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Wettbewerb (Gast)
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Ein Hallo an alle!
Dortmund. Hömma, Ruhrgebiet, wat is dat denn?
Ist Ruhrgebiet RWE und ThyssenKrupp, oder doch eher Pommes Schranke und die Meinung direkt im Gesicht kriegen? Was steht für unsere Kultur, das Dortmunder U, die Bochumer Jahrhunderthalle und die Zeche Zollverein in Essen? Oder doch die grauen Industrieanlagen, heruntergekommene Hochhäuserblocks und Ex-Opelaner?
Der Schreibwettbewerb „Literatur von der Ruhr“ möchte genau das wissen. Nachwuchsautoren/innen zwischen 18-35 können, dürfen und sollen ihre Sicht auf das Ruhrgebiet der Gegenwart zu präsentieren. Angenommen werden alle unveröffentlichten, erzählerischen und lyrischen Werke in deutscher Sprache, die nicht mehr als 11000 Zeichen lang sind. Einsendeschluss ist der 31.März 2010.
Eine Jury aus renommierten Schriftstellern, Verlegern, Literaturwissenschaftlern und Literaturkritikern bewertet die Texte. Dem Gewinner winkt ein Geldpreis von 1000 Euro. 650 € und 350 Euro gibt es für den zweiten und dritten Platz sowie Sachpreise für weitere Platzierungen. Außerdem wird eine Auswahl der Texte in einem Buch veröffentlicht und die besten Autoren erhalten die Chance, selbst Lesungen zu halten. Die Prämierung findet Juli 2010 statt. In diesem Rahmen halten bekannte Ruhrgebiets-Autoren/innen auch Lesungen im Dortmunder „U“.
Der Wettbewerb ist ein Projekt von Studentinnen und Studenten der TU Dortmund unter der Leitung von Oliver Ruf, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, sowie die genauen Teilnahmebedingungen gibt es unter
www.literaturvonderruhr.fk15.tu-dortmund.de.

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ruelfig
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Ja hömma, super, Alter. Und wozu dient die Alterseinschränkung? Da kannze dir dein Wettbewerb gleich inne wat weiß ich. Und wat is, wenn ich lügen tu?

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gregor libkowsky
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19.02.2010, 22:07 / 5 x geändert
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Tja, R., das ist die Gnade der Spätergeborenen, die dir fehlt.
Also ich bin auf jeden Fall dabei. Letztes Jahr nahm ich an einem Wettbewerb über Buda und Pest teil, die ungarische Hauptstadt. Konzentrierte mich dabei vorwiegend auf die Pest. Da kommt nun das Thema "Ruhr" doch gerade wie gerufen.
Suche bei der Gelegenheit noch einen Wettbewerb für kurzsichtige, katholische Fahrradfahrer bis 22 Jahre (nur männlich, nur bis -2,5 Dioptrin) zum Thema Marienerscheinungen im Wandel der Zeit.
Über eigene Missbrauchserlebnisse in der Ministrantenzeit ist, glaube ich, noch nichts ausgeschrieben.
Aber wenn wer was weiß ...
Ich danke Allen für Alles.
Libkowsky (meinem Herrn ein wahrer Krieger)

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kirmesbollo
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20.02.2010, 08:52 / 1 x geändert
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Als ich dat gelesen hab, dachtich: „Jetz gehste wullachen und lernste lesen & schreim im Pott und ratzfatz bisse zu alt für die lyrerei und darfste nich mehr mitmachen, wa?“ Aber Trost: Es gab mal nen Wettbewerb im Wochenanzeiger (son Blatt, dat gibbet für lau bei uns in Duisburch), da durfte man 'n eigenes Gedicht hinschicken. Einzige Bedingung war, dat Dingen musste zum Thema sone Spielhallenkette ham. Sogar Fotto durfteste dabeitun. Dat Gewinnergedicht war von sone Hausfrau aus Wanheimerort mit so Dauerwellenlöckskes und stilecht mit Synthetik-Kittel. Hatte ich gerahmt überm Bett hängen jahrelang, so gut war dat. Die hat 200 Mark gewonnen. Ganz ohne Tu-Studenten und Wissenschaftler inne Leitung.
Oft vergisst mein Mann der Otto,
wegzubringen den Schein für Lotto.
Dann geh ich ins Glückstreff, nach dem Motto:
Mäuse machen, aber flotto!
Bisken enttäuscht: der bollo

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