heinz5,5 (Gast)
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Was zuvor gesagt wurde:
"Dass es hier weniger um den Text selbst geht, erfährt der Leser dieses Kommentares recht schnell. Das Abzielen auf die vermeintliche Person ("lost") hinter dem Text, gefüttert mit Inhalten eigener Phantasie, was den Autor ausmachen, antreiben, bewegen möge inklusive der Verortung des Autors in seinem Text, lässt mich doch stark schmunzeln, ob des Dilletantismus, der hier offenbar wird. So eine billige und gehässige Retourkutsche eines Verrisses wegen (so nehme ich an), genährt aus gekränkter Eitelkeit und so weit entfernt von allem, was ich als Spaß an Literatur und Sprache schlechthin bezeichnen würde, bleibt schnell im Hohlweg eigenen Denkens stecken.
So freue ich mich doch dagegen sehr, die feingeschliffenen und scharfzüngigen Kommentar zu lesen, die hier in diesem Forum unter dem Benutzernamen "lost" gepostet werden.
heinz4, abtreten, durchgefallen, ihr kommandant libkowsky"
Gemach, Kommandant Libkowsky,
die Nibelungentreue, die Sie hier Ihrem Chef(?)-Kritikus(?) beweisen, adelt Sie zwar menschlich, aber vielleicht vernebelt sie Ihnen doch ein bisschen den klaren Blick.
Es bedurfte keiner besonderen Intuition (sorry!), um zu erkennen, dass "lost" dem Samanthinchen übel aufgefallen ist. Ich vermute auch, dass der Herr Kommandant (bei welcher Einheit dienen Sie eigentlich?) keineswegs stark geschmunzelt, sondern eher sich stark geärgert hat, weshalb er pflichtschuldigst sofort General "lost", dem Feingeschliffenen (was ist das eigentlich?) und Scharfzüngigen, in die Bresche zu springen sich genötigt sah.
"Der Leser" mag denken, was er will (im Gegensatz zu Ihren göttlichen Einsichten könnte ich hier nur publikationsirrelevante Vermutungen äußern), außerdem muss ich dem Leser nicht mitteilen, was er erfährt, denkt - das weiß er schon selbst.
Dass ich - im Gegensatz zu Ihnen, Herr Kommandant - mich hier keines grammatikalischen oder metaphorischen Malheurs schuldig mache, mag Ihnen meine Nichtidentität mit jüngsten Verrissopfern des "Verlorenen" glaubhaft machen.
Dass Sie meine unschuldigen Zeilen für gehässig und dilletantisch halten, die Demütigungen von vielleicht (noch) nicht goethegleichen Freunden der Literatur durch Meister "lost" hingegen für kerrverdächtig (Kerr: Kennen Sie nicht? Schnell vor der Antwort googeln! Alfred Kerr), ist Ihr persönliches Problem.
Dass solch ein Gott der deutschen Sprache nicht mehr als so ein armes Textchen zuwege bringt, sollte IHN selbst ein wenig demütiger werden lassen, im eigenen Interesse und in dem des Forums für Literatur & Germanistik, einer der besten deutschen Literatur-Websites. Sonst wird es sicher noch mehr Samanthas, Samanthes, Samanthinos etc. geben, die man nicht alle mundtot machen kann.
(Zu oft "Dass..." hintereinander? Nachschauen über die die letzten närrischen Tage! Das gab's schon mal in der deutschen Literatur.)
(Warum Samanthinchen nicht brav als Mitglied schreibt oder wenigstens "Samanthinchen" als Benutzernamen angibt? 3 x dürfen Sie raten, Kommandant.) Habe die Ehre.

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