout votre très obéissante servante, Madame.
augustine

 

      augustine²



RE: Kommentare

   26.01.2007, 02:15 / 2 x geändert



Inhaltlich mag ich ncht eingehen auf die Ausführungen von Phaidros und arisia. Das alles ist nicht mehr neu.
Ich weise aber auf das hin, was am 6.12.2006 Elise in diesem Faden über ihre Ansprüche an ihre Gedichte geschrieben hat.
augustine

 

      Klaus



RE: Kommentare

   26.01.2007, 07:55



Habt ihr den guten
Paul Watzlawick -
schon vergessen?
oder -
das dialogische Prinzip
Martin Bubers?

Laßt uns doch gemeinsam nachschauen...

LG Klaus

 
        arisia
        (Gast)

RE: Kommentare

   26.01.2007, 11:20



hi, augustine,

erstmal würden von dir noch einige Entschuldigungen wegen Vergreifens im Ton mir gegenüber anstehen.
Ich erinnere nur mal an “angebliche Scheinheiligkeit” und an die immer wieder kehrenden Spitzen, daß ich mich jetzt wahrscheinlich aufregen würde, oder unwirsch wäre. Meisten übergehe ich das einfach, aber ab und an ist das Maß auch bei mir mal voll. Ich mag es einfach nicht, wenn andere Leute von dir in ihrer Persönlichkeit angegriffen werden, statt einfach sachlich am Text zu bleiben
Ich bin wirklich der Meinung, daß du negativ Kritik einfach zu unfreundlich anbringst, - du bist dann gar nicht zimperlich in deiner Wortwahl, - solche Art Kritik ist nicht hilfreich. Ich unterstelle dir jetzt einfach mal, daß du auch gar nicht hilfreich sein willst, sondern die Leute nur einfach weghaben willst. Ich für mein Teil kann es jetzt gut sein lassen und wie gewohnt weitermachen.

arisia

 

      augustine²



RE: Kommentare

   26.01.2007, 14:58 / 1 x geändert



Madame la modératrice, Sie tun sich immer sehr viel zugut auf Ihr Moderatsein, nicht wahr? Darunter ist doch die Redeweise vom Sich-Angepisst-Fühlen kaum zu subsumieren und wird auch nicht egalisiert dadurch, dass ich von "angeblicher Scheinheiligkeit" gesprochen haben soll. Das, bitte, weisen Sie mir doch nach; bis dahin lebe ich in dem arroganten Selbstbild, dass eine unfreiwilllige Tautologie wie diese mir nicht passiert. - Und was die Spitzen angeht, die angeblichen, die Sie immer wieder von mir abgeschossen finden: wenn sie's denn sind oder auch nur: wären, Spitzen - sie treffen Sie ja immer. Damit stumpfen sie ab. Anders gesagt: dieser Vorwurf ist nun auch nicht mehr neu.
Richtig ist: ich nenne schlecht, was ich für schlecht halte.
lost tat das auch; an ihn (siehe oben) konnte ich mich anschließen.
Mögen, Sie, Madame la modératrice, nicht überlegen, warum Sie so gerne mich aus dem Füllhorn Ihrer nur wenig verhüllten Wut bedienen?
"wie gewohnt weitermachen" - soll ich tatsächlich darin die Entschuldigung für Ihre verbale Entgleisung erkennen?
augustine

 
        arisia
        (Gast)

RE: Kommentare

   26.01.2007, 15:53 / 1 x geändert



hi, augustine,

pardon, die Gänsefüßchen stehen falsch, sollte heißen,

Ich erinnere nur mal an angebliche ”Scheinheiligkeit”

von mir, hier in diesem Forum noch überhaupt den Mund aufzumachen, da ich ja auch in einem eigenen Forum tätig bin.
Marcel Frank hat ja diese Texte gelöscht, daher ist es nicht mehr nachzuweisen.
Ich entschuldige mich auch nicht, es bringt nichts. Deine relativierenden Pn s der Vergangenheit brachten auch nichts, du tust es letztendlich immer wieder, ich habe da keine Lust mehr drauf.
Kommentiere doch einfach freundlch bis neutral, dann beschwert sich auch niemand. Auch wenn etwas schlecht ist, kann das freundlich gesagt werden, und nicht mit erhobenem Zeigefinger.
lost bringt auch Kritik an, aber die ist dann fundiert und am Text untermauert, meilenweit von dem entfernt, wie du Kritik anbringst, wenn du einen Text nicht gut findest. Er macht sich im Gegensatz zu dir die Mühe sachlich zu kommentieren und die Kritik am Text zu belegen.

arisia

 

      Phaidros



RE: Kommentare

   27.01.2007, 12:34



Hmmm?

