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windflug
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Es macht mich traurig hier immer wieder Gedichte lesen zu müssen, die Gewalt verherrlichen. Das Forum ist mir wichtig geworden, aber ich fühle mich nicht mehr wohl hier, seit fast täglich unerträgliche Debatten geführt werden (müssen?) um oft vollkommen unreflektierte "Gedichte", die Gewalt, Brutalität und dumpf-pubertäre Sexphantasien zum Inhalt haben.
Ich möchte daher anregen die Veröffentlichung von Gedichten in diesem Forum, die Brutalität und Gewalt verharmlosen oder gar glorifizieren, zu einem Regelverstoß zu erklären.
windflug

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missy
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Eine gute Idee!
Schließlich lesen auch Kinder, Jugendliche, pubertäre Erwachsenwerdende hier.
Der admin ist gefragt!
Absolut!
missy

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missy
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15.11.2006, 22:20 / 1 x geändert
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Das Wiesel flüchtet vor der wehenden Feder.
missy

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arisia (Gast)
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15.11.2006, 22:22 / 2 x geändert
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da die Beiträge ab hier off-topic waren wurden sie gelöscht
arisia
PS
die anderen sind nach "ring frei" kopiert

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zuppanova
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jaservus, grad komm ich heim
und les die reste von dem forumsabend hier.
mir gehts ähnlich wie dir, windflug.
so ein thread wie "Feuerwerk der Sinne"
gefällt mir nicht, aber so einer wie "Sterne der Welt"
auch nicht. weder da noch dort gehts um den
text. es geht um die person, die den text geschrieben
hat. das sollte sich ändern, find ich. wie ? ? ?
übrigens: das forum mag ich und werd bleiben.
lg, zuppa.

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missy
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Hallo zuppi!
Du hast aber das eigentliche Geplänkel garnicht mitbekommen.
Keiner hier findet Gewalt gut.
Warum sollte ein Kobold hier verbleiben,
der sich als Mädchen ausgiebt und nur provoziert?
Und das gerade mit der Verherrlichung von Gewalt?
Wenn du das Gelöschte lesen könntest, wüßtest du, was ich meine.
Liebe Grüße
missy

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zuppanova
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servus, missy.
die verbliebenen reste
sagen ja auch was.
soweit mein statement.
lg, zuppa.
(ich brauch meinen schlaf etzat.)

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missy
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Immer wenn man euch um eine Antwort bittet,
sagt ihr, ihr müsst schlafen.
Ist das eine Ausrede?
Oder ist das bei älteren Leuten so?
Fragend.
missy

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Elise
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Guten Morgen!
Ein Text mag sein oder wahrgenommen werden als: pornographisch, gekonnt, gewaltig, amüsant, tiefsinnig, satirisch, gesellschaftskritisch, unbeholfen, gekünstelt, altbacken, langweilig, ausgeleiert. Ebenso ein Kommentar, ebenso die Antwort auf einen Kommentar. Das Spektrum der Texte hier im Forum ist breit, ihre Rezeption weitgehend subjektiv.
Und doch, und doch - ich lese neue Fäden, die entstanden sind, und zwischen den Zeilen steht einiges, was ich ungern lese: weil es mich richtig un-lust-ig macht. Ich weiß, dass es schwierig ist, mit dem umzugehen, was zwischen den Zeilen sich zeigt, denn es schlüpft regelmäßig an den Regeln vorbei, es stellt sich nicht, das zwischen den Zeilen sich Zeigende. Das ist das Schwierige.
Ich weiß auch, dass man bei einer Blinddarmentzündung einen Schnitt machen muss, um den Patienten zu retten. Aber bin ich ein Arzt? Kann ich eine Diagnose stellen bei dem vorliegenden Befund, bei dem, was ich heute hier lese? Stünde mir das überhaupt zu, eine Diagnose zu stellen, selbst wenn ich es könnte oder zu können meinte? Eigentlich kann/muss ich vor allem darüber nachdenken, was ich für mich weiter tue.
Elise. Fragezeichen rundum.

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Das Wiesel
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Dann sollte man Bukowski lieber gleich verbieten.
Auch denke ich das ein Jugendlicher von einem Gedicht was sich mit Gewalt/Sex/Drogen usw. beschäftigt eher zum reflektieren als zum Nachahmen angeregt wird. Diese Welt ist nun einmal Teil unserer Gesellschaft und Realität, warum müsst ihr so tun als ob Literatur nur eine grüne poetische Blumenweise im Herbst ist. Und wer soll über so etwas urteilen?

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zuppanova
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30.11.2006, 16:46 / 1 x geändert
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" ... denke ich das ein Jugendlicher von einem Gedicht was sich mit Gewalt/Sex/Drogen usw. beschäftigt eher zum reflektieren als zum Nachahmen angeregt wird."
es ist kaum möglich, so etwas pauschal abzuhandeln, denn das hängt ab
1. vom gedicht (es gibt gedichte/texte über sex 'n' drugs 'n' all that stuff, die absolut zur reflexion anregen, und es gibt andere, die sind nichts als ein schiss ins hirn) und
2. (wahrscheinlich noch viel mehr) vom jeweiligen jugendlichen: wie eine/r auf welchen text auch immer reagiert, hängt von ganz vielen faktoren ab, die wiederum mit seiner sozialisation zu tun haben, mit dem, was er bereits erlebt, gelernt hat. auch reflektieren-können muss gelernt werden - kinder, jugendliche können es lernen im kontakt mit erwachsenen bezugspersonen, die sich um sie kümmern, mit ihnen sprechen, selbst reflektieren können od. sich zumindest darum bemühen.
gesprächsfähigkeit zu wecken, eigenes selbständiges denken: das wär für mich ein lohnendes ziel von "erziehung", aber das funktioniert oft nicht, weil zu viele andere probleme da sind, weil die, die "erziehen" sollen, selbst unterstützung bräuchten - das ist ein weites feld, gehört nicht hierher, aber ich denke eben, dass es sehr sehr unterschiedlich ist, was ein gedicht/text in einem jugendlichen (oder auch erwachsenen) menschen auslöst.
der springende punkt, hier in dieser diskussion, ist aber meiner meinung nach viel eher der: wie weit sind die lesenden/kommentierenden und die schreibenden (ja, die auch!) bereit und fähig, ins gespräch zu gehen, zu diskutieren, und auch mit kritik ernsthaft umzugehen.
lg, zuppa.

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