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kirmesbollo
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Transparente Augenlider
in mauerlosem Lügenhaus,
abgeschminktes Selbst kehrt wieder
und bricht aus seinem Käfig aus.
Angst hockt nackt und zittert, kauert,
die Kognition flieht vor dem Tier.
Logik läßt dich von der Leine,
Farben stürmen, Töne türmen,
sich kathedralengleich vor dir.
Schönheitsfratze wächst und dauert,
Vielfalt fällt von ganz alleine
in deine Augen bunt und grell.
Und du hörst das Grün der Pflanzen,
dein Mund trinkt süßblau Himmel leer.
So betrittst du staunend Räume,
prall gefüllt mit Möglichkeiten,
die dringen durch dein dünnes Fell.
Lass es fließen, lass dich treiben
und die Träume mit dir tanzen.
Lad sie ein bei dir zu bleiben,
für die nächsten Ewigkeiten.

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Tibor
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Guten Tag, kirmesbollo
Der Textaufbau erinnert entfernt an das Madrigal. Leider täuscht diese
erste Impression nicht darüber, dass die Reime sporadisch gleichlautend
und unoriginell sind. Die in Zeile 8 beigemischte Alliteration wirkt bemüht,
obgleich die gesamte Arbeit einer regelrecht gearteten Spontanität ähnelt.
Der unbeständige Auftakt und die stereotyp in Erscheinung
tretenden Konjunktionalen tragen zu vorgenanntem Eindruck
bei. Die Kadenzen lassen Duchgängigkeit und in den letzten
vier Zeilen Fähigkeit vermissen.
Der weitestgehend mit fortschreitendem Text Konfusion
implizierende Inhalt, entzieht sich jedwedem Interpretationsansatz
und dürfte versuchshalber zur unverträglichen Farce verkümmern.
Ich bin der Meinung, dass sich die eingeschlichenen Ungenauigkeiten
mit entsprechend gewissenhafter Arbeit ausmerzen lassen.
Mit freundlichem Gruß
Tibor
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augustine
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25.06.2009, 00:49 / 4 x geändert
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Guten Abend, Tibor.
Der Textaufbau erinnert entfernt an das Madrigal.(An welches? das bedürfte einer Erklärung.) Leider täuscht diese erste Impression nicht darüber [hinweg], dass die Reime sporadisch gleichlautend (das ist das Wesen von Reimen, dass sie ähnlich, notfalls gleich lauten; bist du dir über die Wortbedeutung von 'sporadisch' im Klaren?) und unoriginell sind. Die in Zeile 8 beigemischte Alliteration wirkt bemüht (nö, die ist eher passiert), obgleich die gesamte Arbeit einer regelrecht gearteten Spontaneität ähnelt (ach, du lieber Gott; da gibt einer vor, anspruchsvoll schreiben zu können, aber es geht ganz peinlich in die Hose; was Spontanes kann eben deshalb nicht regelrecht sein)
Der unbeständige Auftakt (du meinst wohl: die Zeilen beginnen nicht immer mit einer betonten Silbe, obwohl das doch anscheinend gemeint ist) und die stereotyp in Erscheinung tretenden Konjunktionalen tragen (bitte das einer literaturwissenschaftlich nicht gänzlich Ungebildeten erklären zu wollen) zu vorgenanntem Eindruck bei. Die Kadenzen (wo siehst du die?)lassen Duchgängigkeit (wieso? eine Kadenz ist in der Musik immer am Schluss, also nicht durchgängig) und in den letzten vier Zeilen Fähigkeit vermissen (soso; da bitte ich dich um die Freundlichkeit, die letzten vier Zeilen mit einem Verbesserungsvorschlag zu versehen).
Der weitestgehend mit fortschreitendem Text Konfusion implizierende Inhalt[, kein Komma; Konfusion sehe ich nun freilich bei dir; dein Text besteht daraus) entzieht sich jedwedem Interpretationsansatz (jedem bestimmt nicht; da hättest du dich statt um inhaltsleere gedrechselte Sätze vielleicht mehr drum mühen müssen). und dürfte versuchshalber zur unerträglichen Farce verkümmern. (soso, )
Ich bin der Meinung, dass sich die eingeschlichenen Ungenauigkeiten (Ungenauigkeiten, die sich eingeschlichten haben - was im Übrigen deine Meinung ist) mit entsprechend gewissenhafter Arbeit ausmerzen lassen. (So gewissenhaft solltest du deine Texte durchgehen - oder am besten dich hier nicht als Kommentator betätigen)
Bollo, verstanden habe ich deinen Text freilich auch nur inselartig. Zu weiteren Verstehensversuchen hätte er mich wohl nicht gereizt. Aber gegen diesen arroganten Schwachsinn eines Kommentars wollte ich dich doch in Schutz nehmen.
augustine grüßt dich

