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arisia (Gast)
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15.07.2006, 23:10 / 1 x geändert
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Entropie
Es erstaunt mich immer wieder, wie das Nicht-Tun in Windeseile der Entropie zum Wachstum verhilft.
Wie können Dinge, in diesem Falle Zimmer, so schnell von Struktur zu Chaos wechseln? Ich jedenfalls habe nichts bewegt, mich lediglich hindurchbewegt.
Nichts ist nicht mehr an seinem Platz, stattdessen hat sich Viel weit ausgebreitet.
Dinge, z. B. Bücher sind doch keine Gase, wohingegen Gase natürlich Dinge sind. Niergendwo beschreibt eine Literatur, daß Bücher den Gesetzen der Thermodynamik unterliegen, aber augenscheinlich tun sie das, oder einem sehr ähnlichen Gesetz, dessen Gesetzmäßigkeit ich zwar noch nirgendwo beschrieben fand, aber immer wieder beobachten kann. Oder sollte ich an einer sehr eigenartigen Krankheit leiden, einer partiellen Amnesie, die mich daran hindert mich zu erinnern, daß ich Bücher von hier nach da bewegt habe? Oder Tempotaschentücher? Oder Fettstifte?
Muß mich auch nochmal mit der Theorie der Nano-Wurmlöcher befassen. Bin mir sehr sicher, daß Radiergummi, Fahrkarten und Bleistifte in ihnen verschwinden und sie mir dafür Tabakkrümel, lose Blättchen und Wollmäuse bringen. Ich habe sie nie darum gebeten.
Und dann noch das mysteriöseste aller Ereignisse. Wenn ich meine Lesebrille absetzte, lege ich sie immer auf den selben Platz, immer, ich schwör's. Manchmal, wenn ich sie dann wieder brauche, liegt sie auch noch da, wo ich sie verlassen habe, aber meistens ist sie weg. Weg. Nichtauffindbar, gar nicht. Finde sie dann oft in einem anderen Raum, schaut mich unschuldig blinzelnd an, ist da.
Manchmal, wenn ich sie ablege und den Raum verlasse, dann schleiche ich mich wieder an und linse um die Ecke. Ich würde sie so gerne mal dabei erwischen, wenn sie ihren Platz verläßt, aber nichts zu machen. Ich spioniere ihr eine Weile hinterher, dann tue ich eben was sonst noch so zu tun ist, schaue wieder, weg ist sie. Wenn das nicht mysteriös ist, dann weiß ich's auch nicht.
So, gerade will ich was nachschlagen, ich habe sie doch eben neben mich gelegt, sie ist weg, einfach weg

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Werner
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22.08.2006, 22:57 / 2 x geändert
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Hallo arisia,
Du berührst hier auf recht humorvolle Weise ein Thema, das auch mich oft zum Grübeln bringt - einerseits aus philosophischen, andererseits aber auch aus praktischen Gründen; ich weiß nur nicht, worauf Du hinauswillst. Machst Du Dich über ein Naturgesetz lustig, über das Leben in der Struktur, wie wir es frustrierenderweise auch im Alltag oft vorfinden? Oder gar über den Ernst der Phantasie gewisser Physiker? Oder auch - über Dich selbst? Ich weiß genau, was Du meinst. Glaube ich. Die Frage ist nur, wenigstens für mich - wie ich mit oder trotz dieser Gesetzmäßigkeit leben kann (der Schmutz kommt ganz von selbst, auch wenn man nichts tut und obwohl man es nicht mag; und ich selbst falle mit meiner Vergeßlichkeit, die im Alter zunehmen wird, unter dieses Gesetz), oder, vielleicht angemessener formuliert, - wie ich mich, wenigstens für eine für mich akzeptable Zeit, gegen sie wehren kann; und: welche Konsequenzen diese vielleicht nur vermeintliche Naturgesetzlichkeit, um es einmal ganz naiv auszudrücken, für mein Weltbild als Ganzes hat. Wird das Universum einmal in ewigem Grau enden - oder gibt es Jemanden, der ihm einmal eine neue, eine vielleicht gar bessere Struktur verleihen wird? Das sind meine Fragen: Wie gebe ich meinem Leben, zu dem meine Mitmenschen gehören, heute schon eine möglichst praktische, menschliche Struktur, allem Zerfall und allem hoffentlich nur vermeintlichem Zufall zum Trotz. Und - Gibt es mehr als das, was wir sehen, Besseres, Tröstenderes...
lg
Werner