Weiß nicht, ob ich dies Alles ein wenig unterhaltsam finde oder doch sehr traurig!
@Arisia: Ich kommentiere tatsächlich sehr wenig, setze aber auch nicht wirklich mehr rein. Sicher hat es damit zu tun, dass ich die Art der Werke sehr einseitig finde und mich das Klima echt ermüdet. Und natürlich sehe ich einen Zusammenhang zwischen eurer Literatur, von der ich meist denke: Wie immer, nichts Neues und 0Wachstum und diesem seltsamen ich-aufgeblähtem Ingroupverhalten. Würden sich Alle an die Art der Kommentierung halten, die ihr hier betreibt, gäb es das Problem des quantitativ armen Kommentierens wohl kaum...

Naja.. und während ich mich frage, warum ich das Alles eigentlich tue, wenn sowieso Nichts ankommt, richtet sich ein kurzer Gedanke gen Augustine...
Schon wieder vorbei...

Viel Spass noch...P

 

      Jolante



RE: Kommentare

   27.01.2007, 17:58 / 1 x geändert



Hallo, Phaidros,

ich verstehe nicht, warum du es nicht in entsprechenden Kommentaren begründest, warum dir (unsere) Beiträge nicht gefallen. Sie pauschal in Bausch und Bogen zu verdammen ist zwar einfach, aber nicht überzeugend. Du hast doch die Möglichkeit an konkreten Beispielen aufzuzeigen, was dir an einem Text nicht gefällt. Und wenn du dieses Forum so wenig kreativ findest, warum bleibst du dann überhaupt ? - Ich persönlich finde, Du solltest bleiben, dich dann aber auch mit eigenen Beiträgen und/oder Kommentaren so einbringen, dass alle etwas davon haben.

Gruß Jolante

 
        arisia
        (Gast)

RE: Kommentare

   27.01.2007, 18:31



hi, phaedros,

Menschen schreiben doch, wie sie schreiben, jeder aus seiner Ehrfahrung, aus seinem Alltag. Einige bemühen sich hier doch wirklich um Vielfalt in den Texten. Was nun ist aber neu, neu können doch immer nur Texte zu Gesellschfaft und Politik sein, Tagesgeschehen eben.
Oder was meinst du mit neu, oder 0 Wachstum? Das beste Argument ist doch immer, selbst eigene Texte einzustellen und nicht anderen den Vorwurf zu machen sich nicht zu entwickeln. Ich schreibe jetzt seit 40 Jahren, und in der Zeit haben meine Texte einiges an Entwicklung durchgemacht. Nun ist es aber nicht so, daß ich Texte von vor 40 Jahren einstellen möchte, die waren eben noch sehr ungereift, und der Anteil von Kopf und Bauch nicht ausgewogen. Dann kommt ja noch hinzu, daß nicht jedem jeder Stil zusagt. Minima poetika, kronkrete Poesie oder Di Verse sind nun mal nicht jedermanns Sache, und freie Rhythmen wollen auch gekonnt sein, dabei geht es ja nicht darum eine Art Prosa in Zeilen zu setzten, sondern es soll sich doch in soweit von Prosa unterscheiden, daß ein poetischer Spracheindruck entsteht, daß eine gewisse Rhythmisierung vorhanden ist, auch in freien Rhythmen soll der Leser nicht ins Stolpern geraten, es sein denn, der Auter benutzt ein Stolpern oder Innehalten als Stilmittel.
Was die Inhalte betrifft hängt nun auch mal vom Lebensalter ab, dich bewegen doch wahrscheinlich ganz andere Dinge als mich. Wäre doch schrecklich, wenn ich immer noch über die selben Themen schreiben würde wie vor 30 Jahren.
In allen Foren bilden sich Gruppen, dies ist eben noch ein kleines Forum, dennoch, nicht lamentieren, - machen.

liebe Grüße
arisia

 

      augustine²



RE: Kommentare

   28.05.2008, 17:50



Hab' einen Faden gesucht, wo dies hier Folgende nicht als off topic moniert werden kann; pn's bringen da nichts.

