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augustine
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Eigentlich wollte ich dies als Umfrage machen - ist aber, scheint's, admin-Bereich.
Also: es kamen zweimal in den letzten Tagen Hinweise auf Schreibwerkstätten vor. Ich habe über vier Jahre eine geleitet, sie dann aber aufgegeben, weil ... Erzähle ich gern, wenn jemand interessiert ist.
Ich würde gern wissen: was darf man nicht / was muss man / was wird erwartet?
Auf ein Gespräch freut sich augustine

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Elise
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Guten Morgen, augustine!
So spontan beim schnellen Drüberlesen: ich habe nicht verstanden, worum es dir geht, also was genau deine Fragestellung für eine Umfrage wäre. Würdest du eine Schreibwerkstatt eröffnen wollen im Forum? Bitte um Erläuterung von
Elis.
(Sah vorhin in der Zeitung ein Bild: Hamburger Fischauktionshalle unter Wasser. Du, augustine, hast hoffentlich keine Flutfolgen zu spüren ... ?)

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augustine²
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Hallo, Elis - tut mir leid, wenn's missverständlich war: ich hätte einfach gern ein paar Erfahrungsberichte über Schreibwerkstätten; hat gar keine Dringlichkeit und muss auch überhaupt nicht sein. - Nein, hier will ich keine machen; würde auch wohl nicht zum Forum passen, wie ich es verstehe. LG a.
(Ja, das Foto habe ich auch gesehen. Ich wohne im Vorort, da ist Wasser nicht zu befürchten. Und Hamburg Hafen: viele Binnenländer wissen gar nicht, dass Ebbe und Flut bis noch hinter Hamburg auflaufen; Touristen wundern sich manchmal, dass ihre Autos im Wasser stehen - oder schwimmen, im schlimmsten Fall ...)

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Elise
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Hallo, augustine!
Nein, mit einem solchen Bericht kann ich nicht dienen, da kann ich nichts beitragen.
Nie besuchte ich eine Schreibwerkstatt oder ähnliches.
Liebe Grüße, Elise (gleich auf den Heimweg sich begebend, dies meine "Büroschlussaktion" ... ).
(Habe Verwandte in HH. Die schwimmenden Autos kenne ich - aus deren Erzählungen ... )

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Gretchen
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Hei manno,
würden mich total interessieren, sonne Erfahrungsberichte - weil, ich hab keine Ahnung, was dat iss und wie das vor sich geht in der Schreibwerkstatt! Ich bin immer nur inne Schule gegangen (erst Gesamtschule, dann Tanzschule ... da lernt man nicht schreiben, nicht da und nicht dort ... ) und möchte wirklich gern wissen, wie eine Schreibwerkstatt funzt.
Greetzchen vom Gretchen.

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windflug
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Hallo augustine,
ich habe mich ja schon geoutet als Teilnehmerin einer Schreibwerkstatt. Durch sie bin ich zum Schreiben gekommen, und dafür bin ich ungeheuer dankbar.
Ich hatte immer den Traum zu schreiben, aber gleichzeitig einen so hohen Anspruch an mich selbst, dass ich mich gar nicht der Enttäuschung aussetzen wollte etwas Schlechtes von mir zu lesen. Irgendwann, es ist jetzt vielleicht drei Jahre her, habe ich dann aber doch den Schritt zur Volkshochschule gewagt und großes Glück mit der Kursleiterin gehabt. Sie bot dem Schreiben sehr viel Raum und vor allem Zeit und sie lieferte immer gute Schreibanregungen. Allerdings ging es meist nicht um Gedichte, sondern eher um erzählende Texte (auch einmal ums Minidrama).
Wenn du konkretere Fragen hast, kann ich gern ncoh mehr erzählen. Vielleicht erfahre ich dann ja auch von deinen Erfahrungen und Gründen aufzuhören.
Liebe Grüße
windflug

