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ear
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Nach dem ich mich eingehend durch die Sebald-Lektuere ueber Zustaende in Konzentrationslagern informiert hatte, kam der Bericht ueber ein deutsches Kriegsgefangenen-Lager als Ergaenzung hinzu.
Messiaens 100. Geburtstag wurde 2008 in vielen Konzerten gefeiert. Er hatte und hat auch weiterhin groessten Einfluss auf die moderne Musik. Das fast 50 Minuten dauernde Quartett,welches am 15. Januar 1941 im Kriegsgefangenen-Lager Stalag VIII A in Schlesien bei Goerlitz komponiert und uraufgefuehrt wurde, hat noch heute eine tiefgehende Wirkung.
Messiaens Quartett “For the End Of Time” wurde zum Symbol der Hoffnung fuer Tausende seiner Mitgefangenen. Ich konnte mich ueber die Hintergruende der Komposition im Lager in einem Buch von Rebecca Rischin informieren, welches 2003 bei der Cornell University Press in Amerika erschien, ISBN 0-8014-4136-6.
Messiaen fand unter den Gefangenen seine Musikerfreunde aus Verdun, den Klarinettisten Akoka , der als Einziger sein eigenes Instrument in den Krieg mitgenommen hatte und den Cellisten Pasquiere. Spaeter kam noch der Geiger Le Boulaire hinzu. Als ein Cello von Spenden der Gefangenen fuer 65 Reichsmark gekauft werden konnte und ein verstimmtes Klavier, bei dem einige Tasten nicht ansprangen vom Lagerkommandanten Alois Bielas gestellt wurde, war Messiaen zum Komponieren bereit.
Messiaens Ruhm als wichtigster franzoesischer Komponist, verschaffte ihm Beguenstigungen mancherArt. Er brauchte keinen Lagerdienst zu leisten, wurde quasi zum Komponieren angehalten, wobei niemand ihn stoeren durfte. Die Deutschen mit ihrer Liebe zur Musik wussten es zu schaetzen und vielleicht auch geschickt auszunutzen.
Stalag VIII A war fast wie eine Universitaet, welche Vorlesungen, Kurse auf Englisch und Franzoesisch anbot. Es gab ein Orchester, eine Jazzband, Auffuehrungen von Opern und Operetten, alle Rollen spielten und sangen die Gefangenen.
Messiaens hatte Erlaubnis, Voegel zu beobachten, welche in seinen Kompositionen eine wichtige Rolle spielen.
Doch das scheinbar Positive verdeckte grosse Schattenseiten: Winter, bis minus 30 , ein Lager, welches total ueberbelegt war, sodass nicht genuegend Wasser, Essen und Bekleidung vorhanden war. Harter Dienst fuer normale Gefangene, Krankheiten wegen Unterernaehrung, Haar-und Zahnausfall bei Gefangenen aus vielen Laendern. Die Kaelte war das Schlimmste, dagegen halfen nur schwere Holzpantoffeln.
Ein Hauptmann, Karl-Albert Bruell, versorgte Messiaen mit Notenpapier, Bleistiften und Radiergummis. Er half bei der Befreiung vieler Lagerinsassen, erlaubte die Faelschung von Angaben auf Dokumenten.
Fuer das inzwischen komponierte Quartett wurden jeden Tag 4 Stunden Proben gewaehrt.
Messiaen war glaeubiger Katholik,Pasquier Agnostiker, Le Boulaire Atheist und Akoka weltlicher Jude, doch das Musizieren und die daraus entstandene Freundschaft hielt sie zusammen.
Fuer die Premiere wurden Programme gedruckt, die Baracke 27 bis zum letzten Platz gefuellt von Menschen.
Die moderne Musik , welche an dem Abend erklang, muss ein unvorstellbares Erlebnis gewesen sein: auesserst modern, stark vom Glauben gepraegt mit der Apokalypse als Hintergrund. Es gab ein langes Schweigen, eine beredte Stille; dann draengten sich viele Insassen um die Musiker, um ihre Eindruecke spontan zu schildern. Es war ein grosses Ereignis.
Einen Monat spaeter wurden Messiaen und Pasquiere freigelassen. Dem Juden Akoka, gelang seine abenteuerliche Flucht aus einem fahrenden Zug und Le Boulaire konnte sich bei einem zweiten Fluchtversuch befreien.