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Gretchen
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Heia Werner,
da hast du an arisias Entropie ja flugs paar zentrale Sinnfragen angehängt!
Kenn ich auch, das Be-Grübeln der Übeln ...
Ich denk dann immer: do it yourself, Gretchen, also: mach dir'n Sinn und 'ne bessere Struktur - oder lass es. Hmm, das ist vielleicht etwas einfach gestrickt gezz als Antwort, und manchmal find ich auch den Switch-Sinn-On-Knopf nicht so schnell, oder er klemmt mal wieder out of order --- aber ich hatte Lust, hier was her zu schreiben. Und tat es!
Grüße vom Gretelchen.

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Jolante
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24.08.2006, 21:52 / 1 x geändert
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Hallo, arisia,
deine "Entropie" (ein köstlicher Text) ist mir irgendwie entgangen. Da finde ich es gut, dass Werner Müller sie wieder hervorgeholt und so "nachdenklich" kommentiert hat. Auch du, Gretchen, hast deine, wie immer trefflichen Gedanken dazu geäußert. Was aber noch nicht angesprochen wurde, obwohl wirklich j e d e / r es kennt, ist das Phänomen des Sockenschwunds in den Tiefen der Waschmaschinen. Wie im richtigen Leben werden da aus einigen durchaus harmonischen Paaren plötzlich frustrierte Singles, die nie wieder einen Partner finden. Und meine Lesebrille, arisia, die verlässt bei mir auch häufig ihren angestammten Platz, und manche anderen Utensilien auch. An mir kanns nicht liegen, oder doch ? Nun, darüber kann ich mir ja noch Gedanken machen, wenn das Telefon eines Tages im Kühlschrank läutet - ja, wenn ich dann überhaupt noch sowas wie Gedanken habe !
LG Jolante

