Liebe auf den letzten Blick? · Natalie Hof · ·


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      Natalie Hof



Liebe auf den letzten Blick?

   26.03.2009, 22:18



Der erste Blick!
Und ich wusste,
Du bist es!
Kein anderer auf diesem und jenem Planeten
Konnte meine Augen von dir abwenden.
Der erste Blick!
Und ich gehörte dir,
auf ewig!

Mein Herz raste,
Mein Kopf entleerte sich von jedem Gedanken,
Jeder Erinnerung,
Mein Körper war starr.
Ich konnte mich nicht bewegen,
Weder dir entgegen,
Noch von dir weg.
Ich war gefangen,
gefangen in dir!

Ist das der Moment,
Auf den jeder Mensch sein Leben lang wartet?
Meistens vergebens.
Die wahre Liebe?
Einfach so?
Jetzt?
Unerwartet?
Plötzlich?
Wirklich Realität?
Endlich wahrhaftig?

Wir wurden eins,
die Welt drehte sich nur um uns.
Keiner konnte uns trennen,
Dachten wir!
Denn unsere Liebe nahm sich selbst das Leben,
das Gefühl,
die Zeit, die wir haben sollten.

So konnte uns schließlich doch etwas trennen.
Wir selbst.
Zu stark,
Zu jung,
Zu schnell,
So irreal!
Wir kehrten uns den Rücken und gingen getrennte Wege.

Wege,
zu einsam,
zu steinig,
so sinnlos,
ohne einander!

Nun bin ich am Ende meines Weges angekommen,
geleitet nur von dir.
Was anfangen nun in dieser Sackgasse?

Zurückrennen?
Zurückrennen und die Liebe zurück fordern?
Zurückrennen und dich nie wieder loslassen?
Zurückrennen und hoffen dich dort zu finden, wo ich dich hab’ stehen lassen?

Oder Kämpfen?
Kämpfen, um das wieder zu bekommen, wonach sich alle sehnen?
Kämpfen, weil wir eh nicht mehr verlieren können?
Kämpfen, weil ich ohne dich einfach nicht existieren kann?

Oder Hinnehmen?
Hinnehmen, dass ich dich hab gehen lassen?
Hinnehmen, dass ich die Liebe verbannt habe?
Hinnehmen, dass ich dir nur in meinen Träumen nahe bin?

Ich blicke zurück
Du stehst da,
noch immer dort,
wo wir uns verabschiedet haben.
Der letzte Blick!
Mein Herz rast,
Mein Kopf gefüllt mit Erinnerungen,
mein Körper starr.
Der letzte Blick!
Und ich weiß,
Du bist es,
du warst es immer!

 

      Jolante



Liebe auf den letzten Blick?

   26.03.2009, 22:43 / 2 x geändert



Grüß dich, Natalie,

ein langes Gedicht hast du geschrieben und ich meine herauszulesen, dass du es aus eigenem Erleben und vollem Herzen geschrieben hast. Und da soll alles raus, was sich angestaut hat, damit du dich besser fühlst. Das ist dein Problem. Meins als Leserin ist, dass ich das Gedicht viel zu lang finde, um das verdichtet zu finden, was du aussagen willst. Auch formal ist es nicht ganz auf der Höhe (meine ich). Den Schluss aber, den finde ich stark. Für mich macht er das ganze Gedicht aus. Mein Vorschlag: Reduziere die Verse auf die letzte Strophe !

Jolante

 

      Gretchen



Liebe auf den letzten Blick?

   26.03.2009, 23:09 / 1 x geändert



Hei, Natalie, mal ehrlich, datt is ne Schmierseifenrutsche vom ersten bis zum letzten Blick.