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Jolante
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Liebe ear,
mit Interesse habe ich gelesen, was du über das Gefangenen-Schicksal von Olivier Messiaen im Stammlager VIII A der deutschen Wehrmacht im Ostteil von Görlitz schreibst. Obwohl ich seine Komposition "Quatuor pour la fin du temps" kenne, waren mir die Umstände der Entstehung dieses Werks bisher nicht bekannt. Messiaen wird von profilierten saarländischen Organisten häufig gespielt. Das ist nicht zuletzt dem Komponisten und Organisten Theo Brandmüller, einem Schüler Messiaens, der seit vielen Jahren an der Hochschule für Musik Saar lehrt, zu verdanken. Sein Kompositionsstil ist stark von Messiaen geprägt. - Dennoch würde ich M. nicht "als wichtigsten französischen Komponisten" bezeichnen, aber als einen von außerordentlicher Bedeutung für die Neue Musik. Er und seine Freunde hatten dank ihrer herausragenden künstlerischen Fähigkeiten das Glück, in dem Lager bevorzugt behandelt zu werden und ihm sogar entfliehen zu können. Andere, einfache Durchschnittsmenschen, hatten dieses Glück nicht.
Du hast deinen Beitrag unter "Notizen" veröffentlicht. Ich finde, er sollte zur Erleichterung der Orientierung besser unter "Lektüren" stehen.
Einen lb. Gruß von Jolante

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augustine
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13.01.2009, 16:01 / 2 x geändert
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"Die Deutschen mit ihrer Liebe zur Musik wussten es zu schaetzen und vielleicht auch geschickt auszunutzen.
Stalag VIII A war fast wie eine Universitaet, welche Vorlesungen, Kurse auf Englisch und Franzoesisch anbot. Es gab ein Orchester, eine Jazzband, Auffuehrungen von Opern und Operetten, alle Rollen spielten und sangen die Gefangenen."
Ear, ich habe keine besonderen Kenntnisse über dies Lager, kenne von Messiaen auch 'nur' dies Quartett, habe aber im September in Berlin mehrere andere Stücke gehört, und die haben bewirkt, dass ich eigentlich (wann??) mich mit ihm beschäftigen möchte. Auch auf dem Hintergrund schreibe ich.
Und ich habe mich immer wieder mit dem System der KZ beschäftigt, viele, viele Erinnerungsbücher gelesen, eins als Ghostwriterin aufegschrieben. Es kommt mir einfach die Galle hoch, wenn ich Sätze wie die oben zitierten lese.
"Die Deutschen mit ihrer Liebe zur Musik" - auch wenn sie die "Endlösung der Judenfrage" betrieben -: Herr Gott nochmal: schämst du dich nicht, das Klischee in diesem Zusammenhang zu benutzen?
Vielleicht nutzten sie dabei auch geschickt etwas aus - ach ja, vielleicht. Und wofür?
In Auschwitz gab es das "Mädchenorchester" mit der Dirigentin Alma Rosé, einer Nichte von Gustav Mahler. Darüber gibt's mehr Literatur. Nach meiner Kenntnis hat zuletzt die Cellistin von Auschwitz selbst darüber geschrieben, obwohl sie das nie wollte; Klaus Harpprecht hat das Vorwort geschrieben - sie ist seine Schwägerin.
"fast eine Universität" - würdest du das über Theresienstadt auch sagen?????
Ich bin außerdem wirklich dagegen, deinen Text zu 'Lektüren' zu verschieben. Es könnte ja sein, jemand findet ihn da, ein Schüler z.B. auf der Suche nach Material für eine Arbeit (schon ein Student müsste erkennen, dass er das nicht gebrauchen kann) und benutzt ihn.
Der englische Artikel über Stalag VIIIA bei wiki, steht da, braucht eine sorgfältige Überarbeitung. Eine SORGFÄLTIGE. Das bedeutet: viel Recherche. Und es ist immer mal wieder gut, sich klar zu machen, dass bei wiki die Idee gut ist, aber nicht jeder einzelne Artikel.
Die Verbindung in meinem Kopf ist: du hast ein Buch gelesen, das ich nicht beurteilen kann. Aber als Akademikerin weißt du doch eigentlich, dass ein Buch gelesen zu haben, nicht genug ist, außer für eine Notiz.
Grüße von augustine
edit: Ich weiß, dass hier von einem Kgf-Lager die Rede ist, nicht von einem KZ. a