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zuppanova
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24.08.2006, 23:10 / 1 x geändert
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haa - !
servus Jolante,
da hast du aber ein thema angesprochen!
ich bewahr alle einzelnen auf, socken, in der hoffnung, dass irgendwann doch der partner ... - so ungefähr wie beim Odysseus möcht ich mir das vorstellen, der ist ja dann auch wiedergekommen, nach jahren zwar, aber dafür wirklich erfahren, weltgewandt, gereift als persönlichkeit, wahrscheinlich hatte er sogar graue schläfen bekommen, die ihm zu seinem ebenfalls grau gewordenen bart gut gestanden haben dürften, obwohl ich natürlich dazu eigentlich nicht wirklich was sagen kann, weil ich in der modegeschichte zu wenig bewandert bin als dass ich wissen tät, wie er war, der modegeschmack damals im hinblick auf graue bärte und schläfen, und ausserdem hatte die Penny, die Penelope, womöglich einen ganz eigenen geschmack und verabscheute bart bei männern sowieso, ob es jetzt mode gewesen wär oder nicht, oder sie mochte vielleicht einen bart, meinetwegen auch grau, aber keine grauen schläfen, wenn sie einen eigenen kopf gehabt hat, und den hat sie mein ich schon gehabt, die Penny, dann könnt ich mir das -
also, wo war ich eigentlich?
ach ja, so, der Oddy, der wird wohl auch noch ein paar sprachen dazugelernt haben auf seinen irrfahrten, das wirkt ja animierend auf manche frauen, so fremdsprachenbrocken, da gibts übrigens auch einen Monty-Pytons-film (schreibt man die so oder anders, ear? ich glaub zwar anders, aber das macht jetzt nix aus, gell, oder?), der heisst ... der heisst ... ja, Ein Fisch namens Wanda, da spricht der LOVER auch so einige fremdsprachenbrocken und es turnt SIE total an, besonders französisch - oder wars das italienische, ich müsst mir den film nochmal anschaun, obwohl ansonsten der plot ist ja ganz anders als beim Odysseus und bei der Penny, ach so, ja, die Penny -
ja mei, gottseidank, dass die Penny, also die Penelope, nachts alles schön aufgetrennt hat, weil er schliesslich doch wiedergekommen ist, spät, aber immerhin, der Oddy - und deshalb verwahr ich alle einzelnen socken!
möcht ich vielleicht schuld sein, wenn dann der andere sock auftaucht auf einmal nach jahren? vielleicht mit löchern oder verblichen, aber schau: da ist er wieder, ja mei! - und ich hab den einen weggeworfen und muss das auf mich nehmen, dass ich sozusagen noch mehr und schuldiger als die waschmaschine bin jetzt im hinblick auf das schicksal der socken, auf die partnerschaft?
mach dir im übrigen keine sorgen, Jolante, wegen der entropie und dem denken: das, was du da beschreibst, soll also ziemlich verbreitet sein, da bist du nicht allein, das kann ich dir sagen! ich verlier zwar keine brille, weil ich hab keine, das ist quasi unmöglich, würd auch der Karl Valentin sagen, man verliert nix was man nicht hat (oder doch?), aber ich verlier manchmal den faden, und socken auch, also die waschmaschine die socken. sie heisst übrigens Penny (meine waschmaschine). hab ich das schon erwähnt?
lg an alle entropiegeschädigten - zuppa.

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Werner
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25.08.2006, 02:51 / 2 x geändert
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Ja Gretchen, so bin ich eben. Und kann noch nicht einmal was dafür (wie ich meine)... Sinn und Unsinn liegen meiner Erfahrung nach oft nahe beieinander, Spaß und Ernst (man denke etwa an den kindlichen Spaß beim Schlittschuhlaufen
- wie leicht holt man sich dabei blutige Knie); Frustration und Belustigung, Alltägliches und Ewiges (falls es das gibt)... Manchmal kreisen meine Gedanken auch um Letzteres, bis sie sich heiß- und festgelaufen haben - und dann helfen oft nur noch die einfachsten, alltäglichsten Weisheiten, um mich wieder flott zu kriegen. Oder eben der blanke Humor... So ist das mit mir...
Sei lieb gegrüßt
Wermer

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Werner
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Hallo Jolante!
Das Phänomen des Sockenschwunds kenne ich auch! Und das Kaleidoskop meiner Gefühle dabei... Aber mir widerfährt oft etwas noch viel Grausameres
- und ich kann mich daran erinnern, daß ich schon als Kind ein Problem damit hatte:
Immer (oder besser: oft) wenn ich etwas auf j e d e n Fall wiederfinden möchte/wollte, lege/legte ich es an einen besonders ausgefallenen Ort -- wenn es dann aber darauf ankommt/drauf ankam, bin/war ich außerstande, diesen Gegenstand wiederzufinden... Nicht der Hauch einer Erinnerung ist/war mehr vorhanden, nicht die leiseste Ahnung... Man könnte das Problem psychologisch angehen - man könnte aber auch anfangen, wie arisia es tat, neu über Wurmlöcher und dergleichen nachzudenken. Wenn auch nur zum Spaß.
Schlußendlich entpuppe ich mich meist selbst aber als "Übeltäter" und beginne neu, über eine sinnigere Strukturierung meines Lebens nachzudenken... Dies einfach nur so, als in den Wind geworfenen Beitrag zum Thema - und als Beitrag zu Deinem Text.
Liebe Grüße
Werner
PS Lesen und Jonglieren sollen, wie zum Beispiel auch Tanzen, den Prozeß der zunehmenden Vergeßlichkeit im Alter, die bei mir als Kind schon vorhanden war, signifikant verlangsamen. Sicher wäre eine Kombination all dessen am sinnvollsten. Eine Möglichkeit, die Zunahme von Entropie im eigenen Körper wenigstens hinauszuzögern.

