Es gibt nichts mehr zu erzählen · Jochen18 · ·


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      Willimox



Marqua

   05.08.2010, 12:21 / 1 x geändert



Werter Jochen18,

- verfluchte Technik - die Umlaute:

code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
 Und weil man weltweit pro Sekunde zehnbilliarden Bilder sieht,
ist alles Bilderlose lgst in allen K˜fen am Vergilben.

Und weil man weltweit pro Sekunde zehnbilliarden Bilder sieht,
ist alles Bilderlose längst in allen Köpfen am Vergilben.
 


greets und bitte um restitutio in integrum

wiwa

ein bisschen sehr hermetisch die Überschrift, ein Weckruf
an einen Jürgen wohl.

 

      heinz-heinz



Marqua - Statt eines Kommentars

   13.08.2010, 17:41



... eine kurze Inhaltsangabe dieses 193 Wörter umfassenden "perfekten Gedichts" (der Dichter Jochen 18 über sein Werk):

Vom kleinen Glück und vom großen Unglück soll nichts mehr in literarische Form gebracht ("erzählt") werden, weil Bilder viel informativer und authentischer seien. Das lyrische Ich fügt hinzu, dass es nicht weiß, ob es das gut oder schlecht finden soll, ferner, dass es sich dafür auch nicht mehr interessiert, weil ein Freund ein Gedicht schrieb und ein anderer von seinem baldigen Ableben erfuhr. In Bildern sei dies nicht darstellbar. Das lyrische Ich, das hier wohl mit dem Dichter identisch sein soll, leitet zum Schluss über, meinend, in seinem Poem alles gestreift, wenn auch niemanden damit erlöst zu haben. Die vorgestellten Reaktionen namhafter Lyriker sind eher nicht ermutigend. Mit einer wohl scherzhaft gemeinten Feststellung verabschiedet sich der Dichter zur Nachtruhe.

 

      heinz-heinz



Entschuldigung

   15.08.2010, 22:02 / 5 x geändert



Du hast Recht, Jochen 18, in deinem Gedicht steht "ob" und nicht "dass". Die Inhaltsangabe ist an diesem Punkt falsch, was ich zu entschuldigen bitte.

Im Übrigen finde ich deine Reaktion sowas von daneben, dass es kaum zu sagen ist. Ich habe geglaubt mich zu einem Gedicht zu äußern und nicht zu einem Tatsachenbericht. Falls es in Wirklichkeit letzteres ist, dann fragt es sich, was es in einem Literaturblog soll. Falls nicht, kann man über deine hypothetische Aufregung ("Man stelle sich vor") nur den Kopf schütteln.

Als tatsächliches Ereignis wäre der Inhalt erschütternd und jedweder Kommentar dazu außer vielleicht einer Äußerung des Mitgefühls (aber nur von Nahestehenden) nicht angebracht.

Ist der Text aber ein Gedicht, so muss es wohl noch möglich sein sich dazu als einem Kunstwerk zu äußern. Statt eines Verrisses eine - teilweise fehlerhafte - Inhaltsangabe des Gedichts: Das ist für dich schon Totschlag, über den du zum Feind des Verfassers wirst? Hast du sie eigentlich noch alle?

Vielleicht solltest du deine "perfekten Gedichte" künftig lieber in Zeitungen inserieren, dann brauchst du dich wenigstens nicht über Feedbacks zu ärgern.

 

      darloni



sind Frauen die besseren Männer?

   18.08.2010, 14:33



Frauen an die Front?
Wer denn sonst sollte Dir weiterhelfen, wenn es nichts mehr zu erzählen gibt?
Frauen, weil sie geduldiger, höflicher, freundlicher sind als wir Männer, und tröstlicher, flinker, lichter, komplexer als Brecht, Benn, Rilke und Jochen18 zusammen.
Werden die Frauen allerdings ungeduldig, sehr höflich und sehr, sehr freundlich - dann hast du es mit einer Axt zu tun.

Zur Axt werden sie vor allem, wenn sie sich langweilen. Wenn sie Gedichte von Männern lesen, die unerträglich perfekt sind. Und das perfekt kannst du beziehen auf was du willst. Auf Gedicht oder Mann.

Ich habe das gestern abend im Bett ausprobiert. Ich habe der Frau eins von meinen Gedichten vorgelesen, schonungslos perfekt.

"Du trinkst zuviel", hat sie gesagt und das Licht ausgeschaltet. Und sich von mir weggedreht.

Zu Recht.

Das ist traurig, aber wahr. So ist das im Leben. Was soll man da noch viel sagen.


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Schade, Jochen18, dass du das Gedicht entfernt hast, mir hat es nämlich gefallen, jajadoch!
Aber da (http://www.literature-online.de/thema2696.htm) kann man es nun auch lesen.




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