frage zum schaffensprozess · wetter · ·


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      wetter



frage zum schaffensprozess

   23.08.2010, 18:41 / 1 x geändert



mich würde einfach mal so interessieren wie euer kreativer prozess sich gestaltet, wenn ein text entsteht.

habt ihr erst ein thema oder
erst ein schlüsselwort oder
wächst der text während des schreibens oder
entsteht zuvor ein textgerüst oder
reift er langsam heran oder
explodiert aufs papier oder
ruckelt er sich beim korrigieren zurecht oder oder oder

 

      darloni



frage zum schaffensprozess

   23.08.2010, 19:44 / 2 x geändert



genauso und das alles und mehr und ganz wichtig ist laufen lassen das denken möglichst ausschalten und laufen lassen bis man diesen eindruck von strömung hat so ein gefühl wie sämige schock-o-lade je nach persönlicher vorliebe zartbitter oder vollmilch oder auch pistazie das mag ich zum beispiel besonders gern und diese masse rühren kurz oder über lang rühren wie auch immer aber rührend muss man auf jeden fall gewesen sein für einen momentum oder mehr dann ist der halbe schaffensprozess schon wie soll ich sagen - gewonnen kann man das so ausdrücken oder wie heißt es richtig jetz die kompetenzbolzer an die front sillwuuubläää: kann man das so formulieren, dass der halbe schaffensprozess gewonnen ist, wenn man nur ... oder drückt sich das anders - - - jetzt weiter im text denn nach dem rühren kommt formen so gut es halt geht nicht jeder ist ein skulpteur man macht notfalls nur 1 schrumpliges bräunliches häufchen ein abgedrücktes könnte so aussehen zur anschauung gefällig platziert vor den augen des staunenden publikums tusch bitte sehr da - ist - es:

mein werk
(überschrift)

mein 1.
schffnsprz-ess

siegreich

so werden
wir dichter
immer


HALT - aber die seele nicht vergessen. seele muss darinnen sein unbedingt. die ist der kitt der kleister das klebmittel [wunderbar! alliteration!] und hält die dichtungsmasse überhaupt erst zusammen.

wie ich so ein thema liebe. so einen richtig ernsthaften austausch über den schaffensprozess. schöpfungsprozess.

A: "meiner ist kackbraun. deiner?"
B: "ah!!! ich habe seit vorgestern einen in schlammschlickbeige!"
A: "toll! die farbe probiere ich demnächst auf jeden fall auch einmal aus. du hast mir sehr geholfen."


grüezzi und hopp - das alles geschrieben um lebhaft den schaffensprozess
Dario Darlonis zu demonstrieren
fernab großhirngrauer theorie
denn die braucht das genie
nicht. nicht?

 

      Hirsch



... bin noch nicht so weit,

   23.08.2010, 20:29



habe keinen kreativen Prozess, leider ...

Hirsch


 

      Mary Poppins



how to write a handsome poem

   24.08.2010, 10:43 / 1 x geändert



hi! usually i try to do my poems in an utmost alert and effective way.

if you need further poetological advice please klick this
=> http://www.literature-online.de/thema1932.htm

yours Mary Po

 

      car*oline



Antwort zum Schaffensprozess

   24.08.2010, 12:44



(Ich darf interimistisch diesen account benutzen, bin aber keine Abspaltung von mir oder von ihr.)

Hab' mal dies geschrieben:

augustine

 

      lost



frage zum schaffensprozess

   25.08.2010, 13:01



Nun ja, liebe wetter, dieses Thema wird auf den diversen Plattformen immer wieder gern diskutiert. Nach ausführlicher Präsentation vieler schöner Näbel (Näbel? Nebel?) schreiben alle so recht und schlecht weiter wie bisher. Mit anderen Worten: Das bringt nichts, meiner bescheidenen Meinung nach.

Dennoch möchte auch ich mein Scherflein beitragen. Leider verfüge ich nicht über einen Text, der die Sache so luzide beschriebe wie das oben verlinkte Gedicht augustines (augustine? "bin aber keine Abspaltung von mir oder von ihr"?). Nur dieses:


* wenn der kreative Prozess stockt, ist es so (Link)
* wenn der kreative Prozess sehr stockt, dann ist es so (Link)
* wenn gar nichts mehr geht, geht es manchmal so doch noch (Link)


regards, lost
(zur Zeit im Ruhestand)




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