Einmal gelesen und Kopfschmerzen jez von den tausend schwerwiegend tiefliegend vorgetragenen Telenovelafragen - wahre Liebe? plötzlich? zurückrennen? dich nie wieder los lassen? hoffen? kämpfen? kämpfen? kämpfen? bist du's? ist er's? ja? nein? doch? für immer? wie? was? Sackgasse? - und von den jugendlichen Körpererstarrungen und dem viel zu schnell und viel zu stark rasenden Häzz, von den bedeutungsfeuchten ersten, letzten, ewigen, tiefsten und abertiefsten Liebesblicken, von der sich um "uns" und nur um "uns" und um sonst gar nix drehenden Welt, von den einsamen, steinigen Wegen, omG, wie das übervoll ist von Erinnerungen, omG, wie das sich kreiselnd entleert von Gedanken, omG, mich macht das ganz wirr, ohemmGeenee, nix für mich, mehr so was für diese Tagebücher mit kleinen Vorhängeschlösschen dran - da schreiben die Mädelz doch immer ihre poetisch aufgewühlten Gefühle rein mit pinkfarbenem Stabilo, Vers um Vers, die ganze langatmige Latte von rührenden Schmachtseufzern, die die Sprache so hergibt, ach du, du bist es, ich wusst es, du warst es, immer ... na, egal, tut mir leid, musste mich eben mal schütteln, ist sonn' Reflex von mir und im Grunde genommen weiß ich ja: alles iss relativ, also Entschuldigung bitte - Gretchen.


______

Der erste Blick!
Und ich wusste,
Du bist es!
Kein anderer auf diesem und jenem Planeten
Konnte meine Augen von dir abwenden. falscher Ausdruck; richtig wär z.b. "konnte machen, dass sich meine Augen von dir abwandten"
Der erste Blick!
Und ich gehörte dir, Komma? wirklich?
auf ewig! alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?

Mein Herz raste,
Mein Kopf entleerte sich von jedem Gedanken,
Jeder Erinnerung,
Mein Körper war starr.
Ich konnte mich nicht bewegen,
Weder dir entgegen, hier kein Komma: "weder dir entgegen noch von dir weg" - "weder formal gelungen noch inhaltlich" usw. ...
Noch von dir weg.
Ich war gefangen,
gefangen in dir! alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?

Ist das der Moment,
Auf den jeder Mensch sein Leben lang wartet?
Meistens vergebens.
Die wahre Liebe?
Einfach so?
Jetzt?
Unerwartet?
Plötzlich?
Wirklich Realität?
Endlich wahrhaftig?

Wir wurden eins,
die Welt drehte sich nur um uns. alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
Keiner konnte uns trennen,
Dachten wir!
Denn unsere Liebe nahm sich selbst das Leben,
das Gefühl, alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
die Zeit, die wir haben sollten. alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?

So konnte uns schließlich doch etwas trennen.
Wir selbst.
Zu stark,
Zu jung,
Zu schnell,
So irreal!
Wir kehrten uns den Rücken und gingen getrennte Wege.

Wege,
zu einsam, alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
zu steinig, alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
so sinnlos, alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
ohne einander!

Nun bin ich am Ende meines Weges angekommen, Nun ...
geleitet nur von dir. alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
Was anfangen nun in dieser Sackgasse? ... und schon wieder nun ...

Zurückrennen?
Zurückrennen und die Liebe zurück fordern?
Zurückrennen und dich nie wieder loslassen?
Zurückrennen und hoffen dich dort zu finden, wo ich dich hab’ stehen lassen?

Oder Kämpfen?
Kämpfen, um das wieder zu bekommen, wonach sich alle sehnen?
Kämpfen, weil wir eh nicht mehr verlieren können?
Kämpfen, weil ich ohne dich einfach nicht existieren kann?

Oder Hinnehmen?
Hinnehmen, dass ich dich hab gehen lassen?
Hinnehmen, dass ich die Liebe verbannt habe?
Hinnehmen, dass ich dir nur in meinen Träumen nahe bin?

Ich blicke zurück
Du stehst da,
noch immer dort, alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
wo wir uns verabschiedet haben. alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
Der letzte Blick!
Mein Herz rast,
Mein Kopf gefüllt mit Erinnerungen,
mein Körper starr. alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?
Der letzte Blick!
Und ich weiß,
Du bist es,
du warst es immer! alle Zeilenanfänge groß - warum hier auf einmal klein?

das ist kein Gedicht; das ist schlechte, langweilige Prosa ...




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