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bamm1411
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Du trafst mich
unbemerkt.
Ich wusste nicht
wie mir geschah.
Lebte weiter ohne dich,
eines Gedanken zu würdigen.
Doch bei jedem Schritt
spürte ich,
den stärker werdenden Schmerz.
Als ich dich
rausziehen wollte,
war es zu spät.
Du hattest dich verhackt.
Ich begann
mich zu gewöhnen
und lernte
dich schätzen.
Heut bist du das,
was mich diesseits hält.
Da ohne dich,
ein Loch zurückbleibt,
das mich das Leben
kosten würde.
Du Pfeil,
der Liebe

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Gretchen
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27.09.2009, 21:18 / 1 x geändert
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Heiala, bammdiezahlenschenkichmirmal,
also ehrlich, diesen Pfeil der Liebe hättste besser im Köcher des gnädigen Verschweigens stecken lassen sollen. Ein Gedicht ist das nämlich nicht, sondern mehr so durch entertastenspastisch bedingte Zeilenumbrüche zum Scheingedicht auffrisierte, von banalen Tipp-, Komma-, Schreib- und sonstigen Schlonzfehlern verunzierte, nullachtfuckzehngenormte Papiertütenprosa mit gegen minus sechs strebendem Unterhaltungswert.
Sowas liest der weisere Möchtegernautor schon mal privatintim guten FreundInnen vor, die taub vor Liebe und infolgedessen bereit sind, sich willig auch hypomediocren Versen hinzugeben, jedoch hütet er sich, der weisere Möchtegernautor, die lit-on-Öffentlichkeit damit zum Lachen zu bringen.
Gezz aber, um Dich nicht voll zu frustrieren und konstruktivitätshalber und damit Du Deinen Versuchspfeil hier nicht ganz umsonst verschossen hast und weil ich nen sehr philanthropes Gretchen bin, korrigier ich Dir die gesammelten Irrtümer wenigstens mal ansatzweise auf der Rechtschreibebene (s.u.). Für inhaltlich-sprachästhetische Rettungsmaßnahmen ist mir meine Zeit zu schade, ja, eigentlich find ich sogar, dass bestimmten Texten sowieso nicht mehr zu helfen ist, und den Autoren, die so Totgeburten in die Welt drücken, ruf ich waidwund zu: "Hab Erbarmen! Lass stecken!"
Niicht böse gemeint von: Gretchen
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Du trafst mich unbemerkt. Ich wusste nicht wie mir geschah. Lebte weiter, ohne dich hier KEIN Komma eines Gedankens zu würdigen. Doch bei jedem Schritt spürte ich hier KEIN Komma den stärker werdenden Schmerz. Als ich dich rausziehen wollte, war es zu spät. Du hattest dich verha kein "c" kt. Ich begann mich an dich zu gewöhnen und lernte dich zu schätzen. Heut bist du das, was mich diesseits hält, da ohne dich hier KEIN Komma ein Loch zurückbleibt, das mich das Leben kosten würde. Du Pfeil hier Komma nix gutt der Liebe. (malnenpunktmachen - oder noch besser: !)
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auch mal ins séparée guggn, bitte!

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bamm1411²
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Entschuldige bitte für diesen "Text". Mir war so eine Reaktion eig bewusst, habe ihn trotzdem geschrieben. Aber Danke für deine Kritik auch wenn sie etwas heftig war aber dein verwendetes Vokabular gefällt mir durchaus. Gib mir trotzdem mal Verbesserungsvorschläge dafür auch wenn mir klar sein muss das es da nicht viel zu verbessern gibt. Das Schreiben dauerte auch nur etwas um die 2min was sicherlich ziemlich auffällt.
Nur das ich grundlegend mal Bescheid weiß was das Schreiben von Gedichten angeht. Wie bekomme ich eine ordentliche Metrik hin?

