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Freya
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25.08.2006, 18:40 / 1 x geändert
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rote Drachen, schwarzer Schlund
und ringsherum ein Feuermeer
Sie möchte schrein, die Kehle wund,
doch ist die Stimme stumm und leer
und kommt dem Abgrund wirklich nah,
wie lockend traurig steht sie da
die Augen starr, als ob sie rief
so hilf mir doch, der Schmerz wühlt tief ....
brutal zischt er: komm lass das sein,
du solltest stark und ehern gehn
sonst kommst du um im Feuerschein
doch schaut sie weg, die Haare wehn
auch wenn wir doch noch kämpfen gehn
dann mit der Pein
ich gebe dir den Todeskuss
weil ich die Liebe leben
und dann im Feuer sterben muss!

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arisia (Gast)
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29.08.2006, 21:22 / 1 x geändert
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hi, freya,
ich sehe ein LI, das an einer Liebe, oder eher Leidenschaft? leidet, die ihre Erwartungen mit Füßen tritt, sozusagen
| Zitat: |
"brutal zischt er: komm lass das sein,"
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Der Weg durch einen seelischen Prozess führt, wenn er sinnvoll sein soll immer hindurch, von daher ist in den beiden letzten Zeilen ein richtiger Ansatz drin, sterben muß etwas, auch im "Feuer der Emotionen", damit das LI neugeboren, wenn auch schwach noch, leben kann.
Die ersten vier Zeilen gefallen mir ganz gut, eine intensive Beschreibung des Zustandes, in dem sich das LI befindet.
Versuch mal die übrigen Strophen den ersten beiden anzupassen, sowohl in Zeilenanzahl als auch im Reimschema, evtl. strophenübergreifend. Es ist immer hilfreich, wenn man/frau im Chaos steht, eine vorgefertigte Form zu füllen, das klärt die Gefühle und die Gedanken.
liebe Grüße
arisia
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Freya²
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Oh, danke Arisia, für Deine Gedanken. Ist interessant, wie du das siehst. Ich dachte eher an das eigene vernünftige ich, dass so ruppig ist und Sie vom Abgrund wegholen will, damit es weiter gehen kann, in seinem Sinne natürlich, sie allerdings trotzt dieser Vernunft oder ist trotzig, weil sie nicht anders kann.
Aber die Form lässt wirklich zu wünschen übrig, ich versuch es mal mit deinem Vorschlag.
Danke Dir
Freya

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