| |
|
ruelfig
|
Moderne Dichter werden hier nicken:
Reime soll man im Keime ersticken.

|  |
Jolante
|
22.08.2009, 21:51 / 1 x geändert
|
|
Hunden, die auf Trottoirs sch.....,
möchte man den A.... aufreißen.
Herrchen, Frauchen, die sie lassen,
möcht`man an die Gurgel fassen.
---------------------------------------
Pardon, das ist wirklich nicht fein,
für heut`lass ich`s Reimen sein.
Gruß Jo

|  |
Gretchen²
|
Ein Elch, der unterzuckert war,
zog sich in einer Candy-Bar
zwei Dutzend Schokoriegel rein.
Dann kotzte er. Boar, so ein Schwein ...

|  |
zuppanova
|
Ein Elch (frustriert, da unbeweibt)
hat gestern Abend sich entleibt.

|  |
Gretchen²
|
Ein Elch, frustriert, da unbeweibt,
hat gestern Abend sich entleibt.
Er nahm den Strick. Fürwahr, fürwahr, das sind die Dramen,
die nur das Leben selber schreiben kann. Elch, R.I.P. in Gottes Namen!
.
_________________________________________________________________
Hab deinen zweizeilig entleibten Elch vervierzeilt, zuppa.
Durft ich doch, oder?

|  |
Marcel Frank
|
rue de la mort, güteklasse a:
elch-test's blutbad (bah)

|  |
ruelfig
|
Die letztliche Lösung der Krisen
ist das Verbieten von diesen.

|  |
lost
|
03.09.2009, 02:32 / 1 x geändert
|
|
Der Lyrikelch als Stilfigur macht sich auf allen Vieren gut!
Er hat, als Hendiadyoin, Oxymoron, Sustentio, Anakoluth
in Vers und Zeile dunkelbunt hineinverschlungen,
die Leser häufig schon becirct, bezaubert und bezwungen.

|  |
Elise
|
Auf das, was manche Elche dichten,
könnte man getrost verzichten.

|  |
kirmesbollo
|
Dem Reim zuliebe fraß der Zander
zwei ganze Feuersalamander.

|  |
Gretchen²
|
Statt zu quaken bläst die Kröte
dem Reim zuliebe Altblockflöte.

|  |
Jolante
|
07.09.2009, 21:50 / 2 x geändert
|
|
Ein Reimer und `ne Reimerin,
die hatten nichts als Reim im Sinn.
Sie reimten Peinliches sehr reinlich
und waren nie beim Paarreim kleinlich.
Plötzlich fiel ihm kein Reim mehr ein.
Da ließ auch sie das Reimen sein.

|  |
gregor libkowsky
|
einst sagten sich die kröten,
nun lasset uns verblöden.
sie schmissen die schule
und blieben im pfuhle.

|  |
lost
|
Dem Reim zuliebe spielt der Wolf
stundenlang schon Minigolf.

|  |
gregor libkowsky
|
die regenwürmer fluchen leise:
schon wieder regen, so 'ne scheiße.

|  |
kirmesbollo
|
Wenn ein Fuchs seine Gattin verläßt
trägt die Schuld daran nur: An(n)apäst.

|  |
augustine
|
Ganz plötzlich ein Elch am Straßenrand stand.
Nur gut, dass einer die Bremse schnell fand.

|  |
kirmesbollo
|
08.09.2009, 22:36 / 1 x geändert
|
|
So verliebt war er in die Giraffe,
der Affe - er litt solche Not.
Rot färbte sich die Savanne:
Anne, wenn DU nicht, ich tot.

|  |
Silbendrexler
|
Wer ist das, der die Zähne bleckt,
in Schäfchens Pelzen sich versteckt
dem auch schon mal die Oma schmeckt
und wenn er endlich dann entdeckt
mit vollem Bauch im Brunn‘ verreckt?
Ihr wisst es sicher schon genau,
es ist der Wolf, die alte Sau!

|  |
ruelfig
|
Die kleineren Fische sprachen zum Hecht:
Du bist viel zu groß, das ist nicht gerecht!
Zum Weiterspinnen

|  |
Jolante
|
09.09.2009, 20:37 / 1 x geändert
|
|
Der Hecht mault, was ist schon gerecht?
Schlagt einfach nach bei Bertolt Brecht.

|  |
zuppanova
|
Der Hecht sprach, genervt von dem Kleinfischgegreine:
Verpisst euch, ihr Pinscher, sonst mach ich euch Beine.