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Jolante
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02.11.2006, 21:37 / 3 x geändert
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Hallo, augustine, und alle, die es interessiert:
Ich war mal ein Jahr in einer Schreibwerkstatt der VHS, geleitet von einem Germanisten. Wir waren so fünf bis zehn Leute, die sich einmal in der Woche trafen. Texte wurden gelesen und diskutiert, die Inhalte standen im Vordergrund, Formen wurden überhaupt nicht behandelt. Ziel der einjährigen Zusammenarbeit war die Herausgabe einer Anthologie, was auch gelang. Manchmal besuchten wir andere VHS-Schreibgruppen im Saarland, einmal war eine Schreibwerkstatt aus Marl bei uns zu Gast. Hin und wieder kamen auch saarländische Autoren zu unseren Treffen, die plusterten sich auf und zielten darauf, uns als Publikum für ihre Lesungen zu gewinnen oder uns Bücher zu verkaufen, die wie Blei in den Regalen lagen. Gelernt habe ich bei diesen Zusammenkünften nichts. Nach einiger Zeit waren wir, gesellschaftlich gesehen, eine ganz nette Truppe und ein wenig auf dem Psycho-Trip. Nach dem Kurs gingen wir zusammen "einen trinken", das war auch eine zeitlang ganz lustig, aber ich hatte dann immer mehr den Wunsch nach Abgrenzung. Als das Jahr vorbei war, bin ich abgesprungen und habe es nicht bereut.
Das Forum hier bringt mir viel mehr, bis jetzt jedenfalls, und ich hoffe, dass das so bleibt.
Mich würde schon interessieren, augustine, welche Erfahrungen du als Leiterin einer Schreibgruppe gemacht hast.

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augustine²
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02.11.2006, 21:44 / 1 x geändert
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Danke, Windflug, Gretchen, Jolante (unsere Beiträge hier waren etwa gleichzeitig) - meine Frage heißt: Warum gehen Schreibwerkstätten ein, wenn man (als Leiterin) nach Jahren, in denen ich oft einfach glücklich war mit den Teilnehmern/innen, gegen ein Beharren darauf, Episoden aus dem eigenen Leben aufzuschreiben, in vielen Monaten nicht hinauskommt? Das ist jetzt gerade zwei Jahre her.
Den Psycho-Trip kannte ich als Gefahr zuvor, den konnte ich/konnten wir vermeiden.
Ich müsste und könnte mehr erzählen, wenn mehrere mögen. Sonst in pn?
Liebe Grüße erstmal an alle, die bisher die Frage aufgegriffen haben. augustine

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zuppanova
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servus alle miteinander!
erfahrungen mit schreibwerkstatt interessieren mich auch, hab selber keine, und drum halt!
Jolante, dich möcht ich gern fragen, worin genau du den unterschied siehst zwischen deiner schreibgruppe und dem forum hier.
auch von windflug und augustine tät ich gern noch mehr erfahren, wie schreibanregungen aussehen, und wie die balance gehalten werden kann "gegen" den psychotrip (der dräut ja wohl immer, schreiben ist für die meisten doch auch: ans eingemachte gehen, oder?). ich bin ganz neugierig, denn ich kritzel immer so einzelgängerisch für mich allein rum - abgesehen von dem, was hier an austausch stattfindet. ich merke aber hier, dass mich oft anregt, was andere schreiben, hab lust, manche fäden aufzunehmen und weiterzuspinnen, so z.b. bei dem "Brief", den ich für ear geschrieben hab. so etwas gefällt mir.
tät mich freuen, mehr von euren werkstatt-erfahrungen und -erlebnissen zu hören.
lg, die zuppa.

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Jolante
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03.11.2006, 11:37 / 4 x geändert
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Hallo zuppa,
der Unterschied ist immens. Das Forum ist jederzeit verfügbar, d.h., man kann lesen oder schreiben, so oft man will. Die Kommentare, die man erhält (oder nicht erhält) sind m.E. ehrlicher, weil man schließlich nicht wie in der Schreibgruppe an einem Tisch sitzt und Augenkontakt hat, der manchmal dazu führt, Gefälligkeitskommentare abzugeben. Außerdem ist man direkt zu einer Stellungnahme aufgefordert, während man sich im Forum Zeit lassen und sich intensiver auf den Text einlassen kann. Hinzu kommt, dass in der Schreibgruppe sehr viel geredet wird, was mit den Beiträgen nichts zu tun hat. Immer gibt es Selbstdarsteller bei den Mitgliedern wie bei den Leitern. Verrisse schmerzen in der Gruppe in der Regel mehr als in der Anonymität des Forums. Ich kann natürlich nur von meinen eigenen Erfahrungen reden. Wenn jemand seinen Text vorgelesen hat, haben die anderen meistens die Augen niedergeschlagen und gewartet, bis sich eine/r traute, was dazu zu sagen. Der Leiter hat fachlich wenig eingebracht, weil er niemand wehtun wollte. So hat er alle ermuntert, fleißig weiter zu schreiben, aber es wurde dann -ich sagte es schon- überwiegend gequatscht und gepsychelt. Dem Forum hier verdanke ich viele Anregungen und Gedanken, die mich zum Schreiben ermuntern, das hat mir in der Schreibwerkstatt gefehlt.
LG Jolante