KRITIK: Immer mal wieder muss man es sagen: Kritik heißt Unterscheidung, sie kann also auch positiv sein. Das zu wissen ist ein Bröckchen Bildung, die nicht mehr allgemein verbreitet ist.
Durch die Pubertät haben alle mal gemusst; sie ist nötig. Aber heutzutage kommen immer mehr junge Leute 'hinten raus' (H. Kohl), die nur noch sich selber lieben und für den Mittelpunkt des Weltalls halten. Pubertäre Sehnsüchte und Enttäuschungen aufzuschreiben, entlastet - aber richtig aufgehoben sind sie im Tagebuch, dem eigenen.
Später mal, nach dem Abstand, den die Zeit gibt, kann man sie gut als Material gebrauchen:
rät augustine

 

      lost



Kommentare

   28.05.2008, 20:17



gewiss, sie hat es in sich, die Pubertätslyrik (gebrauche der Einfachheit halber diesen etwas groben Begriff). wie solche Texte kommentieren? diese Frage steht im Raum. taktvoll schweigen? pädagogisch wertvoll handeln, milden Zuspruch spenden, gemengt mit sanften Andeutungen, dass noch nicht alles vollkommen vollkommen sei? oder klare Rückmeldung ohne Schonattitüde und deiner-Jugend-sei-es-verziehen-Bonus? ich frage in die Runde ...

ach, und neben der "echten" Pubertätslyrik, soll heißen der tatsächlich von pubertierenden jugendlichen Menschen verfassten, gibt es ja doch auch die "unechte", geschrieben von Erwachsenen, welche wohl dreißig/vierzig/mehr Jahre zählen, aber in ihrer Ausdrucksfähigkeit und v.a. auch Empfindlichkeit (i.e. Kritik[un]fähigkeit) womöglich jugendlicher als jede(r) Jugendliche sind .

 

      augustine²



RE: Kommentare

   28.05.2008, 20:55 / 1 x geändert



lost und wen sonst es interessiert: du findest die texte, um die es grad aktuell geht, natürlich auch anderswo. das rauszufinden ist ja nicht schwer. vielleicht müsstest du ein paar ergriffene tränlein in deinen neuen braunen hut tropfen lassen ...
augustine wishing you a very pleasant evening ...

 

      augustine²



erst lesen, dann posten ...

   06.07.2008, 21:48



... oder einsichtigerweise lieber nicht.

An alle Wonnemonde, Sonnen, Himmel und sonst noch viele:
Man kann ja mal vorbeikommen und sich registrieren, schad ja nix; und besonders wenig schadet's, wenn danach nix weiter folgt.
Wer aber die Absicht verfolgt, was folgen zu lassen: der/die soll doch bitte zuvor mal lesen, ganze lange Fäden lesen - und wenn er/sie ein wenig vielleicht einschätzen kann, dass das Eigene doch nicht deshalb gut sein muss, einfach weil's das Eigene ist -
der würde sich z. B. ja auch die Peinlichkeit ersparen, das hingeschrieben zu kriegen, nicht wahr?
augustine

 

      augustine²



keine Agitationsdienstleister

   10.12.2009, 14:43 / 1 x geändert



Dies Gedicht von Jörg Meyer (http://www.literature-online.de/thema1733.htm, thematisch 20 Jahre alt, und bitte nicht diskutieren mit Behauptung: das ändert sich nie) steht auch hier:

http://www.forum-der-13.de/seiten/fd13.p...ion=1260454127.

