speak sense · Elise · ·


Differenz · Forum für Literatur & Germanistik
 

Neue Beiträge   |   Registrierung   |   Lesungen Literatur auf YouTube - Gedichte - Forum für Literatur und Germanistik  |   dradio   |   Archiv   |   l o g i n

 
~ Startseite
kafkaesk
~ Neue Beiträge
~ Beiträge suchen
Literatur
~ Prosa
~ Gedichte
~ Diskussionen
~ Literaturwissenschaft
Literatur
~ Leseliste
~ Forenliste
~ Gäste-Chat
Literatur
~ Impressum

  Online
Bananenfisch

  Lesungen

  Piep, piep, piep...

  Aktuelle Themen

Solveig

Talvolta le poesie sono

Zwei Gedichte

G7sus4 (12-string) --> für chantal

Vatnajökull (prisma)

Achrad (6)

Trahisa (5)

Letzte Nacht

Straße

Glück ^^ Meine schönsten Aporismen !!!!!!!

Feierabendland

Mein Buchhändler

Ein Dogma

Distanz

in die nacht

Jahrestage

Der Musik Laden Faden II

Hausarbeit

Die grauen Herren, ich sagte "nein"?

Kommt ein Pfarrer


 

      Elise



speak sense

   04.09.2006, 14:46



speak sense (13) Alice

schnitt scharf sinkt sense
entzwei sssí| pfeift zeit
singt: ein meister
aus deutschland: the scythe
cutting zung|n asunder
in twain con razón
used black razor
cold blade slitting sluts
goes to blood ~ y
the streets y
sin corazón
wortlos changing
the sheets

 
        arisia
        (Gast)

RE: speak sense

   06.09.2006, 08:53



hi, Elise,

das ist aber ein Nüßchen.
Ich lasse mich jetzt einfach mal von Zeile zu Zeile treiben.
Die Überschrift verstehe ich auf Alice im Wunderland bezogen, "sprich keinen Unsinn, Alice, du bist erst dreizehn, so darfst du nicht denken", ahm
dann:
der scharfe Schnitt mit der Sense schneidet einmal etwas entzwei, gleichzeitig erzeugt der Schnitt einen Ton, "sssi", ein Pfeifen; ein Pfeifen, daß die Zeit teilt, zur Muße (singt), dann aber weitergleitet zur Pfeife des Schiedrichters, "singt: ein Meister aus Deutschland" (dieser Satz ruft aber noch eine andere sehr vage Erinnerung an ein Gedicht in mir wach, eins aus den 50iger oder 60iger Jahren, ich komme nicht drauf, ein eher düsters Gedicht).
"The scythe" könnte jetzt außer ihrer ursprünglichen Bedeutung auch noch der Name eine Musikgruppe sein, dann wäre wieder "singt:" der Assoziationträger.
Also: Die Sense schneidet Zungen entzwei, oder diese Musikgruppe (mir nicht bekannt, falls es sie gibt) singt in zungenbrecherischen Worten. "Zung" bringt auch nochmal das Geräusch der Sense, eine Oktave tiefer, als das das Pfeifen vorher, jetzt wird ins Fleisch geschnitten.
"twain" ruft in mir die Assoziation eines in alle Zeit nachhallenden Schmerzes hervor, als Kombination von "time" und "pain". Weiter laufen die Gedanken vom Schneiden, dem Schmerz, zur Rasierklinge, einer gebrauchten schwarzen Rasierklinge, eher Rasiermesser, mit dem die Straßenmädchen aufgeschlitzt werden (Brecht? der Ripper, wohl eher).
Bei mir dreht es sich jetzt so weiter:
Die Mädchen ertrinken im Blut. Warum? (y)
Die Straßen versinken im Blut. Warum? (y)
Kalte Herzen (wörtlich: ohne Herz), wechseln die Laken, andere blättern die Seiten ihrer Zeitung um.
Letztendlich drängt sich die Frage auf: Warum passiert das alles? Warum ist Welt, wie sie ist? Warum darf ich mit 13 noch nichts davon wissen?
Andererseits ist der Text aber auch ein gutes Beispiel dafür, was mit freien Assoziationen so alles gemacht werden kann, wenn man/frau sich darauf einläßt.
Also ich bin fasziniert von dem Text, gefallen wäre das falsche Wort, er ist ja nicht gefällig dieser Text, aber faszinierend.


