augustine
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07.01.2010, 23:15 / 2 x geändert
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Der Schnee, der vom Himmel fiel, liegt noch immer.
Dass der nur einen Einfall allenfalls gegeben hat,
lieber Gerd,
ahnt man schon im ersten kleinen 'Paket': denn das Subjekt, das du da ausgespart hast, kann nicht 'Schnee' heißen. Und die Erwartung von Wärme und Zartheit, wie ich sie beim Wort 'berühren' empfand, wird auch enttäuscht - ein "Stich" kommt auf die Lippen, "Kälte". Auch die kommt nicht nur von "Schneeflocken". Man ist (ich war) nun nicht mehr erstaunt darüber, als 'Auflösung' zu lesen, dass es Küsse sind, flüchtige, die stechen wie Schneeflocken und die "mit den Krähen ziehen". Hast du an Nietzsches Krähen-Gedicht gedacht (ich stelle es als Fundstück in den Faden), an diese Todestraurigkeit?
Trotzdem bleiben mir Rätsel: Krähen sind kluge Vögel - warum steht dies Wort hier? Und: Sind es erste Küsse eines jungen Paares?
Liebe Grüße von augustine
zum Wiederlesen auch
dies Gedicht von Gerd

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