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bamm1411
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Licht und Luft. Ich öffne meine Augen. Zwischen den ersten Eindrücken, wie dem eigenen Duftgestank, drängt sich mir ein penetrantes Rauschen auf. Wer hämmert denn schon um diese Uhrzeit? Es ist mein Kopf. Ich schmecke Öde. Stehe auf aus der dürftigen Lagerstatt. Das sonst symbiotische Verhältnis von Körper und Geist, bleibt heute aus. Nur mühsam tastet sich der konfuse aber zurückgekehrte Körper nach vorn. Geradezu widrig erscheint die Mitwelt, war sie doch noch vor der Widerherstellung, so reißerisch zu gegen gewesen. Was geschah im Moment der Unachtsamkeit? Wer machte mir diese Umgebung so frostig und missgestaltet? War es nicht der Verstand selbst der mich Teil haben ließ, an reizvollem Weitblick? Nur wer sich dem Sinnestaumel hingibt erfährt wahre Bedeutsamkeit. Dieser erfährt größte Reinheit des Daseins. Frei vom Beigeschmack des Banalen. Ich stehe mitten im Raum. Eine fremde Hand erfüllt mir ein tiefes Begehren, denn ich entfalle dem Olymp. Ausgiebig gebe ich mich nochmals dem Eindruck hin. Rückwärts erreiche ich wieder den Olymp und spüre Ungewichtigkeit der nichts mehr folgen wird.

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Ismael Samanth
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Deine Worte sind realitäsbezogen und klar, du scheinst zu wissen wovon du sprichst und man erahnt eine längere Handlung.. Fragen um wie und warum bleiben offen, was ich prinipiell als gutes Stilmittel betrachte.
Alleine so gepostet ist es nicht mehr als die Momentaufnahme einer Emotion. Wenn es sich um einen Auszug eines längern Werkes handeln sollte, so müsste man alles kennen um ein endgültiges Urteil abzugeben.
Es zeichnet für die Kritik des gelesenen Auszugs verantwortlich
der Samanth

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lost
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Sehr geehrter Herr bamm 1411 (korrekt âso?),
auch ich sehe, dass dies, obschon noch im Welpenstadium des "Entwurfs" sich befindend, ein Text mit allereigenster Duftmarke ist ("Stil"). Wer weiß, womöglich verbirgt sich in diesem penetranten Rauschen, hinter der geschmeckten Öde, jenseits der mühsamen Konfusität, tief unten am Grund der missgestalteten, gedankenwirr hingefrosteten Unachtsamkeit ein gewaltiges Sprach-, Sprech- oder Schreibtalent, ein irr-sinniges Potential.
Bei Gott ist - wie man nach aberhunderten von Jahrtausenden Menschheitsgeschichte weiß - kein Ding unmöglich.
Und doch - es bleibt eine Frage, nämlich die, was er denn wohl werden möchte, dieser Entwurf, wenn er groß sein wird, später einmal.
Es sei mit verstattet, rasch angerissen einige Ideen und Vorschläge nebst möglichem Titel beizutragen.
regards, lost
pimp your dingi, machen Sie was aus Ihrem Fragmentchen, z. B.
- eine lange Kurzgeschichte
Wer hämmert denn schon um diese Uhrzeit?, oder Ich schmecke Öde
- ein flotter Dreiakter
Ein Körper tastet sich nach vorn, oder Penetrantes Rauschen
- ein fühlosophisches Traktätchen
Widrige Mitwelt, oder Im Sinnestaumel der Bedeutsamkeit
- ein Schauerroman á la Ann Radcliffe
Was geschah im Moment der Unachtsamkeit?, oder Verstand im Zwiespalt
- ein postmodern neodadaistisches Textexperiment
welLwelL reiZvoLler weitBliCK, oder “also nee“ sprach zarathustra, als er rückwärts den olymp erreichte
- mehrfachverwendbare Betroffenheitslyrik, schlicht und tränenfeucht, biologisch abbaubar und/oder recyclingfähig
Mein Duftgestank, oder Des Daseins größte Reinheit, oder Licht und Luft undsoweiter ...
- eine moderne Ode
Umgebung du, so frostig missgestaltet mir ...
- ein Drehbuch
Das Schweigen der Wörter, oder Wenn die Worte Trauer tragen
- ein Comic
Mickey Maus und Kater Karlo erreichen den Olymp oder Das Morgenmanga
- ein pornographisches Kurzdramolett
Eine fremde Hand erfüllte mein tiefes Begehren
- ein Songtext
Ich spüre Ungewichtigkeit, der nichts mehr folgen wird (wenn irgend möglich: Dreivierteltakt!)
- ein autobiographischer Aufschrei mit psychologischem Anspruch
Ich stehe mitten im Raum, oder Ausgiebige Hingabe, oder Ich öffne meine Augen
- eine Joan-Baez-Parodie (klick)
wieviele woads ... how many roads ...
- ein Artikel für das Deutsche Ärzteblatt über Alzheimer: Dem Olymp entfallen
- ein spritziger Instant-Essay zum Thema Natürliche Selektion im Netz, frei vom Beigeschmack des Banalen
- eine Doku-Soap
Lit-On life! Da ist noch Leben im Container!
-> Vaters Planeten
-> note
-> Captain Grand
-> Chaiselongue
-> big polis
-> das Überleben der Spezies
-> deep impact: die Bedrohung
-> mermaid
-> Schwarzwasser
-> Podcast (Schwarzwasser u. big polis)
-> Rosa! Lies!

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Ismael Samanth
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06.02.2010, 23:54 / 1 x geändert
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Haha,
welch gelungener Witz.
Im Judentum nennt man das Cutzpe, im Deutschen spricht man schmunzeldn von der Tücke des Objekts.
Ich muss ehrlich sagen, ich selbst hätte die Stuktur und den Aufbau nicht besser anlegen können, da bin ich mit meiner Anima und meinem erwachsenen Sohn Animus mit der Aussagekraft und den Pointen ja noch in den Kinderschuhen. Leider ist es mir bis jetzt noch nicht gelungen, den Humor in dieser Intensität in alle meine literarischen Lebensbereiche einfließen zu lassen, aber die Lehre wohl verstehend, werde ich mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, dem Forum als Ganzes gerecht zu werden und vielleicht auch später meine Notizen zu überarbeiten..
Ich zeichne mit ernstgemeinter Hochachtung
der Samanth
PS: Ich habe festgestellt, dass meine Notizen teilweise entfernt und teilweise nicht mehr bearbeitbar sind. - Ich erkläre mich damit einverstanden, weise aber darauf hin, dass das Verschweigen einer wichtigen INformation für die Leser - und damit meine ich die Abstammung des gefallenen Engels (für Christen = Teufel) von dem Namen Gottes "Allah" für das allgemeine Verständnis der Notizen elementar ist.

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bamm1411²
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Ich kann erstmal nur "wow" sagen. Ich freue mich sehr über eure Meinungen. Ehrlich gesagt habe ich diesen Entwurf als ungenügend angesehn und verworfen. Es stimmt es handelt sich um einen Ausschnitt einer Geschichte die erst noch entstehen muss. Aber warum nicht eine Erzählung mit dem Ende beginnen? Mir fehlen dahingehend noch Ideen. Doch wurde ich gerade sehr motiviert. Ich selbst betrachte meinen Stil noch als unzureichend und versuche ihn auszubauen.
Vielen Dank!

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