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Gretchen
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Hei Autor und KommentatorIn,
möchte mal zu später Stunde fix kundtun, wie es mir mit diesem bollo-Text erging. Also:
Hab ganz gretchenhaft naiv gelesen, das Titelwort "Ergato" kannte ich nicht (naja, meine Allgemeinbildung ist eben so ein Gesamtschulwollstrumpf mit Mottenlöchern), hab ich also erst mal ausgeblendet, Text angeguggt, gestutzt, nix verstanden. Später noch mal reingesehen, und da kam mir - Achtung! Interpretationsansatz! - das Wort "Trip" in den Sinn.
Ja, denk ich mir, da haben wir einen Sprecher, der wodurchauchimmer in einen außergewöhnlichen Bewusstseinszustand geraten ist und seine dieserart gewonnenen Erfahrungen liedhaft gereimt protokolliert.
In den 21 Zeilen sehe ich durchaus eine Entwicklung.
Die erste Reaktion auf die Veränderung des Bewusstseinszustandes ist Angst: Konfrontation mit den fremden, normalerweise unterdrückten bzw. kontrollierten Anteilen der eigenen Persönlichkeit (Zeile 2 und 3), Verlust der kognitiven Kontrolle (Zeile 6 und 7) plus eine das "Ich" überschwemmende Flut von fremdartigen Bildern (Farben stürmen, Töne türmen, Zeile 8, 9, 10 und folgende).
Ab Zeile 13 weicht die Angst der Suggestivkraft der Bilder, Synästhesien treten auf (Und du hörst das Grün der Pflanzen, / dein Mund trinkt süßblau Himmel leer), die Angst verwandelt sich nach und nach in Staunen (Zeile 15) über die Möglichkeiten des Absurden. Das "Ich", das Textaussagesubjekt, gibt sich schließlich ganz und gar der Wirkung der Droge (ich dachte an einen LSD-Trip) hin, ermuntert sich zum Schluss sogar selbst, alle Widerstände aufzugeben (Lass es fließen, lass dich treiben / und die Träume mit dir tanzen.).
So, und nachdem ich das alles gedacht hatte, hab ich mal nach "Ergato" gegoogelt - und voilá: Der Titel legt die Spur -> klickit.
Also, für eine so unbedarfte Seele wie mich funktioniert der Text prima, nimmt mich mit in seine vielfältigen, vielschichtigen Bilder, die ich überhaupt nicht disparat finde, im Gegenteil, sie scheinen mir gerade in ihrer Surrealität und Buntheit kohärent und ausdrucksstark (dein Mund trinkt süßblau Himmel leer -> ***** fünf Sterne!).
Das "Madrigalische" (Hieronymus B. lässt grüßen) und die "unoriginellen" Reime passen.
So ist er eben, der Trip!
Gretchengroeten