So, Elise, jetzt bist du dran.

liebe Grüße
arisia

 

      augustine



RE: speak sense

   06.09.2006, 21:31



Hallo, Elise und arisia,
faszinierend, nein, finde ich Dekonstruiertes nicht, nie, bei niemand. Die Worte auseinanderzuhacken, um wer weiß, was denn nun?, auszudrücken, finde ich so schlimm wie den Schnitt einer Sense oder eine mit ihr gespaltene Zunge. Ich könnte jetzt im GRIMM allerlei nachsehen und in verschiedenen Wörterbüchern; sicher gibt es eine Beziehung zwischen con razón und sin corazón, eine Gegensatzbeziehung; Alice ist auch eine Telekommunikationsmarke; es sind 13 Zeilen ...
Erklären kann ich nur, was arisia fehlte, das Gedicht: Paul Celan, Todesfuge; darin heißt der Tod "ein Meister aus Deutschland"; außerdem ist es der Titel der Heidegger-Biographie von Rüdiger Safranski, Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit.
Ich habe mich hier ja schon als Anhängerin der Text-Analyse bekannt; aber mit der Erwartung, dass am Ende das Ganze besser verstanden wird, d.h. auch: dass die freien Assoziazionen einander wechselseitig bestätigen. Die Gefahr ist eben, dass man mit ihnen, trotz sorgfältigen Hinhorchens, auch in Beliebigkeit enden kann. -
Mehr Zeit möchte ich nicht anwenden.
Sei (d) gegrüßt. augustine

 
        arisia
        (Gast)

RE: speak sense

   07.09.2006, 14:00 / 4 x geändert



hi, augustine,

warum nicht mal die Worte auseinanderhacken, zumal dort, wo es einen doppelten Sinn ergibt, wie in diesem Text, in dem das Geräusch der Sense sehr geschickt durch die Unterbrechung (das jeweils fehlende "e") in den Text eingebaut wurde? Es ist keine wahllose Zerhackung, sondern ganz gezielt, nur an den Stellen, an denen die Sense tätig wird, und durchaus nachvollziehbar.
Es wird ja hier in diesem Text auch nicht irgendwas ausgedrückt, die Assoziationen führen gezielt zu einem Endpunkt. Von der Sense, die ja auch schon in der Titelzeile auftaucht, über Brot und Spiele, den Ereignissen des "dritten Reiches", der Tod als Sense-Mann (danke für den Celan, es viel mir wie Schuppen von den Augen, bin gestern einfach nicht draufgekommen) die ja auch sehr viel in ihrer Publik-Relations mit Brot und Spielen zu tun hatten, über Gewalt und Folter zu blutigen Laken (beschnittene Mädchen) und unbeteiligt weiterblätternden Zeitungslesern, (sheets in doppelter Bedeutung) egal, was sie gerade gelesen haben.
Es ist ein Text, zugegeben, der nicht so einfach zu greifen ist, aber doch mit einiger Arbeit verständlich wird, und durch die Art und Weise der Darstellung, den Leser/die Leserin dazu zwingt, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen, ereignet sich dann eine viel intensivere Form der Nachdenklichkeit oder Betroffenheit, als bei einem glatten Text. Manches im Leben, die unrunden Geschichten, bedürfen auch mal einer anderen Textgestaltung, denn auch die Gestaltung des Textes ist ja schon ein Stilmittel, rückt die Intension des Autors/der Autorin ins Licht.
Was spricht außerdem dagegen, da wir hier ja keine Profis sind, daß Analysen sich ergänzen? Daß nicht eine/r den ganzen Text ausleuchtet?
Zugegeben, solche Texte sind nicht jedermanns/fraus Geschmack, ich tue mich auch etwas schwer damit, aber ist eine solche Zeile gerechtfertigt?
Zitat:
Mehr Zeit möchte ich nicht anwenden.

Ich empfinde diesen Satz und die ganze Art und Weise deines Kommentars als arrogant, überheblich, den Autor/die Autorin mißachtend. Warum kommentierst du dann überhaupt, wenn dir die Zeit dazu zu schade ist?
Ich denke mir einfach mal so vor mich hin, daß auch ein kritischer Kommentar in freundlichem Ton abgegeben werden kann. Aber vielleicht bin ich da etwas naiv.
Es ist schade, daß du dir deine durchaus auch guten Kommentare immer mal wieder mit solchen und ähnlichen Sätzen kaputt machst.

Dennoch liebe Grüße
arisia

 

      augustine



RE: speak sense

   07.09.2006, 17:42



Liebe arisia, es gibt anscheinend eine Art Rivalität von Dir zu mir, die Du nun öffentlich machst. Also meinerseits:
1) siehe mein erster Satz - er ist eine Ich-Botschaft, die sich gegen niemand richtet;
2) auch mein letzter Satz ist eine Ich-Botschaft: ich kam nicht weiter und wollte dann mehr Zeit nicht anwenden; Elise weiß das; es hat ja schon viele Zeit gebraucht, um das Nicht-weiter-kommen zu erkennen; Deine Deutungen und Verknüpfungen haben mich nicht alle überzeugt, vor allem nicht, weil Du die Anspielung auf Todesfuge nicht erkannt hast; dort kommen die Worte "pfeift" und "singet" vor, und es ist nicht etwa ein Schiedsrichter, der da pfeift und zu singen befiehlt ... Das hättest Du nachlesen müssen.
3) Natürlich können und sollen Kommentare und Analysen sich ergänzen.
4) Wo war ich "arrogant" und "überheblich"?
5) Sorry, ich bin Profi.
6) Zwischen Elise und mir steht nichts.
Zwischen uns beiden braucht auch nichts zu stehen. Das jedenfalls fände schön - augustine

 
        arisia
        (Gast)

