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Gretchen
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Hab da so ein total nett poetisches Dingens geschrieben
mit meinen Gipshänden,
war direkt ein Genuß, dat Schreiben -
aber justimente in dem Moment, als die Lyrik eben fettich geworden war,
kam dat Hexameter-Nachtschatten herein
(der kommt mich besuchen von Zeit zu Zeit, vielleicht erinnert ihr euch?)
und hat sich so dermaßen aufgeführt wieder,
daß dat empfindsame Lyrikpoetik-Dingelchen
vor Schreck
sich zwischen unlesbaren Zeichen verkrochen hat,
und ich kriechet da nicht raus, ich so allein für mich.
Bin mir abba sicher,
wenn von euch wer dem armen %-+#? §<^~ gut zuredete,
so paar freundliche Wörters,
dann ließe es sich rauslocken.
Ja, doch, ganz bestimmt, ich spür dat:
es müßte wer wat zu ihm sagen,
dann käm es hervor hinter den Zeichen.
Tja, so siez aus gez!
Tja, so siez aus gez!
°-+#? §<^~
§-** (<+# °<+#? _->?^°
*-(?-^y&<&^> *+#§-)
(-+# (<> ~<^ °-+#? §^<+#?
<+# %<° %^>^<?
>^<% (^<°^° >y^+{^°
(<? )§y&*-§%^ ^<°
§^& ~<+# -y) (^<°^ #-y?
{o(( <° (^<°^° (y°~
%<* <+# *-?? %<°
y°~ *+#_^> y°~ ?>-^y(^
?>-&^ <° (<>
~^<°^ >o*<&^° {<°~^>
|  |
Moulin
|
Hallo %-+#? §<^~,
lass Dich nicht verschrecken von den Hexameter-Nachtschatten.
Denn weil Du etwas Besonderes bist, passen wir hier ganz doll auf
Dich auf, dass Dir nix passiert.
Hier bist Du nicht allein.

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Gretchen²
|
N-+#? §<^d
§-** (<+# n<+#? _->?^n
*-(?-^y&<&^> *+#§-)
(-+# (<> d<^ n-+#? §^<+#?
<+# b<n b^>^<?
>^<b (^<n^n >y^+{^n
(<? )§y&*-§b^ ^<n
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{o(( <n (^<n^n (ynd
b<* <+# *-?? b<n
ynd *+#_^> ynd ?>-^y(^
?>-&^ <n (<>
d^<n^ >o*<&^n {<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach d,
aus % ein b.
O ja!!!
Es hat sich ein wenig bewegt! Tatsächlich!
Es scheint Mut zu fassen ...
|  |
Moulin
|
Halli hallo Gretche°,
~as ist ja scho° ein A°fa°g.
WIR WOLLE°`S LESE°!
Ka°° es °och °icht e°tschlüssel°.
Ha%e mir ~a%ei ~och so viel Mühe gegeben.

|  |
Gretchen²
|
N-+#? §<^d
§-** (<+# n<+#? _->?^n
*-(?-^y&<&^> *+#§-)
(-+# (<> d<^ n-+#? §^<+#?
<+# b<n b^>^<?
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§^& d<+# -y) (^<n^ #-y?
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b<* <+# *-?? b<n
ynd *+#_^> ynd ?>-^y(^
?>-&^ <n (<>
d^<n^ >o*<&^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach d,
aus % ein b.
Das { laß sein,
ein k füg ein.
Seht ihr, arisia und Moulin?
Das "Elfische" (danke, arisia!) hat sich wieder ein wenig verändert.
Moulin, du gibst dir wirklich große Mühe!
So souverän - und elegant! - was du da machst!
Gretchen grüßt,
harmonisch kariert,
da sehr zufrieden.
|  |
Moulin
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Zitat Gretchen:
Aus ° mach n,
aus ~ mach d,
aus % ein b.
Das { laß sein,
ein k füg ein.
~as machst ~u ei°fach so schö°, {lei°es {ü{en,
~ass ich mich ~a sch°ell a°passe.
A%er wo wir~ der Pu°[t liege° a° ~em wir u°s am °ächste° sin°?

