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gregor libkowsky
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18.11.2009, 16:57 / 1 x geändert
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hallo moon, auch wenn das "ä" im "sängen" so schön nach vergangenem duftet. "sängen" ist präsens.
"... als würden engel singen" oder "... als sängen engel" sind die beiden möglichkeiten. nein, ich habe eine vergessen: keine engel singen. damit würde das gedicht der funktionsengel beraubt. müsste halt jemand anderes singen. könnte dem gedicht aber vielleicht eine leicht verruchte note verleihen. ... als sänge der versehrtenchor der chemiefabrik in ugumusz (mein heimatdorf - habe aber gottseidank niemals im chor mitgesungen, nur zugehört), wäre so eine möglichkeit.
Fühlen Sie sich nun
als grüßte Sie
Kommandant Libkowsky (Sandsturmbrigade/Einheit Fein- und Streusände)

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augustine
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18.11.2009, 18:41 / 3 x geändert
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Ist beides nicht so ganz richtig, moon und Gregor.
Hier unten ein Verweis auf eine etwas schwieriger zu lesende und zu verstehende Seite:
für den Konkunktiv; das Wort kommt nicht von 'können', sondern von lat. cum=mit.
Ganz elementar ist noch (was die Seiten, die ich angesehen habe, nicht haben):
Der Ind./Konj. in Bedingungssätzen kann sein:
1) Realis, z. B.:
Wenn du um 4 am Bahnhof bist, kann ich dich abholen. (Ind., weil beides als sicher angesehen wird.)
2) Potentialis (Ausdruck der Möglichkeit), z. B.:
Wenn du um 4 am Bahnhof wärest, könnte ich dich abholen. (unsicher, ob das klappt)
3) Irrealis (Ausdruck der Unmöglichkeit): z.B.:
Wenn du um 4 am Bahnhof gewesen wärest, hätte ich dich abholen können. (die Möglichkeit ist in der Vergangenheit nicht wahrgenommen worden)
Potentialis und Irrealis sind Konj. II. (Präteritum)
Konj. I (Präsens) ist der Konjunktiv der indirekten Rede: z. B.:
Sie sagt (oder auch: sagte), er habe sie leider nicht abgeholt - damit kann sich ein Sprecher vom Inhalt des Gesagten distanzieren.
Die Umschreibung mit 'würde' ist umgangssprachlich und wird schriftlich noch immer als unschön empfunden.
Die eigenen Konjunktiv-Formen sind im Deutschen weitgehend verloren gegangen.
Nachsehen kann man z. B. hier; nicht ganz einfach, aber man möchte ja was lernen, oder?
augustine

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gregor libkowsky
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18.11.2009, 20:15 / 1 x geändert
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hallo augustine,
die frage moon's ging in die richtung, ob sängen einen in der gegenwart verorteten konjunktiv darstelle. der konjunktiv II von singen, also sängen, ist weder nach- noch vorzeitig.durch die stammlautänderung (gebildet vom präteritum) mag das sängen nach präteritum klingen, ist aber in der gegenwart angesiedelt.
da der konjunktiv I von singen nicht vom indikativ zu unterscheiden ist, wird der konjunktiv II verwendet.
hier die strophe aus moon's gedicht. gretchen wies auf die verwendung des konjunktivs II hin.
deine Stimme an meinem Ohr
flüstert leise,
auf ganz sanfte Weise,
als singen die Engel im Chor
das ist mein wissensstand, lasse mich jedoch gern belehren.
meine frage: was ist falsch an meiner aussage. wo ist lernbedarf?
@moon: konnjunktiv heißt konjunktiv

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Gretchen
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joa, okeeh, so wie der kommandant seh ich das auch mit dem konjunktiv ohne zwei enn.
moon, du musst dich registrieren (da gibts nen button und der rest ist ganz einfach, schafft eigentlich jede/r), dann kannst du antworten. nicht registrierte können in der gäste-nische zwar einen faden eröffnen, nicht aber antworten schreiben. falls du vorhast, hier noch mehr zu sagen, dann melde dich eben an, dann kannst du auch deine antwort
| Zitat: |
konjunktiv I: sie singen
konjunktiv II: sie sängen
da aber der konjunktiv eins dem Indikativ präsens entspricht wird konjunktiv II genommen...
halbe rechte...aber es kommt ja nicht auf die Begründung sondern auf das Endergebnis an...also punkt! |
hier reinsetzen. es ist verwirrend, wenn hier so viele fäden durchnanderschwirren, find ich.

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