Die Suche nach der Zufriedenheit · yannick.scherer · ·


Märchen, Mythen · Forum für Literatur & Germanistik
 

Neue Beiträge   |   Registrierung   |   Lesungen Literatur auf YouTube - Gedichte - Forum für Literatur und Germanistik  |   dradio   |   Archiv   |   l o g i n

 
~ Startseite
kafkaesk
~ Neue Beiträge
~ Beiträge suchen
Literatur
~ Prosa
~ Gedichte
~ Diskussionen
~ Literaturwissenschaft
Literatur
~ Leseliste
~ Forenliste
~ Gäste-Chat
Literatur
~ Impressum

  Online

  Lesungen

  Piep, piep, piep...

  Aktuelle Themen

Texte zitieren auf literature-online.de

welt

Kipp-Phänomene: Brillante Rhetorik

Reise durch lit-on

Mein Buchhändler

Dichte Reime

Zwei Gedichte

Enjambements in Heyms Berlin III

G7sus4 (12-string) --> für chantal

Vatnajökull (prisma)

Achrad (6)

Trahisa (5)

Letzte Nacht

Straße

Glück ^^ Meine schönsten Aporismen !!!!!!!

Feierabendland

Ein Dogma

Distanz

in die nacht

Jahrestage


 

      yannick.scherer



Die Suche nach der Zufriedenheit

   10.12.2008, 22:33 / 2 x geändert



Das wunderschöne Märchen vom eitlen Nilpferd
oder die Suche nach der Zufriedenheit


