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augustine
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23.05.2009, 15:11 / 3 x geändert
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"Jedem, der wachen Auges durch das Internet streift, ist die antiintellektuelle Hetze in den Kommentaren vertraut, die sich gegen angeblich Sperriges richten, gegen kühne Gedanken, gegen Bildung überhaupt. Man lese nur jene höhnischen Nutzerbeiträge, die sich als Wurmfortsatz unter einem typischen Feuilletonartikel finden. Leser mit technokratisch verschlüsselten Namen wie muehl500 beklagen regelmäßig "akademisch anmutende Wortakrobatik" und Abgehobenheit eines Artikels. Nicht den Hauch einer Berechtigung hat die Hoffnung, noch auf Leser zu stoßen, die - vielleicht gar leicht verschämt - Unverstandenes als Antrieb begreifen, ihre Bildungs- und Konzentrationsdefizite zu beheben."
ZEIT 20. Mai 2009
Adam Soboczynski, Das Netz als Feind [das ist hier: der Qualitätszeitung], S. 22
der link: http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle
Jetzt, wo ich den nachgesehen habe (ich habe den Text nämlich mit einer gewissen Genugtuung, dass das immerhin noch geht, vom Papier abgeschrieben), waren 89 Kommentare da. Einer fängt an:
"Lieber Herr Soboczynski, da Sie ja ein so interlektueller Mensch sind, dürfte Ihnen doch auch mal aufgefallen seien, das sich die Welt regelmässig ändert."

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Gretchen
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24.05.2009, 02:22 / 1 x geändert
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Hei augustine, das find ich gut, auf solche Diskussionen und die ganze Problematik dahinter aufmerksam zu machen. Mir sind beim Lesen des Artikels paar Sätze zum Wesen des "Intellektuellen" ins Auge gesprungen, und die schreib ich mal als Zitat her:
Man geht indes fehl, den Intellektuellen als bildungshuberischen Besitzstandswahrer aufzufassen, der grimmig den Verfall von Lateinkenntnissen beklagt. Man verengt auch sein Wesen, wenn man ihn als Sprachrohr einer bestimmten politischen Strömung begreift. Vielmehr ist er jener Störenfried, wie ihn José Ortega y Gasset in seinem Aufsatz Der Intellektuelle und der Andere (1940) umriss: »Auf den ersten Blick scheint er ein Zerstörer [...]. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Intellektuelle kann nicht, auch wenn er es wollte, im Hinblick auf die Dinge Egoist sein. Er macht aus ihnen ein Problem. Das ist das höchste Kennzeichen der Liebe.« Der Intellektuelle wundert sich, wo sich niemand wundert. Er ist, wo er auftritt, ein produktiver Gegner selbst noch des Publikationsorgans, für das er schreibt, das ihm – dem ersten Anschein nach in geradezu widersinniger Weise – den Broterwerb sichert. Sein Blick auf das »Entlegene, der Haß gegen Banalität ... ist die letzte Chance für den Gedanken« (Adorno). Da der Intellektuelle aus der Mehrheitsdemokratie geistesaristokratisch herausragt, ist er der Einzige, der die Bedingungen der Staatsform, in der er lebt, zu reflektieren vermag. Er stabilisiert Demokratie, indem er sich ihr wesenhaft entzieht.[...] So untüchtig er scheint – er wird nicht aussterben. Der Intellektuelle wird untertauchen wie der Taucher in die Tiefe, er wird Internetrandzonen bewohnen, Foren, die nur von seinesgleichen aufgesucht werden.
Und jetzt bin ich direkt so frech (oder so frei), eine kleine Gedankenspielerei anzubieten, nämlich:
Ich brech die Thematik brutal runter auf diesen unseren lit-on-Planeten und plädiere (Nicht den Hauch einer Berechtigung hat die Hoffnung, noch auf Leser zu stoßen, die - vielleicht gar leicht verschämt - Unverstandenes als Antrieb begreifen, ihre Bildungs- und Konzentrationsdefizite zu beheben.) dafür, dass in einem Literatur-Forum auch mal wer sonn'ne komischen Wörters wie Metotes oder Zeugma in den Mund nehmen und im Zusammenhang mit einem Text rhetorische Figuren erwähnen darf, ohne gleich eins auf die neonbunten Tarngräten gewischt zu kriegen.
Gretchen: [...] wird oft ausgedrückt, indem sich die Annoncierende nach dem Muster aristotelischer Mesotes zwischen zwei Extremen situiert [...]
augustine: [...] wie du neuerdings Bildung vorzeigst, hier: rhetorische Figuren bemerkst, die zu bemerken gar nicht nötig ist, und dann auch noch einen aristotelischen Begriff reinwirfst [...] ist/erscheint mir als pure eitle Selbstdarstellung.
Grüße vom Pistengretchen

