Du Bananenfisch ich finde dieser Haiku von dir hat was weil er korrekt parodierend mit dem alten japanischen Symbolvogel arbeitet und dazu den Frosch gekonnt in Szene setzt auf siebzehn Silben und alles andere ist der Fantasie der Leserin überlassen ich meine für mich sieht das so aus dass der Frosch hüpft und hüpft und auf einmal SCHNAPP nein ich möchte gar nicht konkreter werden vor allem wenn ich mir vorstelle dass du damit vielleicht sogar ausdrücken möchtest wie es dir geht ja von meinen Kunden weiß ich dass Leute oftmals ein kleines Gedicht schreiben um auszudrücken wie es ihnen geht aber jetzt noch etwas ganz anderes ich habe da eine Idee ich habe plötzlich so einen Gedanken gehabt ich dachte mir plötzlich warum postet Herr Bananenfisch seinen Frosch-Haiku nicht in diesen Knallerfaden ich finde da käme dieser Haiku richtig gut raus als echter Knaller ach mach doch Bananenfisch ich finde das wäre genial ^^:=) ist aber natürlich nur meine subjektive Meinung und ein Vorschlag und wenn du keine Lust hast dann nicht klar aber das wäre schade echt.
Das mit dem Frosch ist eine gute Idee. Na ja, Känguru ginge auch, doch dann passte es mit den Silben nicht, Frosch ist einfach kürzer, aber springen können beide, sind beides gute Springer, nun gut, was soll's, ist auch egal, jetzt ist es der Frosch, auch gut.
Ich finde, die Natur ist in letzter Zeit recht gnadenlos geworden, ein Tier gegen das andere. Das ist oft nicht mehr schön anzuschauen. Ich schalte dann immer gleich auf ein anderes Programm. Aber eigentlich ist das Ganze ziemlich hoffnungslos.
Deswegen habe ich da schon gar keine Aktivitäten mehr gestartet diesbezüglich.
Zunächst muss der Mensch sich ändern. Wir müssen mit Anstand und Respekt den Tieren ein Vorbild sein, erst dann, wenn die Tiere sehen, wie gut es bei uns Menschen funktioniert, können sie aufhören, voreinander wegzuhopsen, die Frösche, von mir aus auch die Kängurus oder die Schmeißfliegen oder die Spulwürmer. Egal. Die Natur wäre viel friedlicher und es bräuchte gar keine Frösche mehr - überhaupt, diese feigen Kreaturen, die sich ihrem Schicksal nicht stellen wollen. Weil, das ist dann die andere Seite, ich kann doch nicht einfach meiner Bestimmung davonhopsen. Täte dies jeder, also auch die Nichtfrösche, einfach mal angenommen, und die Flüchtlinge träfen sich alle an einem bestimmten Punkt, also dort, wo man halt hinläuft, wenn es eng wird, dann würde es wirklich eng werden, für alle aber, denn die Erde würde womöglich umkippen, wenn alle auf einer Stelle ständen, da müsste man vielleicht doch lieber noch den Felix - auch ein Dichter aus dem hiesigen Forum - fragen, ob er da schon Theorien und Berechnungen auf seinem Schreibtisch zu liegen hat, die diese Thematik vertieften.
Ich muss jetzt aufhören, in mir ist ein Gedicht obergärig geworden, das Aufstoßen, furchtbar, bis bald ...
Ach so, wie Bärbel schreibt, unbedingt in den Knallerfaden eine Sicherungskopie von den Fröschen hineinschleusen.
Inbegriff eines Haikai Renga-Meisters ist Matsuo Basho (1644 - 1694); wer kennt nicht sein Froschhaiku, meistzitiertes Haiku von die Welten! Wüsste zu gern, ob Du, Bananenfisch, daran dachtest, ob Du in parodistischer Absicht daran dachtest?
. . . . . . . . . Der alte Teich. . . . . . . . . . Ein Frosch springt hinein - . . . . . . . . . das Geräusch des Wassers
Auf jeden Fall parodistisch, werte Bärbel und Gretchen, was sonst? Wenn Lyrik schon unübersetzbar ist, warum sollten dann ausgerechnet Haikus übertragbar sein? Schon jemals in Pikto-, Ideo-, oder Phonogrammen "gedacht"?
beste Grüße
Bananenfisch
PS: Ich stelle mir gerade vor, wie man das Präludium aus BACHs Cello suite 1 auf eine pentatonische Skala (japanische) übertragen könnte. Was dabei verloren ginge, würde ein Paralleluniversum füllen.
. . . . . . .Vermöchte der Frosch . . . . . . .mehr, würde er dem Reiher . . . . . . .Haiküsse schreiben.
So ist es und nicht anders, Bananenfisch, Du mon petit copain. Take it easy, shit happens schon mal. Macht nix. ;)
Vllt. noch eine winzige Umstelleung der Wörter:
. . . . . . .Vermöchte der Frosch . . . . . . .mehr, er würde dem Reiher . . . . . . .Haiküsse schreiben.
Oder, mit elegantererer Konjunktivbildung:
. . . . . . .Vermöchte der Frosch . . . . . . .mehr, er schriebe dem Reiher . . . . . . .Haiküsse, grüne.
Die Haiküsse selbst aber sind sehr pfiffig, man sollte gleich etwas Süßes daraus machen oder lecker rund Gebratenes. Ja, und auch Von der Vergeblichkeit des Frosches: liest sich gut.
Oder doch nur Tomaten auf den Augen gehabt!? Peinlich. Danke für die Korrektur. Ein Glück, dass Gretchen meinen hüftschwachen Schnellschuss noch ins Ziel hieven konnte ... und wie elegant. Die Haiküsse in grün sind gekauft!
Es gefällt mir diese Haikühchen anzuschauen wie sie da hängen als Wimpel und ich denke darüber nach ob wir unseren Kapsalon von Achtzigerjahreromantik in pastellpink-silber mit Leopardenhockern in den kuschligen Kopfwäscheseparöös nicht umstylen sollten auf mehr fernöstlich ja Fototapeten von oben bis unten mit diesen coolen Schriftzeichen und natürlich Bambus dazu und Zimmerbrunnen und Steine man könnte das prima mit speziellen Wellnesspaketen kombinieren und Haare im Geishalook oder für Männer gleich Glatze wie diese Zentypen das oft haben das wäre sehr gut aufzubauen und trendet ja auch einigermaßen ich muss aber sagen das Denken in Pictogrammen und Phonogrammen ist mir nicht ganz geläufig oder vielleicht doch und ich weiß es nur nicht ich wüsste gern mehr darüber und bin für jede Wissenserweiterung dankbar auf jeden Fall habe ich den Vergleich mit der Bachsuite und der verlorenen Parallelweltfüllung verstanden Analogie nennt man das Danke!!!! ^^:=)))
Ausgesprochen bedauerlich! Felixens Frage wurde (wahrscheinlich von Elise) gelöscht. Und ich gerate in die unangenehme Lage, eine Antwort schuldig zu bleiben.
Felix wollte wissen, warum ich "Graureiher" einer gewissen Elise gewidmet habe, und welche Rolle der Frosch darin spielt. Es ist schnell erklärt: Der Graureiher ist eine Windmühle, Elise die schöne Müllerin, der Frosch ein Ritter und der Teich eine semiaride Gegend in Kastilien. Ich kann aber leider nichts dafür, weil mich der verdammte Haiku in die Form zwingt.