RE: speak sense

   07.09.2006, 18:15



hi, augustine,

ich habe keine Rivalitätsgefühle. Ich fand diesen Satz einfach unmöglich. Irgendwie kommen manchmal deine Kommentare bei mir so an, eben arrogant. Du hättest den Satz einfach weglassen können, auf mich wirkt er wie nachgetreten, wie, mehr Zeit ist mir das ganze nicht wert. Das verstehe ich einfach nicht.
Gut, du bist Profi in der Textanlyse, ich nicht, die meisten anderen auch nicht. Ich hätte schreiben sollen, nicht alle hier sind Profis.
Ich schrieb am Anfang des Kommentares, daß ich mich mal nur so, von Zeile zu Zeile treiben lasse, ich muß nicht immer alles direkt nachschauen, ich wußte in dem Moment auch nicht wo. Ich wollte auch niemanden überzeugen, nur darstellen, was die Assoziationen so aufs erste in mir erzeugen. Die Assoziation zu Schiedsrichtern und der WM, warum soll die nicht auch kommen dürfen?
Das ist doch das interessante an einem Gedicht, daß es in jedem Leser/jeder Leserin etwas anderes erzeugt.
Es gibt mit Sicherheit auch Leser und Leserinnen, die noch nie etwas von der Todesfuge gehört haben, die müssen auch mit dem Text zurechtkommen, und auf ihrem Informationsstand den Text wirken lassen.
Na ja, ich reg' mich halt auf, wenn ich denke, daß mir jemand autoritär daherkommt, und deine Kommentare erwecken manchmal diesen Eindruck. Wenn das von dir nicht gewollt ist, hm, keine Ahnung, was tun.
So ist es jedenfalls schwierig.

Dennoch, liebe Grüße
arisia

 

      Marcel Frank



RE: speak sense

   07.09.2006, 18:25



Es gibt eine gute Forderung und ein gutes Argument:
- "dass die freien Assoziazionen einander wechselseitig bestätigen"
- "Die Gefahr ist eben, dass man mit ihnen, trotz sorgfältigen Hinhorchens, auch in Beliebigkeit enden kann."

Unverkennbar sind die meisten der im Gedicht verwendeten Begriff EINEM Wortfeld zuzuordnen (es ist "martialisch"). Den Nexus, den Nucleus nicht zwischen Daumen und Zeigefinger, weiß ich nur, dass der Meister aus D hier entweder nichts zu suchen hat oder er wäre das alles andere ausschließende Thema (wg.: Gewicht).

a new one: the sheets, von oben betrachtet, haben die Form einer gespaltenen Zunge. Zungen reden. Texte reden. Das Gedicht ist eher ein Y als ein V der Beliebigkeit. Konsens möglich. Das "Ganze": möglich.

Entweder liegt das max. Drehmoment dieser Gedichte im hohen Drehzahlbereich oder sie haben keines. Das kann man nicht kategorisch klären. Man muss mitnehmen, was man begreift. Wenn man nichts begreift, nimmt man nichts mit.

m

btw: Mir mißfiele eher die Entschuldigung ...

 

      Jolante



RE: speak sense

   07.09.2006, 22:36



Hallo Elise,

nun ist schon viel geschrieben worden zu deinem Text, da ist es für mich jetzt schwer, unbefangen darauf einzugehen. Analysieren kann ich ihn nicht, dazu fehlen mir bestimmte Voraussetzungen. Das einzige, was ich sofort erkannt habe, war die Anspielung auf Celans Todesfuge. Ich habe sie also wiedergelesen und immer wieder, und sie beschäftigt mich auch jetzt noch. War das beabsichtigt ? Ging es in deinem Gedicht um die Unfähigkeit, mit Sprache das Grauenhafte auszudrücken ? Ich weiß das alles nicht, und ich kann nur verstehen, was ich weiß. "Wenn man nichts begreift, nimmt man nichts mit", hat Marcel gesagt. Das ist wohl wahr. Trotzdem finde ich es richtig und wichtig, solche Gedichte zu machen, mit der Sprache zu experimentieren, sie zu zerhacken, zu zerstümmeln, um die Unfähigkeit, sich angemessen in Worten auszudrücken, bewusst zu machen. Zeitgenössische Lyrik ist keine leichte Kost, sie zu verstehen, setzt sehr viel Bereitschaft und sehr viel Wissen voraus, aber auch Sicheinfühlen, Sicheinlassen, meine ich....