Vor langer Zeit gab es weit im Süden, in Regionen, in denen so oft Regen fiel, dass niemand durstig zu sein brauchte, einen Wald. Es war ein schöner, großer und prächtiger Wald, bevölkert von gigantischen Bäumen, die riesige Früchte und komisch anmutende Blätter trugen; von kleinen, zierlich grünen Sträuchern, die am Boden nach den spärlich einfallenden Sonnenstrahlen lechzten und trotzdem süße, kirschrote Beeren hervorbrachten; und von Tieren, die damals, als es noch keine Menschen gab, die sie jagten und hetzten, sich nicht dafür schämten, sprechen zu können. In dieser Idylle – und ja, es war eine Idylle, die nie wieder ihresgleichen finden sollte – lebten alle in Glück und Frieden, und erfreuten sich an jedem neuen Tag, der lauwarm und verheißend ins Land zog.
Zu himmlischen Zeiten gab es in diesem prächtigen Wald ein Nilpferd, das es liebte, durch das Land zu hüpfen, das gerne im Teich schwamm, den es als „seinen Teich“ bezeichnete, und das sich oft und immer öfter Ketten aus Seerosen bastelte, um sich selbst damit zu schmücken. Ihr müsst wissen, dass es eine Nilpferd-Dame war – und diese Nilpferd-Dame hieß Paula, und Paula war glücklich und vermochte es, alle mit ihrem Glück anzustecken.
Aber woran lag das? Warum war Paula so glücklich? Warum liebte sie ihr Leben, liebte es, zu spielen, zu schwimmen, zu springen und lustige Geschichten zu erzählen, wenn sie mit anderen zusammensaß? Sicher, sie war ein Nilpferd und jeder weiß, dass Nilpferde lebensfrohe Geschöpfe sind, und ja, der Wald war wunderschön und geradezu ideal für alle Wesen, die ihn bevölkerten – aber die Antwort auf diese Frage müssen wir noch viel mehr bei Paula selbst suchen als wir es bisher getan haben. Unsere Suche führt uns in die Vergangenheit unserer Nilpferd-Dame: in ihre Kindheit.
Es begab sich – Jahre bevor diese Geschichte spielt – dass Paula auf dem Schoß ihrer Mutter saß und, den Kopf erhoben, in eine dunkle, unheimliche Nacht zu blicken versuchte. Aber sie sah nicht das Unheimliche, das Mysteriöse, das die Szenerie zu bestimmen schien, nein, sie sah die Sterne, die glitzernd und blinkend aus dem Schwarz des Himmels hervorstachen – sie sah die Schönheit! Leise, um ihren Vater nicht zu wecken, der in solchen Nächten immer sehr schnell einschlief, weil er Angst vor der Dunkelheit hatte, drehte sie sich zu Mama Nilpferd um und fragte mit naiver, kindlich-süßer Nilpferd-Stimme: „Mama, bin ich genauso schön wie die Sterne? Bin ich genauso schön wie diese Lichter, die über uns schweben?“ Und Mama Nilpferd nickte, denn für jede Mutter und für jeden Vater und meistens auch für jeden wirklich guten Freund ist das eigene Kind und eine wirklich gute Freundin das Schönste, was es auf der Welt zu erleben gibt. In dieser Nacht schlief Paula besser als je zuvor und träumte von Sternen, die sich zu einem Bildnis ihrer selbst formten und hoch und immer höher in den Nachthimmel aufstiegen. Auf ihrem Gesicht war ein Lächeln zu sehen – und dieses Lächeln sollte nie wieder ganz verschwinden.
Paula hielt sich seit jenem Erlebnis auf dem Schoß ihrer Mutter für perfekt, für schön und strahlend hell wie die Sterne – und genau deswegen, weil sie zufrieden mit sich selbst war, weil sie fröhlich und voller Lebenslust ihre Tage im Wald zu verbringen vermochte, wurde sie von den anderen Tieren geliebt, geradezu verehrt und in allem unterstützt, was sie unternahm. Natürlich fühlte sie das und jeder einzelne Tag bestärkte sie in ihrem Bewusstsein, ein Stern zu sein, der auf Erden wandelte.
Eines Tages – und hier beginnt unsere Geschichte – trottete die Nilpferd-Dame zu „ihrem Teich“, der etwas entfernt, aber immer noch in Sichtweite ihrer Schlafstätte lag. Ein paar Vögel begrüßten sie zwitschernd, umflogen sie ein paar Mal mit eleganten Flügelschlägen und verschwanden dann wieder im strahlend blauen Himmel. Die Landschaft wurde von einer leichten Brise umschmeichelt und über allem lag der Geruch des Frühlings, lag ein Aroma vieler tausend Blumen und Sträucher, das man immer erlebte, wenn man in jenen Tagen durch den Wald streifte, denn die einzige Jahreszeit, die die Tiere dort kannten, war der Frühling.