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Tibor
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25.06.2009, 09:33 / 1 x geändert
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Dachte ich mir, dass keiner der hier anwesenden Schriftsteller(innen)
eine derart herablassende Antwort lesen möchte - nun, sie sei mir
verziehen - die Damen. Ich ging übrigens davon aus, dass sich der
Autor hinsichtlich Metrik und Metaphern einer gewissen Kenntnis
bemüßigte.
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kirmesbollo, ich hatte einen Freund, der saß oft stundenlang vor
einer Verkehrsignallampe, du weißt schon, diese grell blinkenden
aufdringlichen Monster, die man nutzt, um Verkehrbehinderungen
weithin sichtbar zu machen. Jedenfalls besaß er eine solche Lampe
und betrachtete deren Signal stundenlang. Er saß dabei nicht ganz
unbeeinflusst in einer Ecke seines Zimmer. Er lebt nicht mehr.
-------
Der volkstümliche Name lautet Rockenmutter, Afterkorn Tollkorn,
Magdalenenflechte, Arme-Seelen-Tau, Bettelmönch, St.-Johannis-Fäule.
Albert Hofmann ist für die LSD Erforschung am Fruchtkörper bekannt,
- heute: Methergin, Dihydergot und Hypdergin.
Ich weiß, dass die Bilder Hieronymos Boschs (um 1450-1516) durch
Mutterkornhalluzinationen inspiert sind - Antoniusufer (-feuer).
Die Rettung vor dem Sexus - Höllenbrand, Isenheimer Altar - Grünewald.
Kassandra - psychedelischer Tunnel/"Göttin, wenn ich für Dich sterben
soll, so gewähre mir wenigstens einen Blick auf Dein Gesicht!" ...
usw.usf..
Der Wegerich (Plantago) wurde übrigens zur Heilung des sog.
Antoniusfeuers (Erotismus) benutzt.
Die Dichtung Flauberts, Die Elexiere des Teufels - E.T.A. Hoffmann,
Leo Perutz - St.-Petri-Schnee beinhalten das 'trippige' Thema.
Lukrez (ca. 94-55 v. Chr.: "Plötzlich senkt sich nun diese neue,
verheerende Pestluft
Nieder aufs Wasser hin, oder sie nistet sich ein
in die Feldfrucht (...)
Das zapfenartige Sklerotium wurde bereits in delphischem Räucherwerk
vermutet. Das Rezept für eine Lotion für prophetische Träume enthält
(nach Piobb) neben Mutterkorn als Hauptwirkstoff, Terpentin,
das Eigelb einer Wildente, Efeu, Stutenmilch, Wolfswurz, Kampfer ...
usw. usw..
-------
Das alles (und mehr noch) ist mir bestens bekannt. Ich dachte beim
Lesen deines Gedichtes aber nur an besagten Freund - mehr nicht.
Gehab dich wohl,
verehrter kirmesbollo
Tibor
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Gretchen
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Zitat Tibor
Der volkstümliche Name lautet Rockenmutter, Afterkorn Tollkorn,
Magdalenenflechte, Arme-Seelen-Tau, Bettelmönch, St.-Johannis-Fäule.
Albert Hofmann ist für die LSD Erforschung am Fruchtkörper bekannt,
- heute: Methergin, Dihydergot und Hypdergin.
Ich weiß, dass die Bilder Hieronymos Boschs (um 1450-1516) durch
Mutterkornhalluzinationen inspiert sind - Antoniusufer (-feuer).
Die Rettung vor dem Sexus - Höllenbrand, Isenheimer Altar - Grünewald.
Kassandra - psychedelischer Tunnel/"Göttin, wenn ich für Dich sterben
soll, so gewähre mir wenigstens einen Blick auf Dein Gesicht!" ...
usw.usf..
Der Wegerich (Plantago) wurde übrigens zur Heilung des sog.
Antoniusfeuers (Erotismus) benutzt.
Die Dichtung Flauberts, Die Elexiere des Teufels - E.T.A. Hoffmann,
Leo Perutz - St.-Petri-Schnee beinhalten das 'trippige' Thema.
Lukrez (ca. 94-55 v. Chr.: "Plötzlich senkt sich nun diese neue,
verheerende Pestluft
Nieder aufs Wasser hin, oder sie nistet sich ein
in die Feldfrucht (...)
Das zapfenartige Sklerotium wurde bereits in delphischem Räucherwerk
vermutet. Das Rezept für eine Lotion für prophetische Träume enthält
(nach Piobb) neben Mutterkorn als Hauptwirkstoff, Terpentin,
das Eigelb einer Wildente, Efeu, Stutenmilch, Wolfswurz, Kampfer ...
usw. usw..
-------
Das alles (und mehr noch) ist mir bestens bekannt.
wow, Tibor, wenn du die ganze latte da oben gepostet hättest, bevor mein bescheidener beitrag erschien, dann würd ich jetzt direkt sagen: hackeauch, der typ kann aber toll googeln. so allerdings, so hinterhergezockt, wirkt deine replik mehr wie nen aufgeblasenes kondom ohne schwanz drin - naja, ich hoffe, du zeigst größe, verzeihst mir als gossenzüngigem bildungsnotstandsgirlie das etwas krude bild und rächst dich nicht mit entlarvenden kommentaren an meinen armen texten ...
zartrosa Gretchenblinkern

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Tibor
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25.06.2009, 10:46 / 1 x geändert
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Gretchen, ich verlasse mich nicht auf Suchmaschinen,
entschuldige jedwede Notstände sofort und benötigte
ansonsten keine Präservative. Deine sicherlich lesenswerten
Gedichte möchte ich mir dennoch bei Gelegenheit sehr gerne
ansehen.
Mit freundlichem Gruß
Tibor