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windflug
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Hallo Ihr,
meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten sind andere als Jolante die ihren schildert. Vielleicht liegt es an der besonderen Struktur dieser Treffen. Ein Kurstreffen dauert immer zweieinhalb bis drei Stunden, so dass der größte Teil der Zeit für das Schreiben verwendet werden kann.
Die Kursleiterin gibt Schreibanregungen, meist zum Verfassen erzählerischer Texte. Beispielsweise gab sie mal eine Ausgangssituation vor (Zwei Personen brechen gemeinsam zu einer Reise auf), zu der jeder etwa zehn Minuten schreiben sollte. Danach wurde eine Wendung vorgegeben, die in die entstehende Geschichte eingebaut werden musste (Ein Rosenverkäufer überbringt eine geheime Botschaft) Jeweils im Abstand von ca. 10 Minuten kamen dann immer wieder neue Ereignisse (Im Gepäck findet sich etwas, das dort nicht hingehört - Jemand vergisst im entscheidenden Moment ein äußerst wichtiges Wort usw.), die die Handlung in ganz unerwartete Richtungen und die Schreibenden zur Verzweiflung, aber auch zu teilweise guten Geschichten trieben.
Dadurch, dass sich alle an ähnlichen Aufgaben versuchen, entsteht beim Vorlesen oft eine gute und konstruktive Atmosphäre. Natürlich gibt es auch hier einige Selbstdarsteller und Quatscher, aber ich habe auch wunderbare Menschen kennen gelernt.
Für mich war die Schreibwerkstatt ein Weg zum Schreiben und die Insel in einer hektischen Woche, auf der ich Muße dazu finden konnte. Ich habe mehrere solcher Seminare besucht, nehme aber im Moment an keinem teil, wei ich inzwischen das Gefühl habe mich ein wenig frei geschwommen zu haben und weil Gedichte doch etwas zu kurz kommen.
Was Jolante zu diesem Forum schreibt, gilt im Übrigen für mich auch. Hier ist die Auseinandersetzung mit den Texten viel intensiver und die Diskussionen gehen viel mehr in die Tiefe. Den Gedankenaustausch mit euch empfinde ich als überaus spannend und bereichernd.
Liebe Grüße
windflug

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Gerd
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03.11.2006, 21:30 / 1 x geändert
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Liebe augustine,
Teilnehmer einer Schreibwerkstatt war ich nie. Habe jedoch eigene Vorstellungen von Antworten zu Deinen Fragen.
Was darf man nicht? Etwas für gut heißen, von dem man selbst nicht glaubt, dass es dies ist. Auf den Punkt „Psycho-Trip“ wurde ja bereits eingegangen.
Was muss man? Konstruktive Kritik üben, ohne Tabus.
Was wird erwartet? Forderung und Förderung in technischer/handwerklicher Hinsicht (über sich hinauswachsen kann man nur selbst). Schreibanstöße, gemeinsam ein Thema bearbeiten. Dies stelle ich mir schwierig vor, wenn es zu einem „Muss“ wird, sofern mich das Thema interessiert, OK – darüber hinaus will ich aber nicht gezwungen werden. Vermute jedoch, dass diese Haltung für die Produktivität einer Schreibwerkstatt abträglich ist. Darum habe ich die Teilnahme bisher nicht gesucht, dafür in diesem Forum viel gefunden.
Inwieweit meine Vorstellung nun etwas mit der Realität von einer Schreibwerkstatt zu tun hat, weiß ich selbstverständlich nicht. Darum würden mich mehr Erfahrungen von Dir und anderen interessieren.
Liebe Grüße
Gerd

