Ambivalenz · Latenta · ·


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      Latenta



Ambivalenz

   03.11.2006, 22:58



heut geh ich zu dir, freu mich mein gesicht an deines zu schmiegen, mich zu baden in dem gefühl, das der wer? der mich?...
auf den weg zu dir ist mein auge stetige begleiter, welch lächeln mir grad gebracht, könnt auch mit ihm im irrsinn schwelgen, nein dann doch lieber das vertraute-
angst
ist es zu spät um weiterzufliegen?! bin bei dir, wohliges warmes nest und doch innerlich schrei ich wie ein küken das fliegen lernen will, schön ist`s berührst mich, mag nicht weiterziehen, wo soll ich hin?
schreck…
ist es das? bin ich schon in strukturen vor denen es mir graut,
ist es mein kopf,
ist es mein herz,
ist es die welt,
bist du es?
was will ich von dir, drüben scheint’s auch nett zu sein, will doch nur mal schauen, bin durstig aber wenn ich schau bist du weg
-realität- willst mich für dich oder will ich dich für mich, ich küsse dich..hmhmhm
kopf
fühl mich gefangen, war’s das jetzt? bist du der letzte? darf keine andere haut mehr spüren, mich in keiner iIllusion mehr verlieren
berührung deiner hand, bin wie ein klein kind was spielt und mit großen tönen das spiel vermeiden will, such liebe und find mich immer wieder im käfig
bau ich ihn?
du?
die welt?
lieg in deinen armen, fühl dich, mich, wohl, mit dem latenten gewissen wer weiß welch arme morgen
tut mir leid, fühlst schmerz,. hab Dich doch lieb aber der da drüben lächelt
oder?
will Ich nur weil ihr wollt?
teilst nicht gern kleines menschenkind, brauchst doch ein stetiges gegenüber zur definition mit dir in der welt, allein sein kann gemein sein dann lieber binden und schwinden, wie schnell auch ich devot, reagiere ohne zu handeln, fixieren geht so schnell,
warum?
fehlt ablenkung?
kein sinn für die welt?
klammer mich an dem was jetzt, du kennst schon das morgen

versteh nicht

 

      neopia



RE: Ambivalenz

   04.11.2006, 21:16 / 1 x geändert



mag es, das man den anschein eines dialoges hat.
zwischen gedachtem,gehofftem und dann fast schizophren eingeworfenem....
sowie als wenn jemand in die eigenen gedanken reinschreit:

angst

schreck

kopf

versteh nicht


bietet breites spektrum zur interpretation
aber vom bauchgefühl her scheint es mir wie die ambivalenz die jeder in sich trägt wenn es ums zwischenmenschliche geht

schön mag das

auch wenn der rahmen in dem der inhalt eingewoben ist sehr zerstreut und formlos wirkt, was nicht negativ sein muss, jedoch im lesefluss etwas hindert........
n

 

      Latenta²



RE: Ambivalenz

   04.11.2006, 22:00



danke für deinen berührten Blick meiner gedanklichen Brut

meine zerstreute unförmliche Art ist wohl gut erkannt aber wohl meine rebellische infantile Reaktion auf Perfektion Form und Klarheit

l

 

      neopia



RE: Ambivalenz

   04.11.2006, 22:06 / 1 x geändert



ja kenn das gut,
finde das bei meinen eigenen texten uneingeschränkt immer wieder..
denke auch das sich alles neues, aus der vergangenheit in irgendeiner form der rebellion erschaffen hat.
das ist gut
weil es eng damit zusammenspielt die gegenwart zu hinterfragen.
und was ist kunst wenn nicht die aufzeigung und kritik an der gegenwart?
verschachtelt in hrem reglement würde sie zu staub zerfallen, sowie die die sie als ihr eigen werk preisen....

halten
am alten
ist
baden
im ego

das n




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