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Gretchen Darloni
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08.04.2011, 14:15 / 5 x geändert
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Okeeh, das ist jetzt der Faden für den kleinen Reim zwischendurch, den man doch mal gern wo deponiert hätte, ohne gleich extra einen eigenen Fred (= "Thread") dafür aufzumachen.
Gereimt soll es gehen, soll es sich drehen um:
Dichter und Poeten, Dicht(ungs)kunst, Lierück, Schrift und Schreiben undsoweiter.
Analogie oder Pendant: jener Faden von den 2zeilenTieren -> (Link),
gedacht als Hommage an Robert Gernhardt & Co (Link) .
Die Inspiration für den Dichterreimfaden hier verdanke ich dem Kommandanten, der für den Dichter blankespapier was verreimte, sowie auch dem Tantchen Jolantchen, unserer guten, frommen, treuen Monastica, die der Dichterin Josephine was an den liebebebenden Herzbeutel zu legen nicht umhin konnte, wenn ich das richtig verstanden habe.
(Hoffe, es ist in Ordnung, dass ich Euch zitiere!?)
. . .Es saß ein Dichter ganz allein
. . . .in einem leeren, dunklen Raum.
. . . .Ach, wär er dort geblieben
. . . .und hätte nichts geschrieben.
. . . .Man gab ihm blankes Schreibpapier,
. . . .das war ein Fehler, glaubt es mir.
. . . . . . . . . . . . . . . .Gregor Libkowsky (Link)
. . . .Du bist mein Essigwasser
. . . .und mein Hasenpfeffer.
. . . .Du bist mein Pustekuchen
. . . .und mein Kummerwein.
. . . .Wenn du mich dichtest
. . .. werd ich blass und blässer.
. . . .Ich bitt dich dringlichst,
. . . .lass das Dichten sein!
. . . .--------
. . . .Ein Gedicht,
. . . .das nicht genannt werden will.
. . . . . . . . . . . . . . . .Jolanta Monastica (Link)
. . . . . . . . . . . Gretchen grüßt
. . . . . . . . . . . . . . . . . .  -> Galerie der Co-Produktionen
PS @Josephine and all
Die Wirkung (= [unfrei- oder frei-willig] komisch oder nicht) einer
Wendung wie "Salz in deinem Herzen" ist kontextabhängig.
Eigentlich ein starkes und vielschichtiges Bild!
Muss aber jetzt nicht hier diskutiert werden.
Und - YEAH, Josephine, meine Kritiken sind IMMER in Honig getaucht, jede einzeln
handgesüßt. Stelle Dir besser nicht vor, wie sie sich läsen, ließe ich den Honig mal weg.

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ruelfig
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Die Leute, die sich derbe wuschen,
die, die mit dem Verbe duschen,
glauben, dass die Badewanne
Schmerzen aus der Wade banne,
wenn sie nur recht hitzig wallten
dass Pointen witzig hallten -
Doch halt! Halt deinen Schweller kühl,
es würde sonst im Keller schwül.
Denk an den Ast, an dem ein Leimring hing,
an welchem sich schon mancher Reimling fing.

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Jolante
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Dichter Prosa hofft vergeblich
auf göttliche Inspiration.
In seinem Hirn rumorts erheblich,
doch findet er nicht jenen Ton,
der ihn in Dichterhimmel trüge
und ihn freispräche von der Lüge,
er sei kein wahrer Musensohn.
Wer glaubt das schon?
Er nicht, er hört auf seinen Bauch
und knallt ihn raus, den Prosafurz.
Kritik, und sei sie noch so ehrlich,
die braucht er nicht, sie ist ihm schnurz.

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homecooking
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Jolante schrieb:
Dichter Prosa hofft vergeblich
auf göttliche Inspiration.
In seinem Hirn rumorts erheblich,
doch findet er nicht jenen Ton,
der ihn in Dichterhimmel trüge
und ihn freispräche von der Lüge,
er sei kein wahrer Musensohn.
Wer glaubt das schon?
Er nicht, er hört auf seinen Bauch
und knallt ihn raus, den Prosafurz.
Kritik, und sei sie noch so ehrlich,
die braucht er nicht, sie ist ihm schnurz.
Wenn man spotten will, muss man besser sein als das Verspottete. Sie, Jolante, liegen in DIESEM FALL völlig daneben.
Was den Spott betrifft: Bei Gretchen lernen, heißt siegen lernen. Pfui, Dichterin Jolante! Bleibt bei Euren Leisten. Eintrag löschen.

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kirmesbollo
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09.04.2011, 08:31 / 1 x geändert
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Wenn das Herzlein weinen will,
reim nicht hektisch los wie Bolle.
Denk nach, bleib lieber erstmal still
und trink 'ne lecker Apfelscholle.