|  |
Gretchen²
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22.09.2006, 06:49 / 1 x geändert
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|
N-+#? §<^d
§-** (<+# n<+#? _->?^n
*-(?-^yg<g^> *+#§-)
(-+# (<> d<^ n-+#? §^<+#?
<+# b<n b^>^<?
>^<b (^<n^n >y^+k^n
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§^g d<+# -y) (^<n^ #-y?
ko(( <n (^<n^n (ynd
b<* <+# *-?? b<n
ynd *+#_^> ynd ?>-^y(^
?>-g^ <n (<>
d^<n^ >o*<g^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach d,
aus % ein b.
Das { laß sein, ein k füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein g.
arisia, du Oberschlingelin,
erkennst das Küken schon,
bevor es aus dem Ei gekrochen ist ...
du-du!!!
Moulin, das ist eine großartige Spiegelverkehrung,
ein Austausch der Zeichen nach Muster und Gesetz, das,
was du begonnen hast,
und ja, da gibt es eine Kurve, die beschreibt
die Annäherung - auch
erinnert dein Tun
mich an höfisches Tanzen, an eine Pavane
vielleicht, das ruhige Schreiten aufeinander zu,
und voneinander weg, aber dann käme
eine Gaillarde, und dann eine zügellosere
Chaconne-Ciacona (das ist später in der Zeit),
und endlich der Kontertanz:
die anarchische Quadrille, aus der sich
der wilde Cancan entwickelt.
Ich lieb(t)e die Reigen ... in früheren
Leben. - Aber was Gretchen wieder so denkt ...
Knicks. Verbeugung. Graziös!
|  |
Moulin
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22.09.2006, 13:22 / 1 x geändert
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|
Aus n mach °,
aus d mach ~,
aus b ein %.
Das k laß sein, ein { füg ein.
Zum g sprich: 'und', und hol ein &.
Salut G&retche°
~as hast ~u schö° er{lärt.
We°° ma° mal wie ich in ei°e° Vul{a°
&esru°gen ist, trä&t ma° etwas i° sich,
~ass ei°em Freude an ~i°&e° &i%t, ~ie
a°dere °icht verstehe°.
Z.% ~ie Freu~e a° {arierte°.

|  |
Gretchen²
|
N-+#? §<^d
§-** (<+# n<+#? _->?^n
*-(?-^yg<g^> *+#§-f
(-+# (<> d<^ n-+#? §^<+#?
<+# b<n b^>^<?
>^<b (^<n^n >y^+k^n
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§^g d<+# -yf (^<n^ #-y?
ko(( <n (^<n^n (ynd
b<* <+# *-?? b<n
ynd *+#_^> ynd ?>-^y(^
?>-g^ <n (<>
d^<n^ >o*<g^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach d,
aus % ein b.
Das { laß sein, ein k füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein g.
Das ) schick fort, ein f steh dort.
Sprung in den Vulkan: was bedeutet das, und wie ist es,
Moulin,
wenn einer in einen Vulkan springt?
Wäre es nicht einen Tagebucheintrag
wert, das zu beschreiben?
Fragt sich und dich: Gretchen
Kariert.
|  |
Moulin
|
Hallo &retche°,
in eine° Vul{a° zu sprin&e°
%e~eutet: Mut.
Wie es ist? &roßarti&!