|  |
kirmesbollo
|
10.09.2009, 08:39 / 2 x geändert
|
|
Der Waller, geweckt durch die Fischdiskussion
schnappte den Hecht und verschluckte ihn gleich.
Die Karausche sprach weise: „Das ahnte ich schon!“,
dann war ganz lange Zeit wieder Ruhe im Teich.

|  |
Jolante
|
Wer reimt nur um des Reimens willen,
den sollte man reimtechnisch killen.

|  |
augustine
|
10.09.2009, 14:42 / 2 x geändert
|
|
Mir ist was schon Gehabtes wieder eingefallen, dies hier:
"Da fallen mir diese (Bernstein)-Sprüche ein:
Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche.
Die stärksten Kritiker der Hechte
die sind selber dicke schlechte.
Die ärgsten Kritiker der Meise
bauen selber dauernd Scheiße.
Die lauten Kritiker der Zecken
haben selber Dreck am Stecken.
Die edlen Kritiker der Rinder
fressen selber kleine Kinder."
war mal eine Antwort von Ingar an einen Meckerer namens Phaidros vor mehr als zwei Jahren.
augustine
ganze Sammlung ist hier

|  |
gregor libkowsky
|
10.09.2009, 17:11 / 3 x geändert
|
|
Nach jedem guten Essen
darf nie ein Wurm vergessen,
zu streicheln seinen Bauch.
Nun übt, bald könnt ihr's auch.

|  |
zuppanova
|
Dem Reim zuliebe schlägt der Pfau
mit seinem Rad den Karpfen blau.

|  |
Gretchen²
|
Dem Reim zuliebe zirpt die Grille
ab sofort mit Sonnenbrille.
---
hei, ich glaube, dieser faden ist ein fall
für die gemeinschaftsgalerie, und ich
pinn den da demnächst rein.
auch mal ins séparée guggn, bitte!

|  |
Jolante
|
15.09.2009, 11:54 / 4 x geändert
|
|
Ich habe erfahren, dass ich keine Abwrackprämie für den Siebenschläfer bekomme. Daher habe ich ihn aufgeweckt. Siehe Schmusekäfer II.
Jo

|  |
gregor libkowsky
|
Der Siebenschläfer wird nicht müde,
denn auch der Käfer ist nicht prüde.

|  |
lost
|
Dem Reim zuliebe geht der Hirsch
heute selber auf die Pirsch.

|  |
kirmesbollo
|
Der Maulwurf sagt dem Reim zuliebe,
dass er gern unter Tage bliebe.
Weil es sich reimt, da singt der Knutt
den allerbesten Hund kaputt.
Besser singt auf jeden Fall
(ganz reimbedingt) die Nachtigall.
Nur der Hai greift Surfer an,
damit er selber surfen kann.

|  |
zuppanova
|
Horch-horch! Dem Reim zuliebe lallt
die Lerche, und die Nachti gallt!

|  |
Jolante
|
21.09.2009, 12:44 / 1 x geändert
|
|
Dem Reim zuliebe kost der Käfer
`nen aufgeweckten Siebenschläfer.
Der Siebenschläfer ist nicht faul
und nimmt den Käfer in sein Maul.
Das Kribbeln findet er nicht toll.
Er spricht: Ich hab die Schnauze voll.

|  |
Gretchen²
|
Dem Reim zuliebe gießt der Eber
sich Asbach Uralt auf die Leber.
.
.
auch mal ins séparée guggn, bitte!

|  |
zuppanova
|
Dem Reim zuliebe liest der Otter
ganz verzaubert Harry Potter.

|  |
ruelfig
|
Den Jaguar im Film noir verschmäht die Heroine.
Am Trottoir, im Parkverbot, glänzt rot die Jaguine.

|  |
kirmesbollo
|
29.09.2009, 19:52 / 2 x geändert
|
|
Man wünscht dem Homo Sapiens,
dass er, wenn wieder Wahlen sind,
mit Frau und Mann und Hund und Kind,
in seiner völligen Demenz,
das nächste mal zuhause bliebe.
Mir – und auch dem Reim zuliebe.

|  |
Gretchen²
|
Dem Reim zuliebe trat der Barsch
dem Elefanten in den Arsch.
Oder müsste es eigentlich heißen: "den Elefanten in den Arsch"?
Bin für jeden Tipp dankbar!
.
.
.
.
auch mal ins séparée guggn, bitte!