LG Jolante

 

      Elise²



Dialog -

   08.09.2006, 00:49 / 1 x geändert



- Dialog

Alice:
"Hola, Elise, da liegt dieses Stück Stoff, dieses Patchwork-Gewebe, und gleich neben der Texture liegen Feedbacks von vier verschiedenen Menschen, gute, ehrliche Feedbacks von guten Leuten, mach dir das klar, jedes einzelne länger und breiter als dein Stöffchen! Konntest du mehr erwarten? Kannst du mehr wollen?"
Elis:
"Ja, doch ich möchte so gerne noch mehr! Ich bleibe hier sitzen und warte eine Weile. Vielleicht sagt wer noch was, könnte doch sein, oder? Mich interessiert es einfach, wie sich das für die anderen anfühlt, wenn sie dieses Stoffstück anschauen - wenn sie es berühren, wenn es sie berührt ... Es ist wichtig für mich, verstehst du?"
Alice:
"So oder so, mach was du willst: aber du könntest denen, die zu uns schon was gesagt haben, wenigstens danken!"
Elis:
"Du hast recht, Alice, aus dir spricht die Vernunft! Ja!"

Danke!

 

      augustine



RE: speak sense

   08.09.2006, 02:38 / 1 x geändert



Elis/Alice: ja, die phonetische Ähnlichkeit hätte ich bemerken können; Elis das Herz, Alice die Vernunft; gespaltene Zungen reden doppelzüngig - aber das hatten wir so etwa schon
sense=Sinn; sense=Sense=skythe (die Skythen)
gibt es Anspielungen auf früher hier veröffentlichte Gedichte?
ein blutiges Blatt/ein blutiges Laken?
Aber die 'Todesfuge'; das ist doch kein Steinbruch. Und war eine Anspielung auf
Heidegger denn gemeint?

Bröckchen; des Dialogs wegen gesucht. a.

 

      zuppanova



RE: speak sense

   08.09.2006, 15:52



servus!

so, was schreib ich? - also, Jolante, mir geht es wie dir, da ist schon einiges gesagt, was ich nachvollziehen kann. aber trotzdem möcht ich auch noch was sagen.

dass der Celan versehentlich hier herein geraten ist, kann ich mir nicht vorstellen. muss schon absicht gewesen sein von der Elise. mir fällt noch auf: die farben. beim Celan: schwarze - Milch / also schwarz - weiss, das wiederholt sich hier: black razor, white sheets - und dann kommt eine weitere farbe dazu: rot, das blut. schwarz und weiss, das könnten auch buchstaben sein, schwarze schrift auf weissen blättern - schreiben: wie sprechen. kann man mit blut auch schreiben? geschichte wird mit blut geschrieben, manchmal ...

jetzt: die zerschnittene zunge - augustine, das wäre eine frage an dich! du sprichst von "Doppelzüngigkeit" - das ist für mich ein eher negativ konnotiertes wort (lügen). ist es von dir auch so gemeint? ich möcht es ja eher als verwundung lesen, sehr schlimme verwundung, jemandem die sprache nehmen, die zunge, das ist schlimm. passt für mich aber auch wieder zum Celan: ich weiss nicht viel von ihm, aber er hat sich erschossen schliesslich (glaub ich, oder?), welches trauma trieb ihn dazu? das (nicht/nicht mehr)sprechen(können/wollen), das nur-noch-nachstammeln hinter dem erlebten (nicht missverstehen jetzt, will damit NICHT sagen, er habe "gestammelt") - Celan, hat er nicht im zeitbruch gelebt, hängengeblieben zwischen davor und danach? da in diesem abgrund hat er sprache gesucht, vielleicht. aber, wie gesagt, bin literarisch nicht fit, weiss da nixn.
und dann noch eine frage: wie ist das mit dem Steinbruch gemeint? dass man sich nicht bedienen sollte bei einem dichter wie Celan? oder spielst du hier auf den "Steinbruch" an, auf das lager also?

so, die zuppa wars, im vorbeiflug so kleine gedanken und fragen dem allgemeinen dia(oder poli)log beifügend.
liebe grüsse allen.

 

      augustine



RE: speak sense

   09.09.2006, 00:12



Hallo Elise, zuppa und alle:
die nächtlichen "Bröckchen" waren nichts als ein Festhalten von Einfällen; kaum was Neues; das Wort ist mir vielleicht eingefallen, weil die Prosa aus dem Nachlass den Titel bekommen hat: Mikrolithen sinds, Steinchen; ist offensichtlich Zitat, Quelle jetzt nicht gefunden, aber sicher original Celan -
Bröckchen, Steinchen also; Material, das nicht mehr verwendet werden konnte ...
Celan und Todesfuge: das schon (von Safranski und oft inzwischen) zitierte Zitat kann nicht zufällig sein, seiner Gewichtigkeit wegen, wie Marcel sagt; natürlich kann man etwas entnehmen/einfügen ins Eigene/verfremden, so wie zuppa die schwarz-weiß-Metaphorik auch bei Elise gesehen hat; es müsste aber doch innerhalb der Thematik bleiben - Ermordung der europäischen Juden - oder sehen das Jüngere, als ich es bin, nur noch als eines der Menschheitsverbrechen? (ernsthafte, schreckliche Frage)