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Gretchen
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29.09.2009, 19:47 / 1 x geändert
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verbesserungsvorschläge für einen zweiminutenerguss? mannmannmann, du machst dich lustig über mich! wenn dir das teil nicht mehr zeit und mühe wert war, warum sollte ich mich ernsthaft damit befassen? neenee, datt funzt nicht ...
aber trotzdem noch nen tipp:
bisschen lesen, denn das lesen gut und kunstvoll geschriebener werke bildet bekanntlich (den stil und das sprachgefühl), erweitert darüberhinaus die rechtschreibkompetenz (dringend notwendig in deinem fall) und korrigiert bisweilen sogar etwaige verwerfungen in der selbsteinschätzung. von nix kommt nix.
lies also möglichst viel von den autoren auf der liste unten. und lies meine gedichte, alles von Gretchen, jawoll, da ist die metrik drin, aberhallo. außerdem kannst du mal in den themen- und lektüren- und sonstigen fäden hier so richtig nach herzenslust stöbern, da lernt ein heller kopf wie du ganz nebenbei ne menge über metrik, reime, lyrik, prosa undsonstnochwas.
und wenn du das alles erledigt hast, kannst du's ja nochmal probieren, das "dichten".
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lektüreliste (empfehlung):
Walter Moers, Ralf Rothmann, Peter Høeg, W. G. Sebald, Brigitte Kronauer, Philip K. Dick, Jules Verne, Patricia Highsmith, Sándor Márai, Fay Weldon, Erich Kästner, Lars Gustafsson, Thomas Mann, Bernhard Schlink, Truman Capote, Milan Kundera, Samuel Beckett, Robert Musil, George Orwell, Heimito von Doderer, Ulla Hahn, Gottfried Keller, Henning Mankell, Friedrich Hölderlin, Gabriel García Márquez, Ernest Hemingway, Friedrich Gottlieb Klopstock, Rose Ausländer, Marcel Pagnol, Joseph Roth, Tschingis Aitmatow, Kurt Kusenberg, Kurt Tucholsky, Bert Brecht, Christian Morgenstern, Gudrun Pausewang, Friedrich Dürrenmatt, Henry Miller, Johannes Bobrowski, Peter Rühmkorf, William Golding, Homer, Sarah Kirsch, Heinrich Mann, die nervige Jelinek, Michael Ende, Umberto Eco, Lion Feuchtwanger, Ingeborg Bachmann, Sten Nadolny, Adalbert von Chamisso, Annette von Droste-Hülshoff, Astrid Lindgren, Franz Kafka, Jakob van Hoddis, Nelly Sachs, Erich Kästner, Alfred Döblin, Hilde Domin, Chuck Palahniuk, Kurt Tucholsky, Robert Gernhardt, Margaret Atwood, E.T.A. Hoffmann, Theodor Fontane, Inger Christensen, Georg Büchner, Günter Grass, Marcel Proust, Franz Kafka, Arthur Conan Doyle, Charles Dickens, Italo Calvino, Adalbert Stifter, Walt Whitmann, Karl Philip Moritz, Mario Vargas Llosa, Doris Lessing, Sten Nadolny, Virginia Woolf oder auch Marianne Fredriksson, Daniel Kehlmann, Emile Zola, Juli Zeh, Edgar Allan Poe oder Paul Auster - unddassindlängstnochnichtalle ...

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bamm1411²
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30.09.2009, 13:50 / 2 x geändert
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keine Angst gänzlich ungebildet bin ich nicht. Nur was Gedichte angeht hast du wohl Recht. Das war auch keines meiner Besten. Mir ist schon einiges an Literatur bekannt. Leider habe ich das alles sehr spät für mich entdeckt, mit meinen 20 Jahren. Mir ist auch die Metrik durchaus bekannt, die geläufigsten Sachen zumindest. WIe der Trochäus oder Jambus. Allerdings muss ja erst einmal ein Inhalt zustande kommen. Nur würde ich gern wissen wie man damit am Besten beginnt. Sowas entsteht ja nicht durch Zufall, oder erreicht man das durch bloßes Gefühl für den Rythmus? Ich wusste auch bis jetzt nicht das dazu so viel Vorwissen nötig ist. Ich war immer der Meinung die großen Dichter waren eben dafür geboren. Das ein Gedicht aus Reimen besteht vermag ja jeder Anfänger zu wissen, doch beim bewussten Erkennen von Ästhetik und der damit verbundenen Metrik sieht es schon anders aus. Ich kann aber sagen das ich sehr aufnahmefähig dafür bin, ob es mit dem dichten dann mal klappt weiß ich nicht. Mit der Rechtschreibung das ist so eine Sache, ganz ehrlich war es nie eine Stärke, vor allem das Kommasetzen. Da hilft bei mir irgendwie auch kein intensives Lesen. Um dich vielleicht noch richtig zu schocken, kann ich dir sagen das ich ein Studium in Germanistik beginne.

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Gretchen
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30.09.2009, 19:12 / 1 x geändert
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also -> dada kannst du online bisschen mehr über metrik lesen, das buch war hier schon öfter im gespräch.
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im forum -> dortguggmal gibz eine LESELISTE. da kannst du anklicken die abteilungen
+ Klassiker (Wiss.) +
+ Leseliste (Universität) +
+ Germanistik +
kannst auch direkt übers forum was bestellen. sind bücher speziell für germanisten und solche, die es werden wollen.
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dass du germaistik studieren willst: erregt mich nicht. machmaa, wenn du den drang hast. musst dich vllt. ranhalten, auch endlich lernen, wann man das mit einem s und wann man dass mit ss schreibt (iss nicht so schwer -> mal üben? als artikel und als relativpronomen mit einem s ...)
[4]
talent, sprachgefühl, begeisterung für wort & schrift, verbalen esprit, ausdruckskraft, wortfrische, musikalität (joa, die iss schon irgendwie wichtig für "metrik": bei gebundenen formen genauso wie bei freien) hat man oder auch nicht. andererseits: schreiben ist DISZIPLIN. ist ARBEIT. ist 0 sonntagsspaziergang, 0 kaffeekränzchen, 0 malebengenialrausgerotzt, sondern BASTELN, FEILEN, POLIEREN undso, manchmal auch LEIDEN. ja, leiden. eine gute idee haben ist (nur) die halbe miete (höchstens) ... lies mal -> hierdielyrik, datt ist idee mit arbeit gepaart ...

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