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lost
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mir scheint, in seinem kürzlich eingestellten satirischen Versuch webmaster berühre Eneas inhaltlich eben jene Thematik, welche augustine im Titel dieses Fadens bündig als internetale Verdämlichung bezeichnet; ich zitiere aus dem Text des Eneas:
... denn schliesslich, kann ja jeder seine meinung zu jedem thema posten. schwarze schafe, nullblicker, nachäffer und kopisten entlarvt man recht schnell, so dass im grunde soetwas wie eine meinungsbildung erfolgen kann.
die webmaster verfolgen nun jedoch andere ziele, sie sind diejenigen die solcherart foren einrichten, aufräumen, betreuen, diejenigen die moderatoren ernennen und entlassen. die wollen ihr forum auf platz 1 des google rankings sehen. sie wollen ihre community vergrössern und surfen täglich mindestens dreimal auf eine rating seite, um die besucherzahlen, klicks, verweildauer und ähnliches zu erfahren. andere webmaster haben neben dem administrativen aber auch ein inhaltliches interesse. so wie etwa user A in einem beliebigen deutschsprachigen literaturforum.
diese A legt bei der bewertung der eingehenden proben angehender schreiberlinge ein solch hohes mass an, dass viele user sich über den stand von einmal postern nicht wirklich weit entfernen. vielmehr löschen sie ihre beiträge schnell und scheu wieder;
erlaube mir nun, einige (provokante?) Sätze zu formulieren, Fragen, die mich umflorten, als ich oben zitierte Zeilen las:
was ist denn so verwerflich daran, wenn Webmaster, Admins oder Moderatoren neben dem rein administrativen bzw. ranking-orientierten Interesse auch oder sogar vor allem ein inhaltliches Interesse an "ihrem" Forum haben, und warum eigentlich wäre eine gewisse A (f.e., oder wer auch immer) dafür zu schmähen, dass sie - auf einer x-beliebigen deutschen Literaturplattform agierend - bei der Bewertung der eingehenden Proben angehender Schreiberlinge ein solch hohes Maß anlegt, dass viele User sich über den Stand von einmal-Postern nicht wirklich weit entfernen?
gibt es ein mir, lost, bislang noch nicht bekannt gewordenes Gesetz, eine Verordnung, welche Forenbetreiber und -nutzer aufruft oder gar dazu verpflichtet, das in einem Forum etwa vorhandene Potential stets am Vermögen des Teilnehmers mit der niedrigsten (um nicht zu sagen: der kürzesten) Latte zu justieren, i.e. "Größeres" so klein zu schrumpfen, dass auch der triefäugigste, trübsinnigste Jammerpoet keinen Anlass mehr findet, sich durch Vorhandensein geistreicher Beiträge belästigt zu fühlen? gibt es zum Schutze unglücklicher, von Selbstüberschätzung oder anderen neurotischen Übeln geplagter Netzpassagiere einen Kontrakt, welcher gebietet, das, was man schlecht, bigott, unreif, geschwätzig, lächerlich, langweilig findet, doch auf gar keinen Fall so zu nennen? die bemitleidenswerten und via "Satire" heroisch verteidigten Einmal-und-nie-wieder-Poster: setzen sie ihre Werke denn nicht freiwillig der Kritik aus? muss denn, wer auf den Seziertisch sich legt, nicht damit rechnen, geschnitten zu werden - ja, will er nicht vielleicht womöglich geschnitten werden, weil es ihm eine Lust ist, sich als armes Opfer rücksichtsloser Skalpellzüngler im Selbstmitleid zu suhlen?
und noch - nur, um es einmal auszusprechen: ist jemand, der ein Forum betreibt - mag dieses auch öffentlich zugänglich sein für jedermann und jedefrau - denn verpflichtet, alle angebotenen Beiträge anzunehmen und aufzubewahren? steht es ihm als Hausherrn nicht vielmehr prinzipiell frei, abzulehnen, was immer er unpassend findet?
dies, wie gesagt, beiläufig notierte Fragen eines starrsinnigen Alten, der jedoch sich keiner begründeten Gegenrede verschließen möchte.
regards, lost