Celan hatte eigentlich nur dieses eine lyrische Thema; er kam schon traumatisiert aus Rumänien (wo er im Steinbruch gearbeitet hatte) über Wien nach Paris: er hat sich den Tod seiner Eltern zugeschrieben; fertiggemacht hat ihn, ihn in wiederkehrende tiefste Depressionen und Psychosen getrieben, Claire Goll mit einem inzwischen als falsch erwiesenen Plagiatsvorwurf; aber der Dünnhäutige sah sich weiterhin verfolgt, verfolgt, verfolgt - trotz Freundeshilfen aller Art, trotz - wie sagt man so etwas? - trotz der bis an die Grenze der eigenen Lebensfähigkeit gehenden Liebe seiner Frau (auch was zum Thema Liebe/Sex); nein, er hat sich in der Seine ertränkt, wohl in der Nacht nach dem 20. April (!) 1970 ... das ist alles ganz schrecklich verkürzt ...

Doppelzüngigkeit ist negativ, ja; diese Assoziation zu notieren heißt aber weder, sie Celan noch sie Elise etwa vorzuwerfen; so ein Mikrolith ist es eben; andere finden vielleicht noch andere Mikrolithen, und es kann ein Mosaik entstehen

Ich tue gerade, was ich gestern zuerst nicht tun wollte, weil der Zeitaufwand mir für wenig Ergebnis zu groß erschien

Der immer hermetischer schreibende Celan (der immer hermetischer schreibende Hölderlin): bei beiden kann ich eine Entwicklung sehen (mit Kommentaren, anders geht's nicht), die je in Dissoziation endete.
Zu einem dekonstruierenden Gedicht kann ich - außer dem Gemeinplatz, dass es vielleicht den Zerfall der Welt gerade in der behaupteten Globalisierung abbildet - wenig Eigenes sagen; oder vielleicht so viel: es zwingt uns, mich, indem wir miteinander es zu verstehen suchen, dazu, unsere gesammelten Fähigkeiten zu addieren. Das geschieht vielleicht gerade. UND DAS IST JA FAST UNGEHEUER - SCHÖN. Es ist aber nichts zum Gedichttext, sondern von ihm ausgelöst. Wenn er das schon jetzt gekonnt hat - muss er gut sein.

Mir hat bei Celan anfangs am meisten geholfen: John Felstiner, Paul Celan. Eine Biographie, München 1997 (inzwischen TB oder Modernes Antiquariat; ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen und heißt da: Paul Celan, Poet, Survivor, Jew. Keine Biographie im üblichen Sinn, eine anhand der Gedichte; in 20 Jahren entstanden.
Ich grüße herzlich, auch bewegt: augustine

 
        arisia
        (Gast)

RE: speak sense

   09.09.2006, 09:36 / 2 x geändert



an alle,

mit all den inzwischen aufgetauchten Informationen bin ich dem Text nochmal nachgegangen und sehe einen SEHR weit gespannten Bogen, der es MIR anschaulich macht, daß der Text zwei Gewichtungen enthält, die sich durchaus in ihrer Schwere entsprechen.
Ein mal die (relativ kurze) Zeit des dritten Reiches, mit ihrem Horror, repräsentiert durch die Todesfuge. Eine Zeit, die mir in ihrer Gewichtigkeit und Schrecklichkeit noch durchaus sehr präsent ist, ich bin zeitlich zu nah dran, als daß ich die Zeit unter "Weltgeschenen" abhaken könnte, (dennoch wird auch diese Zeit kommen ), bin selbst (obwohl nachgeboren) seit dem ersten Lesen von "Anne Frank" immmer wieder in Schuldgefühlen befangen, stärker allerdings in meiner Juged- und frühen Erwachsenen Zeit als heute.
Ich habe diese Zeit (das dritte Reich) auf vielfältigste Weise immer wieder durchkaut, für mich privat etwas Abstand gefunden, vielleicht kann ich dadurch die Zweiteilung des Gedicht erkennen und auch die Berechtigung der Gleichsetzung sehen.
Für mich verläuft der Übergang von der einen in die andere Zeit an dieser Stelle, zuzusagen als Drehpunkt, ein zu beiden Seiten gehörender Begriff.