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Jolante
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Der See lächelt lieblich,
er ladet zum Bade.
Der Dichter erwacht
und schreibt `ne Ballade

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Gerd
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ein schwülstiger Poethiker
der hat sich infiziert
bei einem Legastheniker
was ihn inkommodiert
inspiriert an ruelfigs schwülem Schweller

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homecooking
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Materialien für eine poetische Standortbestimmung
Schiller:
Ich werd oft nachts vom Drang der Worte
dem Arm, geliebt und warm, entrissen
und klopf danach vergeblich an die Pforte.
Dies dünkt mich außerordentlich beschissen.
Goethe:
Ich kenne das, mein Freund, genau.
Auch mich bedrängt im Bett die Poesie.
Und dennoch schlief ich erst mit Deiner Frau
und schrieb danach, erfrischt, Dir diese Elegie.

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Willimox
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10.04.2011, 18:49 / 2 x geändert
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Ach, die Muse Ach, die Muse gab mir nicht allzeit gut und schön zu singen. Keine funken wollen springen. Und so flieht mich das gedicht. Werde ich halt Cluster schreiben, einfach mit den Worten treiben, durch die prosa - schrumm, schrumm, schrumm. ... Ja, leck mich, Muse! Gar nicht krumm.
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ruelfig
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12.04.2011, 22:00 / 2 x geändert
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Beraubt der einz'gen Freud durch ew'gen Feind,
der mir hat zugesetzt seit alten Zeiten –
wie Leid ich bin dies' immergleiche Streiten.
Es find't ein Ende nimmer, wo es scheint,
als könnt' sich Feind zum Schluss mit Freund vertragen.
Zuletzt es sollt', man meint, ein Kampf schon sein.
Um dreht am Spieß sich fett ein glänzend' Schwein.
Bei Gott, Palaver schwer mir schlägt auf Magen.
Doch dies' Spiel nicht, wie's scheint, wär' wie vergebens,
wer, strebend immer, lernt denn sich bemüh'n?
Und aus den Strömen eines feiernd' Lebens –
man hätt', man find't, ein Recht auf Schluss des Bebens -
bewegt im Himmel still die Stern' verglüh'n.
So weis' man wird, ein Teil des leis' Erhebens.
http://www.literature-online.de/thema2769.htm

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gregor libkowsky
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14.04.2011, 17:31 / 1 x geändert
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Ein Dichter sprach zu seiner Seele:
Es lohnt sich schon, dass ich dich quäle.
Hier, schau! Das heut'ge Resultat.
Vier Verse plumper Reime-Quark.
http://www.literature-online.de/thema2769.htm

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ruelfig
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Hier stünde wohl
ein schönes Gedicht,
mit hinkenden Jamben.
Und Versen,
die in drallen
Kadenzen aufeinanderprallen.
Wie gesagt, stünde,
doch steht es hier nicht.
Wenn ich es fünde,
dieses Gedicht!
Ich hab es verdichtet
wohl tausend mal,
metrisch gerichtet,
es war eine Qual.
Doch als es fertig war zum Schluss,
es zu lesen - ein Genuss.
Das Versmaß streng. Es transzendierte
hexametrisch inspirierte,
silbenzählend aufpolierte -
ach, mein Herz wird eng.
Denn ich hab es
verbummelt, verlegt und
verkurmelt.
Jetzt liegt es irgends rum
und murmelt.
Von Trochäen und Daktylus,
anapästischem Knittelversschluss -
welch ein Verdruss!
Oh, wüsst ich nur wo,
wo es wohl ist,
ich wäre froh,
ich armer Skribist.
Dann stünde hier
ein schönes Gedicht -
doch, wie man sieht,
steht es hier nicht.

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zuppanova
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Seit Stunden dicht' ich schon - ein zähes Ringen!
Nicht eine Strophe hab' ich zu Papier gebracht!
Ich dichte, dichte, doch es will mir nichts gelingen.
Von Menschen, Göttern, Welten, Himmeln wollt ich wortreich singen.
So eine Villanelle, dacht' ich, ist doch schnell gemacht:
Seit Stunden dicht' ich schon - ein zähes Ringen!
Vielleicht kann ich die erste Strophe überspringen
und gleich die zweite schreiben, wäre doch gelacht!
Ich dichte dichter, doch es will und will mir nichts gelingen.
Hier sollten wundersame Orpheusverse stehen, die vibrieren, schwingen,
die Gott und Mensch und Tier betören durch der Worte Zaubermacht:
Seit Stunden dicht' ich schon. Ein zähes Ringen ...
Ich wind' und wende mich. Ich stülp' mich aus und um und kann's nicht zwingen.
Der Morgen graut. Die frühen Vögel pfeifen schamlos auf die Nacht.
Ich dicht' und dichte, doch es will und will und will mir nichts gelingen.
Ich seh' mich selber sitzen: Villanellenschlangen schlingen
sich mir um's müde Haupt. Durch's Fenster dringen
die ersten Sonnenstrahlen spitz herein. Die Muse küsst mich nicht, sie lacht und lacht.
Seit Stunden dicht' ich schon! (Ein zähes Ringen.)
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mehr zum Thema Villanelle
. . . . .- http://www.literature-online.de/thema1194.htm
. . . . .- http://www.literature-online.de/thema2321.htm
. . . . .- http://www.literature-online.de/thema1450.htm