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Jolante
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Tibor,
ich bin augustine geradezu dankbar für ihren Kommentar zu deinem Kommentar, der mir fast die Schuhe auszog. Dein Vortäuschen von literarischer Bildung ist einfach nur peinlich.
Bollo,
ohne den auch mir in seiner Bedeutung zunächst unbekannten Titel zu ergoogeln, glaube ich erkannt zu haben, dass es sich bei dem Inhalt deines Gedichts um eine Bewusstseinsveränderung und -erweiterung durch die halluzigene Wirkung eines Stoffs handeln könnte. Ähnliche Erfahrungen mache ich aber manchmal (wenn auch selten) beim Autogenen Training. Ich kann den Zustand also gut nachempfinden. Was mir auffällt, ist eine gewisse Ruhe und Gelassenheit im Sprachstil, mit der ich einen eher sanften Trip assoziiere, wenn es denn einer ist. Fast bedaure ich es, dass du diesen enthüllenden Titel gewählt hast, denn ohne ihn wäre das Gedicht offener gewesen für weitere Interpretationen. Dennoch Fazit: Gretchens Kommentar spricht mir aus der Seele.
Es grüßt Jolante

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Tibor
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25.06.2009, 13:55 / 1 x geändert
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augustine, warum so stinkig? Ein herzliches Willkommen
auch an dich. Freut mich, dass du deine Schuhe anbehältst
- konzentriere dich auf deinen Beitrag.
LSD ist eine ernstzunehmende Droge und keine sanfte Tour,
darum der sparsam verhüllte Titel (?)
Wie kann man sich nur derart stressen lassen, obgleich
der Stoff an unsere Kinder verkauft wird? Die ach so reinliche
Suchmaschine zeigt euch zumindest nicht die verzerrten Gesichter
Drogentoter o. das jämmerliche Dahinscheiden an einer Überdosis:
Deshalb auch die verweichlichten letzten Kadenzen?
Wird verständlich, was ich meine?
Mit immer noch freundlichem Gruß
Tibor

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kirmesbollo²
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Hui, was fuer ein Ansturm von Kommentaren. Verzeiht die fehlenden Umlaute, aber auf dieser Insel gibt es keine Tastaturen, die ihre Verwendung ermoeglicht. Tibor, Dein Kommentar hat mich gar nicht so erregt, wie er es offensichtlich auf den anderen Sektoren dieses Planeten getan hat. Nur die Erwaehnung von unschoenen Drogentoten und von Ueberdosierung (im Besonderen im Zusammenhang mit Dr. Hofmanns taeglich Brot) sticht etwas halbgebildet aus den sonst netten Denkanstoessen heraus. Grad dies Mutterkornalkaloid zeigt sich nach der persoenlichen Erfahrung des Wirkungsbildes resistent gegen die graue Theorie, ob gegoogelt oder nicht. Mag ein anderer Mitreisender beurteilen, ob es mir gelungen ist, einen adaequaten Reisebericht zu verfassen oder nicht. Der Text, mit all seinen von Dir angesprochenen Fehlern ist mitnichten das Produkt eines systematisch bastelnden Dichters. Eher der Versuch eines staunenden Urlaubers, der Flut der Eindruecke Bilder abzutrotzen, die auch fuer Theoretiker ansehnlich sind, die vom Mitreisen Abstand nehmen und lieber warnend Menetekel in die unbunte Luft ruehren. Das ist sicher keine Entschuldigung fuer einen Text, denn was bleibt uebrig, als was der Leser / die Leserin darin zu entdecken vermag? Jolante, danke auch Dir. Mag sein, der Titel ist wohl wirklich platt, ich schau mal, ob sich etwas Besseres findet. Ich finde manchmal einfach den Klang eines Wortes ansprechend und bin oft wohl auch sehr leicht zufrieden zu stellen. Augustine, danke fuer Deinen Beistand, doch wie Du siehst scheint es gar nicht noetig zu sein, denn mancher schreibt sich um Kopf und Kragen, ohne das es pressiert. Ach, was soll es? Die verweichlichten Kadenzen sind da, weil sie spontan entstanden sind und wegen des dahingeschiedenen Freundes mein aufrichtiges Beileid, es ist schlimm, jemanden zu beobachten, der auf dem Weg ist, sich mittels Mitteln zu verlieren, ohne dass man Einfluss nehmen kann. Zuletzt noch ein dickes Dankeschoen an die Kroete, die so angenehm tief liest, dass man als Schreiber den Kopf einzieht. Deine Kommentare sind mir immer eine Flasche edler Roter, fuer den man es sich gemuetlich macht. (Es gruessen Euch die zerzausten Inselamseln).
& der bollo

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Tibor
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Ich bedanke mich für deine unaufgeregte Antwort.
Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Es war (leider) benannter (sog.) 'Wissenschaftler',
ohne jemals Google bemühen zu müssen.
Ich wünsche euch einen möglichst sinnlichen Inselaufenthalt
zwischen Trichterwinden, Amselgesang und Sonne.
Alles Gute, Herr Amsel - ganz unsystematisch.
Mit freundlichem Gruß
Tibor
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