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arisia (Gast)
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aber hallo alle,
da ist die Entropie aber explodiert. Kaum guckt frau mal nicht hin, schon kriecht sie aus der untersten Schublade und wird vehement tätig. :)
also nach der Geschichte mit den Socken, da werd ich mal Zaphod fragen, der kennt sich ja aus mit Wurmlöchern und son Zeug. Ich heb die Überzähligen auch auf Zuppa, habe eine extra Kiste dafür. Ab und an erscheinet dann der eine oder andere tatsächlich wieder, dafür ist ein anderer weg.
Erschwerend hinzu kommen dann noch die Socken der Enkelkinder, da weiß dann niemand mehr, wo im Saarland sich der andere befindet, einmal kamen wieder 2 zusammen, aber da paßten sie dann niemandem mehr.
@werner, also ich glaub nicht, daß wir im Alter vergeßlicher werden. Du beschreibst ja auch, daß es dir in deiner Jugend schon so ging, mir übrigens auch, da ist es uns aber noch sozusagen schnurzegal, weil es so viel anderes Interessante zu bedenken und zu leben gibt. Dann kommt die Zeit, zu der das Leben ruhiger wird, und plötzlich bekommen so Sachen wie verlegte Dinge einen höheren Stellenwert, und schon schieben wir etwas aufs Alter, was doch immer schon da war.
Ich habe dieses Phänomen sehr schön bei meinem Vater beobachten können, der hat sein Leben lang Sachen gesucht, und irgendwann sagte er, es sei das Alter.
Das mit den besonderen Plätzen kenn ich auch. Die Dinge, die ich da hin gelegt habe, finde ich oft erst nach Jahren wieder, und zwar dann, wenn ich etwas ganz anderes suche.
Nun, mit dem Aufhalten der Entropie des eigenen Körpers hast du wohl recht, Tanzen, lesen, Fingerübungen, überhaupt die Beweglichkeit der Hände zu erhalten ist enorm wichtig; irgendwie haben die Intelligenz und die Beweglichkeit der Hände miteinander zu tun, haben schlaue Leute mal herausgefunden. Also @alle, fleißig tippen, :)
liebe Grüße
arisia

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zuppanova
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ja, wie wärs denn, wenn wir - Jolante, arisia, zuppa, sonst noch? - mal alle unsre einzelnen (socken) zusammenbringen würden?
da gäbs am end ganz neue kombinationen und wir hätten der unermüdlich aus allen wurmlöchern gegen uns quellenden entropie eins ausgewischt!
und arisia: hier ist es eben ganz "wie zu hause", oder? kaum schaut frau weg ...
lg, zuppa.
sowieso: warum "muss man" immer 2 GLEICHE socken anhaben? und ich frage mich auch, wie das früher war, als es noch keine waschmaschinen gab. wie sind früher die socken weggekommen?

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Werner
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O, das ist Klasse, die Idee mit dem Aufmischen der Socken! Erinnert mich irgendwie an die Chaostheorie.... Frage mich, inwieweit man dies auch auf literarische Aktivitäten anwenden kann...
lg
Werner