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Elise
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Hallo an alle, die bislang hier geschrieben haben!
Für mich sind die Beiträge ganz interessant zu lesen, da ich (wie gesagt) keine Erfahrungen mit Schreibworkshops habe. Erstaunlich, wie unterschiedlich, ja gegensätzlich solche Erfahrungen sein können (Jolante, windflug).
Was Jolante einbringt, kann ich sehr gut nachvollziehen, es beschreibt das, was mich abhalten könnte, je an einer Schreibwerkstatt teilzunehmen. Dagegen stehen deine guten Erfahrungen, windflug.
Ich selbst schreibe immer für mich allein. Wenn etwas entsteht, dann muss es - hmm, irgendwie von innen heraus entstehen, oft aus einer Emotion, aus einer Befindlichkeit, die Raum und Ausdruck bekommen möchte und sich zu Worten formt. Es muss eine ganz bestimmte Art von innerer Beteiligung da sein bei mir, damit ein Gedicht, ein Text sich formt. Ich weiss nicht, wie es euch anderen damit ergeht? Wie lange ihr auch jeweils an einem Text arbeitet? Das ist vermutlich auch bei jedem ganz anders ...
Ausserdem, augustine, könntest du auch von deinen Erfahrungen noch berichten.
Ich fände es schön, noch mehr von anderen zu hören, so rund um das Schreiben. In dem Umfeld, welches mein tagtägliches "analoges" Leben ausmacht, gibt es für mich niemanden, um über "Schreiben" einen Austausch zu haben. Mag sein, dass andere da privilegierter sind - beispielsweise auch durch Teilnahme an einer Schreibwerkstatt.
Bis bald. Viele Grüße an alle,
Elise.

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ear
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Hallo, ich komme sehr spaet dazu, all die interessanten Beitraege zu lesen. Habe selbst keine Erfahrung an Workshops.
Bei mir entsteht jedes Schreiben angeregt durch Artikel, Buecher, Zeitungslesen auf dem Computer, Eure Anregungen, oder durch meine ausgedehnten Korrespondenzen (nur handgeschriebenen) mit mir nahestehenden Menschen. Meine vielen Buecher kommen mir zugute, wenn ich Anregungen ausweiten moechte. Daraus ergeben sich neue Nachfragen und manchmal kann ich Eigenes dazu beitragen. Ich empfinde das als genuegend fuer meine hauptsaechlich in Musik, Kunst und Sprachen liegenden Interessen.Liebe Gruesse, ear.

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augustine²
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Hallo, Ihr lieben - Frauen, hallo, lieber Gerd -
z.B. schon das ist typisch: es sind fast nur Frauen da; in Schreibwerkstätten. Meine war an einer Kirchengemeinde, da waren auch zwei Männer (die überall dort waren, einer hatte selbst einen plattdeutschen Kreis) und später ein Ehepaar. Das hatte aber mit der speziellen Situation zu tun, dass dieser Schreibkreis eben bei einer Kirchengemeinde angesiedelt war, d.h. dass ich ihn da angesiedelt habe.
Ich dachte schon, das Thema sei langsam in den Orkus geglitten, und auch das wäre mir recht gewesen. - Die letzte Woche war für mich wie für alle, die an diesem Forum hängen, es mit gestalten und es nicht nur gebrauchen, anstrengend. Andererseits war sie auch schön: es hat viel Solidarität von Euch allen gegeben!
Ich bin derzeit zu anderem als Xenien nicht fähig ("Gastgeschenke", satirisch gemeint; Grundinformation bei wiki). Die drängen sich förmlich auf. Und wann? Nachts. Dann stehe ich auf, um wenigstens einzelne Wörter festzuhalten. Das Rhythmisieren ist dann nicht so sehr schwer. Es ist ähnlich wie bei Sonetten, aber einfacher natürlich. Ich hatte immer gedacht, das könnte ich nie, schreiben gezwängt in eine Form. Aber das Gegenteil ist anscheinend richtig: die vorgegebene Form erzwingt (zumindest den Versuch der) gedankliche(n) Klarheit.
Denkt an Gretchens Herrn Sonett u.a. und versucht es doch auch mal!
Doch, ich erzähle gern, wie es uns da gegangen ist: zuerst über mehr als vier Jahre schön, sehr, sehr schön; dass dann nicht mehr: Verschiedenes ereignete sich, das gar nicht typisch ist für Schreibkreise.
Aber wenn "die Leute" nicht auch selber lesen (wollen), die da aber schreiben wollen, wenn es mir nicht gelungen ist, sie über Kindheitserinnerungen hinauszutreiben - dann konnte ich's nicht mehr machen &c &c.
Und das Problem, dass versteckt therapeutische Hilfe gesucht wurde, das hat's auch gegeben. Und die Frau hatte Gedichte mitgebracht, dass alle anderen sich verstecken konnten.
Doch, ich erzähle gern mehr; aber noch nicht jetzt. Liebe Grüße Euch allen! augustine

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