zuppanova
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grüß dich, heinefan.
bin leider keine profunde heinekennerin, fontane desgleichen. mit hinweisen auf rein fiktionale reiseberichte des einen wie des anderen kann ich aus dem ärmel geschüttelt nicht dienen, frage mich auch wirklich, ob da überhaupt etwas existiert. vllt. sagt noch jemand kundigeres etwas dazu.
möchte dir aber einen anderen gedanken mitteilen, der mir mückengleich das haupt umsirrt, nämlich, ob du nicht das fiktionale im nonfiktionalen finden könntest. ich meine damit folgendes:
in der narratologie gibt es ja, bezogen auf fiktionale texte, den begriff der erzählinstanz (vgl. Dorrit Cohn, Distinction of Fiction), welche man weiter aufdifferenzieren oder auch "verdoppeln" kann, indem man unterscheidet zwischen erzähler und autor.
für den bereich der reiseliteratur könnte man nun doch die frage aufwerfen, ob das vermeintlich nicht-fiktionale "reisende Ich" möglicherweise nicht doch ebenfalls vom autor in theoretischer hinsicht getrennt und als fiktionales bezeichnet werden müsste.
keine ahnung, ob dir dieser ansatz in irgendeiner weise weiterhilft. eine arbeit, die sich mit solcher fragestellung befasst, hätte natürlich ihren eigenen fokus.
lg, zuppa

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