Und seine reichgegliederte Homepage hat er ja selbst mitgeteilt.

Es geht nicht nur um politische Agitation, für die dies Forum nicht zur Verfügung steht, einerlei ob links oder rechts. Seine Texte möglichst weit zu verbreiten, ist agitatorisch sinnvoll. Hier dann eine Diskussion abzugraben, ist es vom Selbstverständnis des Agitators her auch, entspricht aber nicht dem Selbstverständnis dieses Forums. Das ist der Kommentierungsdienstleister in der Regel nur einmal. Dann hat in der Regel jeder Neue begriffen, und der Auslöser der Diskussion sollte sich schleichen.

Ist eigentlich allen klar, die seit Längerem oder Kürzerem, aber durch Qualität zugehörig hier schreiben, dass durch habgierige Postings wie gerade zur Zeit anderen die Möglichkeit genommen wird, Texte hier zu veröffentlichen, die auf behutsameres Umgehen damit angewiesen sind?

augustine

 

      Gretchen



keine Agitationsdienstleister

   10.12.2009, 17:55 / 1 x geändert



fühl mich angesprochen und "gemeint", augustine. also, mein statement geht so:

nö, agitationsdienstleisterin will ich nicht sein, echt, und "kommentationsdienstleisterin" für einen sich aufgeblasen ausdehnenden (entschuldigung!), der - meine unterstellung. pardon! - womöglich denkt, er habe die lyrik mit löffeln gefressen, schon gar nicht.

hab auf die beiden sonette ögyrs je eine antwort gepostet. hab mir ne lizenz genommen und meinen kopf ausm fenster gehängt, denn als "kommentar" wie hier im forum sonst üblich, kann man meine beiträge zu meyers texten nicht bezeichnen, datt iss mir bewusst. mir ging es mehr drum, mit meiner art der antwort ne andere message an meyer los zu werden, ungefähr die:

"hey, alda, ich happ selbz nen monstermäßig schönen bauchnabel und null bock, fasziniert mit auf den deinen zu starren."

so, datt war mein text zu der sache.
kann man ja hier weiterdiskutieren.
kann ögyr ja mitdiskutieren, und
Christiane und wer sonst will.
iss dann auch nicht offtopic.

Gretchengrüße

 

      Christiane



Lirumlarumlöffelstiel

   10.12.2009, 19:49



Bonjour,

dann nehme ich mal eben die mir von Gretchen zugedachte Position innerhalb des Forums (aber immerhin!) wahr:

Womöglich sollte man (ein geheimniskrämerisches Wort, nicht wahr? - gibt's das eigentlich auch in anderen Sprachen? mir fällt im Englischen nur "you" ein, aber es hat nicht die selbe Nuance, wie im Deutschen, oder?) nicht sofort allzu aggressiv darauf reagieren, dass ögyr hier weitere Gedichte eingestellt hat, konnte man doch die Aussage von Marcel Frank "Nein, 1 x lesen genügt hier nicht. Gibt es ein zweites Gedicht?" durchaus als eine Aufforderung zu Gedichten von dieser Sorte interpretieren.

Oder?


ein wenig stirnrunzelnd, doch mit einem Zucken im rechten Mundwinkel grüßt:
Christiane

 

      Gretchen



eine muh, eine mäh, eine tätärätätä ...

   10.12.2009, 20:04



joa, hab das genau so gelesen wie du, Christiane: aufforderung von marcel frank undsoweiter.
gut, vielleicht entsteht ein dialog, ein diskurs zwischen jörg meyer und marcel frank.
aber was hat das mit mir und mit meiner sicht der dinge zu tun?
verbiegen werd ich mich und fresse halten in dem moment,
wo die hausherrschaft mich dazu auffordert. okeeh.
bis es so weit ist: siehe oben.




sag mal, Christiane, bisschen unheimlich iss das schon, dass du dich hier so für ögyr stark machst. kann der nicht selber?
und hat der eigentlich noch mehr groupies am laufen ("Lillifee"?), oder bist du die einzige?
entschuldigung, iss indiskret, aber - ich bin nun mal so ... ;)

 

      ruelfig



Ene mene einszweidrei

   10.12.2009, 20:08 / 1 x geändert



Es geht hier doch um Qualität, nicht um Quantität, oder bin ich im falschen Faden, Chrissi?
Also um besser, nicht um mehr, um es einfacher zu sagen. Da du aber hier noch gar nichts beigetragen hast an Eigenproduktion, fragt sich der Leser schon, woher der Wind dich weht.