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Gerd
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11.06.2009, 11:08 / 2 x geändert
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Verehrter lost,
keine Gegenrede mag ich führen, nur bejahen jedes Deiner Worte. Kein starrsinniger sondern ein scharfsinniger Geist, der da so gut behütet.
Wer auf unserer Insel einen Säugling aussetzt und sich wundert, dass dieser fern der Mutterbrust verhungert, braucht sich nicht in Kindbettdepression zu ergehen. Was nicht für sich alleine fähig ist zu stehen, kann hier nicht existieren, denn alles was da west wird gemessen, gewogen, bis in seine Tiefen durchleuchtet und zuweilen auch mit spitzen Zungen bearbeitet.
Wir legen hier keine Seufzer in eine Schuhschachtel unters Bett und unsere Webmaster, welche aus meiner Sicht mit viel Langmut gesegnet, sind keine wohlmeinenden Kindergartentanten, die einem Gefallenen die aufgeschürften Knie der vermeindlichen Dichterseele zu verarzten haben.
Ein streitbarer Geist zu sein ist kein Verbrechen, sondern Ausdruck der Auseinandersetzung des Selbst mit seiner Umwelt. Paart sich denn ein scharfsinniger Geist mit einer scharfen Zunge, so ist dies ebenfalls kein Grund zur Klage, vielmehr darf sich dies als Eloquenz beschimpfen lassen. Von dieser Art hat dies Forum einige Persönlichkeiten zu bieten, was für mich als Gnade und Bereicherung empfunden wird.
Nun, im Falle von Eneas hat kein Eingriff durch einen unserer Webmaster stattgefunden, demnach war die verfasste Schmähschrift überdies mehr als unbegründet. Ich möchte darum zuppas Aufruf wiederholen, eine Entschuldigung von Eneas bei augustine ist angebracht und sollte nicht mehr allzulange auf sich warten lassen.
Beste Grüße in einen stürmischen Feiertag
Gerd

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kirmesbollo
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11.06.2009, 13:58 / 1 x geändert
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Hallo miteinander,
einen gewissen Mindestanspruch zu verteidigen, was die Veröffentlichung von Selbstverfasstem hier angeht ist auch für mich in Ordnung. Eine ganz andere Sache ist für mich aber, immer wieder zu betonen auf welcher Seite dieser Hürde man sich selbst befindet. Da ist die Grenze zwischen wohlgeratenem Selbstverständnis und aufgeblasener Elite-Denke ganz schmal. Das ist, als erklärte man einen Witz, über den sonst niemand lachen kann. Natürlich ist es ein Genuss, welch sprachverspielte Dispute oftmals hier im Forum zu lesen sind, doch die eigene Eloquenz zu feiern ist eine Party auf der man schnell mal alleine in der Küche steht. Irgendwas an der Diskussion ist mir unsymphatisch. Ich hoffe, dass ich noch präzisieren kann, was genau. So ist es nur ein Beigeschmack den ich hier gern mal loswerden wollte.
Was die Aufbewahrung von Beiträgen angeht, über die Herr lost schrieb, sehe ich das genauso. Wenn der Hausherr nicht das Recht hat, die Schmierereien im Hausflur zu entfernen: Wer dann?
Das Ding mit der Entschuldigung für die Schmähschrift wird, so glaube ich, nicht passieren. Nur wenige haben die Größe sich nach einer Aufforderung durch Dritte zu entschuldigen.
Grotjes: bollo

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Gerd
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11.06.2009, 15:33 / 3 x geändert
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Hallo kirmesbollo,
natürlich soll der Bogen nicht überspannt werden. Jede Form der Übertreibung ist ungesund, damit halte ich es auch hier.
Ich habe ebenfalls schon Mist geschrieben und bekam dies ebenso verdient zu hören. Demnach glaube ich selbstverständlich nicht, dass ich bereits in den lyrischen Olymp aufgestiegen bin und über allen Dinges stehe. So überlasse ich es offen der Kritik zu definieren, auf welcher "Seite der Hürde" meine Texte sich finden.
lost habe ich nicht mit aufgeblasenem Elitedenken wahrgenommen, entsprechendes lag mir ebenfalls fern.
Was die Entschuldigung angeht, wenn einer daran erinnert werden muss, was eigentlich angebracht ist, dann ist das nie besonders hübsch und angenehm. Doch glaube ich, dass in einer Gesellschaft die Einhaltung bestimmter sozialer Regeln eingefordert werden darf - ja, sogar muss - sofern dies nicht von alleine geschieht. Auch hat es eine andere Wirkung, wenn dies unbeteiligte tun, da hier nicht von vornherein davon ausgegangen werden muss, dass eigennützige Interessen bestehen. Ach ja, evt. mangelnde Größe, die der Einhaltung sozialer Regeln hinderlich ist, hat die Gesellschaft in diesem Zusammenhang aus meiner Sicht nicht zu verantworten.
Gruß Gerd

