Gähnen · Latenta · ·


Tagebuch · Forum für Literatur & Germanistik
 

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      Latenta



Gähnen

   12.10.2006, 22:25 / 2 x geändert



Müde schleppe ich mich durch den Gang, sehe Gestalten die ihre Hände ausstrecken, aber ich halt den Säbel schon in der Hand, kein Interesse an eurer Einsamkeit, mein warmes Herz fühlt sich auch wohl in der Kälte, traurig mach nur Ich mich, du bist nur ein Statist in meinen Tränen, mag lächeln mit euch, nicht suchen nach Schuld, würde euch gern mitnehmen ins Nichts, doch kein Bezug zu dem was euch begibt und welch kurzer Schweif ihr seit, will nicht richten über dies, doch tue ich es um in meinem Leid, Glück zu finden, unser Kopf wird nie Beine bekommen, und unser Herz wird nie ohne Kopf sein….kein Spielraum in dem was Es ist, wacht auf und schweigt…..

 

      augustine



RE: Gähnen

   12.10.2006, 23:27



Latenta, logischerweise ist Schweigen die Verweigerung von Kommunikation.

Jetzt stellst Du einen neuen Text ein, der mich - verzeih' diese Direktheit oder auch nicht - gähnen macht, der irgendwelche Beliebigkeiten aneinanderreiht und (mir jedenfalls) an keiner Stelle die Möglichkeit für ein anfängliches Verstehen bietet.
Wenn deutsch, wie es scheint, nicht Deine Muttersprache ist: sag' das doch bitte. Es gibt hier sicher mehrere, die Dir helfen würden.
Nur Kommentare fordern und sich dann nicht damit auseinandersetzen, empfinde ich als unfreundlich oder zumindest unbedacht. Man sollte aber bedenken, was man tut (oder lässt); auch bedenken, dass jeder Kommentar eine meistens längere Beschäftigung mit einem Text voraussetzt, also auch: ZEIT.
augustine

 

      Latenta²



RE: Gähnen

   13.10.2006, 00:34



hallo Augustine

vorab deine Zeilen haben mich schon sehr berührt und auch nachdenklich gestimmt auch wenn es mir: "an keiner Stelle die Möglichkeit für ein anfängliches Verstehen bietet" (entschuldige bitte wenn ich dich hier kurz zitiere)

natürlich setze ich meine Lyrik in dieses Forum um meine Gedanken nach aussen zu tragen und somit für andere auch sichtbar und angreifbar zu werden; aber fordere ich dadurch gleichzeitig kommentare?

ich bin noch sehr vorsichtig und vieleicht auch unsicher und die dinge die ich schreibe sind sehr persönlich

es sind halt meine gedanken, meine gefühlswelt, oder nennen wir es meine Sichtweise die Dinge für mich in Wortsprache umzuwandeln......würde mir nicht anmaßen über andere Gedankenwelten zu urteilen oder sie zu negieren nur weil sie nicht meine sind...


sicherlich erfüll ich nicht die gramatikalischen Gesetze auf die wohl zuerst geschaut wird, momentan gehts mir auch einfach nur darum den Ausdruck zu üben und nicht die richtige schreibweise

dies ist erst mal nur ein Versuch nach aussen zu wirken

l

 

      augustine



RE: Gähnen

   13.10.2006, 00:48



Ja, Latenta, Du bist noch hier und ich auch. Also gleich:
Erstmal Dank, dass Du Dich zu einer Antwort überwunden hast.
Vielleicht könntest Du ja auch für eine oder zwei Aussagen eine Verstehenshilfe geben.

Der Satz: meine Gefühlswelt/meine Gedankenwelt ... Ja, daraus entstehen Gedichte; das ist eine Binse(nweisheit). Niemand wird hier über (vermutete) Gedankenwelten urteilen. Sondern über ein Gedicht oder was eins werden soll. Das Gedicht ist seine eigene Welt, und nichts ist so schwer, wie aus dem eigenen Erleben ein eigenes Gedicht zu machen, also Abstand vom Erlebten zu gewinnen. Dass Du ihn gewonnen hast, kannst Du auch daran merken, z.B., dass im Arbeiten am Gedicht (es IST Arbeit!) es wiederum Eigenes, neue Wörter, neue Verbindungen produziert. Wenn ein Gedanke, ein Erlebnis durch solche Arbeit gegangen sind, sind sie besser vorzeigbar, tut Kritk nicht mehr weh und ist hilfreich; das Kommentieren ist gewissermaßen ein FREUNDESDIENST.
Richtige Schreibweise im Sinn von nicht vertippen solltest Du im Gedichttext anstreben. Das Wichtigste ist es nicht.
Kannst Du was anfangen damit? augustine:)

 
        arisia
        (Gast)

RE: Gähnen

   13.10.2006, 01:09



Hi, Latenta,

lies doch mal bitte deine PN

lg
arisia

 

      neopia



RE: Gähnen

   13.10.2006, 22:10



zarte blumen muss man giessen,
manch einer kann das nicht aus angst,
sie nehmen einen künftig den platz in der sonne,
wenn sie da ENTFALTET vor uns ihre blüten tragen.
sollten dennnoch nicht vergessen sie zu düngen, dies aber immer auf die, der schönen pflanze, angepassten weise.

empathie

sympathie

lieb hab thie

und schon wieder unkonstruktiv
wo fängt das an?
wo hört das auf?

bitte darum mich hier nicht in schulhofpolitik zurecht finden zu müssen.

bitte um zarte hände....am zarten geist, der da wachsen will.

n

 

      Ingar



RE: Gähnen

   13.10.2006, 23:28



Guten Abend, neopia!

Da ich nicht zu den "Aktiven" dieses Forums gehöre, sondern als stiller Leser im Hintergrund den allgemeinen Austausch beobachte, muß ich keine Angst haben, es könnte mir mein Platz an der Sonne genommen werden. Ich schreibe selbst nicht, zumindest nicht Texte, die sich dazu eignen könnten, hier präsentiert zu werden.

Nun, du forderst dreierlei:
sympathie
empathie
lieb hab thie (ein gelungener Neologismus, übrigens!)

Empathie im Umgang miteinander ist eine Grundhaltung, die ich für außerordentlich wertvoll halte, allerdings oftmals auch außerordentlich schwer zu realisieren. Jedoch, so mein Eindruck, ist man in diesem Forum durchaus bemüht ...
Sympathie kann sich entwickeln zwischen Menschen, es mag angenehm sein, sie zu verspüren, einforderbar ist sie aber nie - und meiner Ansicht nach für einen fruchtbaren Dialog auch nicht unbedingt nötig. Dasselbe gilt für die "lieb hab thie", ja, ich behaupte sogar, sie kann dazu angetan sein, Entwicklungsprozesse zu hemmen.
Weiter: du möchtest dich nicht in Schulhofpolitik zurecht finden müssen. Nun, das ist eine verständliche Bitte, die kann ich wohl nachvollziehen, und interpretiere sie als Aufruf zu einem erwachsenen Umgang miteinander. Oder verstehe ich dich falsch? Wäre ein Kindergarten dir lieber? Dann wäre ich mit dieser Anmerkung allerdings bereits zu wenig zart gewesen ...

Es grüßt en passant
Ingar.




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