Sternschnuppen · Maddin=) · ·


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      Maddin=)



Sternschnuppen

   10.02.2009, 18:45



Heute Nacht hatte ich einen Traum.
Es verhält sich bei mir mit den Träumen wie mit den Sternschnuppen :
Ein kurzer Lichtblick aus dem Himmel, der die Ewigkeit in wenige Sekunden zu fassen vermag...
Und dann - verglühen selbige einfach am Himmel wie fallende Engel - aber sie kämpfen - ja - sie kämpfen...

Ich war bei einer Freundin zu Besuch - nichts Großes.
Jedenfalls vergaßen wir die Zeit - ich hätte schon längst zu Haus sein sollen, aber es graute mir nicht. Ich machte mich auf den Weg.
Als ich das Haus verließ, spürte ich die milde Sommerbrise - die kühle, aufstrebende Nacht und den Wind, der mir sanft über das Haar bis hin zum Ohr streichelte, meine Haare durchwühlte und mich erschaudern ließ – so, als wolle er mich küssen.
Ich war noch keinen Kilometer unterwegs, da geschah es.

An einer Bushaltestelle begegneten mir ein paar Jugendliche - ca. mein Alter - und alle sahen in etwa so aus, als wollten sie ihren heutigen Lebensabend in der Bushaltestelle verbringen.
Ich bin nicht extrovertiert, aber auf eine seltsame Art und Weise kam ich mit ihnen ins Gespräch - besonders reizte mich dieses Mädchen - ich habe selten, obwohl es "nur" ein Traum war, so etwas Schönes in meinem Leben sehen dürfen:
Sie war blond - ihr Haar so geschmeidig und glanzvoll wie der Regentau am Morgen auf einem Blatt,
der noch nicht weiß, nicht wissen kann, ob er das Blatt überlebt oder hinunter ins kalte Nass, dem Kollektiv, indem er nichts wert ist, hinab stürzt.
Blaue Augen.
Sie zogen mich sofort in den Bann.
Es war, als würde sich das Licht im Meer brechen - und man selbst ist unter dem Wasser und bewundert die Strahlung - die Wärme, die einem inmitten des kalten Ozeans zu Gute kommt.
Ich kann nicht von diesen Augen lassen - sie sind magisch.
Ihre Lippen - schmal - und leicht gerötet,aber immer noch ungleich weich und schön - gemalt wie mit einer Bleistiftmine, deren Ausdruck so kraftvoll ist, dass man nie wieder von ihr möchte ablassen.
Und überhaupt - ihre ganze Erscheinung - obwohl sie ein Junkie war - offensichtlich - sah sie wunderschön aus :
Für mich manifestierte sie sich zum gefallen Engel.

Wir schauten einander an, grinsten und lachten.
Sie wollte mich nach Hause begleiten - selten habe ich einen so interessanten Menschen in meinem Leben getroffen, obgleich er nur in meiner Fantasie existiert, aber dennoch, so hoffe ich, nicht nur dort existieren kann.
Ich war ein Idiot.
Anstatt mich mit ihr zu treffen, sie noch näher kennenzulernen, wollte ich lieber weg.
Man kennt ja die Vorurteile... - ich hatte Angst.
Angst davor, den Menschen zu finden, der der Eine unter Millionen ist.
Also lief ich - ich lief so schnell, wie ich noch nie gelaufen war, aber sie holte mich immer wieder ein.

Sie sagte, dass sie sich sofort in mich, wie ich in sie, verliebt hätte - seit dem 1. Augenblick, an dem sich unsere Wege kreuzten.
Aber sie war auch der Meinung, dass sie es so unglaublich schade findet, WIE ich mich verhalte.
Genau so; wie alle anderen.
Im selben Moment war sie mir so nah, wie selten ein Mensch zu vor - nicht körperlich.
Dennoch küsste sie mich; ihr Gesicht verschwamm und ich wachte auf.
Ich werde nie ihr Gesicht vergessen.

 

      Gretchen



Sternschnuppen

   10.02.2009, 19:47 / 4 x geändert



1. Kann es sein, dass Du manchmal einem Problem mit den Dativ hast?

2. Warum fängst Du nach jedem Satz eine neue Zeile an? Ist das mehr typographisch begründet oder ist es der Texaussage geschuldet ("Bedeutung") oder kannst Du einfach nicht anders?