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lost
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nur einige Worte noch, mehr in eigener Sache.
dass - wie kirmesbollo formulierte - die Grenze zwischen wohlgeratenem Selbstverständnis und aufgeblasener Elite-Denke allzu leicht überschritten werden kann, will ich nicht leugnen, gerate möglicherweise auch selbst immer wieder in Gefahr, diese Grenze zu queren - obwohl mir, wenn ich zu einem Text etwas schreibe, was zynisch oder schrullig wirken mag oder als selbstverliebte Präsentation eigener Eloquenz erscheint, doch nicht darum zu tun ist, mich auf die "bessere" Seite der Hürde zu bringen, sondern es vielmehr mein Wunsch und Bestreben ist zu spiegeln, wie ebendieser Text auf mich wirkt; was er hervorlockt in mir.
das ist die alte immer wieder neue Frage: wie kritisieren?
manchmal kommt mir vor, es wäre gut, sich zu lösen von allen bereits vorhandenen Mustern, wie nun eine Kritik sein sollte und wie nicht, und statt dessen nur dieses eine zu tun: in sich hineinhorchen, lauschen: erweckt dieser Text etwas in mir? was? welchen Klang, welchen Geschmack? welche Gedanken treten heran, welche Bilder, Gestalten? welches Thema, welche Worte ruft er auf in mir? so entstünde aus dem ersten ein weiterer Text. Wort und Antwort.
ich weiß es nicht.
es ist doch so, dass ich alter Narr bisweilen mich selbst nicht ernst nehmen mag. mit der Schreibfeder zwar fuchtelnd und fechtend als wäre sie ein Florett, will ich doch keinen erstechen. wortverliebt bin ich und sonderbar, zu eitel vielleicht. blutrünstig - hoffe ich - bin ich nicht.
noch zu sagen: kirmesbollo, falls du dein Unbehagen, das, was dir die Diskussion unsympathisch macht, präziser noch zu fassen bekommst - ich wüsste gerne davon.
best regards, lost

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augustine²
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12.06.2009, 14:19 / 2 x geändert
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Weißt du was, lost? Nein, du weißt es nicht, kannst es ja nicht wissen, du "alter Narr" (so stilisierst du dich ja gern; aber der dein Schwarzwasser, z. B., spricht, hat eine junge Stimme ... aber lass nur das 'Rätsel' bestehen) -
Weißt du also, dass ich dir fast eine Liebeserklärung machen möchte für das, was du schreibst, wie du schreibst? Du kannst es nicht wissen. Und es betrifft auch weniger diesen sprachmilde gebändigten Beitrag hier zuvor, sondern den davor und die anderen aus der vorletzten Nacht. Du tust so etwas selten, kommentieren, immer nachts, oft tiefnachts, und wenn ich mich an dein Gespräch mit Vladimir erinnere über Nabokov hier, dann möchte ich auch andere Interessierte gern nochmal darauf aufmerksam machen: da haben zwei miteinander sprechen können auf gleicher Bildungsebene, der 'alte' und der ganz junge Mann.
Dergleichen soll möglich bleiben! Es darf doch nicht wahr sein, dass man in einem "Forum für Literatur & Germanistik" (!!!!!!!) sich verteidigen muss, wenn man besser ist als andere, gebildeter, sprachmächtiger. Es gibt doch eine Fülle anspruchsloser Foren für das, was andere Literatur nennen möchten.
Sincerely yours - augustine

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augustine²
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31.07.2010, 00:54 / 1 x geändert
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--verdämlichung:
Da schreibt in der ZEIT einer einen Artikel dazu, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender den Quoten der Privaten nachschielen und nach-tun; schreibt, dass das nur mit Niveau-Verminderung geht (ja, bekannt) -
und er hält es für kein Wagnis, die Begriffe des Schönen, des Wahren, des Guten zur Gliederung seines Textes zu benutzen, der den Widerspruch von Gebühr und Quote, Quote und Qualität beschreibt.
Den möchte ich hier verlinken.
augustine

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