|  |
Jolante
|
02.10.2009, 11:23 / 1 x geändert
|
|
Die Fantin schreibt: Macht endlich Schluss
mit dem Gereimsel, Gruß und Kuss!

|  |
zuppanova
|
Der Fant jedoch, total enthemmt,
hat sich noch einen abgeklemmt:
"Von der gereimten Rede kann ich nimmer lassen!
Und wenn ich einst im Sterben liege,
wenn mir das schöne Licht des Tages will verblassen,
dann sprech ich es mit meinem letzten Atem aus:
Herr, nur wenn ich drüben was zu reimen kriege,
will ich jetzt geh'n. Wenn nicht, dann bleib ich lieber hier zu Haus
und reime weiter, bis die Welt in Flammen steht,
bis hoch am Firmament der letzte Stern zerbricht,
bis Alles, wirklich Alles vor die Hunde geht!
Nein, die gereimte Rede lass und lass ich nicht!"

|  |
ruelfig
|
Natürliches Umfeld für kleine wie große
Tiere ist eine leckere Sauce.
Dem Lamm erscheint das Paradies
als unterste Lage am Dönerspieß.
Es ist der Sardinen höchstes Bestreben,
dicht gedrängt in Dosen zu leben.

|  |
Jolante
|
03.10.2009, 21:37 / 1 x geändert
|
|
Mein alter Fant, du Süchtling du,
kannst auf das Reimen nicht verzichten?
Willst du mich Elefantenkuh
mit Spottgedichten ganz vernichten?
Spuck dein Gereimsel in die Schüssel,
sonst geb ich dir was auf den Rüssel !

|  |
zuppanova
|
Worauf der Fant, weil er nichts auf den Rüssel haben wollte,
denselben einzog und sich schmollend trollte ...

|  |
Gretchen²
|
11.10.2009, 02:56 / 1 x geändert
|
|
Das Nackenschwartenschweinchen ist sehr scheu.
Nicht so jedoch der Zackenbartenleu!
Sieh, wie er hemmungslos dem subversiven Hörnchen lauscht,
das goldrot tirilierend seine filigranen Sonntagsflügel bauscht.
Preiset den Herrn!

|  |
kirmesbollo
|
Der Karpfen schwimmt im nahen Weiher,
in Grönland lebt der Grönemeyer.
Das Weibchen nimmt den Hahn zum Mann,
der am schnellsten singen kann.

|  |
zuppanova
|
Der Dichtbrunstbulle, dieses Riiiiiesentrumm von einem Vieh,
hat lange, gelbe Hauer, die er aber nie
gebraucht, um wen zu spießen, denn er ist
von äußerst sanftem Wesen und aus tiefster Überzeugung Pazifist.
dona nobis ...
.
.
.
und noch etwas ganz ungereimtes:
hier schneit es!
eisegreuelkalt!

|  |
ruelfig
|
15.10.2009, 11:10 / 1 x geändert
|
|
Die Sanduhrratte hatte niemals lange Weilen,
sie las gedächtnisblind die immer gleichen Zeilen:
Frühling, Sommer, Herbst und Winder
auf den Wiesen weiden Rinder.
Manche scheckig, andre bunter,
heut noch oben, bald darunter.

|  |
gregor libkowsky
|
15.10.2009, 15:01 / 1 x geändert
|
|
In Golgostan, die schlimme Zeit,
wo alles Glück so ewig weit,
hab ich mir einst geschworen,
mein Herz bleibt stets verloren,
Oh Vaterland und Mutter mir
- ich danke dir.
Jetzt kommen mir die Tränen,
ich wollt es nur erwähnen.

|  |
Gretchen²
|
15.10.2009, 16:53 / 1 x geändert
|
|
In diesem meinem Faden gilt:
reimen oder Fresse halten.
Wer das nicht tut, wird gekillt.
Also, denk dran beim Gestalten:
Um hier etwas beizutragen,
musst du's echt in Reimen sagen.
Ungereimtes wird alsbald
in den Orkus weggeknallt.
(dem lieben autor***** zugeeignet)

|  |
ruelfig
|
So sprach zum Aal der Zitterwal:
dein Bibbern finde ich banal.

|  |
gregor libkowsky
|
Die Menschheit liegt in ihrem Bett,
wird Zeit, dass ich sie endlich weck,
verschläft sie sonst mein neuestes Werk,
und ich komm niemals über'n Berg.