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Jolante
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02.05.2011, 12:23 / 1 x geändert
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Ich hab mich an- und abgedichtet
und dichtig mein Produkt vernichtet.
Es war zur tiefsten Mitternacht
und tiefer als ein Schlaf gedacht.
Am Morgen bin ich spät erwacht
und hab mein Dichtertum verlacht.
Aufs Dichten hab ich heut verzichtet
und treu nur meine Kunst verrichtet.

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homecooking
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04.05.2011, 08:19 / 1 x geändert
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Dichten
zwischen all den Fleischgerichten:
Unmöglich!
Reimen
unter Einfluss von Burgunderweinen:
Hoffnungslos!
Verse schreiben
während Damen sich entkleiden:
Wie soll das gehn?
Zeilen brechen
badend in Champagnerbächen:
Vergiss es!
Ach, ich werde nie ein Dichter!
Wozu auch?
(Hier klicken und bewerten: http://www.amobo.de/text_details?bid=94d...177a26cf0d81b26 )

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Gretchen Darloni²
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30.05.2011, 02:15 / 1 x geändert
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(Materialien zu einer Theorie der Metapoetik I)
Hast du eine Schreibblockade?
Kein Problem! Iss Schokolade!
Milka, Lindt und Ritter Sport
helfen gründlich und sofort.
Alpensahne, Marzipan
jedem, der nicht schreiben kann!
Rum-Rosine, Nougat-Nuss -
und vorbei ist der Verdruss!
Chili-Mandel, Edel-Mokka -
was blockiert ist, wird ganz locka!
Vanille-Rahm, Pistazie -
du nimmst zu? Das tut nicht weh!
Mit dir rundet sich, denk dran,
fiktiv zur Fülle dein Roman!
. . . . . . . . . . . Grätengrüße
. . . . . . . . . . . . . . . . . .  -> Tatort Haiku!

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Jolante
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01.07.2011, 11:43 / 3 x geändert
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Denken, Fühlen, Worte schreiben,
Glücklich jene, die verbleiben
In des Herzens Heiterkeit.
Dichten, Sichten, Text vernichten,
Selig jene, die verzichten
auf des Zweifels Heimlichkeit.
Silben, Verse, Reime schmieden,
Fröhlich jene, die gemieden
eines Dichters Einsamkeit.

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Städter
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Kann nicht so mit Speck an Fingern
Schreiben an den großen Dingern
Kann nur wünschen dass zum Speck
(Hoffe der geht bald mal weg)
Sich gesellt mit feuchten Lippen
Meine Muse - die beim Strippen
Ahh und Ohh bis Zett bewegt
Bis mein Stift sich wieder regt

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Gretchen Darloni²
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Städter dichtet:
Kann nicht so mit Speck an Fingern
Schreiben an den großen Dingern
Kann nur wünschen dass zum Speck
(Hoffe der geht bald mal weg)
Sich gesellt mit feuchten Lippen
Meine Muse - die beim Strippen
Ahh und Ohh bis Zett bewegt
Bis mein Stift sich wieder regt
Gretchen resümiert:
Gegen Impotenz beim Schreiben
hilft: Es mit der Muse treiben.
Irgendwer hat auch mal danach gefragt, wie "Wir" mit
Schreibblockaden umgehen und mit unserem
"Schaffensprozess" und so ...
. . . .=> http://www.literature-online.de/thema2333.htm

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Städter
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Ach die Muse
mir zu Fuße
hockend wartend
im Jacuzzi
planschend
feucht und inspirierend
stets nach feuchten Küssen gierend
wartet
dass ich ihr zu nahe
komme
um das Große Wahre
saugend schmatzend ihr zu nehmen
(nein dafür muss niemand schämen)
sich - und ich schon gar nicht denn:
Sie hat mich schon oft geküsst
nur damit ihr’s alle wisst!

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Jochen18
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07.02.2012, 07:51 / 1 x geändert
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Spritisierung (1)
Hat der Dichter Langeweile,
greift er schnell mal zur bouteille.

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Jochen18
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Ist der Dichter wieder nüchtern,
macht das Kopfweh ihn völlig
unfähig, irgendwas zusammen zu seimen, äh, reimen.

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ruelfig
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Dichten heißt, des Lebens Reben
lesen, maischen, keltern, streben
nach Vergärung und dem Kleister
einen Stempel aufzudrücken: Meister.

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