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ear²
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Genau das ist mein Beitrag gewesen: eine Notiz.
Waere es dir nicht moeglich, bevor du mich beschimpfst, dir das Buch zu besorgen und es selbst zu lesen?
Rischin schrieb ihre Doktorarbeit darueber, es ist alles andere als eine oberflaechliche Abhandlung.
Das Buch spricht ausfuerlich ueber Komposition, Auffuehrungen, Ereignisse dazu, Erfahrungen der Musiker in Stalag VIIIA . Es geht um die sich widersprechenden Aussagen von Messiaen und Mitgefangenen, von Menschen, die anwesend waren bei der Premiere, Schwierigkeiten, das Quarttt zu realisieren, das Leben der Musiker wird beschrieben im Vergleich zu den Anderen.
Es geht um Messiaens Verhaeltnis zu den Aufsichtspersonen, zum Kommandanten des Lagers.
Es waren die Einflussreichsten , welche halfen, welche die Befreiung von Insassen ermoeglichten.
Dass ein solches Lager geistiges Beschaeftigen foerderte, Ballett, Oper Operette, Vorlesungen stattfanden, dass Buecher da waren, hat bestimmt den Gefangenen mehr geholfen, als ihre
taeglichen Arbeiten im Lager.
Obwohl es bekannt war, konnte sich der Jude Akoka frei bewegen, er war als Musiker unantastbar. Seine Rolle als Klarinettist ist die wichtigste in dem Quartett. Ihm vertraut Messiaen seine tiefsten religioesen und philosophischen Aussagen an.
Das Buch hat zahlreiche Zeugenaussagen, Interviews, Photos, Lageplan. Rischin verbrachte zwei Jahre in Europa , um ihre Doktorarbeit zu untermauern.
Ich halte Messiaen fuer den groessten franzoesischen Musiker der Moderne. Dass ihm die Moeglichkeit gegeben wurde, unter schlimmsten Bedingen ein grosses Werk zu schreiben, auesserlich durch die Hilfe der Menschen, die dem Lager vorstanden, und durch den gluecklichen Umstand, dass Messiaen seine Musikerfreunde unter den Lagerinsassen fand, war etwas Besonderes.
Ich habe Vieles gelesen, dies war kein Theresienstadt.Gruss,ear

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augustine
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Ich bin zunächst erfreut, dass du geantwortet und dagegen gehalten hast.
Es geht ja aber gar nicht um die Diss., die du gelesen hast, ich nicht, es geht (u.a.) um die beiden Sätze, die ich oben zitiert habe, deine Sätze. Dazu sagst du nichts.
Ich dachte beim Schreiben vorhin auch daran, dass in zwei Jahren Gustav Mahlers 100. Todestag ist. Wolltest du dessen gedenken, wären noch diese zwei Jahre Zeit für mehr als eine Notiz: für einen Aufsatz. Du bist Musikerin, du müsstest dir ein Thema suchen können.
Und: ich würde sehr gerne - auf dem Hintergrund der Erkenntnisse wiss. Recherche - lesen, was DIR dies oder jenes bedeutet, nicht lexikalisches Wissen.
augustine, deren Wut vorhin ihren Grund in Traurigkeit hat. Du informierst, gibst weiter, was du gelesen hast. Aber was ich gerne wüsste, das wäre: was DU hörst, wenn du dies Streichquartett hörst, was es DIR bedeutet.
Grüße von augustine