"scythe" 

Die Skyten werden seit der spätgriechichen Zeit als die Völker es östlichen Europas betrachtet, die, (da sehe ich einen der Bezüge zur Todesfuge), ihre Sklaven blendeten und zur Milchverarbeitung heranzogen (Anspielung auf die schwarze Milch der Frühe, das schwarze Meer). Nun kommt Celan aus Rumänien, einem für uns östlichen Land, nochmal ein Bezug.
Die Skythen wurden von den Völkern der "klassichen Zeit" als Barbaren angesehen, und an Hand dieser Gleichsetzung:

Skythen=Barbaren 

sehe ich die Überleitung zum zweiten Teil des Textes, der jetzt einen längeren Zeitraum beschreibt (Gewichtung).
Die Skythen stehen jetzt als Synonym für die Greul der Kriege im östlichen Teil Europas seit den 90iger Jahren, für das barbarische Vorgehen von Bürgern gegen Bürger, Militär gegen Bürger, u.s.w. die Geschichte ist uns bekannt, und sie stehen synonym für insgesamt barbarisches Geschehen weltweit, wie der Beschneidung von Mädchen in Afrika, (auch ein Gruppengeschehen), sowie auch die Taten einzelner, (das Aufschlitzen von Straßenmädchen), das habe ich alles in den anderen Beiträgen schon erwähnt, worauf ich hinaus will ist:
Das allgemeine, in weiten Teilen der Welt "barbarische Weltgeschehen" seit Beendigung des zweiten Weltkrieges, wird hier auf die andere Seite der Waage gestellt.
Ob das getan werden darf? Schon? Irgendwann fängt es an.

Und, der Text ist auch für Leser/Leserinnen, die die Todesfuge nicht kennen (und es werden immer weniger werden, die sie kennen), auf ihrem Stand erschließbar, in einer anderen Art eben, aber doch erschließbar.
Insgesamt ist dieser Text für mich wie ein Buch, daß ich mitnehmen kann, wenn ich unterwegs bin, ohne daß es meine Handtasche belastet. Und zur Zeit begleitet es mich überall hin, immer wieder fallen mir "Bröckchen" ein.
Hätte ich mit einer Antwort gewartet, bis ich alle relevanten Faktoren zusammen gehabt hätte, das hätte nächstes Jahr werden können. So kam eine Diskussion in Gang, ich hoffe, sie geht noch weiter, auch wenn ich den "Celan" nicht gleich nachgeschlagen habe.

liebe Grüße an alle
arisia

 

      Gretchen



RE: speak sense

   11.09.2006, 08:37



Heia,
Geschmack iss bandbreit (sagt Herbert Knebel).

Ich denke, daß die meisten von denen, die sich bei mir zum Brautleute-Crashkurs anmelden, wenn ich in der Tanzschule am Telefon sitz, NICHT diesen Text aussuchen würden, um ihr Fest poetisch zu bereichern. Für mich ist ja durch die Kommentare hier manches klarer geworden, paar Steinchen werf ich gez auch noch dazu.

Wenn man alle Wortbedeutungen weglässt, bleibt so was wie Klang übrig. Dat Text "singt". Ganz viele Zischlaute und i’s und t’s, und dagegen stehen a, o, u. Nur der Meister aus Deutschland fällt raus aus dem Klangschema ... Das Versmaß iss immer gleich (wenn ich mich nicht vertu, daktylisch oderwat?) und die Zeilen enden abwechselnd unbetont - betont, Ausnahme aber für beides(Versm. u. Endung) die 9./10. Zeile, da wo am Ende die langgezogen heulenden y stehen, da wechseltet irgendwie. Fiel gez mir auf ...

Aber ich will noch was fragen: Was ist "hermetisch schreiben"? Woran erkennt man, ob ein Gedicht hermetisch ist oder nicht? Das würde mich einfach mal so interessieren. Wer macht mich klüger?

Viele Grüße, dat dümmliche Gretchen.

 

      ear



RE: speak sense

   11.09.2006, 12:10 / 3 x geändert



speak sense-Alice
Ich liebe die drei Buecher der "Alice", koennte mir aber vorstellen, dass ich oder ein Jemand davor Erschrecken empfinden koennten. Gerade auch im Anschluss an so viele Beitraege zur "Todesfuge", zur NS Zeit und Juden-Vertilgung.
Diese Ich und/oder Jemand koennten "The Walrus and the Carpenter" als Parabel fuer Misshandlung und Ausbeutung von Kindern sehen. (child labour).
Die Anordnungen der Queen, einen nach dem anderen zu koepfen, nur weil sie aergerlich und gelangweilt ist oder, weil es sie amuesiert,werfen ein neues Licht auf die in vorangegangenen Beitraegen angesprochenen Probleme.
Dann waeren die "Alice-Buecher ein einziger grosser Alptraum. Nachdenklich geworden, ear.

