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Jolante
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01.06.2006, 13:04 / 2 x geändert
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Als ich begann
nach den Dingen zu greifen
nahmst Du sie mir aus der Hand
Als ich begann
die Dinge zu begreifen
schlugst Du sie mir aus dem Kopf
Als meine Hände leer waren
und mein Kopf hohl
griffen die Dinge mich an

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Jolante²
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Hallo arisia,
in meinem Gedicht hat die Mutter ihrem Kind nichts zugetraut und ihm deshalb alles abgenommen, in deinem Gedicht hat die Mutter von ihrem Kind zuviel erwartet und es deshalb wegen seiner "Unzulänglichkeit" bestraft. Sie passen gut zusammen, die beiden Gedichte !
Gruß Jo

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augustine
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Es tut mir leid, Jolante, dass ich nicht geantwortet habe, als dies Gedicht neu war. Schon dieser Text zeigt deine Fähigkeit, die Aussagen aufs Wesentliche zu reduzieren und prägnant gegeneinander zu setzen - hier um die Worte 'greifen', 'begreifen' im doppelten Sinn und 'angreifen' arrangiert und das in einem Dreischritt, den man dialektisch nennen darf. Nur ist die Syn-These nicht im Sinn des Fortschrittsglaubens ein Schritt zum Besseren. Minus UND minus ergibt nicht plus - in der Mathematik nicht, im Leben nicht, aber im Gedicht.
Liebe Grüße augustine

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