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Gretchen
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Heia,
kann zwar leider nix richtig Eigenes hier beitragen, weil Messiaen mir bisher kaum ein Begriff war, will aber doch sagen, dass ich diese Notiz von ear aufmerksam lese, und auch das, was weiter dazu geschrieben wurde. Ich nehm das alles für mich als Anregung, mich bisschen weiterzubringen in einem Bereich, der mir ziemlich fremd ist, hab also gegoogelt und diesen Artikel gefunden, der anläßlich Messiaens 100. Geburtstag Ende 2008 in der ZEIT erschien, den verlink ich mal hier, so als Ausgangspunkt. Hab gelesen, er sei Synästhetiker gewesen, und was das bedeutet, kann ich mir nicht eigentlich vorstellen, es ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, was das wohl für ein Lebensgefühl sein mag. Dann seine Leidenschaft für Vogelstimmen, die er in die Musik hineinarbeitet, da bin ich bei youtube fündig geworden, auch darüber wusste ich nix.
Und Punkt drei - ein Zitat noch, um das Ende der Zeit anzureichern, und weil mir auffiel, dass dieser Text eine Schönheit hat:
Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen; der war mit
einer Wolke bekleidet, und ein Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die
Sonne und Füße wie Feuersäulen, und er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan.
Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde; und er
schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und da er schrie, redeten sieben Donner
ihre Stimmen.
Und da die sieben Donner ihre Stimmen geredet hatten, wollte ich sie schreiben. Da
hörte ich eine Stimme vom Himmel sagen zu mir: Versiegle, was die sieben Donner
geredet haben; schreibe es nicht!
Und der Engel, den ich sah stehen auf dem Meer und der Erde, hob seine Hand gen
Himmel und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel
geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und
was darin ist, daß hinfort keine Zeit mehr sein soll; sondern in den Tagen der Stimme
des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll vollendet werden das Geheimnis
Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten. (Offenbarung des Johannes, 10, 1-7)
Vogelstimmengrüße von Gretchen

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ear²
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Liebe jolante, danke fuer den wertvollen Hinweis auf euren Organisten, der noch selbst Schueler von Messiaen war. Eure Naehe zu Frankreich zeigt den reichen kulturellen Austausch, genau das, was Messiaen erhoffte: Versoehnung der Welt durch Musik.
Einen lebendigen Eindruck vermittelt Gretchens 'You Tube', in welchem Messiaen mit seiner zweiten Frau Yvonne Loriod am Klavier kurze Beispiele fuer Vogelstimmen-Beispiele erklaert. Dank fuer dies und den sehr guten Artikel.
Unter google 'Synaesthesie' findet man eine ausfuehrliche Erklaerung fuer diese Erscheinung. Messiaen litt darunter, weil seine Zuhoerer nicht das Gleiche 'sahen'.
Gegen Ende des Google- Artikels erscheinen Beispiele, welche einen ungefaehren Eindruck dieses Phaenomens geben.
Der Text der Apokalypse ist wunderschoen. Messiaen hatte Vertrauen in die Menschheit, welche selbst dunkelste Zeiten ueberleben kann. (Die Krankheit seiner ersten Frau ueberschattete sein Leben).
Man sollte das Werk 'Quatuor pour la fin du Temps' im Konzertsaal erleben, als Kammermusik , denn es ist das intensive Hoeren, das wortlose Gespraech der Musiker , welche ihren Part interpretieren.
Die Zuhoerer haben eine entscheidende Rolle, sie reflektieren das, was sie hoeren, wortlos. Doch eine Hoch-Spannung ist 'hoerbar' und uebertraegt sich vom Publikum auf die Musiker. So entstehen einmalige musikalische Erlebnisse.
Der aus dem Nichts langsam wachsende Ton der Klarinette, die bewusst bis an die Grenze des Tragbaren gehenden dynamischen Unterschiede, sind Messiaens Antwort auf beengende Taktstriche. Er benutzt ueberdehnte Notenwerte, rhythmische Ostinati und fordert vom Hoerer ein Miterleben groesster Intensitaet.
Die Ueberschriften der einzelnen Teile des Werkes lauten:
Liturgie de cristal; Vocalise , pour l'Ange qui annonce la fin du temps; Abîme des oiseaux;
Intermède; Louange à l'Eternité de Jésus; Danse de la fureur, pour les sept trompettes ;
Fouillis d'arcs-en-ciel, pour l'Ange qui annonce la fin du temps; Louange à l'Immortalité de Jesus.
Der erste, zweite sechste und siebte Satz werden vom ganzen Quartett: Violine, Cello, Klarinette, Klavier getragen.
Der dritte, schon in Verdun probierte Satz ist ein Klarinetten -Solo.
Im vierten Satz spielen Violine, Cello und Klavier.
Der fuenfte ist ein Dialog von Cello und Klavier.
Der Schlusssatz gehoert dem Ausklingenden zwischen Violine und Klavier.
Prof. Dr. Rebecca Rischin ist selbst eine weltweit bekannte Klarinettistin.

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