 

      Christiane



Ene mene einszweidrei

   10.12.2009, 20:30



Heißa, jetzt muss ich schon rechtfertigen, dass ich mit Eigenproduktionen vorsichtiger umgehe als Leute, die ihr offensichtlich wegen ihrer gegenteiligen Eigenschaft, nämlich recht unüberlegt Gedichte zu posten, kritisiert.

Das macht mich wahrlich Staunen.


Zudem: Ich bin anderen Gedichten auf der Spur, grämt euch nicht, in Bälde (grrrr, fürchterliches Wort, nicht?) gibts mehr von meinen Laien- (auf dem studentischen Weg der Professionalisierung) kommentaren!

Ich versprechs feierlich!


=)

Christiane

 

      augustine²



noch eine Antwort an Nightingale

   16.12.2009, 15:00 / 3 x geändert



Nun, Nachtigall, das kannst du dir immerhin zugute halten, dass dir lost auf deine ernsten Nachbemerkungen eine ernste Antwort geschrieben hat.

Die Situation in diesem Forum mit - bei immer besserer Findbarkeit laut Ranking=so etwa: verbesserter Quote - immer mehr reingespülten Texten von meistens großer Belanglosigkeit sehe ich ebenso wie er. Einige retten sich selber vor den Belanglosigkeiten, indem sie mit ihren eigenen Kommentaren das Niveau hier feststellen und indem sie wenigstens mit dem eigenen Geschriebenen sich Spaß bereiten, wenn schon die meisten neuen User keinen machen; ich meine: keine literarische Freude. User ist übrigens wörtlich zu nehmen: Benutzer, Gebraucher (des Forums), nicht etwa Beiträger.

Solche Reaktionen lesen sich dann in der Tat oft so, dass davon Getroffene sie arrogant und zynisch finden mögen. Und in Reaktion auf viele ihrer Anlässe sind sie das auch. Das nette Streichel-Niveau findet man anderswo (bei Gedichte.com zum Beispiel, bei der Leselupe). Wer das braucht und für Literatur hält, was da so überwiegend steht, kann ja dorthin gehen oder dort bleiben.

Vor dem Reinwerfen von Texten hier lesen, das wäre sinnvoll. Macht aber wohl kaum einer. Und alles dies steht hier nicht zum erstenmal.

Hättest du, Nachtigall, deine literarische Schreibidee zusammen mit dem Gedicht mitgeteilt (zum Beispiel in kleiner Schrift darunter) - du hättest Antworten auf einem damit angezeigten Anspruch bekommen.

augustine

 

      augustine²



leere Versprechungen

   09.01.2010, 18:09 / 3 x geändert



Ich hab' mal das folgende hierher kopiert - mancher möchte ja zuerst Veröffentlichtes hinterher nicht mehr hier lesen:

Tintolino 9.1.2010, 9h25
Zitat:
ok, ich habs verstanden. Dürers Gipshände... grusel.
Kitsch will ich nicht produzieren, deshalb lass ichs besser. Danke für die Kritik . Werde mich dann wieder meinem Hauptberuf zuwenden.
Etwas entschärft obiges zurücklassend verabschiede ich mich aus diesem Forum
mit Grüßen
Tinto


augustine

 

      Marcel Frank



leere Versprechungen

   09.01.2010, 22:12



Wenn nur jeder seinen Vs.-Krimskrams karmapolitisch zurechtfegen könnte...

Fakt ist, das Ding / die Dinger da oben sind keine Zitate.

