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      neopia



heimkommen

   12.11.2006, 02:10



fliessend fühlt
das gehabte sich an
ich kehre heim und leg
den müden leib ins kalte bett

frag mich im melancholischem trieb
nach meinem nächsten hin
gefühlt sind da viele
nur keiner genug

dösend vor trauriger eigenempathie
spiel ich meine weinerliche geige
ein kleiner bass,
es sei mein herz,
wenn du so willst...
unterstreicht das fahle

der raum zu klein
der kopf zu gross
ich umarm die kalte wärme
ist doch nur der erste abend
hier und heut alleine

 

      lost



RE: heimkommen

   12.11.2006, 19:38 / 1 x geändert



brabrabra, neopia! nein, das ist nicht schlecht -
aber auch noch nicht richtig gut. es ist direkt,
die Einsamkeit ist da, jaja - weinerlich
im müden Leib und das Gehabte fließt
davon: byebye Baby, goodbye! - der erste Abend
hier und heut allein - der Kopf zu groß der Raum
zu klein!

einiges könnte wegbleiben, z.B. das Umarmen
der kalten Wärme, die traurige Eigenempathie ...
ach, was weiß ich - zur Rundung, zum Genuss
fehlt mir Gewürz, fehlt mir der Fluss ---
du siehst, ich finde den Hebel nicht. ich verstehe
alles, was du meinst (sage ich), aber es funkt nichts.
schade.
vergiss, was ich geschrieben habe. ich bin auch
nur 1 lost.

5.Zeile: entweder frag mich im melancholischen trieb oder frag mich in melancholischem trieb ---
such es dir aus. so wie es dasteht, ist es grammatikalisch falsch.
und ich behaupte dreist, dass du das gar nicht wolltest (kein
Stilmittel but Tippfehler!). den melancholischen Trieb ließe ich
übrigens ev. auch weg ...
"frag mich
nach meinem nächsten hin"
würde mir reichen! good bye. don't blame me for anything.

 
        arisia
        (Gast)

RE: heimkommen

   14.11.2006, 10:07



hi, neopia,

mir geht es wie lost, ich verstehe, was du sagen willst, aber der Text ist noch zu verwaschen,
nicht stringent genug.

Zu dem was lost sagt mächte ich noch hinzufügen:

Laß in S3, Z1 diese Worte weg

"vor trauriger eigenempathie"

Das ist zuviel der Erklärung. Aber:

"Dösend spiel ich meine weinerliche Geige"

so würde es mir gefallen, das wäre ein sehr schönes, einprägsames Bild, und alles andere
ist drin enthalten, bedarf keiner Erklärung, läßt auch dem Lesenden Raum für das empfinden
der eigenen Art der Weinerlichkeit.

lg
arisia




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