Unter Gänge · attersee · ·


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      attersee



Unter Gänge

   20.02.2009, 10:29



Unter Gänge


Rest Licht

blutrot

unter schwarz geschnittener

Abend Kante


Tages Abschied

hell, dunkel

Über Gänge

abgetönte Ruhe


Abend Leben

gesättigt

gelassene

Rück Blicke


Aufgang des

Licht Mondes

 

      augustine



Unter Gänge

   20.02.2009, 16:13



Wir sind kein Verlag; den hast oder hattest du. Niemand hier hat sich zu Kommentaren verpflichtet. Es fällt zunächst einfach unangenehm auf, wenn einer innerhalb von 3 Tagen 3 Texte von seiner hp hierher schaufelt, weil er da nicht genug Resonanz kriegt oder keine. Die sind irgendwie "nett", sagen wir mal oder auch nur nett gemeint. Ich lese in solchen Fällen auch in andere Texte rein. Hier denke ich denke an yupag.
augustine

 

      attersee²



Unter Gänge

   20.02.2009, 18:02



Eigentlich hatte ich hier auf qualifizierte Antworten gehofft.
Aber Deine Anmerkungen "Augustine" vermitteln leider nur Arroganz und Unterstellungen.
Schade.

 

      yannick.scherer



Unter Gänge

   20.02.2009, 19:07



Hallo attersee,
erst einmal: ich bezweifle, dass ich die Kompetenz oder das Recht habe, deine Gedichte zu analysieren oder zu bewerten. Immerhin wurden einige davon schon veröffentlicht oder als "Gedicht der Woche" in einer Zeitung (?) katalogisiert. Derart habe ich persönlich nicht viel vorzuweisen, bestenfalls auf Schülerzeitungsebene...
Dennoch: sie sprechen mich nicht wirklich an. Ein paar Bilder aneinandergereiht, ein bisschen "schwarz", "Untergang", "blutrot" - klingt nach Expressionismus light. Nun, ich kann sie lesen, sie (wie augustine es auch schon gesagt hat) "nett" finden, und das war's.

Aber das ist nicht der Punkt, und schon gar nicht der Grund, weshalb ich hier schreibe. In letzter Zeit sind in diesem Forum einige neue Leute aufgetaucht (Maddin, Mars, Belle, usw...), haben einen Text abgeliefert, nur um dann zu verschwinden und ab und zu nach Kommentaren zu schauen. Ich bin auch nicht der schreibfreudigste, was Kommentare angeht, aber ich erkenne zumindest, dass man nicht einfach nur verlangen kann, ohne selbst etwas beizutragen. So etwas (dieses egozentrische "War ich gut?") ist für mich die wirkliche Arroganz. Und das kommt nie gut an, das könntest du einsehen.

Schönen Abend,

Yannick

 

      attersee²



Unter Gänge

   20.02.2009, 19:25



Arroganz liegt mir fern.
Auch glaube ich nicht, dass meine Texte perfekt sind.
Im Gegenteil, bin ich hier aufgetaucht, um Diskussionen zu führen und Anregungen zu erfahren und anzunehmen.

Und wie Yannick sagt, du hast noch nichts beigetragen: gemach, gemach,
ich bin Neuling.
Auch habe ich nicht vor, wie angeführt, wieder schnell zu verschwinden.

 

      Gretchen



Unter Gänge

   21.02.2009, 17:25 / 1 x geändert



Heiala attersee,

erst mal begrüß ich dich auf diesem eigensinnig getupften, kleinen, tief unten (oder hoch oben?) im Marianengraben der ozeanogalaktischen Netzwelt gefährlich lumeneszierenden lit-on-Planeten, und möchte aber vor allem auch paar Worte zu deinem Text sagen.

Also, um es direkt zu gestehen: beeindruckt bin ich nicht. Sieht so aus, als hättest du es mit der lyrischen Reduktion, der Verdichtung, zu heftig treiben wollen, auf mich wirkt nämlich der Text nicht so sehr poetisch gesammelt als vielmehr betulich gestammelt.

Warum die großen Abstände zwischen den Zeilen/Versen? Ich sehe nicht, dass die irgendeinen Zugewinn an "Bedeutung" brächten.
Und warum die auseinander gezogenen Substantive? Klar, so etwas kann man als Stilmittel einsetzen, manche gehen an die Grenzen der Sprache, indem sie mit den Semen (klikn) spielen (hier => stehen so Teile, hier => auch, aber bei deinem Text, attersee, wirkt das eher unbeholfen, das "Gewollte", Gekünstelte, nicht Gekonnte schimmert allzusehr durch, so, als hätte wer versucht, "mal ganz anders" zu schreiben. Jedenfalls hab ich nicht den Eindruck, dass der Text dadurch zusätzliche Ebenen gewänne.

Nimmt man die oberflächlichen Spielereien mal raus, bleibt ungefähr Folgendes übrig:

"Untergänge. Restlicht blutrot unter schwarz geschnittener Abendkante. Des Tages Abschied. Hell und dunkel. Übergänge, abgetönte Ruhe. Abendleben, gesättigt. Gelassene Rückblicke. Aufgang des Mondes. Licht. "

Ich finde, das sind Stichworte, paar Beobachtungen, Ideen oder Gedankenfetzen, aus denen vielleicht tatsächlich ein Gedicht werden könnte, wobei man aber als Autor aufpassen müsste wie Schießhund, dass man bei einem derart abgenutzten Bildbereich wie "Abend" nicht in alle farbenfroh getönten SonnenUnterGang+AbendFrieden-Kitsch-FettNäpfchen der Vor- und Nachkriegsliteratur steigt. Dat Elis üpprikenz hat mal was mit Sonnenuntergang und Abend und so gemacht. (gliggg)

Was ich da gezz geschrieben hab, ist nur auf den Text bezogen, nicht auf dich als Menschen, attersee, und es ist nicht arrogant gemeint, iss eben das, was ich an diesem Teil hier sehe und dazu zu sagen hab. Achmennoja, dann noch was: Musste mir auf den "Abend" meinen eigenen Reim machen, also sieh mir das mal nach, attersee, bei mir ist das so, dass ich mich gern anregen lasse von anderen, außerdem iss Karneval und Onkel Heinz grade 100 geworden (klikgn bitte).

Gretchengrußkaros und nfu




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