@aug. & co.
Dieses geflissentliche "an den Pranger stellen", um sich nachher nochmal zu verlustieren, "omg". Ist ja traurig KUNSTPAUSE wenn man sich um Eintagsfliegen bemüht und lange Kommentare schreibt und diese dann undankbar verschwinden, aber vllt. wäre es dann an der Zeit, innerhalb eines Kommentars tatsächlich + bereits zu zitieren, statt "nachzuangeln". Diese Phrasen brennen sich dann auch bei Google ein und selbst die hinterfotzigste Eintagsfliege lebt dann länger als ihr lieb ist. Btw, warum springt das Pferd beim Schach so komisch?

@wobbegong
Und mögen wobbegong - Ausschweifungen über §32 urhg noch so erudit sein, sie treffen nicht zu. Streng doch einfach mal ein Abmahnverfahren an, wenn Du dann schon unterwegs bist, kannst Du Deinen bürgerlichen Namen mitsamt "wobbegong" ja gleich auch auf dem Rückweg beim Patentamt bekannt machen, um Deine Werke zu schützen. Ich kann für 10 EUR 'n Beratungsschein einkaufen. Nur zu. Trotzdem: Ich wäre sofort auf Deiner Seite gewesen, warum üble Nachrede dulden usw. Andererseits: Auf doppelbödige Anonymhanswürste, die urheber-unmarkierte Postings verbreiten (ik pin päkinäse jupup ita g pärt) - denn genau die produzieren die kostspieligen Probleme, das habe ich in Sachen "lyrics"-Webseiten erlebt - um Tage später anderen die Leviten übers Zitieren und Urheberrecht zu lesen, habe ich auch keinen Bock*.

Und um mal nicht Wiki zu bemühen: Zitieren usw.

*Nachtrag 16.01.2010: Das war auf genau 2 Beiträge bezogen und es hätte lauten müssen: "hätte ich auch keinen Bock gehabt", denn ich nö-pa-gehörte zu den Postenden. Ziemlich launisch, lol, wenn ich das jetzt so (nach)lese. Nun denn...

 

      augustine²



leere Versprechungen

   09.01.2010, 23:49 / 1 x geändert



Gut, Marcel, ich hab' was weggenommen, wie lost das vor ein paar Tagen auch getan hat.
Nächstens - und wenn ich dran denke - werd' ich screenshots machen für mich, haha.
Man fühlt sich ja doch geafft, wenn man einen Kommentar geschrieben hat, aber der Referenztext ist bald danach verschwunden.
augustine

 

      augustine²



Textarbeit

   15.01.2010, 21:36



"Textarbeit" wurde in einem anderen Faden angesprochen.
Dies Forum hat sicherlich den Anspruch, Textarbeit zu leisten, und es hat genug Mitglieder, die das können, darunter übrigens alle, die die abwehrenden Texte schreiben. Es ist Notwehr.
Dies Forum wird derzeit mit zu vielen Auch-irgendwie-Texten beworfen, als dass es ernstlich möglich wäre, Textarbeit zu leisten. Da kommt eine Mischung von Dummheit, ekliger Arroganz, Naivität und Ähnlichem herein, der mit Sarkasmus entgegenzutreten noch eine Freundlichkeit ist. Bloß sie verstehen's nicht.

Ich finde, was hier so abgeht, weniger unterhaltlich als zum Kotzen. Nur weil Internet-Foren in ihrer Mehrheit sehr biderbe sind, muss es dies nicht auch werden. Es sollte anspruchsvoll bleiben. Es haben sich aber Leute schon zurückgezogen; vielleicht ja auch, weil sie den Ton hier nicht mehr ertragen.
Der Ton ist Reaktion auf das Kotzbrockige, aber auch damit überlässt es diesem Kotzbrockigen, den Ton vorzugeben.

mf, admin, du weißt seit langem, was ich meine.

augustine

 

      Enola



   15.01.2010, 22:18



Nur mal so als Anregung:

Es gibt doch durchaus die Möglichkeit, den Zugang zu einem Forum zu beschränken. Sei es durch Freischaltung nach der Prüfung einer oder mehrerer Textproben, nach der Vorlage eines Diploms in Germanistik oder einem anderen geisteswissenschaftlichen Fach oder aber durch den Nachweis der bereits erfolgten Veröffentlichung. Dann müsste niemand mit den einfach daherstreunenden Neumitgliedern streiten, man wäre unter sich und alle wären zufrieden.