 

      Marcel Frank



RE: speak sense

   13.09.2006, 18:38



malwasbockigesfürzwitschkendurch:

Was sonst noch so eng (13) in der Luft liegt

Scythe iss' doch 'n Fallbeil und das Celan
Gedicht, eiskalt sach' ich ... Pssst: Wo Goethe
draufsteht, ist auch Goethe drin. P.S.:
(1) Dknstrktvstsch ist böse, hermetisch gut
(2) Ett jippt immer 'ne Morall inner Lyrik
Otherwise my harz so geschmackless beating or
it's Scrabble, Jeopardy und Wer wird Millionär
or so watt dazwischen. Dichter et Pianisten:
VIP-Mitleid brauchense immer. Nee, gilt nich !
Wenn jemant watt sacht und der sich aber nich
richtich ausdrücken kann, nennt man datt
entartet ... - (Ich versteh' nur Bahnhof ---
Who the fuck is Alice !?)

 

      ear



RE: speak sense

   14.09.2006, 09:45



hi, Marcel, nichts fuer ungut,ich sprach von "Alice in Wonderland", "Alice,s Adventures Underground,"specially bound and inscibed for Miss Liddell by Carroll und "Through the Looking Glass". Erwaehnt wurden"A Mouse's Tale(Tail) aus "A Caucus Race and a Mouse's Tale, "The Queen's Croquet Round" und in"Tweedledum and Tweedledee" "Walrus and the Carpenter" mit ihrem Austern-Essen.
Ich schaetze Carroll sehr, ebenso wie Swift, Pope, Grimmsche Maerchen, Peter Pan , Rattenfaenger von Hameln etc...
Grausamkeit in Erzaehlungen kann vielen Menschen Alptraeume geben, insbesondere, wenn dort Erwaehntes der Wirklichkeit sehr nah kommt.L.G.ear

 

      Marcel Frank



RE: speak sense

   14.09.2006, 17:21



ear, Deine Lektüre ist, was Alice betrifft, bis dato, die originellste/genaueste. Im Abseits stehe ja auch ich ...

 

      augustine



RE: speak sense

   22.09.2006, 00:15



@Marcel
1) Nee, dknstrktvstsch ist nicht "böse", Monsieur, hermetisch nicht "gut"
2) Wenn ich Nr. 1 nicht mag, hab' ich ja nicht gesagt: ist bees.

@ gretchen:
Verlang keine wissenschaftliche Darstellung (die Dir ja Marcel auch schreiben könnte); dekonstruieren=zerhacken (ist meine Deutung, muss nicht richtig sein) kommt mir mutwillig vor, reine kühle Intellektualität (mein Gott, ich mag Intellektualität, aber keine kalte oder nur selten);
'hermetisch' ist im Grund das, was alltagssprachlich auch so benutzt wird: verschlossen, eng verschlossen, unzugänglich oder nur wenigen zugänglich; in der Lyrik (da, wo ich mich auskenne: Hölderlin, Celan) ist die zunehmende Hermetik ein Prozess, ein höchst problematischer Prozess, weil er einerseits unentkommbar ist, andererseits Sackgasse: der Lyriker will sich ja mitteilen; je hermetischer er aber schreibt, je unnachsichtiger er der Sprache ihre letzten Nuancen abringt, desto weniger kann er sich mitteilen; wird nicht mehr verstanden, fängt sich selbst in der Falle seiner Begabung

oder auch: dekonstruieren kommt mir vor wie Spiel; in immer größere Hermetik sich treiben/getrieben werden: das ist existentiell

aber: vielleicht erklärt mir ja jemand, dass das so nicht stimmt?? darüber würde sich freuen: augustine

 

      Gretchen



RE: speak sense

   27.09.2006, 06:54



Heia, augustine,

danke für die Erläuterungen. Hm, ja, so in die Richtung hatte ich mir das vorgestellt mit dem Hermetischen. Wie und worauf man so ein Konzept dann anwendet, ist nochmal was anderes (also, für mich auch immer was sehr Schwieriges).

Dann denke ich noch über was nach! Du unterscheidest ja das Dekonstruieren vom hermetischen (= eng verschlossenen, unzugänglichen) Schreiben. In mir steckt gez so eine Vorstellung. Wegen dem eng verschlossen, das hat ein Bild in mir geweckt, etwa so:
wenn etwas immer verschlossener wird, wenn es da wo immer enger und enger wird (hermetischer), dann (meine Gedanken laufen von ganz allein weiter) muß es doch innen in so einem Lyriker, der hermetisch eingesperrt ist in sich selber und sich aber unbedingt mitteilen will, dann muß es doch da irgendwann zu einer Explosion kommen, weil der Druck schlichterdingens zu hoch ist, und das wäre dann die Explosion, welche den einen in die Dissoziation wirft, und beim anderen ein dekonstruiertes Gedicht rausschleudert. Hmm, mir fehlen ja alle Grundlagen, um darüber zu reden, und ich sehe das fast physikalisch, also vereinfacht, aber so hab ich mir das gedacht und insofern wäre die Dekonstruktion doch eine ganz natürliche Fortsetzung des Hermetischen oder vllt Folge davon, und dann auch nicht nur kalter Intellekt, sondern ebenfalls ein (dringendes) Sich-mitteilen-wollen.