Paula hingegen versprühte noch mehr Euphorie als all die prächtige Natur um sie herum. Sie fühlte sich wie ein Schwan auf einer spiegelglatten Wasseroberfläche, fühlte sich wie ein bunter Schmetterling auf einer hellgelben Sonnenblume und doch tänzelte sie elegant und ruhig auf das Ufer zu. Mit einem Mal jedoch blieb sie stehen und ihr Blick fiel auf etwas rundes, braunes, das keine zwei Meter vor ihr am Boden lag und, wie sie bei genauerer Betrachtung feststellte, in viele kleine Teile zersplittert war. Langsam und, wie Nilpferde eben sind, etwas skeptisch machte sie einige Schritte vorwärts und betrachtete ihren Fund mit großen, runden Augen: es war eine Walnuss, ein klein wenig kaputt zwar, aber ganz eindeutig eine Walnuss. Und in dieser Walnuss, Paula erkannte es erst auf den zweiten Blick, befand sich etwas weißes oder beigefarbenes, das unscheinbar hervorblitzte. Die Nilpferd-Dame schaute sich nach rechts und links um, hob dann, so gut es ihr möglich war, ein winziges, kaum seerosengroßes Blatt Papier aus den Walnusssplittern. Es war ein grandioser Anblick, das könnt ihr mir glauben, und ich bin mir sicher, dass nie wieder ein Nilpferd eine solche artistische Meisterleistung hinbekommen hat!
Sie entfaltete das Stückchen Papier, drehte und wendete es und plötzlich, ohne Vorwarnung, ließ sie es fallen, rannte zum Ufer ihres Teiches und blieb wie angewurzelt stehen. Nilpferde können nicht weinen, müsst ihr wissen, und so starrte Paula einfach nur regungslos auf die sich kräuselnde Wasseroberfläche, einen Ausdruck in den Augen, der jeden Menschen mit Sicherheit in Tränen ausbrechen hätte lassen.
Einige Tiere eilten herbei, gerufen von den Nachrichten der Schmetterlinge, alarmiert von den Botschaften der Vögel, und versammelten sich um das Nilpferd. Niemand verstand, was los war, niemand wusste, warum sie so niedergeschlagen ihr eigenes, niemals ruhig stehendes Spiegelbild fixierte, aber alle ließen sich von der Melancholie anstecken, die so unheilvoll in der Luft lag. Manche erzählen, dass in jenem Moment ein Busch voller Rosen, der direkt am Teich wuchs, innerhalb von Sekundenschnelle verwelkte und zu einem Mahnmal des Todes wurde, aber als Paula sich erhob, sich umdrehte und ohne ein Wort zu sagen den Zettel aufnahm und von dannen trottete, war die gesamte Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. Nachdem sie verschwunden war, schauten sich viele der Tiere unruhig an, beinahe ängstlich, und das, obwohl sie noch nicht einmal wussten, dass es das letzte Mal gewesen war, dass sie Paula in ihrem Wald gesehen hatten.
Die Nilpferd-Dame trottete an jenem Tag nicht zu ihrer Schlafstätte zurück, sondern wandte sich in eine komplett andere Richtung. In ihrem Kopf sah sie die Zeichnung, die sich auf dem Stück Papier befunden hatte, und auch wenn sie versuchte, nicht daran zu denken, wurde sie immer wieder von einer Welle des Unbehagens erfasst, die sich in ihre Seele drängte.
Das Bild, das so viel Veränderung ausgelöst hatte, war nicht grausam oder schlimm. Es war nichts übermäßiges brutales oder eine Botschaft, die Tränen heraufbeschwor. Es war einzig und allein – und kein Mensch wird je genau verstehen können, was das bei Paula auslöste – eine Zeichnung ihrer selbst.
Im Kopf des Nilpferdes überschlugen sich die Gedanken. Hatte sie wirklich so einen Bauch? War sie wirklich so grau, so trostlos grau? Und ihre Füße: hatte sie wirklich so klobige, widerliche Stumpen, mit denen sie lief? Das konnte keine Schönheit sein! Und schon gar keine Perfektion!
Die einzige Gelegenheit, die unsere Nilpferd-Dame gehabt hatte, sich selbst zu betrachten, war auf der Oberfläche ihres Teiches gewesen. Das Bild jedoch war verschwommen, der Himmel im Hintergrund verlieh ihm strahlende Farbe und alles glitzerte. Alles glitzerte. Sie war nie auf die Idee gekommen, an sich hinunterzuschauen, hatte nie ihre Beine betrachtet, ihr Blick war nach vorne gerichtet gewesen – nach vorne, in eine Zukunft voller Glück und Freude.
Sie seufzte. Der einzige, der wirklich beurteilen konnte, ob sie perfekt und schön war, musste der Zeichner sein, der dieses unheilvolle Bild angefertigt hatte. Paula redete sich ein, ihn finden und zur Rede stellen zu müssen, aber hätte sie sich in jenem Moment einfach nur umgesehen, hätte sie die vielen Freunde erkannt, die sie so liebten, wie sie war. Sie hätte erkannt, dass jeder – auch jeder Fremde – sie als schön wahrnahm, aber sie hätte nicht verstanden warum. Sie wäre trotzdem gegangen.
