Sonnenschein... · Freya · ·


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      Freya



Sonnenschein...

   09.07.2006, 12:26



Sonnenscheins Glück…

Da wacht es auf, sieh da
ein Glitzern in den Augen
verschmitzt und fröhlich
legt Sonnenschein das
Köpfchen schief

Mit leichten Hüpfern
lacht und rennt es
durch die Wiesen
und das Ufer
und den Hain

Jetzt ruft es Lust
und Leidenschaft
herbei und alle
drei spielen
tanzend im
Sommerregen

Das Glück erscheint
denn Prismen
erschaffen den
Regenbogen -
Sonnenscheins
schönstes Kleid

Sonnenscheins Leid

Doch eifersüchtig
wartet Mondin
auf ihre Chance
in der Nacht
will sich auch
den Himmel
erobern

Das Universum
hilft ihr dabei
schiebt Sonnenschein
ins rechte Licht
der Abglanz auf
die Mondin reicht

doch ist so schön
die Mondin nicht
fahl silbern ja
doch nicht aus
Gold, das war
die Energie aus
Licht und
Sonnenschein
betrauert sich!

Es war so schön,
es war so rein,
nie wieder wird es
ähnlich sein

Das Universum
lächelt doch
es weiß es besser
Mondin bleibt nur
Schattennacht
aber Licht bleibt Licht
Und wird bald
und immer wieder
sanft erglühen

__________________

 

      Gretchen



Quickies

   09.07.2006, 17:21 / 1 x geändert



.... dat iss ja für bei'e Quickies schon fast zu lang ... und ich kann nicht rausfinden, was es "bedeutet".
Gretchen grüßt :).


Weia, sehe eben, das IST ja auch gar kein Quickie, steht bei Natur!!! : also, Entschuldigung! Jetzt muß ich das erst mal neu sortieren. Bis die Tage, Gr.

 

      Freya²



mit der Axt, hihi

   27.08.2006, 13:40



okay, ich denke, ich habe schwer gewütet, hier die neue Version

Sonnenscheins Glück…

Nun wacht es auf
ein Glitzern in den Augen
verschmitzt und fröhlich
legt Sonnenschein
das Köpfchen schief

Mit leichtem Hüpfen
so kindlichem Glück
lacht und rennt es
über Wiesen wild
und bemosten Hain

ruft Lust und Leidenschaft herbei
und alle drei - verzückt
tanzen wie Prismen hier
der Sommerregen näht
ein Regenbogenkleid

Doch eifersüchtig
wartet die Mondin
auf die Nacht
will den Himmel
nur für sich.

doch ist sie nur ähnlich
schön fahl silbern ja,
doch nicht aus sich
Mondin bleibt nur
Schattennacht.

Das Universum lächelt
Denn es weiß
Licht bleibt Licht
Und wird von neuem
sanft erglühen.

 
        arisia
        (Gast)

RE: mit der Axt, hihi

   28.08.2006, 15:03 / 1 x geändert



hi, freya,

ja, so ist das Gedicht viel besser in der Form und auch der Inhalt verständlicher.
Ich sehe ein LI, das einen schönen Sommermorgen genießt, so schön ist dieser Morgen, er zieht das LI nach draußen; hüpfend, rennend, der Adrenalinpegel steigt, Glückshormone werden ausgeschüttet, so daß selbst der leichte Regen die gute Laune nicht verdirbt, ja noch zum Genuß des Tages beiträgt, da er außer dem glitzernden warmen Sonnenschein auch noch einen Regenbogen bringt, dem Tag ein buntes Kleid anzieht. Sehr schön und ungewöhnlich finde ich die beiden Zeilen:
Zitat:
der Sommerregen näht
ein Regenbogenkleid
ein ganz lebendiges Bild entsteht.

Nun drängt sich aber schon die Mondin ins Bild. Vielleicht ist es das reale Bild eines früh aufgehenden Mondes, der das LI wieder in leichte Melancholie zieht, oder ein anderer Gedanke hat das LI aus seiner Leichtigkeit geworfen, und die Mondin steht symbolisch für das noch immer vorhandene Verlangen des LI nach der Nacht, dem Versteck der Unglücklichen, dem nur im gedämpften Licht Gesehen-Werden.
Dennoch ist die Erkenntnis schon da, wird reflektiert, daß das Licht der Mondin nur eine Reflextion des Sonnenlichtes ist, kein Leuchten aus sich heraus, kein aktives Abgeben von Energie, nur ein fahles Bild, schön und silbern, dennoch eher ein Bild als gelebtes Leben. Das LI als Schatten seiner selbst.
Zum Formalen möchte ich noch anmerken:
Ab der 4ten Strophe erscheint sehr dicht hintereinander ein "doch", das ist etwas viel. Du könntest das 2te "doch"
Zitat:
doch ist sie nur ähnlich

durch "jedoch" ersetzten, (jedoch ist sie nur ähnlich),
das würde auch den Rhythmus der Zeile verbessern.
Als Abschluß würde ich von der 6ten Strophe nur die Zeile:
Zitat:
Das Universum lächelt

stehen lassen
der Rest wirkt einmal belehrend und apodiktisch, nimmt zum anderen dem Leser/der Leserin die eigenen Bilder dessen, was sich jetzt wohl hinter dem Lächeln des Universum verbergen mag.

liebe Grüße
arisia




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