Kann abba auch sein, ich hab mich da in meinen eigenen Gedankenvernetzungen verheddert ...

Verzwirbelte Grüße allemal, vom Gretchen.

 

      Elise²



Dialog II

   09.10.2006, 01:11



Auf der Bühne ein großer Sandkasten, links daneben (vom Zuschauerraum aus gesehen) ein schwarz lackierter Schaukelstul.
Im Sandkasten kauert Elise, sie trägt einen olivgrünen Parka.
Im Schaukelstuhl räkelt sich Alice, in roter Spitzenunterwäsche.

Elise (läßt Sand durch ihre Finger rieseln; leise, nachdenklich, konzentriert):
"Es entsteht alles mehrmals, jede einzelne Welt, jedes einzelne Wort entsteht doch wieder und wieder. Ein Gedicht entsteht, wenn es gemacht wird, und dann noch und noch einmal ... immer, wenn es gelesen wird, entsteht es noch einmal ... was meinst du, Alice?"

Alice (gähnt):
"Du langweilst mich, Elis!"

Elise (gleichmütig Sand streuend):
"Das liegt an dir, Liebste!"

Alice (erhebt sich, tritt nach vorne, spricht ins Publikum):
"Wir sind Zwillinge, aber wir wurden getrennt, als wir noch sehr klein waren. Erst seit wenigen Tagen sind wir wieder vereint. Das war und ist Schicksal. Unsere Situation ist sehr schwierig, verstehen Sie?"

Elise (aus dem Sandkasten rufend):
"Laß die Menschen in Frieden, Alice, ich bitte dich! Du langweilst doch alle mit deinen Geschichten!"

Alice (setzt sich wieder in den Schaukelstuhl, wiegt sich und sieht Elise eine ganze Weile schweigend beim Sandstreuen zu; gähnt; beginnt zu summen, Melodie 'Oh, When The Saints Go Marching In')

Elise (unterbricht Alice’s Summen; laut, entschlossen):
"Wir sollten endlich gehen. Godot wartet. Während ich unsere Koffer packe, bedankst du dich beim Publikum! Los mach schon, beeil dich!"

Im Schaukelstuhl räkelt sich Alice (verstummt).
Elise läßt weiterhin Sand rieseln (wortlos).

Mehr wird nicht geschehen. Der Vorhang fällt irgendwann.


__________________________________________________________________

... ich habe lange überlegt, wie ich auf die Kommentare antworten soll ... Elis.

 
        arisia
        (Gast)

RE: Dialog II

   10.10.2006, 09:14



hi, Elise,

ich finde deine Antwort witzig und eigentlich schon wieder als eigenständiges Werk.
Aber sie befriedigt mich doch nicht so richtig. Ein bißchen was zum Hintergrund wäre schon hübsch gewesen.

arisia greinend

liebe Grüße
arisia

 

      Elise²



RE: Dialog II

   10.10.2006, 22:30 / 1 x geändert



Ach, arisia, guten Abend!

Da ist doch schon mehr als genug Hintergrund da ... oder?
Den Text so zu machen hat mich absolut befriedigt.
Mittlerweile bin ich schon wieder so weit weg davon.
Wenn ich aber zurückschaue, sehe ich vor allem
einen kompakten Quader, einen Block aus
seidig poliertem dunklem Marmor,
Verde Foresta aus den Minas Gerais.

Liebe Grüße, Elise (mir ist irgendwie kalt heute ... ja.)

 

      Schreibtisch



Viele Monate danach...

   03.08.2007, 21:23 / 1 x geändert



Guten Abend Elise,

ich grüße dich und euch, die ihr an diesem Faden geschrieben habt.

Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.
Manchmal streife ich durch die Fäden und lese mich fest.
Dieser Faden hier hat mich sehr befriedet. Er ist so konstruktiv im Miteinanderringen, so engagiert und bemüht dem Gedicht auf die Spur zu kommen. Er ist spannend zu lesen, berührend und inspirierend. Er hat mir gut getan. Ein Highlight, wirklich!
Wunderbare Forumkultur, entschädigt für vieles, was weh tut hier im Miteinander.
Hoffentlich habe ich mich verständlich ausdrücken können.

Dies ist
einfach
ein abendlicher Dankesgruß
an euch
von Sabine (37) am Schreibtisch.

 

      rollerball



RE: Viele Monate danach...

   05.08.2007, 12:38



Schade, dass ich erst so spät auf diesen Faden gestoßen bin, hätte eigentlich ganz gern bei dieser spannenden Debatte mitgemischt, aber mittlwerweile ist wohl das Wesentliche gesagt bzw. geschrieben - nicht schlecht für ein Sommerloch ...

Mit wohlgesonnenen Grüßen an alle Teilnehmer, Rollerball




Views heute: 2.985 | Views gestern: 3.674 | Views gesamt: 5.475.680