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ögyr
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Vorm neuen Wachenhaus in Ost-Berlin
stehn zwei Soldaten mahnend Ehrenwache;
so stehen für Kanonenopfer Wache
Bediener der Kanonenbatterien.
Es wacht der Bajonette Disziplin,
und Trauer hat in Kugeln ihre Sprache,
solang der Mensch ist eine Handelssache
und Harmonie ersticht die Fantasien.
Am Grab der Opfer klagt der Mörder an,
was ihn zum Mörder macht und wie das Eisen
grad jene schmiedet, die 's verachteten.
Seht diesen Widerspruch und fragt euch dann:
in welchem Schlachthaus dieser Welt erweisen
sonst Schlächter Ehre den Geschlachteten?

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ruelfig
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ögyr,
Schaut! Lauscht! Merkt auf! Bedenket dies! Klagt an! Dies wird den Lauf der Geschichte für immer ändern. Oder eben nicht.
Horst Mahler (und Lackierer)

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yannick.scherer
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Es tut mir leid, dass ich inhaltlich nicht viel beizutragen habe, aber wo ich das gerade lese - mit all seinen "Wachen", die "verachtend" "schlachten" (oder so) - fällt mir eine viel größere, von H. Manz notierte Tragödie ein, die mir vor ein paar Jahren in einem Schulbuch begegnet ist:
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Achterbahnträume
8
w8soldaten
bew8en
w8eln in sch8eln
und d8en:
"auf der w8
um mittern8
werden feuer entf8
und die w8eln
geschl8et.
wir haben lange genug geschm8et."
"8ung"
d8en die w8eln,
"wir öffnen mit sp8eln
die sch8eln,
denn der verd8,
dass man uns hinm8,
ist angebr8",
und entflogen s8,
abends um
8
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Das m8 einen richtig betroffen, nicht wahr?
Yannick

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