|  |
gregor libkowsky
|
Die Sanduhr schlägt in meiner Brust,
und dies ist mir die größte Lust.
Die ganze Welt soll's wissen:
Es gibt kein Ruhekissen.
Nur wer die Zeit mit Acht belegt,
kann dichten, schreiben unentwegt
von Sand und Zeit und all den Dingen.
Gar selten mag es wohl gelingen,
das richt'ge Wort zur rechten Zeit,
so sorg ich halt für Heiterkeit.

|  |
ruelfig
|
Die Fliege denkt: Ich schmeiß gewiss
ein Meisterwerk aus Fliegenschiss.

|  |
zuppanova
|
Den Bären hat man wieder mal
wem aufgebunden - ein Skandal!

|  |
Jolante
|
23.10.2009, 12:16 / 3 x geändert
|
|
Bind`ihn los und lass ihn steppen,
Bären machen gern den Deppen !.

|  |
Gretchen²
|
In Golgostan ist lange schon
das Bäraufbinden Tradition.
Zwar sind die Bären indigniert,
doch tut man's trotzdem, ungeniert,
und alles Volk fällt in Entzücken,
hat einer einen auf dem Rücken.
Es ist ein schöner, alter Brauch.
(Ganz unter uns: Ich pfleg ihn auch!)

|  |
ruelfig
|
29.10.2009, 19:51 / 1 x geändert
|
|
Ein sslanker Körper und bessaubernd ssöne Augenbrauen:
Ess lohnt sich ssehr, in die Natur, nicht inss TV zu ssauen.

|  |
Silbendrexler
|
30.10.2009, 14:04 / 9 x geändert
|
|
Nur leider bleibt der Flieg‘ Geschmeiße
doch immer wieder Fliegenscheiße!
Auch wenn sie es noch so gewollt,
wird nun mal nicht aus Scheiße Gold.

|  |
Silbendrexler
|
Ich frag mich, isst in Golgostanien,
im Herbst man, so wie hier, Kastanien?
Die, welche wenn recht heiß verzehret
von Mensch und Bär gleichsam begehret?
Die, welche so vorzüglich munden,
dass wir es merken an den Pfunden,
die, welche ganz zum Unbehagen
beim Wiegen dann sich niederschlagen?
Ich hoffe wirklich, ihr esst sie auch,
so gut sind sie, für Seel‘ und Bauch!

|  |
Silbendrexler
|
Warum man ihr DEN Namen gab,
nimmt sie wahrscheinlich mit ins Grab.
Denn, bringt man richtig sie auf Trab
legt, statt ‘nem Eid, den Schwanz sie ab.

|  |
zuppanova
|
Herbert, der große Ochse, ist der Hellste nicht:
Sein winzigkleines Denkorgan tickt ausgesprochen schlicht.
Doch singt er sehr gefühlvoll. Manch herzensweiche, euterwarme Kuh
tut seiner sexy Stimme wegen die halbe Nacht kein rundes Auge zu.

|  |
ruelfig
|
Die deutsche Dichtung lebt im Handy
Du hältst dich selbst für Süpermann -
gestatte, dass ich kreische.
An deinem Osman ist nichts dran,
drum güle güle
Aishe
Ich schreibe dir ins Telephon:
Zerdengelt ist die Tröte,
mit Gips gefüllt das Saxophon.
Nun ruhe endlich,
Goethe

|  |
kirmesbollo
|
19.01.2010, 09:23 / 1 x geändert
|
|
der teppichhai zuhaus im meer
kommt eigentlich von ansbach her
von dort aus wird das pack verklagt
das seiner balz zu trotzen wagt
dabei wird er (sonst hübsch verziert)
unansehnlich kleinkariert

|  |
Jolante
|
19.01.2010, 12:46 / 2 x geändert
|
|
Bleib auf dem Teppich, Hai,
dir fehlt die Kehle
für den Erlösungsschrei
der armen Seele !

|  |
lost
|
Den Teppichfisch, der ohne Not
verächtlich und verdrossen
und kleinkariert
sich vorgeführt,
will keiner zum Genossen.
Bigott und platt
und nimmersatt
und Häme an den Flossen,
hat er geschmäht, gerotzt,
geprotzt,
hat jeden angeschossen.
Er bleckt und droht
mit Schimpf und Spott
und dünkt sich Wunderwasnoch.
Die Fischerin im Lärchenboot
lacht lautlos - So ein Aasloch ...