|  |
Gretchen²
|
N-+#? L<^d
l-** (<+# n<+#? _->?^n
*-(?-^yg<g^> *+#l-f
(-+# (<> d<^ n-+#? l^<+#?
<+# b<n b^>^<?
>^<b (^<n^n >y^+k^n
(<? flyg*-lb^ ^<n
l^g d<+# -yf (^<n^ #-y?
ko(( <n (^<n^n (ynd
b<* <+# *-?? b<n
ynd *+#_^> ynd ?>-^y(^
?>-g^ <n (<>
d^<n^ >o*<g^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach dee,
aus % ein bee.
Das { laß sein, ein kaa füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein gee.
Das ) schick fort, ein eff steh dort.
Du §, farewell. Herbei das ell.
Oh, Moulin, es fehlt mir (mein ich)
nicht am Mut. Aber, weißt du, ich irre
umher, und wo ich auch hinkomm: da
ist nie ein Vulkan (... ich sehe jedenfalls
nie einen ...)! Das ist
Gretchens Tragik, ohja!
arisia, mhm, bin mir nicht sicher,
ob hinter den Zeichen was Filigranes
versteckt ist oder doch wieder nur
was allzu durchsichtig Kariertes ...
sich möglichst unauffällig machend, grüßt
das Gretchen.
|  |
Moulin
|
Hallo &retchen,
~e° Vu§{a %e°ötigst ~u erst,
we°° ~ie Zeit {ommt, ei°e
E°tschei~u°& )ür ~ich se§%st zu tre))e°.

|  |
Gretchen²
|
Na+#? L<^d
la** (<+# n<+#? wa>?^n
*a(?a^yg<g^> *+#laf
(a+# (<> d<^ na+#? l^<+#?
<+# b<n b^>^<?
>^<b (^<n^n >y^+k^n
(<? flyg*alb^ ^<n
l^g d<+# ayf (^<n^ #ay?
ko(( <n (^<n^n (ynd
b<* <+# *a?? b<n
ynd *+#w^> ynd ?>a^y(^
?>ag^ <n (<>
d^<n^ >o*<g^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach dee,
aus % ein bee.
Das { laß sein, ein kaa füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein gee.
Das ) schick fort, ein eff steh dort.
Du §, farewell. Herbei das ell.
Das a laß hier, das - verlier.
Ein wee ist sicher zu gebrauchen,
das _ kannst in der Pfeife rauchen.
(Bald isset klar ... sieht schon wer was?)
|  |
Gretchen²
|
Na+#t L<^d
la** (<+# n<+#t wa>t^n
*a(ta^ug<g^> *+#laf
(a+# (<> d<^ na+#t l^<+#t
<+# b<n b^>^<t
>^<b (^<n^n >u^+k^n
(<t flug*alb^ ^<n
l^g d<+# auf (^<n^ #aut
ko(( <n (^<n^n (und
b<* <+# *att b<n
und *+#w^> und t>a^u(^
t>ag^ <n (<>
d^<n^ >o*<g^n k<nd^>
Aus ° mach n,
aus ~ mach dee,
aus % ein bee.
Das { laß sein, ein kaa füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein gee.
Das ) schick fort, ein eff steh dort.
Du §, farewell. Herbei das ell.
Das a laß hier, das - verlier.
Ein wee ist sicher zu gebrauchen,
das _ kannst in der Pfeife rauchen.
Und nun statt y: das u
und für das ? ein tee dazu!
(Muß ja irgendwie weitergehen ... woll ... !?)
|  |
arisia (Gast)
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29.09.2006, 10:51 / 1 x geändert
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|
hi, Gretchen,
bis
"Nacht Lied"
bin ich schon gediehen, aber mehr will ich jetzt auch nicht verraten. Vielleicht wollen ja auch noch ander rätseln.
Der ganze Text, mit ein zwei Vorgaben, wäre doch auch ein prima Oktoberrätsesl gewesen.:)
liebe Grüße
arisia

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Moulin
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nun ist es lesbar und entkariertiert.

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augustine
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Wäre, ja; und wenn jemand anders ein Oktober-Rätsel dringlich hat: bitte sagen. Sonst ist mir ganz unverhofft eins zugefallen; das muss ich nur noch hierher abschreiben.
Liebe Grüße zur Nacht, zum Traum (wie auch immer), zum Schlaf oder zur Piste. augustine

