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arisia (Gast)
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Kevin Mac Intosh und die Todesfee
Tief hängende Zweige peitschten Kevin Mac Intosh ins Gesicht. Er aber trieb sein Pferd weiter an. Bis zum Abend wollte er in Scane sein. Räuberbanden aus dem Hochland ritten zum Angriff auf die Burg, Kevin war ihnen nur um Stunden voraus.
Als selbst die Mücken gegen Mittag zu träge zum fliegen waren, und Kevins Pferd nach Wasser und Futter verlangte, verhielt er an einem Bachlauf, der ihn schon eine Weile murmelnd begleitete, stieg vom Pferd, zog die Stiefel aus und fühlte dankbar das frische Gras unter seinen bloßen Füßen. Er achtete darauf, daß sein Pferd langsam trank und erfrischte dann auch sich.
Ein leichtes Geräusch ließ ihn den Kopf heben. Keine zehn Schritte vom anderen Ufer entfernt bewegte sich eine kleine Frau in grüner Kleidung, mit Wäsche unter dem Arm, hastig auf den Bachlauf zu. Sekundenbruchteile stand Kevin vor Schreck erstarrt, dann flog er mit einem Satz über den Bach und konnte gerade noch verhindern, daß die Frau das Wasser erreichte.
"Kevin Mac Intosh," lachte die Frau: "Ich wußte ja, daß du schnell auf den Füßen bist, aber ich glaubte nicht, daß du mich so schnell erkennen würdest. Morrigain hat es sich anscheinend anders überlegt, und du bist ihr lebend wertvoller als tot. Nenne mir deine Wünsche!"
"Ich möchte Scane und alles was unter seiner Herrschaft steht sicher vor der Räuberbande wissen. Kann ich mir die anderen beiden Wünsche noch aufsparen?"
"Dein Wunsch soll erfüllt werden, aber aufsparen kann man Wünsche nicht. Sie sind schon verwirkt. Reite nun weiter, du stehst unter meinem Schutz bis ich dich wieder rufe." Lächelnd schüttelte sie seine Hände von ihren Armen, drehte sich und verschwand mit ein paar Schritten im Wald.
Kevin nahm sich nun Zeit, ritt langsam und mit nachdenklicher Miene der heimatlichen Burg entgegen. Wie sollte er seinem Herrn erklären, daß Scane sicher war? Die neue Religion verbot allen Glauben an die alten Götter und Geister. Er aber hatte die Todesfee mit eigenen Augen gesehen.
Er würde schweigen, - wie bisher, und heimlich in seinem Haus an den kleinen Altären opfern, - wie bisher.
Nach einer Legende kann die Todesfee aufgehalten werden, wenn sie gefangen wird, bevor sie das Wasser erreicht. Ich sah einen Bach und eine Burg. Das waren die Auslöser für diese Geschichte.

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zuppanova
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servus, riserl,
war gleich 2mal verwirrt: erst dacht ich an Apple ("Macintosh") und stellte mich auf eine persiflage der virtuellen welt ein. dann dachte ich, du würdest über mich-zuppa schreiben wollen: kleine frau im grünen kleid mit WÄSCHE, also das könnte passen auf mich ....
inzwischen hab ich aber begriffen, worum es geht. ja gottseidank.
hat die banshee immer ein grünes kleid an? oder nur da, bei der "Apple"-begegnung. weiß nicht viel über todesfeen ....
lg, zuppa [auf dem weg in die mystischen kluften und schluchten des horribilen wäschegebirges. (vor dem bären muß ich ja gottseidank keine angst mehr haben ... bin die letzten wochen immer ganz ängstlich ins wäsche-gebirge gestiegen, bärenhalber, ja ...)]

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arisia (Gast)
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hi, zuppa
ist ja lustig, was so eine Geschichte alles hervorrufen kann.
In dieser Legende trägt die Todesfee immer ein grünes kleid, wenn sie sich (immer mit Wäsche), dem Wasser nähert. Wäsche scheint zu allen Zeiten ein zentrales Thema gewesen zu sein. :))))))))))))
es gibt aber auch andere Erscheinungen der Todesfee, auch eher unkörperliche, poste demnächst was zu diesem anderen Aspekt der Todesfee, genauer dann. der Banshee
nein, mit dem PC-Mac hat der Name nichts zu tun, oder es war jedenfalls nicht meine Intension.
gut, daß du den Bären überstanden hast, aber schade für den Bären!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lg
arisia

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