|  |
ruelfig
|
Lieblingszustand der Elritzen:
voll wie tausend Strandhaubitzen.
Abends an den Wellenbrechern
einen nach dem andern bechern
und voll tiefer Sehnsucht lauschen
auf die Lieder der Karauschen,
weinen sie aus vollem Hals
heiße Tränen ohne Salz.

|  |
ruelfig
|
Tiger würden, statt zu fauchen,
lieber eine Lucky schmauchen.
Die Schlange fand im Wüstensand
eine Stange rote Hand.
Mein Teddybär ist seit jeher
hemmungsloser Nichtraucher.
Gerne pafft der Osterhase
filterlose Gauloise.
Behaglich sitzt der Wurm im Holz,
zieht an einer Overstolz.
Der Krebs dampft nimmermehr HB,
denn ihm tut die Lunge weh.
Es ist gebräuchlich bei den Affen,
Bananenschalen pur zu paffen.
Leicht spannt das Pferd sich vor den Pflug
nach einem Karo-Lungenzug.
Jeden Morgen husten die Flöhe:
zwanzig Schachteln Marlboröe.
Der Elefant quarzt elegant
eine Peter Stuyvesant.
Das Warzenschwein riecht ranzig
nach Ernte dreiundzwanzig.
Enten wollen vor dem Tauchen
erst mal eine Reval rauchen.

|  |
zuppanova
|
Seht, die Made, ach wie fade,
ist entwöhnt und qualmt nicht. Schade!

|  |
ruelfig
|
28.04.2010, 18:09 / 1 x geändert
|
|
Der Hamster ist ein Tier der Tat,
er treibt es oft in seinem Rad.
Weibliche Zitronenfalter
tragen niemals Büstenhalter.
Im tiefen Walde lebt der Schrat
solitär im Zölibat.
Gerne sieht der Schweinemann
sich versaute Filme an.
Beim Stachelschwein lief alles schief,
durchlöchert das Präservativ.
Der Condor steht unter Strom:
Condorin will nur mit Kondom.
Wenn Riesenkalamare schubbern
fängt die Tiefsee an zu blubbern.
Das Hähnchen ist im Liebeswahn,
was Federn hat, das springt es an.
Der Mullmann ist beständig nackt
im Vorgriff auf den nächsten Akt.
Ganz ohne Vorspiel kommt es bei Schnecken
zu lustbetontem Selbstbeschlecken.
Im Notfall greift Frau Killerwal
als Dildo sich den Zitteraal.

|  |
aswad
|
28.04.2010, 19:27 / 1 x geändert
|
|
Fette Fritten schmackofatzen
nur die kugelrundsten Katzen.
Edit: Aus Spatzen wurden Katzen.

|  |
aswad
|
28.04.2010, 21:56 / 2 x geändert
|
|
Der Dickmaulrüssler ist im Garten
viel besser als im Bett kein' Harten.

|  |
Gretchen²
|
Dem Reim zuliebe zieht der Lurch
lässig eine Winston durch.

|  |
aswad
|
Schonungslos, - und irgendwie auch offen,
so sprach der Schluckspecht - war besoffen!

|  |
ruelfig
|
29.04.2010, 20:48 / 1 x geändert
|
|
Besoffen lallt der Enterich:
n-nachhause gehich nich.
Der Hecht zecht mit dem Kabeljau
sich hacke-stracke-knalle blau.
Honigbienen süffeln Met
bis sich alles um sie dreht.
Der letzte Schluck war leider schlecht.
Nun spotzt und speit der kranke Specht.
Der Affe fühlt sich neu geboren,
nascht er vom Obst, das frisch vergoren.
Im Gasthaus "Zu den Silberfischen"
sieht man Asseln Altbier zischen.
Säuft die Ziege Äppelwoi
bleibt sie ihrem Bock nicht treu.
Der Geier kennt die alte Leier:
erst die Feier, dann Gereiher.
Die Drossel im Wacholder trinkt
Schnaps, bis sie zu Boden sinkt.
Mieze, warnt der weise Vater,
tank kein Wein, sonst kriegste Kater.

|  |
Gretchen²
|
Jeder Elch raucht vor dem Test
zur Entspannung zwei, drei West.
ruelfig, hast du zweizeilentierepulver genommen oder
hast du einen zweizeilentieregenerator unterm bett oder
hast du dichtersklavInnen, die für dich arbeiten oder
wie - wie machst du's, so viele zu machen?