Derzeit ist das Forum öffentlich zugänglich. Der Ton ist ebenso nach außen sichtbar, wie die Werke, die hier eingestellt werden. Ob das die erwünschte (oder vielleicht doch nicht?) Werbewirkung hat?

Ich überlege nur noch, ob ich jetzt zu den Naiven, den Dummen, den Arroganten oder den überhaupt Kotzbrockigen zähle, ach was, ich nehm sie alle mit.

mfg an alle, die sich hier der Notwehr bedienen
Enola

 

      augustine²



Zugangsvoraussetzungen...

   16.01.2010, 01:15



...gibt's nicht, ja (oder: nein).
Dass du deinerseits Satire handhaben kannst, enola, las und lese ich durchaus.

Es gibt übrigens so etwas im Ernst, Zugangsvoraussetzungen. Ich hab' mich in einem Forum angemeldet, das nichts mit Literatur zu tun hat. Das war aber sozusagen nur ein Antrag auf Anmeldung. Der admin rief mich an (also eine telefonische Erreichbarkeit musste man angeben, vmtl. auch den Klarnamen) und unterhielt sich eine halbe Stunde mit mir. Dann erst war ich aufgenommen. Da ich aber so gut wie nichts beigetragen habe, könnte es sein, dass er mich zum Jahresende gelöscht hat, denn da effiliert er immer.
MUSS denn alles immer für jeden und jede offen sein????

fragt augustine; wir hatten die Diskussion auch schon in größerem Umfang; aber es nutzt nichts;
immerhin könnte es eine Probemitgliedschaft geben, und wer sich so benommen hat, dass sein/ihr Faden verschoben werden muss in die Belanglosigkeit, dessen account sollte gelöscht werden.
naja, Quote.

 

      Enola



Zugangsvoraussetzungen...

   16.01.2010, 10:02



Hallo augustine,

mein Beitrag war höchstens etwas überzogen, im Grunde war mein Vorschlag aber durchaus ernst gemeint. Sowohl die Datenangabe als auch Aufnahmevoraussetzungen kenne ich selbst von anderen Foren. Hier hätte ich mich mit den Bedingungen nicht angemeldet, weil mir das Vertrauen in den Umgang mit den Daten gefehlt hätte, nachdem ich mich hier eingelesen hatte. *Ironie an*Damit wäre dann schon einmal der Zweck der Beschränkung erfüllt gewesen.*Ironie aus*

Hier verzetteln sich fähige Köpfe in kindischen Kleinkriegen. Das macht vielleicht dem einen oder anderen eine Zeitlang Spaß, ist aber in seiner Summe eher kontraproduktiv. Wenn die Energie, die dafür aufgebracht wird, ins Schreiben von Texten und Kritiken einfließen würde, könntet Ihr hier tatsächlich ein gutes Literaturforum haben. Niemand wird gezwungen Texte zu lesen, die er nicht gut findet und schon gar nicht, sie zu kommentieren. Wenn Ihr nicht selbst immer wieder die Aufmerksamkeit auf Euch missliebige Autoren lenken würdet, würden deren Texte viel schneller im Forennirwana verschwinden.
Es mag sein, dass ich als "Sozialtante" da auch auf einem fremden Stern lebe, aber "das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" funktioniert nur, wenn die Teile nicht gegeneinander arbeiten. Dass dennoch viele Neuankömmlinge hier landen, liegt sicher nicht am Umgangston, sondern an den Inhalten, welche die Seite trotzdem bietet.

Zitat:
immerhin könnte es eine Probemitgliedschaft geben, und wer sich so benommen hat, dass sein/ihr Faden verschoben werden muss in die Belanglosigkeit, dessen account sollte gelöscht werden.
Dazu wäre es allerdings äußerst hilfreich, wenn die Regeln, nach denen so etwas vollzogen wird, transparenter wären. Solange ich nicht verstehen muss, warum mein Faden im Smalltalk landet, wäre das einfach ein Akt der Willkür. Andererseits ist es natürlich Sache des Betreibers, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen, so dass ich für mein Teil dies akzeptieren würde.