3. Gut ist und richtig, dass Du vor und nach dem Einschub-Strich - das ist der: - hier - ein Blank machst. Der Bindestrich (Binde-Strich) hat kein Blank vor und hinter sich. Nicht alle Menschen können unterscheiden zwischen Einschub- und Bindestrich.

4. Jaja, wenn Teenager träumen ... ist das meistens überhaupt nicht lustig. Und liest sich dann auch so.


Heute Nacht hatte ich einen Traum.
Es verhält sich bei mir mit den Träumen wie mit den Sternschnuppen Vor dem Doppelpunkt bitte KEIN Blank. Danke!:
Ein kurzer Lichtblick aus dem Himmel, der die Ewigkeit in wenige Sekunden zu fassen vermagBitte ein Blank vor den Auslassungszeichen. Danke!...
Und dann - verglühen selbige einfach am Himmel wie fallende Engel - aber sie kämpfen - ja - sie kämpfenBitte ein Blank vor den Auslassungszeichen. Danke!...
Am Himmel wie fallende Engel verglühende kämpfende - ja! kämpfende! - Sekunden, in welche ein kurzer Lichtblick aus dem Himmel die Ewigkeit gefasst hat, sind eine Zierde für jeden (jeden!) Text. (Also, der Bezug stimmt hier nicht, da iss dir der Satzbau bisschen weggerutscht. Das Verglühen bezieht sich nicht mehr auf die Sternschnuppen, sondern auf die Sekunden, dieses "selbige" zeigt auf's falsche Wort.)

Ich war bei einer Freundin zu Besuch - nichts Großes.
Jedenfalls vergaßen wir die Zeit - ich hätte schon längst zu Haus sein sollen, aber es graute mir nichtWas willst Du damit sagen? Verstehe ich nicht .... Ich machte mich auf den Weg.
Achtung, jetzt kommt gleich eine Brise Sommerwindkitsch, bitte nicht erschaudern!Als ich das Haus verließ, spürte ich die milde Sommerbrise - die kühle, aufstrebende Nacht und den Wind, der mir sanft über das Haar bis hin zum Ohr streichelte, meine Haare durchwühlte und mich erschaudern ließ – so, als wolle er mich küssen.
Ich war noch keinen Kilometer unterwegs, da geschah es.

An einer Bushaltestelle begegneten mir ein paar Jugendliche - ca. mein Alter - und alle sahen in etwa so aus, als wollten sie ihren heutigen"ihr heutiger Lebensabend" - Glückwunsch, damit kannst Du Dich in jeder Stilblütenanthologie bewerben!Lebensabend in der Bushaltestelle verbringen.
Ich bin nicht extrovertiert, aber auf eine seltsame Art und Weise kam ich mit ihnen ins Gespräch - besonders reizte mich dieses Mädchen - ich habe selten, obwohl es "nur" ein Traum war, so etwas Schönes in meinem Leben sehen dürfen:
Sie war blondNa klar! Was auch sonst! - ihr Haar so geschmeidig und glanzvollVooorsicht, nicht abrutschen, gleich wird’s verdammt plattitüdig!wie der Regentau am Morgen auf einem Blatt,
der noch nicht weiß, nicht wissen kann, ob er das Blatt überlebtHilfe! Ich rutsche!oder hinunter ins kalte Nass, demfalscher Kasus Kollektiv, inGetrennt: in dem, Relativsatz! er nichts wert ist, hinab stürzt.
Blaue Augen.Na klar! Was auch sonst!
Sie zogen mich sofort in den Bann. Na klar! Was auch sonst!
Es war, als würde sich das Licht im Meer brechenNa klar! Was auch sonst! - und man selbst ist unter dem Wasser und bewundert die Strahlung - die Wärme, die einem inmitten des kalten Ozeans zu Gute kommt.
Ich kann nicht von diesen Augen lassen - sie sind magisch. Na klar! Was auch sonst!
Ihre Lippen - schmal - und leicht gerötet,aber immer noch ungleich weich und schönNa klar! Was auch sonst! - gemalt wie mit einer Bleistiftmine, deren Ausdruck so kraftvoll ist, dass man nie wieder von ihr möchte ablassen. Als Kind hab' ich mir immer eine Bleistiftmine gewünscht, deren Ausdruck so kraftvoll hätte sein sollen, dass ich nie wieder von ihr hätte ablassen wollen, ohja! Aber nie bekommen! Fuck!
Und überhaupt - ihre ganze Erscheinung - obwohl sie ein Junkie war - offensichtlich - sah sie wunderschön aus Vor dem Doppelpunkt bitte KEIN Blank. Danke!:
Für mich manifestierte sie sich zum gefallen Engel.Na klar! Was auch sonst!