|  |
ruelfig
|
Yo Gretchen, da war so eine Reimfee, der hab ich meine Seele angedreht und seitdem...Aber jetzt ist erst mal Pause, versprochen.
Tierisch geschüttelt
Zum Doktor sprach der Windhund:
Isch fiehl misch ganz do hint' wund.
Im Freibad grüßt der weiße Hai:
Sehl angenehm, ich heiße Wei.
Prinzeßchen liebt' den dicken Frosch,
der Phrasen stets beim Ficken drosch.
Zum Braten taugt der Hottemax,
kaum lohnend ist der Motte Hax.
Bedauerlich der Kaiman,
der Liebe nur im Mai kann.
Ein Blinder sieht beim Vierhorn:
dort ist hinten, hier vorn.
Echt nervig ist der Mörderfisch,
der ständig fordert: Förder misch.
Zur Nachtzeit schlürft die Mutter Bilch
gern zwei, drei Schoppen Buttermilch.
Zum Wald hin zieht die Bürgerwehr
ans Fell geht es dem Würgerbär.

|  |
ruelfig
|
Zum Thema Rauch das Krokodil:
ich schmoke selbstverständlich Nil.
Vom Pöffen sind dem krummen Hund
die Pfoten angebrannt und wund.
Die Kippe aus! Der Igel faucht -
doch hat er früher selbst geraucht.

|  |
gregor libkowsky
|
Das Reichshuhn raucht oft ungeniert,
es zeigt sich hierbei passioniert,
doch reagiert es exaltiert,
wenn man das Rauchen wegdressiert.

|  |
Jolante
|
07.05.2010, 13:14 / 1 x geändert
|
|
Im Käfig krächzt der Papagei:
"Her mit Mama, es ist Mai!"

|  |
aswad
|
11.05.2010, 10:10 / 2 x geändert
|
|
Der alte Esel tat allzu gern nur paffen -,
braucht die letzte Ölung nun vom Pfaffen.
"Hust!" - bisschen sehr moralisierend, deswegen diese Nachreichung als Kontrapunkt, Abteilung tierisches Trunkentum:
Die Unke soff in der Spelunke
bis frühmorgens vergor'ne Tunke.

|  |
Jolante
|
Es sprach der Hirsch zum Kitz,
wenn`s Horn ertönt, dann flitz.

|  |
ruelfig
|
Jäger blasen in ihr Horn:
was war hinten jetzt ist vorn.

|  |
aswad
|
Der Eisbär gurgelt niemals mit Odol,
raucht er doch seit jeher nur Menthol.
Ja, ich wollte eigentlich ein Haiku schreiben, aber da bin ich erbärmlich gescheitert. Deswegen noch mal ein rauchendes 2-Zeilen-Vieh.

|  |
Jolante
|
Der Junikäfer brummselt tief,
weil Käferin zum Schmusen rief.

|  |
aswad
|
11.06.2010, 08:04 / 3 x geändert
|
|
Da war mal so ne Schlange,
der wurd' die Zeit zu lange.
Ewig dösig in der Sonne braten,
ihr Leben fand'se nur missraten.
Da sagt'se sich: „Na Gott sei Dank
bin ich doch hübsch und schlank;
und bevor ich weiter Zeit verprass',
– im Model-Business werd' ich was!“

|  |
ruelfig
|
Vom steten Turteltaubenschnattern
saust das Ohr der Ringelnattern.

|  |
Silbendrexler
|
14.09.2010, 12:42 / 1 x geändert
|
|
Es flötet vor sich hin der Bär,
Ach, wenn ich doch ein Vöglein wär.
Die andren Bären brummeln leise,
zumindest hat er mal - 'ne Meise!

|  |
ruelfig
|
Des Papageien Bürzeldrüse
fordert reichlich Würzgemüse.
Will man dem Bullen an die Klöten,
so muss man ihn zuvörderst töten.
Der schwarze Schwan schmeckt, frisch gegrillt,
wenn er mit reichlich Fisch gefilt.
Es passt sehr gut Aspik zu Dackeln
da sie ansonsten dauernd wackeln.
Man feile ab die Katzentatzen,
sonst spürt man im Gedärme Kratzen.
Affenhirn, so weiß der Bauer,
sättigt. Doch es macht nicht schlauer.