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Gretchen²
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03.10.2006, 08:32 / 1 x geändert
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|
Nacht L<ed
la** (<ch n<cht warten
*a(taeug<ger *chlaf
(ach (<r d<e nacht le<cht
<ch b<n bere<t
re<b (e<n^n ruecken
(<t flug*albe e<n
leg d<ch auf (e<ne haut
ko(( <n (e<nen (und
b<* <ch *att b<n
und *chwer und traeu(e
trage <n (<r
de<ne ro*<gen k<nder
Aus ° mach n,
aus ~ mach dee,
aus % ein bee.
Das { laß sein, ein kaa füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein gee.
Das ) schick fort, ein eff steh dort.
Du §, farewell. Herbei das ell.
Das a laß hier, das - verlier.
Ein wee ist sicher zu gebrauchen,
das _ kannst in der Pfeife rauchen.
Und nun statt y: das u
und für das ? ein tee dazu!
Aus # mach haa,
aus + mach zee,
aus > ein er,
das ist nicht schwer.
Das ^ radier,
Nimm e dafür.
|  |
Gretchen²
|
19.10.2006, 00:46 / 1 x geändert
|
|
Tja, so siez aus gez!
Nacht Lied
lass mich nicht warten
samtaeugiger schlaf
mach mir die nacht leicht
ich bin bereit
reib meinen ruecken
mit flugsalbe ein
leg dich auf meine haut
komm in meinen mund
bis ich satt bin
und schwer und traeume
trage in mir
deine rosigen kinder
Aus ° mach n,
aus ~ mach dee,
aus % ein bee.
Das { laß sein, ein kaa füg ein.
Zum & sprich: geh, und hol ein gee.
Das ) schick fort, ein eff steh dort.
Du §, farewell. Herbei das ell.
Das a laß hier, das - verlier.
Ein wee ist sicher zu gebrauchen,
das _ kannst in der Pfeife rauchen.
Und nun statt y: das u
und für das ? ein tee dazu!
Aus # mach haa,
aus + mach zee,
aus > ein er,
das ist nicht schwer.
Das ^ radier,
Nimm e dafür.
Aus ( * < wird emm, ess, iii -
Und fertig ist die Poesie!
(Musste mal zu Ende gebracht werden, das.
Wenn mir wer sagen könnte, wie hoch bei der Poesie
da die Kitschdrehzahl ist, wär ich echt froh.
Grüße vom nachtschwarz karierten Samt-Gretchen.)
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arisia (Gast)
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hi, Gretchen,
also Kitsch kann ich in deinem zauberhaften Nachtlied keinen finden. :)
Ein federleichtes Gedicht, das die Nacht und den Schlaf Willkommen heißt.
"mach mir die Nacht leicht
ich bin bereit"
Für viele Menschen, die sich schwertun mit dem Einschlafen, könnten diese Zeilen ein gutes Mantra abgeben.
Das LI begrüßt die Nacht, es freut sich auf die Träume.
In S2 bezieht sich das LI auf Geschehen aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, in der Frauen, auch Männer, die als Hexen und Zauberer galten, halluzinogene Salben herstellten, mit denen sie sich einrieben um eine Weile der Welt zu entliehen, und mit Visionen zurückzukommen. So möchte das LI wahrscheinlich in die Träume gleiten, mit den Träumen schwingen, auf einer anderen Erlebenswelt Erholung, vielleicht auch Abenteuer suchen.
Sehr bewegend empfinde ich die Zeilen:
"komm in meinen Mund
bis ich satt bin und schwer ..."
das Gähnen, das uns satt und den Körper schwer mit Schlaf macht, ist hier wohl gemeint.
"Satt" und "schwer", diese beiden Wörter verstärken einander, erzeugen eine 'breite' Ruhe.
Ich kenne diese von Schlaf schweren Körper gut von meinen Enkeln. Wenn sie müde sind, und ich sie auf den Arm nehmen, sind sie viel schwerer als tagsüber, liegen wie ein "nassen Fell", wie ich immer sage, in meinen Armen.
Die Zeile rührt mich sehr an.:
"dein rosigen Kinder"
Die Erfahrung schöner, bunter, unbeschwerter Träume spiegeln sich in dieser Zeile.
Ich werde mir das Gedicht kopieren und auf den Nachttisch legen, damit etwas von dieser Leichtigkeit und Erholkraft auch auf meinen Schlaf übergeht.
liebe Grüße
arisia (entzückt)

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ear
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Hi, Gretchen, ja, auch fuer mich gibt es keinen Kitsch in deinem anmutigen Gedicht. Der "samtaeugige Schlaf" ist sehr poetisch; wie ein Geliebter kommend und Saettigung gebend soll der Schlaf von Schwerelosigkeit in Tieferes leiten, sodass sich das LI in schwangeren Traeumen hingeben kann. Ein originelles Gedicht, originell entschluesselt, ear.