Lange nachdem sie den Wald verlassen hatte, veränderte sich die Landschaft. Die Bäume wurden immer kleiner, mehr und mehr Sträucher und Büsche bestimmten das Bild. Es wurde heißer und regnete weniger, aber Paula trottete stur und geradlinig immer weiter. Sie hatte Angst vor den vielen Tieren, denen sie begegnete, nicht, weil sie gefährlich waren – die Tiere wurden erst durch die Menschen wild und unberechenbar – sondern weil sie sich vor der Meinung fürchtete, die sie sich über das Nilpferd bildeten. Es waren Gedanken, die niemals zuvor in ihrem Kopf aufgetaucht waren, und die, so dachte sie, erst verschwinden würden, wenn sie den Zeichner fand. Jeden Tag wurde sie missmutiger, in sich gekehrter und nicht zuletzt einsamer, und bald wollte niemand mehr mit ihr sprechen, manche verachteten sie sogar.
Drei Wochen später jedoch, nach immer kürzer und kühler werdenden Gesprächen mit den Tieren, die sie auf ihrem Weg traf, war sie am Ziel.
Libro, der Zeichner, war ein Eichhörnchen und lebte in einem hohen Mammutbaum, der einsam und verlassen mitten in der Savanne stand. Er war oft auf Reisen, besuchte die vielen verschiedenen Orte und Wälder des Landes und sammelte Informationen und Bilder, die er aufzeichnete und versteckte. Niemand weiß, wie alt er an dem Tag war, an dem Paula in seinen Baum hinaufstieg, und niemand weiß, wie alt er war, als er starb. Aber – und darin sind sich alle einig – er war eines der weisesten Geschöpfe, die zu jener Zeit auf der Erde lebten.
„Hallo, Paula.“, flüsterte er gutmütig, als sich das Nilpferd vor ihm hinsetzte, „wie geht es dir?“
Paula antwortete nicht. Sie schaute ihn nur traurig an, und Libro verstand.
„Ich weiß, welche Strapazen du hinter dir hast. Ich weiß es von den Schmetterlingen, von den Geiern, die über dir kreisten, von den Antilopen, die dich beobachteten. Und ich entschuldige mich dafür, dass ich es bin, der daran schuld ist.“
Die Nilpferd-Dame legte die Zeichnung vor sich auf den Boden, deutete, den Blick von ihrem eigenen Bein abgewandt, auf das Zettelchen.
„Bin das ich?“, fragte sie flüsternd, kraftlos.
Das Eichhörnchen regte sich nicht, betrachtete die großen, runden Nilpferd-Augen, die ihm gegenübersaßen.
„Bin das ich?!“, wiederholte sie mit Nachdruck, stampfte mit einem ihrer grauen Füße auf dem Boden auf. Libro holte Luft.
„Ja, das bist du, Paula. Das bist du, wie du nun einmal bist. Aber du bist nicht hässlich, auch wenn du das denkst, niemand ist hässlich! Alles in der Natur, alles um dich herum hat eine grundlegende Schönheit – und das einzige, das diese Schönheit zerstören kann, ist die Unzufriedenheit, die unsere Sinne trübt.“
Er erhob sich, machte einen Schritt auf sein Gegenüber zu, bevor er seine kleine, alternde Hand auf ihren Kopf legte.
„Die Frage, Paula“, sprach Libro, „ist nicht, ob du schön oder perfekt bist – denn das kümmert niemanden. Es geht darum, einzig und allein darum, ob du das Glück des Lebens, den Glanz der Welt annimmst, ob du zufrieden bist. Und bist du es nicht, kann dich niemand in der Schönheit sehen, die dich wie jedes andere Lebewesen bestimmt!“
Er streichelte sie sanft, drehte sich um und schaute aus dem Fenster in die Weite des Landes. Überall dort hatte er kleine Walnüsse vergraben und in jeder dieser Nüsse befand sich ein Zettel, ein Fitzelchen Information und Geschichte. Es ging ihm nur darum, die Erkenntnis des Schönen, das Wahrhaftige der Wirklichkeit für alle Ewigkeit zu bewahren.
Aber Paula konnte nicht überzeugt werden. Ihr Herz war wie versteinert, ihr Glaube, dass Schönheit nur eine Illusion war, machte sie unzugänglich für das, was Libro ihr zu vermitteln versuchte. Sie drehte sich wortlos um und verließ den Mammutbaum, in dem das Eichhörnchen immer noch regungslos am Fenster stand.
Von jenem Tag an lebte sie in der Isolation eines abgeschiedenen Teiches, der dunkel und bedrohlich vor einer schwarzen Felswand lag. Den Zettel hatte sie hasserfüllt verbrannt, hatte jede Erinnerung daran aus ihrem Kopf verbannt und aus Angst, irgendwer könne sie als das erkennen, was sie war, verließ sie nie mehr die Schatten der Felsen. Auf ihrem Gesicht waren nur noch die Reste des Lächelns zu sehen, das sie einst so bestimmt hatte – und diese Reste sollten erst dann endgültig verschwinden, als sie starb.
Libro hingegen, Meilen entfernt, notierte sichtlich gerührt die Geschichte des schönen Nilpferds auf einem kleinen, unscheinbaren Zettel. Er packte ihn in die zwei Hälften einer prächtigen Nuss, verschloss sie mit Harz und machte sich flink und geschwind auf den Weg in den Wald, den Paula einst ihre Heimat nannte.
Vielleicht würden nachfolgende Generationen ja die Schönheit erkennen, die das Nilpferd selbst nicht wahrzunehmen in der Lage gewesen war.