|  |
ruelfig
|
Drei Kommunisten
machten in die Kisten.
Da waren diese leerer
als vorherer.

|  |
ruelfig
|
Willst du an fünf Prozent zerschellen,
surf auf Guidos Westerwellen.
Sei modern, lass andre sühnen -
chic verbieten mit den Grünen.
Probier es aus, es tut nich weh -
Abschiedsixe SPD.
Porsche fahre! Schampus trinke!
Staat bezahlt, verspricht die linke!
Volksgenosse, sei kein Depp,
Lager bauen mit den Rep.
Was Mutti spricht, das glaube du:
sauber, ehrlich, CSDU.
Blaken Funzeln unterm Schemel?
NPD von Maas bis Memel.
Die Moral von der Geschicht?
Deppen wählen, Deppen nicht.

|  |
Jolante
|
09.04.2011, 10:41 / 2 x geändert
|
|
Ein Heimkuckuck ist sehr gekränkt,
wenn er an Kuh Jolante denkt.
Weil sie ihm kein Gehör geschenkt,
hat er sie tief im Spott versenkt.

|  |
Gretchen²
|
Geflügel im Dreieck
Marie ist ein brünettes Huhn und ziemlich geil auf Hans,
den Hahn. Hans aber steigt entschlossen
der Gabi nach, der blonden Gans.
Das macht Marie verdrossen.
Gewidmet allen, die auch schon mal über einen schlechten, alten Witz lachen.
Hauptsache ist doch, das Leben wird lustiger! Nicht? Oder? ~ Gretchengrüße in die Runde!

|  |
Jolante
|
16.07.2011, 18:55 / 1 x geändert
|
|
Die blonde Gabi ihrerseits,
die macht sich nichts aus ihm.
Sie ist schon seit geraumer Zeit
mit Paul dem Pfau intim.
Es grüßt Jolante, der nichts Besseres einfällt.

|  |
Silbendrexler
|
18.07.2011, 08:41 / 1 x geändert
|
|
Doch Uschi, Geilste unter Enten
ist reichlich nymphoman.
Man sieht sie oft fisimatenten
bei Frédéric Fasan.

|  |
ruelfig
|
18.07.2011, 18:09 / 3 x geändert
|
|
Nicht viel Erfolg im Daunenreich
hat Eidererpel Bodo.
Sein Bürzel bleibt stets federweich,
ist toter als ein Dodo.

|  |
Jolante
|
Marie Huhn begluckt Hans Hahn,
der will nur mit Gans Gabi picken.
Paulchen Pfau im eitlen Wahn
möcht`sich mit Ente Usch verdrücken.
Die treibt es gerne und auch oft
mit Frédérick, dem Goldfasan.
Daneben ist sie unverhofft
dem Erpel Bodo zugetan.
Doch Bodo, der ist impotent,
er liegt nur auf der faulen Haut.
Schweinchen Esther grunzt und flennt:
Das Federvieh ist ganz versaut.

|  |
Gretchen²
|
Finalmoral
Willst du ein Mensch, ein tugendsamer sein,
nimm Abstand von den Vögelein.

|  |
ruelfig
|
Der alte Meister Adebar
schaut schauerlich zerfleddert,
entging dem Windrad um ein Haar.
Die Gattin hats geschreddert.

|  |
ruelfig
|
1. Rheinisch
Im Wasser schwamm der Kabeljau
den isch von meiner Jabel kau.
2. Ruhrgebietisch
Zur Köchin sprach die Mutter Butt
dass bei sie noch was Butter mutt.

|  |
ruelfig
|
Frau Igel träumt, wenn sie sich paart,
von einem Partner, der behaart
ist, zärtlich, liebevoll und rein.
Nicht wie ihr Heinz,
das Heckenschwein.

|  |
Gretchen²
|
Herr Igel träumt, wenn er sich paart,
von einer Partnerin, die zart
bestachelt ist und nicht
beim Akt ihn mit was Spitzem sticht.
"Ich will", gesteht er leicht geniert,
"dass sie sich täglich blankrasiert."

|  |
ruelfig
|
Ihr Pieksen macht die Igel krank,
da ziehn sie die Rasierer blank.
Elektrisch, nass und Epilierer,
wer jetzt noch sticht, gilt als Verlierer.
Doch sind sie unbestachelt bleich
und optisch einem Nacktmull gleich.
Was klug sie zu verhindern wissen,
bekleiden sich mit Nadelkissen.

|  |
|
|