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lost
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Kitschdrehzahl? liegt irgendwo mittig, auf die
Gauss'sche Normalverteilung bezogen. es gibt
schlechtere Werke, es gibt bessere. dieses war
immerhin hübsch verpackt. eine Praline, in knisterndes
Goldpapier gewickelt.
der mittlere Teil verrät, dass es eher nicht um Nachtruhe
geht: die Anrufung des Schlafes ist ein Ablenkungsmanöver.
es geht um einen "ihn". statt Leda und der Schwan: Leda
und der Schlaf. so etwa.
Teil 1 wäre entsprechend "davor", Teil 3 "danach".
erst wenn das Gedicht durchrezitiert ist,
wird wirklich geschlafen.
bei genauerer Lektüre doch eine feine Sache ...
lost.

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augustine
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22.10.2006, 19:02 / 2 x geändert
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Liebs Gretchen - fast schon peinlich - nein: peinlich -, dass ich erst jetzt mich in dieser Abteilung zu Wort melde. Es ist ein tolles Rätsel, das so vielleicht nur Dir einfallen konnte. Ich hab' 2x angefangen, die Zeichen in Buchstaben umzusetzen nach Anweisung (und Gretchen kennt ja sein Goethchen!), aber sie sind immer wieder aus der Mattscheibe rausgesprungen und müssen sich anderswo festgesetzt haben. Dadurch dauerte es dann zu lange, und augustine schwieg.
Nee, Kitsch finde ich das Gedichtlein nicht, sogar als Klartext noch achtersinnig (wie die Leute mit hiesigem Plattdeutsch sagen); oder eigentlich nicht: das ist doch, lese ich so, saftiger Hexensex! Die Kinderlein in Strophe 3 (Zwill-, Drillinge???) kommen mir auch sehr real vor - aber es können natürlich trotzdem - nur - Wunsch-Kinder sein; die vielleicht aber in doppelter Bedeutung. Und schließlich: Wer weiß? Und schreiben darf man so was auch, seit Sandra Maischbergers Schwangerschaft Thema der Nation ist, nicht?
Liebe Grüße, ggf. an noch jemand. augustine

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Jolante
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Hossa, Gretchen,
bei deinem "samtäugigen Schlaf" fällt mir auch dein heißblütiger "Sonett" ein. Auch ich denke, dass der imaginäre (oder reale ?) Geliebte, der u.a. den Rücken des lyr.Ich mit "Flugsalbe" einreiben soll, zunächst das Gegenteil von Schlaf erzeugt. Dieses so "sanft" daherkommende Gedicht finde ich hoch erotisch, und wenn schon eine "Praline" (Zitat lost), dann eine Edelpraline, erlesen, aber nicht zu süß.
Kein Kitsch
sagt Jolante

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Gretchen²
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Okeeh, gez wegen der Kitschdrehzahl
bin ich beruhigt. --- Abba:
was ihr da sonst noch so rein- und rauslest,
so mitt'tte Errrótichch ... iss ja fast peinlich ...
nur wegen dem bisschen Flugsalbe da, und ...
weil ich 1-mal mit dem Sonett nachts ... und schon
bin ich festgelegt auffe Erotik ... und augustine,
hör maa:
saftiger Hexensex, wat soll dat denn sein?
Ich glaube, du bist im Faust inne falsche Szene
geflogen, so Walpurgisnacht, Blocksberg ...
abba ich bin doch dat Gretchen!
Ich brauch mein Nachtschlaf, abba in Echt!
Aber danke, danke, dass ihr beim Auspacken so
schön mitgespielt habt! Und überhaupt ...
Gretchen!

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