München, 21.10.2007
Und verzeiht mir das Kitschige... ;)
[pdf] Das wunderschöne Märchen vom eitlen Nilpferd

 

      augustine



Die Suche nach der Zufriedenheit

   12.12.2008, 00:03



Hallo, Yannick!
Voller Entzücken habe ich dein Märchen gelesen! Ja, du hast dich nicht ver-lesen.
Du kannst noch nachlesen, was hier gerade wieder an Qualitätsdiskussion gelaufen ist.
Und nun ist das zu lesen, ein Märchen - nein, nicht kitschig; weise (wag' ich mal zu sagen). Da sind Gedanken, Einfälle, Sprachgefühl - da ist der Märchenton getroffen, und das ganz ohne Stereotypen. -
Ich hör' auf.
Und wage doch noch mal wieder zu sagen: Willkommen! (Hatte mir eigentlich vorgenommen, das nie wieder zu schreiben...).
Und in deinem weblog hab' ich auch gelesen. Da sind nicht viele Kommentare. Aber du bist eben nicht, wie Leute mit ärmlichen Texten, in irgendeins der Foren gezogen, wo man "klasse" als Kommentar absammelt. Gefällt mir.
Viele Kommentare wirst du hier nicht bekommen, bekommt niemand; aber darauf kommt's nicht an, denn überlegte Stellungnahmen, die gibt's hier.
Also auf Wieder-Lesen!
augustine

 

      yannick.scherer²



Die Suche nach der Zufriedenheit

   12.12.2008, 14:46



Hallo augustine!

Danke für das Lob! Jetzt, nachdem ich schon auf alle mögliche (hoffentlich konstruktive) Kritik gefasst war, kommt das beinahe ein wenig unerwartet...
Ja, die Qualitätsdiskussion habe ich (mehr oder minder) mitbekommen... Aber vor allem deshalb habe ich mich hier angemeldet: weil Qualität hier ein Thema ist. Und man sich so eher weiterentwickeln kann, als z.B. über ein "moooooi, des isch ja mal suuupersüüüsz", wenn ich das mal so sagen darf... Andererseits wird es dadurch v.a. für Neulinge schwerer, seine eigene Meinung zu anderen Texten kund zu tun: "Hmm, der da schreibt etwas von Metrum, Bruch mit dem Reimschema, etc... Und ich will einfach nur sagen, dass es mir gefällt... Na super..." Widerum andererseits aber nur ein weiterer Grund, sich weiterzuentwickeln ;)

Schönen Nachmittag noch!
Yannick

 

      Jolante



Die Suche nach der Zufriedenheit

   13.12.2008, 20:25 / 3 x geändert



Hallo yannick,

auch mich hat dein Märchen bezaubert. Deine Stärke beim Schreiben liegt für mich in dem gekonnten Balanceakt zwischen Denken und Empfinden. Die pädagogisch und psychologisch wichtige Botschaft des Märchens, das auch für Erwachsene reizvoll ist, drängt sich nicht auf, sondern entfaltet ganz behutsam und nachhaltig ihre Wirkung. Ich werde es meinem kleinen Großneffen vorlesen, ich glaube, er wird es schon verstehen. Vor etwa einem Jahr habe ich ihm ein hier veröffentlichtes Märchen von augustine vorgelesen, und er hat viele kluge Fragen dazu gestellt.

Es grüßt Jolante




Views heute: 5.841 | Views gestern: 5.897 | Views gesamt: 5.493.779