MfG

 

      Marcel Frank



Zugangsvoraussetzungen...

   16.01.2010, 14:02



"Herzlich willkommen im Forum für Literatur und Germanistik --- Alle Leitungen sind derzeit belegt --- Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt mehr als --- 5 --- Minuten --- Wenn Sie den Status Ihres Aufnahmeantrags abfragen wollen, drücken Sie bitte die --- 1 --- Wenn Sie" *1* "Um den Status Ihres Aufnahmeantrags abzufragen, geben Sie bitte Ihre Kategorie ein --- 1, die dem Kaiser gehören --- 2, einbalsamierte --- 3, gezähmte --- 4, Milchschweine --- 5, Sirenen --- 6, Fabeltiere --- 7, herrenlose Hunde --- 8, in diese Einteilung aufgenommene --- 9, die sich wie tolle gebärden --- 10, unzählbare --- 11, mit feinstem Kamelhaarpinsel gezeichnete --- 12, und so weiter --- 13, die den Wasserkrug zerbrochen haben --- 14, die von weitem wie Fliegen aussehen." *14* "Danke --- Daten werden nun geladen --- Bitte warten --- Bitte warten --- Bitte warten --- Pling --- Da Sie von weitem wie eine Fliege aussehen, konfligieren Sie mit den zur aktuellen Abfrage mehrheitlich vertretenen Kategorien --- 9 --- 19% --- 2 --- 16% --- und --- 12 --- 13% --- Der Status Ihres Aufnahmeantrags ist --- Pling --- P e n d i n g --- Ihre Nachrücker-ID ist --- 17 --- Die Anzahl der heute gelöschten Mitglieder beträgt --- 2 --- Vielen Dank für Ihren Anruf --- Pling".

 

      Elise



   17.01.2010, 13:00



Hallo Enola,

da Du Dir so viel Mühe machtest, hier Anregungen zu geben, möchte ich Dir antworten.

Zugang

Dazu hat Marcel Frank sich bereits geäußert (s.o.).

Das Forum ist frei zugänglich. Einen regelrechten Anspruch, Texte auf literature-online zu veröffentlichen bzw. sie in ganz bestimmten Rubriken stehen zu haben, gibt es allerdings - wie wobbegong hier treffend bemerkt - nicht. Die Moderation behält sich vor, in einzelnen Fällen Fäden zu verschieben oder Beiträge zu entfernen.

Textarbeit / Kritik

Auf literature-online darf Kritik hart und originell sein, solange sie nur ihren Gegenstand, den Text, hungrig umtänzelt. Gegen "ein paar freundliche Bemerkungen" ist nichts einzuwenden, ebenso sei aber jederzeit den fähigen Köpfen der Spaß gegönnt, auf einen Text beispielsweise mit einer parodistisch-heiteren Volte zu reagieren, die dem first post an Wortfrische, Anschaulichkeit, Prägnanz, Witz, Phantasie, stilistischer Gewandtheit, kompositorischer Geschlossenheit und dgl. mehr überlegen ist.
Ich persönlich finde übrigens, dass dieses Forum schon jetzt, hier und heute, ein ganz gutes Literaturforum ist und also nicht unbedingt Swabedoo werden muss oder ein biderber (schönes altes Wort) Großsortimenter.

MfG, Elise

---

PS

Das ist ein lustiger Satz von Dir, Enola:

Zitat:
Niemand wird gezwungen Texte zu lesen, die er nicht gut findet

Wie soll jemand wissen, ob er einen Text gut findet oder nicht gut findet, wenn er ihn nicht liest?


Zitat:
Niemand wird gezwungen Texte zu lesen, die er nicht gut findet und schon gar nicht, sie zu kommentieren.

Und ja, natürlich wird niemand gezwungen, Texte zu kommentieren, die er/sie nicht gut findet, Gott bewahre! Aber aus Gründen der Parität wird auch niemand gezwungen, Texte, die er/sie nicht gut findet, nicht zu kommentieren.




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