Wir schauten einander an, grinsten und lachten.Na klar! Was auch sonst!
Sie wollte mich nach Hause begleitenNa klar! Was auch sonst! - selten habe ich einen so interessanten Menschen in meinem Leben getroffenNa klar! Was auch sonst!, obgleich er nur in meiner Fantasie existiert, aber dennoch, so hoffe ich, nicht nur dort existieren kann.Ja, hoffen wir's mal alle!
Ich war ein Idiot.Na klar! Was auch sonst!
Anstatt mich mit ihr zu treffen, sie noch näher kennenzulernenNa klar! Was auch sonst!, wollte ich lieber weg.Na klar! Was auch sonst!
Man kennt ja die VorurteileBitte ein Blank vor den Auslassungszeichen. Danke!... - ich hatte Angst.Na klar! Was auch sonst!
Angst davor, den Menschen zu finden, der der Eine unter Millionen ist.Na klar! Was auch sonst!
Also lief ich - ich lief so schnell, wie ich noch nie gelaufen war, aber sie holte mich immer wieder ein.Mannmannmann, ist das aufregend!

Sie sagte, dass sie sich sofort in mich, wie ich in sie, verliebt hätteNa klar! Was auch sonst! - seit dem 1. Augenblick, an dem sich unsere Wege kreuzten. Na klar! Was auch sonst!
Aber sie war auch der Meinung, dass sie es so unglaublich schade findetDas ist auch eine schöne Formulierung, ja! Ich war übrigens auch der Meinung, dass ich es so unglaublich schaurig finde, WIE dieser Text geschrieben ist., WIE ich mich verhalte.
Genau so; Hier kein Semikolon, auch kein Komma, sondern: "Genau so wie alle anderen." wie alle anderen.
Im selben Moment war sie mir so nah, wie selten ein Mensch zu vor - nicht körperlich.
Dennoch küsste sie michHier passt das Semikolon ganz gut! Bravo!; ihr Gesicht verschwamm und ich wachte auf.Na endlich! Wurde auch Zeit, der Text ist schon lange lang genug!
Ich werde nie ihr Gesicht vergessen.Na klar! Was auch sonst!

 

      augustine



Sternschnuppen

   10.02.2009, 21:35



Sag' mal, Gretchen, hast du zuviel Zeit????????

Und du, junger Mann von der Ostseeküste:
teilst du bitte mal mit, was du für dich hier erwartest?
augustine

 

      Gretchen



Sternschnuppen

   10.02.2009, 23:20



>> Sag' mal, Gretchen, hast du zuviel Zeit? <<

Nö, zu viel Zeit happich nich, augustine, war auch bloß mal auf die Schnelle gemacht, so paar vereinzelte Sachen angerötelt, die mir direkt auffielen.

 

      augustine



Sternschnuppen

   11.02.2009, 00:32 / 2 x geändert



Vielleicht (in diesem Zusammenhang, sonst nicht) ein interessanter

link

augustine

 

      Maddin=)²



Sternschnuppen

   11.02.2009, 00:41



Inwiefern sollte dieser Link interessant sein?
Dort ist,wie hier,der Text enthalten,mit einem Wunsch nach Kritik.

Mich würde es überaus freuen - damit ich das Niveau dieses Forums nicht allzu sehr in die Tiefe treibe - welche Ratschläge Du mir geben könntest.

Ich mein ganz allgemein,worauf ich unbedingt achten sollte,mal abgesehen von der Grammatik.

 

      augustine



Sternschnuppen

   11.02.2009, 16:19 / 3 x geändert



.... welche Ratschläge Du mir geben könntest.

Ich mein ganz allgemein,worauf ich unbedingt achten sollte,mal abgesehen von der Grammatik.

Du musst ja glatt übersehen haben, wie der Forumstitel heißt. In LITERATUR (eine ausübende Kunst) und GERMANISTIK (Wissenschaft) braucht man solchen Nachhilfeunterricht nicht.

Das war's nun aber endgültig meinerseits. a.




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