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Gretchen
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Nee,
da dürft ihr mit mir nicht rechnen, beim Aufmischen der Socken werd ich abwesend bleiben. Ich heb keine einzelnen auf. Das deprimierte (Achtung: Konj.!) mich nur! Denn ich für mich bin selber so verdammt fucking lonesame einzeln, wie sollte ich vereinzelte Socken ertragen, die Penny oder Penelope heißen und nachts sich ein Stückchen weit selber aufribbeln, weil sie wahnsinnig geworden sind und glauben, demnächst kommt Odysseus heim (weißt du, zuppa, ich kann dat alles nicht so flockig sehen!)?
Bei mir me myself lauert der Wahnsinn grünlich grinsend unter der harmlos karierten Oberfläche, ich fühle die Entropie in mir wirken, ganz ohne Socken, meine Finger liegen bleischwer auf der Tastatur, mein Hirn ist Gipsmasse kurz vorm Festwerden: keine Kapazität frei für Socken. Nee. Sorry. (Sollte ich mich doch am englischen Drama beteiligen? Jetzt, wo ear so wat Liebesszenenhaftes geschrieben hat, was da nach Weitermachen schreit? Könnte mich das ablenken von meiner Einzel(ler)heit? Schriebe ich aber wohl auch dramatisch genug? Hm!?)
@ Werner:was gez die Anwendung der Chaostheorie auf literarische Aktivitäten angeht bzw. Auf- oder Durchmischung literarischer Stile/Qualitäten und so, manno, da hab ich das Gefühl: dat ginge oder iss sogar bereits am Gehen, woll?
Es grüßt das verlyrene Gretchen.

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ear
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Kommt ihr Schwestern, kommt herbei, wir wollen gern ein bisschen was Weibliches hoeren, beschreiben,seid bitte alle mit dabei, damit es wirklich vielseitig und nett wird.Gretchen, deine Leichtigkeit ist sehr von Noeten!! Ich bin durch meinen Mann, der noch im Krankenhaus ist nach einer Operation, etwas unter Zeitdruck., aber sehr erleichert....ear

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Jolante
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Zuppa, du fragst dich, wie die Socken früher weg gekommen sind, als es noch keine Waschmaschinen gab. - Da müsste man/frau mal ernsthaft drüber nachdenken. Ich gehe da noch einen Schritt weiter zurück in die glückliche Zeit, als es noch gar keine Socken gab (und wie ich hörte, nicht mal Unterhosen !).
Ich sags ja immer, der Fortschritt ist unser Feind und der rächt sich durch Entropie.
Mein letzter Beitrag zu diesem Thema, versprochen !
Jolante

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zuppanova
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Jolante, danke! ganz weit zurückgehen, keine kleidung, das ist die lösung, beim baden sowieso, da kommt mir nie was weg, kein sock, kein gar nix. -
entropie - die rache des fortschritts? aber wenn man in einem ganz weiten bogen schaut, dann ist die tatsache, dass überhaupt fortschritt anfing zu schreiten (im gegensatz zur vor-fortschrittlichen unbesockten frühzeit) ja auch schon entropie, also metaentropie, wenn eine so will, also, entropie war nie NICHT, ist also doch keine rache des fortschritts, sondern systemimmanent - oder bin ich jetzt zu entropilosophisch?
warum, Jolante, willst du hier keinen beitrag mehr bringen? du hast die (wasch)maschine doch mit ans laufen gebracht, und das war gut (find ich). das sind so lockerungsübungen.
lg, zuppa (an ear special gruss)

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Jolante
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26.08.2006, 18:02 / 1 x geändert
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jamei zuppa, würde ich sagen, wäre ich Du ! Nun ich mich als Saarbrückerin oute, bleibt mir nur ein verschämtes "Oh leck, mir fallt nix Gescheides meh in zu dieser verflixden Endrobie. Ich hann schon viel gudde Sache do driwwer gelääs, awwer ich han die "amnesie in litteris", Du unn ear, Ihr wisse, was ich menn.
Du hast nun zu diesem Thema das Letzte aus mir herausgeholt, zuppa (schnauf), ich hab sogar meinen schaurigen Dialekt offenbart :(
LG Jolante

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Moulin
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Da mach ich´s mir doch einfacher.
Das morgendliche Fehlen, meist einer Socke liegt am hin und
her tingeln zwischen den Parallel - Universen.
In jedem die Socke am anderen Ort.
Da könnt ich lange suchen!
Ich brauche also nichts zu tun, als zu warten, bis ich mich wieder
in meinem Universum befinde um zuzugreifen.
Und schon ist die Socke wieder da, auch ganz ohne Thermo.

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